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Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1912, XXI. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1912, XXI. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Monografie

Verfasser:
Meyer, Hans
Titel:
Der richtige Berliner in Wörtern und Redensarten / von Hans Meyer
Ausgabe:
6. Aufl.
Erschienen:
Berlin: Hermann, 1904
Sprache:
Deutsch
Germanische Sprachen (Andere)
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2007
Umfang:
XVIII, 172 S.
Fußnote:
In Fraktur
Schlagworte:
Mundart Märkisch-Brandenburgisch <Berlin> ; Wörterbuch
Berlin:
B 302 Sprache: Wörterbücher. Redensarten
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-63312
Sammlung:
Berliner Dialekt, Literatur, Literarisches Leben
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt
Signatur:
B 302/1 v
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Wörterbuch

Kapitel

Titel:
F.

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  • Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain)
  • Ausgabe 1912, XXI. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)
  • Einband
  • Feuerwache Wilmersdorf. Nr. 35
  • Berliner Feuerwehr Bücherei
  • Landesarchiv Berlin
  • Inhaltsverzeichnis
  • Nr. 1, 7. Januar 1912
  • Nr. 2, 14. Januar 1912
  • Nr. 3, 21. Januar 1912
  • Nr. 4, 28. Januar 1912
  • Nr. 5, 4. Februar 1912
  • Nr. 6, 11. Februar 1912
  • Nr. 7, 18. Februar 1912
  • Nr. 8, 25. Februar 1912
  • Nr. 9, 3. März 1912
  • Nr. 10, 10. März 1912
  • Nr. 11, 17. März 1912
  • Nr. 12, 24. März 1912
  • Nr. 13, 31. März 1912
  • Nr. 14, 7. April 1912
  • Nr. 15, 14. April 1912
  • Nr. 16, 21. April 1912
  • Nr. 17, 28. April 1912
  • Nr. 18, 5. Mai 1912
  • Nr. 19, 12. Mai 1912
  • Nr. 20, 19. Mai 1912
  • Nr. 21, 26. Mai 1912
  • Nr. 22, 2. Juni 1912
  • Nr. 23, 9. Juni 1912
  • Nr. 24, 16. Juni 1912
  • Nr. 25, 23. Juni 1912
  • Nr. 26, 30. Juni 1912
  • Nr. 27, 7. Juli 1912
  • Nr. 28, 14. Juli 1912
  • Nr. 29, 21. Juli 1912
  • Nr. 31, 4. August 1912
  • Nr. 32, 11. August 1912
  • Nr. 33, 18. August 1912
  • Nr. 34, 25. August 1912
  • Nr. 35, 1. September 1912
  • Nr. 36, 8. September 1912
  • Nr. 37, 15. September 1912
  • Nr. 38, 22. September 1912
  • Nr. 39, 29. September 1912
  • Nr. 40, 6. Oktober 1912
  • Nr. 41, 13. Oktober 1912
  • Nr. 42, 20. Oktober 1912
  • Nr. 43, 27. Oktober 1912
  • Nr. 44, 3. November 1912
  • Nr. 45, 10. November 1912
  • Nr. 46, 17. November 1912
  • Nr. 47, 24. November 1912
  • Nr. 48, 1. Dezember 1912
  • Nr. 49, 8. Dezember 1912
  • Nr. 50, 15. Dezember 1912
  • Nr. 51, 22. Dezember 1912
  • Nr. 52, 29. Dezember 1912
  • Farbkarte

