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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe L I.1901 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

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Mehrbändiges Werk

Titel:
Die ländlichen Wohnsitze, Schlösser und Residenzen der ritterschaftlichen Grundbesitzer in der preussischen Monarchie : nebst den königlichen Familien-, Haus-Fideicommiss-Schatull-Gütern in naturgetreuen, künstlerisch ausgeführten, farbigen Darstellungen ; nebst begleitendem Text / hrsg. von Alexander Duncker
Editor:
Duncker, Alexander
Erschienen:
Berlin: Duncker 1883
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2006
Erscheinungsverlauf:
Band 1-16
Schlagworte:
Preußen ; Schloss ; Herrenhaus
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Titel:
1869 - 1870
Erschienen:
1870
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2006
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-7685959
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Sammlung Duncker

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  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe L I.1901 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • H. I-III
  • H. IV-VI
  • H. VII-IX
  • H. X-XII

Volltext

207 
H. Ruete u. W. Bollert, Das Cistercienserkloster Neuzelle in dei Nieder-Lausitz. 
208 
auf dem Rückwege zu Ende des Jahres 1238 an einen Ort, 
der Sturzedel oder Starzedel (d. h. alte Ansicdlung) benannt 
wurde. Hier sah er in den Ebenen unter niedrigem Gebüsch 
Tauben sitzen, sagte zu seinen Genossen, hier könnten wohl 
besser vernünftige Tauben wohnen, und fatete den Entschluls, 
daselbst ein Kloster des Cisteroienserordcns zu gründen, des 
sen warmer Freund er war. 
Kriegerische Unruhen verzögerten die Ausführung. So 
wohl der thüringische Erbfolgekrieg als auch die blutigen 
Fehden im Schotee seiner Familie nahmen ihn zu sehr in 
Anspruch, als dafs er den Gedanken an die Gründung eines 
Klosters hätte aufnehmen können. Erst mit dem Tode seiner 
zweiten Gemahlin Agnes (f 1267), der Tochter des Königs 
Ottokar von Böhmen, traten ruhige Zeiten ein. Und wenn 
wir bedenken, dafs 
Heinrich das Kloster 
Neuzelle nach der 
Chronik „zum Ge- 
däehtnite und ewigen 
Heil“ dieser zweiten 
Gemahlin gegründet 
hat, so können wir, 
wie auch gewöhn 
lich geschieht, die 
Gründung in das 
Jahr 12C8 setzen. 
Urkundlich ist es 
jedoch nicht festge- 
stcllt; denn die am 
12. October 1268 in 
Dresden vollzogene 
Stiftungsurkunde 
nennt das Jahr der 
Gründung des Klo 
sters nicht. In der 
Urkunde erklärte der 
Markgraf, dafs er 
beschlossen habe, ein 
Kloster zu Ehren der 
Jungfrau Maria zu gründen und Mönche aus dem Cister- 
cicnserorden hineinznsetzen; er habe sorgfältig die Lage dos 
Ortes in Uoberlegung gezogen, wo es am zweckmäfsigsten 
erbaut werden könne, und habe es dann in dem Dorfe er 
bauen lassen, welches gewöhnlich Starzedel genannt werde. 
Zürn Gedäehtnifs und ewigen Heil seiner geliebten Agnes 
und aller seiner Voreltern übergab er mit Zustimmung seiner 
Söhne Albrecht und Dietrich dem neuen Kloster alle die 
Güter, welche innerhalb des 'Raumes einer Meile von dem 
Dorfe Starzedel rund herum gelegen sind, und setzte fest, 
dafs das Kloster hinfort nicht Starzedel, sondern Nova Cella 
heifseu sollte. Durch diese Stiftung glaubte Heinrich seiner 
weltlichen Herrschaft Gedeihen zu bringen, dafür eine ruhige 
und gesegnete Regierung zum Lohne zu erhalten und über 
diese Gegend. Segen zu verbreiten. 
Das Kloster hat nicht von Anfang an dort gelegen, wo 
es sich jetzt befindet. Wir wissen dies aus der Bestätigungs- 
Urkunde, welche Kaiser Karl IY. am 30. November 1376 
auf die Bitte des Abtes Nikolaus dem Kloster ausstellte. Hier 
wird gesagt, dafs eine Verlegung des Klosters nach dem Dorfe 
Slaucn, d. i. das heutige Schlaben, stattgefunden hätte. Wenn 
mm manche Geschichtschreiber gemeint haben, die erste An 
lage hätte sich in dem etwa 15 km südöstlich von Guben 
gelegenen Dorfe Starzeddel befunden, so müssen sie sich 
vor allem mit der Thatsaohc auseimmdorsotzen, dafs die kaiser 
liche Bestätignngsurkunde augiebt, es handele sich um die 
Stiftungsurkunde, „welche Heinrich der Erlauchte, Markgraf 
zu Mcifsen, dem Kloster mit den dazu gehörigen Besitzungen 
ausstellte, nämlich den Dörfern Wellmitz, Steinsdorf, Seit 
wann, Streichwitz, Schwerzkow, Möbiskruge, Läwitz, welche 
Güter der Abt und der Convent dieses Klosters von seiner 
Stiftung an mit allen ihren Grenzen und Gerechtsamen 
ohne alle Störung besessen hat. 44 Alle diese Dörfer, welche 
hiernach den ursprünglichen Klosterbesitz bilden, liegen mit 
Ausnahme des ent 
fernteren Soitwann— 
die Luftlinie zwi 
schen hier und Nen 
ze! le beträgt fast 
12 km — rings um 
das heutige Neuzelle 
in clor Entfernung 
von einer Meile. 
Es bleibt nur die 
Annahme übrig, dafs 
Starzedel, seit Hein 
rich dem Erlauchten 
Nova Cella genannt, 
eine inmitten der 
ursprünglichen Klo- 
sterdörfer gelegene 
alte Ansicdlung ge 
wesen ist, die zu 
irgend einer und 
vielleicht sehr frühen 
Zeit verschwunden 
sein raufe. Ein sol 
ches Verschwinden 
ist nicht auffällig, 
vielmehr sehr erklärlich. Die erste Heimstätte der Mönche 
wird denkbar einfachster Art gewesen sein und. im wesent 
lichen aus einigen roh zusammengezimraerten Hütten be 
standen haben, die gegebenenfalls einmal auch zur Ver 
teidigung bei räuberischen Ueberfällen dienen muteten. 
Erst später, als die Einwohner bekehrt und erzogen waren, 
die Mönche sich wohl auch äufscrlich sicher genug fühlten, 
konnten sie an den Bau eines eigentlichen Klosters denken 
und sich einen grofeon und freien Bauplatz dafür aussuchen. 
Mit dem Fortschrciton des Gebäudes siedelten sie dann dort 
hin über, stellten einen neuen Altar für ihre Reliquien auf 
und gaben der neuen An Siedlung im Gegensatz zu dem 
heidnischen Starzedel den Namen „nova cella“. Je mächtiger 
Neuzelle wurde, umsomehr trat Starzedel zurück, bis es 
schliefslich ganz in Neuzellc aufging-. Wo die erste An 
siedlung sicli befunden hat, ist nicht zu sagen. Es fehlt 
an jedem geschichtlichen Anhaltspunkte. Dagegen kann mit 
Sicherheit behauptet werden, dafs die Verlegung in den 
Jahren 1288 bis 1291 geschehen ist. — Die Wahl des Ortes 
für die neue Anlage war glücklich. Am Fnfse der von 
Abb. 2. UebersicMsplaii des Stiftes.
	        

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