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mirador

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Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

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Zeitschrift

Sonstige Beteiligte:
Preussen / Ministerium der Öffentlichen Arbeiten
Titel:
Zentralblatt der Bauverwaltung : Nachrichten d. Reichs- u. Staatsbehörden / hrsg. im Preußischen Finanzministerium
Weitere Titel:
Centralblatt der Bauverwaltung
Zentralblatt für Bauverwaltung
Erschienen:
Berlin: Ernst 1931
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2008
Erscheinungsverlauf:
1.1881 - 51.1931(8.Apr.)
ZDB-ID:
2406062-8 ZDB
Spätere Titel:
Zentralblatt der Bauverwaltung vereinigt mit Zeitschrift für Bauwesen
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
720 Architektur
Sammlung:
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1929
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibiothek Berlin, 2008
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
720 Architektur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-14208442
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst
Berliner Zeitungen, Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Nr. 52

Schnellzugriff

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  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1929 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhalts-Verzeichnis des 49. Jahrgangs, 1929.
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  • Nr. 47
  • Nr. 48
  • Nr. 49
  • Nr. 50
  • Nr. 51
  • Nr. 52

Volltext

845 
Zentralblatt der Bauverwaltung 
MIT NACHRICHTEN DER REICHS- UND STAATSBEHOERDEN • HERAUSGEGEBEN IM PREUSS. FINANZMINISTERIUM 
SCHRIFTLEITER; INGENIEURBAU RICHARD BERGIUS • HOCHBAU Dr.-Ing. GUSTAV LAMPMANN 
43. JAHRGANG BERLIN, DEN 25. DEZEMBER 1929 NUMMER 52 
Alle Redite Vorbehalten. 
Städtebau und Wohnungsbau in Rom. 
AUS ANLASS DES INTERNATIONALEN KONGRESSES FÜR WOHNUNGS- UND STÄDTEBAU. 
Von• Dr.-Ing. Gustav Lampmann. 
R om nimmt unter den Großstädten, die, auf,alter An 
lage erwachsen, ihren Organismus den heutigen 
Lebensbedingungen anpassen müssen, eine Aus 
nahmestellung ein. Während sonst der alte Stadtteil ein 
in sich geschlossenes Gebiet bildet — räumlich und ge 
wöhnlich auch stilistisch — liegen in der römischen Alt 
stadt die baulichen Zeugen zweier Epochen neben- und 
übereinander: das alte Rom und das antike Rom. Die 
deukmalpflegerischen Interessen widerstreiten sich hier 
und steheil gleichzeitig in Konflikt mit den Forderungen 
der lebenden Stadtentwickhmg. Das alte Rom verlangt Er 
haltung, das antike i^om will ans Licht. Es verdrängt zum 
t eil das alte Rom und ist ein Fremdkörper im neuen Rom, 
dessen Verkehrsadern es unterbindet. 
Das alte Rom, das sich in der Ebene am linken 
Tiberufer ausdehnt, ist eine Ansammlung von Bau 
denkmälern, Platz- und Straßenräumen aus Mittelalter, 
Renaissance und Barock, die durch ein Netz winkliger 
und willkürlicher Straßenzüge mit gleichgültiger Be 
bauung mehr verwirrt als planmäßig verbunden werden. 
So dicht ist dies Gewirr, daß selbst der großartige Zug der 
drei Straßenachsen (Corso, Ripetta, Babuino), die im 
Norden von der Piazza del Popolo ausgehend nach Süden 
ziehen, sich ohne Wirkung verliert. Sie können auch 
keine durchgreifende Verkehrsentlastung übernehmen. 
Denn nach Süden — bei der Piazza Venezia — stößt die 
Altstadt, die sie durchziehen, auf den Hügelbezirk des 
antiken Rom, das der Weiterentwicklung des Stadt 
körpers nach Süden nicht nur topographisch ein Hinder 
nis entgegensetzt. Die stark traditionsbewußte Kultur 
politik der Regierung betreibt die Freilegung der zum Teil 
von engen überalterten Wohnquartieren überdeckten an 
tiken Anlagen mit größtem Nachdruck. Hier Regen bei 
einander Kapitol, Palatin, die Fora, Colosseum, Zirkus 
maximus und die unter dem Namen der Passegiata Ar- 
cheologica zusammengefaßten Gebiete antiker Gründung. 