Volltext

Nr. 10 
England ist, wie es doch allgemein heißk, das Land 
der Freiheit ... Na also ... bitte ...“ 
„Aber das Buchl“ 
„Das Buch geht Sie den Kuckuck was an! 
Morgenl“ 
Er ging mit langen Schritten den Berg hinab, 
der Stadt zu. Der Hauptmann gesellte sich hartnäckig 
u ihm, dahinter die andern, er zündete sich eine kurze 
Ztummelpfeife an, paffte und meinte mit gewinnen⸗— 
dem Lächeln: 
„Es ist nun einmal mit Ausländern solch ein 
ding, Sirl Man kennt sie nicht, Sir! Man weiß 
nicht, woher sie kommen! ... Man kann sich an 
niemanden halten, Sir! ... Sagten Sie nicht, daß 
Sie jemanden hier besuchen wollten?“ 
„Ja. Ganz in der Nähel“ 
„Auch einen Deutschen?“ 
„Nein. Einen Engländer. Sein Vaker wurde 
chon als Deutscher vor vierzig Jahren bei Shnen 
aaturalisiert!“ 
„Und Sie kennen ihn!“ 
„Na ...'s ist doch mein Onkel!“ 
„Ich bitte Sie inständig, Sir: Nennen Sie mir 
jeinen Namen!“ 
„Mr. John Wilding!“ 
„Ol Mr. John Wilding auf Rosemary-Hills?“ 
Ja. Ich glaub', so heißt seine Klitsche!“ 
Mr. Wilding ... Rosemary-Hills ... Der 
deutsche hörte es hinter sich flüstern ... Ueberall 
.. Er wandte sich um und sah, daß sich die Ge— 
iichter verändert hatten. Man schaute ihn freund— 
licher an. Es lag beginnende Achtung in den Blicken. 
Beruhigte Respektabilität. Ein guter Name war da 
gefallen! 
„Mr. Wilding! O ... Ich treffe ihn häufig auf 
der Bahn nach London!“ sagte der Hauptmann leutselig. 
Und die eine späte Miß versetzte: „Ein herrlicher 
Besitz, Rosemary-Hills!“ und die andere erklärte ehr— 
furchtsvoll dem alten Herrn vom Lande: „Ein sehr 
reicher Mann! Ein City⸗-Mann! Chef des Bank— 
sauses Wilding u. Co.“ 
„O... das ist Ihr Onkell“ sprach der britische 
doffizier, und es lag in seiner Stimme etwas wie: 
Warum haben Sie denn das nicht gleich gesaat? ... 
Berliner Illustricfe Zeitung. 
„Ja. Sein Vater und der Vater meiner Mutter 
varen Brüder. Aus einer alten Patrizierfamilie. 
Aus Frankfurt am Main. Und wie die Preußen 
1866 Frankfurt annektierten, da ärgerte das den 
ilten Wilding, den Vater Ihres jetzigen hier, so, daß 
er mit seiner ganzen Familie und seinem Geld nach 
England auswanderte und englisch wurde.“ 
„Ach ja ... ich erinnere mich jetzt ... Ich habe 
so etwas einmal vernommen!“ 
„Viel haben wir eigentlich in Deutschland seit— 
dem nicht mehr von ihm gehört! Aber ich dachte mir, 
wo ich doch nun mal schon in England bin, warum 
soll ich da nicht schauen, was aus den englischen 
Wildings geworden ist? Gerade gestern abend habe 
ch eine Karte geschrieben, ich käme dieser Tage einmal 
n Rosemary⸗-Hills heran!“ 
„Antwort haben Sie noch nicht?“ 
„Neinl“ 
„Wie wäre es, wenn Sie telephonieren, Sir? .. 
Rosemary-Hills liegt ganz nah von hier. Die Bürg⸗ 
schaft eines Gentleman wie Mr. Wilding würde na⸗ 
ftürlich alle Schwierigkeiten beseitigen!“ 
Der junge Deutsche schüttelte den Kopf. 
„Neel!l Dankel Hab' ich nicht nötig, mich dort 
zleich als steckbrieflich verfolgten Verbrecher einzu— 
führen! Ich weiß auch mit englisch Telephonieren 
nicht Bescheid! Ich hab' überhaupt diese ganze 
Affenkomödie hier dickl Guten Morgen, Sirl“ 
Er sprang nun den Abhang hinab, ohne sich 
veiter um seinen Begleiter zu kümmern, der einen 
lugenblick nachdenklich stehen blieb und dann in 
ine Kneipe, eine Saloon-Bar, in einem der ersten 
zäuser am Weg eintrat, wo er sicher war, eine sehr 
zemischte Gesellschaft, aber auch einen Telephon— 
inschluß zu finden. Die große Masse der Neugierigen 
vanderte unverdrossen der Spur des Spions nach. 
Als er sein Hotel unten am Hafen erreichte, stand 
»raußen auf der Straße schon eine ganze Mauer von 
Menschen, und innen traten ihm zwei Gentlemen ent— 
zegen, die eben seinen Koffer oben im Zimmer durch— 
ucht hatten. 
„Himmeldonnerwetter!“ sagte er, erhitzt sich den 
Strohhut zurückschiebend. „Jetzt geht's mir aber doch 
allmählich übers Bohnenliedl ... Was fällt Ihnen 
