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Skizzen und Silhouetten / Hermann, Georg (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Skizzen und Silhouetten / Hermann, Georg (Public Domain)

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Mehrbändiges Werk

Titel:
Die ländlichen Wohnsitze, Schlösser und Residenzen der ritterschaftlichen Grundbesitzer in der preussischen Monarchie : nebst den königlichen Familien-, Haus-Fideicommiss-Schatull-Gütern in naturgetreuen, künstlerisch ausgeführten, farbigen Darstellungen ; nebst begleitendem Text / hrsg. von Alexander Duncker
Editor:
Duncker, Alexander
Erschienen:
Berlin: Duncker 1883
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2006
Erscheinungsverlauf:
Band 1-16
Schlagworte:
Preußen ; Schloss ; Herrenhaus
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Titel:
1873 - 1874
Erschienen:
1874
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2006
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-7692531
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Sammlung Duncker

Schnellzugriff

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  • Skizzen und Silhouetten / Hermann, Georg (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Bedingungen und Wege zur künstlerischen Erziehung
  • Zu den Kunstausstellungen 1900
  • Altes und Neues
  • Malerei des Nordens (Berlin 1900)
  • Einiges über München als Kunststadt (1900)
  • Dresden und seine Kunst (1901)
  • Hamburg. Stadt und Kunst (1901)
  • Arnold Böcklin (1901)
  • Max Liebermann (1898)
  • Giovanni Segantini
  • Adolf Oberländer
  • Thomas Theodor Heine
  • Wilhelm Schulz und Martin Brandenburg
  • Hans Baluschek (1900)
  • Jung Berlin
  • Rudyard Kipling
  • Bemerkungen über Knut Hamsun
  • Farbkarte

Volltext

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ziehung; das Gros der hiesigen Bevölkerung lebt hin, ohne dass auch nur 
ain Strahl der Erleuchtung in ihr Dasein fiele.‘ Für sie giebt es nicht Aus- 
stellungen, nicht Museen und Sammlungen; und wenn sie schon einmal ein 
unglücklicher Zufall dorthin verschlägt, so sagen ihre unsicheren Schritte und 
ihre gross-erstaunten Augen zur Genüge, dass sie auch nichts, nichts davon 
verstehen. Es ist zu beobachten, wie sie durch die Säle trotten, nach rechts 
und links den Kopf drehend, die Wände überfliegen, ohne dass ihr Blick 
auf irgend einem Gegenstand auch nur wenige Sekunden ruhe. Wenn sie 
irgend etwas lockt, so ist es stoffliches Interesse; ein Etwas, das zu ihnen 
spricht, welches dem Künstler gleichgiltig war; anstatt einer Erregung der 
Sinne suchen sie eine Erregung der Sinnlichkeit, statt eines künstlerischen 
Geniessens eine Stärkung ihres Vaterlandsgefühls, statt eines stillen Sichver- 
senkens eine anekdotische Unterhaltung! Es ist sicherlich noch zu niedrig 
beziffert, wenn ich meine, dass bei %/10 der Bevölkerung Berlins die bildende 
Kunst gar keine Rolle spielt, und wenn wir hinaus gehen in die Provinz- 
städte und das flache Land, so wird wohl das Verhältnis ein noch bei weitem 
ungünstigeres werden. Für %/10 der Bevölkerung — die noch ein gut Teil zu dem 
Kontingent der Besucher der Theater und der musikalischen Darbietungen 
stellen — ist der Begriff „bildende Kunst“ nicht vorhanden. Aber auch das 
übrige Zehntel steht zu ihr in einer Beziehung höchst zweifelhafter Art. Un- 
leugbar ist die äusserliche Anteilnahme an den Werken bildender Kunst 
gestiegen, und hiermit ist etwas gewonnen: die Achtung vor der künstlerischen 
Arbeit. Ein guter Boden, um darauf weiter zu bauen, aber nicht mehr, Wie 
Kaiser Friedrich sein Tagebuch begann mit den denkwürdigen Worten: „Ich 
zweifele an der Aufrichtigkeit der politischen Gesinnungen‘‘, so könnte man 
auch ein Buch über die Kunstkultur Berlins beginnen: Ich zweifie an der 
Aufrichtigkeit der Gesinnung des kunstliebenden Berliners. Welche Rolle 
spielt denn die bildende Kunst in seinem Leben? Die Salons sind ihnen be- 
hagliche Plauderecken, in denen sie gleichgestimmte Bekannte treffen; es fehlt 
ihnen innerer Zusammenhang, Urteilskraft, Unterscheidungsvermögen, es fehlen 
alle Brücken, die zu ihrer sonstigen Lebensführung hinübergeleiten. Dass sie 
dem Dinge Interesse entgegenbringen, ist eine Modesache, eine glückliche, 
benutzbare Konjunktur, Die Kunst ist den Männern kaum mehr, wie eine 
Havanna nach dem Essen, den Frauen sicher weniger, als ein neuer Pointlace- 
besatz auf dem Ueberkragen. An einer Erziehung des Farbensinns wird so 
wenig gearbeitet, wie an einer Schulung des Formensinns oder dem Blick 
für Zusammenhänge und Entwicklungslinien, und nun gar an eine Nutzan-
	        

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