Von den Hängen des Quirinal im Norden bis zu den Cara- 
callathermen im Süden ist hier ein Denkmalbezirk einzig 
artigen Ranges im Entstehen, der für das neue Rom un 
antastbar ist. Die Entwicklung der neuen Stadtteile hat 
dem Rechnung getragen. Sie sind sichelförmig um den 
Bezirk des alten und des antiken Rom herumgewachsen, 
im Nordwesten beim Vatikan mit den „Prati“ jenseits des 
Tiber beginnend bis zur Porta San Giovanni im Süd 
osten, Nur eine schmale Bebauungsfläche am Rand des 
Hügelzuges auf dem rechten Tiberufer schließt den Ring 
von St. Paolo im Süden bis zum Vatikan im Norden. Dies ' 
große sichelförmige Gebiet des neuen Rom gliedert sich 
in zwei Zonen: Die eigentliche Neustadt mit den vor 
nehmen Verwaltungs-, Geschäfts- Und Wohnvierteln legt 
sich unmittelbar um die Altstadt, ein Gebiet, das etwa 
den horizontal schraffierten Teilen des Planes auf S, 846 
(oben) entspricht. Die Eisenbahn stößt keilförmig von 
Südosten hinein und endigt mitten im Stadtkörper, (bei 
der Esedra) mit dem Hauptpersonenbahnhof. Die zweite 
Zone ist das Gebiet der Vororte und Außenbezirke Groß- 
roms, teils unaufgeschlossen, teils in lockerer Bebauung 
mit den Wohnhäusern und Gärten der vermögenden Ein 
wohner. In diesem Bezirk entwickeln sich auch die neuen 
Viertel des gemeinnützigen Wohnungsbaues für die 
weniger bemittelten Schichten der Bevölkerung, 
Der Bevölkerungszuwachs Roms vollzieht sich in 
ständig anwachsender Schnelligkeit, ln dem j ahrfünft 
vor dem Krieg betrug er rd. 65 000, in den fünf Jahren 
von 1924 bis 1928 war eine Zunahme um rd. 168 000 zu 
verzeichnen. Die Gesamteinwohnerzahl der Stadt hat 
heute eine Million erreicht, wohl schon überschritten. Pa 
rallel mit diesem von Jahr zu Jahr beschleunigten An 
wachsen der Bevölkerung wachsen die Verkehrsnöte. 
Immer ungeeigneter werden die Straßen der Innenstadt, 
immer notwendiger Maßnahmen zu ihrer Entlastung. 
Seitens der Stadtverwaltung bestehen keine Pläne, 
um hier bessernd und im Großen gestaltend einzugreifen. 
Wenigstens war auf der Ausstellung italieni 
schen Städte- und Wohnungsbaues in Rom 
während des Städtebaukongresses 1 ) davon nichts zu sehen. 
Die Stadtverwaltung zeigte nur in graphischer Statistik 
eine sehr übersichtliche Darstellung des Besitzstandes und 
an Hand von Modellen die Absichten zur baulichen Rah 
mung der Ausgrabungsgebiete, in denen — auch außer 
halb des zusammenhängenden Viertels im Süden — 
hervorragende Bauwerke des antiken Rom freigelegt 
werden. Dagegen hatten zwei Gruppen von Privat- 
architekten das Problem der Neuordnung des römi 
schen Stadtgebiets sehr eingehend bearbeitet. Die aus 
gestellten Entwürfe waren um so interessanter, als sie bei 
der Lösung der Aufgabe von völlig entgegengesetzter Auf 
fassung ausgingen. 
Die Architektengruppe mit dem Namen ßurbera 
baut ihren Regulierungsplan auf der Annahme eines 
Wachstums auf, das sich durch ständiges ununterbrochenes 
Ansetzen neuer Stadtviertel an die vorhandenen vollzieht. 
Die Verkehrsbewältigung sucht der Entwurf in der Neu 
schaffung eines großen Achsenkreuzes zweier breiter 
Straßenzüge in Richtung Nordsüd (etwa Piazza del Popolo 
—Colosseum) und Ostwest (etwa St. Peter—Esedra). Sie 
bilden zugleich das Rückgrat des geplanten Systems von 
Untergrundbahnen. Die neuen Straßenflächen werden 
teils durch Erweiterung vorhandener Straßen und Plätze 
gewonnen, teils sind radikale Durchbrüche vorgesehen, 
Die neue Straße östlich der Kreuzung durchsticht den 
Südhang des Pincio mit einem Tunnel und mündet — unter 
Einbeziehung der Esedra — beim Hauptbahnhof, der an 
seiner jetzigen Stelle bleibt. Der Kreuzungspunkt er 
weitert sich südwestlich der Piazza di Spagna zu einem 
rechteckigen Kolossalplatz vom Charakter eines nationalen 
Forums. Die architektonische Haltung der baulichen 
Durchbildung, wie sie die Abb. auf S. 84? ist, ist kenn- 
*) Vgl. Nr. 43 d. BL, S.705,
	        

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