denn ein? Wer sind Sie denn nun wieder?“ 
191 
„Die Obrigkeik, Sir! Bedaure, Sir: aber es ist 
unsere Pflicht. Sie haben Verdacht erregt ...“ 
„Haben Sie etwas Verdächtiges gefunden?“ 
„Nichts!“ 
„Na also! Und hier ist mein Paß! Und damisß 
hastal“ 
Der Beamte in Zivil nahm den Paß, buchstabierte 
in den lateinischen Schriftzügen herum und frug 
dann höflich: 
„Sie sind der Königlich Preußische Oberleutnant 
Zellmuth Merker im 12. badischen Infanterieregiment 
Nr. 198 zu Alsheim an der Bergstraße — wo liegt 
dieser Platz, Sir?“ 
„In der badischen Pfalz, nahe am Rhein!“ 
... Neunundzwanzig Jahre alt, protestantisch 
. was heißt das hier?......e ..“ 
„Ledig! ... Ich hab' noch keine Frau! Leider! 
... Vorschriftsmäßig geimpft bin ich auch ... Ein— 
mal vorbestraft mit drei Mark wegen eigenmächtigen 
deffnens einer Eisenbahnschranke ...“ 
„Danke, Sir!“ Der Beamte gab ihm den Paß 
zurück. 
„Was sind Ihre Eltern, Mr. Merker?“ 
„Mein seliger Vater hat sich als Gymnasial— 
zirektor durchs Leben geschlagen. Meine Mutter 
ebt als Witwe in Erbach im hessischen Odenwald 
. .. Sie haben von ihr für die Sicherheit des bri— 
ischen Reiches wenig zu fürchten! Sie ist eine stille 
Fraul“ 
„Danke recht sehr, Sir! Sie haben Geschwister?“ 
„Und ob! Die sind noch viel gefährlicher als 
chl Mein ältester Bruder ist Chemiker in Ludwigs- 
jafen, und im Vertrauen: Reserveleutnant beim 
Hroßen Generalstab! Mein jüngster ist Offizier der 
zandelsmarine. Sie können sich vorstellen, wie der 
erft spioniert! Ueber den mittleren wollen wir lieber 
den Mantel der christlichen Liebe breiten. Meine 
„chwester ist an einen höchst gefährlichen Oberlehrer, 
iamens Naegelein, verheiratet, Sir! Einen All— 
»eutschen! Er verzehrt jeden Morgen drei Engländer 
zum Frühstück!“ 
„Bitte, bleiben Sie ernst! Was ist der Zweck 
Ihres Aufenthaltes in England?“ 
„Mich über Ihre Landsleute zu wundern!“ sagte 
der Leutnant Merker. „Kinder ... ich hätt' Euch 
EEjan tut gut, sich von Zeit zu Zeit daran zu erinnern, daß von all 
M den Maßnahmen, die der moderne Mensch zur Gesunderhaltung 
T seines Körpers vornehmen muß, die richtige Pflege der 
Zähne beinahe die wichtigste ist. Man bedenke — und neuere Unter⸗ 
suchungen haben das wieder einmal ganz eklatant bewiesen — daß die 
Beschaffenheit der Zähne auf unser Allgemeinbefinden einen viel 
größeren Einfluß ausübt, wie die meisten ahnen. Als richtig kann eine 
Zahnpflege aber nur bezeichnet werden, wenn die zahnzerstörenden 
Stoffe, die Fäulnis- und Gärungserreger, die sich im Munde täglich 
neu bilden, auch täglich unschädlich gemacht werden. Dazu ist, wie 
sich jeder bei einigem Nachdenken sagen muß, eine Maßnahme nötig, 
die derartige Stoffe beseitigt oder mindestens ihre nachteilige Wirkung 
aufhebt. Zur mechanischen Beseitigung der den Zähnen direkt anhaf— 
tenden Unreinlichkeiten dient bis zu einem gewissen Grade die Zahn— 
bürste, aber nur bis zu einem gewissen Grade; denn da die Bürste nur 
oberflächlich wirkt, die schädlichen Keime aber überall in die Schleim— 
haut der Mundhöhle, namentlich in den Ecken und Falten, wo die 
Bürste nicht hingelangen kann, eingelagert sind, muß man außer der 
Zahnbürste noch Odol benutzen, das bis in die verstecktesten Teile des 
Mundes dringt und alle schädlichen Stoffe vernichtet und beseitigt. 
Was das Odol besonders auszeichnet vor allen anderen Mund— 
einigungsmitteln, ist seine merkwürdige Eigenart, die Mundhöhle nach 
dem Spülen mit einer mikroskopisch dünnen, dabei aber dichten antisep⸗ 
tischen Schicht zu überziehen, die noch stun de nlang, nachdem man 
sich den Mund gespült hat, nachwirkt. Diese Dauerwirkung, die kein 
anderes Präparat besitzt, ist es, die demjenigen, der Odol täglich ge— 
braucht, die Gewißheit gibt, daß sein Mund sicher geschützt ist gegen die 
Wirkung der Fäulniserreger und Gärungsstoffe, die die Zähne 
zerstören.
	        

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