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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1923 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1923 (Public Domain)

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Zeitschrift

Sonstige Beteiligte:
Preussen / Ministerium der Öffentlichen Arbeiten
Titel:
Zentralblatt der Bauverwaltung : Nachrichten d. Reichs- u. Staatsbehörden / hrsg. im Preußischen Finanzministerium
Weitere Titel:
Centralblatt der Bauverwaltung
Zentralblatt für Bauverwaltung
Erschienen:
Berlin: Ernst 1931
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2008
Erscheinungsverlauf:
1.1881 - 51.1931(8.Apr.)
ZDB-ID:
2406062-8 ZDB
Spätere Titel:
Zentralblatt der Bauverwaltung vereinigt mit Zeitschrift für Bauwesen
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
720 Architektur
Sammlung:
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1923
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibiothek Berlin, 2008
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
720 Architektur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-14194619
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst
Berliner Zeitungen, Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Nr. 73/74

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1923 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhalts-Verzeichnis des 43. Jahrgangs, 1923.
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  • Nr. 99/100
  • Nr. 101/102
  • Nr. 103/104

Volltext

Zentralblatt der Bauverwaltung 
MIT NACHRICHTEN DER REICHS- UND STAATSBEHOERDEN ♦ HERAUSGEGEBEN IM PREUSS. FINANZMINISTERIUM 
WÖCHENTLICH EINE DOPPELNUMMER 
Bezugspreis im Septbr.: Direkt bei der Post oder Buch 
handlung 1 200000 M. f beim Verlag durch Po9tüberweisung 
1350000 M. Auslandspreis auf Anfrage. Einzelne Hefte 
300000 M. zuzüglich Porto und Verpackung gegen Vorein 
sendung des Betrages« Alle Preise freibleibend. 
Verlag: 
Guido Hackebeil Akt.-Ges. 
Berlin S14, Stallschreiberstr. 34*35 
Fernspr.: Dönhoff 4410/12. Postscheckkonto; 
Berlin 118855 (Guido Hackebeil). 
Anzeigenpreise: Für den allg. Teil Grundzahl 0,07 M. für 
die 50 mm breite ram-Höhe, für Kl. Anzeigen (Stellen usw.) 
Grdz. 0,05 M. für die 35 mm breite mm-Höhe. Die Grdz. wird 
multipl. m. d. jeweils am Tage des Erscheinens der Inserate 
gült. Schlüsselzahl des Börsenvereins der deutschen Buch 
händler. Wiederholungen Rabatt. Alle Zuschriften an Verlag. 
43. JAHRGANG BERLIN, DEN 12. SEPTEMBER 1923 NUMMER 73/74 
SCHRIFTLEITER: RICHARD BERGIUS und Dr.-Ing. NONN, BERLIN W 66, WILHELMSTRASSE 89 
Inhalt: Das dreiseitig eingebaute Haus. — Eine neue Bauordnung für Görlitz. — Die Kleinstwohnung. — Die Frischwasser-Kläranlagen nach 
dem Verfahren von Dyckerhoff und Widmann. — Spiegelbewegung in Wasserschlössern. — Vermischtes. — Bücherschau. — Löhne 
und Preise. — Amtliche Mitteilungen. 
Das dreiseitig eingebaute Haus. 
Von der Beratungsstelle für das Baugewerbe in Stuttgart. 
Die ins Phantastische gestiegenen Baukosten von neu zu erstel 
lenden Wohnungen zwingen zu einschneidenden Sparmaßnahmen, 
wenn ein Bauen überhaupt noch möglich sein soll, lieber diese Tat 
sache ist sich jedermann klar, nur über das „Wie“ herrscht Meinungs 
verschiedenheit. 
Junge Leute ersehnen ein kleines, bescheidenes Heim, um heiraten 
zu können. Aeltere Leute, deren Kinder erwachsen sind und das 
Elternhaus verlassen haben, suchen kleine Wohnungen, um die Lasten 
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Siedlungs-Maus per Jetztzeit, 
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Abb, 1, Dreiseitig eingebautes Haus 
in Heilbronn 1850—1860. 
Abb. 2. Ein- oder zweiseitig eingebautes 
Siedlungshaus der Jetztzeit. 
der immer höher steigenden Wohnungsmieten und Abgaben auf ein 
erträgliches Maß herabzudrücken. Kinderreiche Familien müssen 
untergebracht werden und auch einzelstehende Personen suchen ein 
Unterkommen. 
Unter dem harten Druck der Verhältnisse haben sich die An 
sprüche an Wohnraum bei diesen Wohnungsuchenden im Laufe der 
Zeit sehr herabgemindert und werden sich unter dem Einfluß der 
fortschreitenden Teuerung noch weiter verringern. Die vor oder 
gleich nach dem Krieg aufgestellten Mindestforderungen an Wohn 
fläche lassen sich heute nicht mehr aufrecht erhalten. Diese klar er 
kannte Tatsache zwingt uns, alle Wohnbedürfnisse zurückzu 
schrauben, selbst auf die Gefahr hin, einige Unannehmlichkeiten mit 
in den Kauf nehmen zu müssen. 
In unseren Siedlungen sind die einzelstehenden Häuser bevor 
zugt, weil kein Nachbar vorhanden ist. Zwei anein 
andergebaute Häuser, die bei gleicher Größe wie das Einzelhaus 
etwas billiger zu erstellen sind, finden bei manchen Bewerbern 
weniger Anklang, weil durch die Scheidemauer Geräusche der Neben 
bewohner hörbar werden können. Noch weniger beliebt sind die in 
Reihen aneinandergebauten Häuser, die zwei unmittelbare Nach 
barn auf weisen. Das dreiseitig eingebaute Haus ist in der Neuzeit 
überhaupt nicht mehr zur Ausführung gelangt, da neben dem Mangel 
an Durchführbarkeit das unmittelbare Angrenzen von 3 Nachbarn zu 
große Störungen befürchten läßt. 
Es ist nun bemerkenswert, daß in Heilbronn a. N. eine Siedlung 
besteht, die gegen das Ende der 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts 
errichtet, dreiseitg eingebaute Häuser in Gruppen von 12 Stück an 
einandergebaut aufweist, wie dies die Abbildung 1 zeigt. Diese 
Häuser, die heute noch alle bewohnt sind, wurden den damaligen 
Wohnbedürfnissen von Industriearbeitern angepaßt und weisen im 
Erdgeschoß eine kleine Küche auf, die zu 
gleich als Hauseingang dient, sowie ein 
Wohnzimmer und einen von außen zugäng 
lichen Abort. Im Wohnzimmer führt eine 
schmale Treppe nach dem im ersten Stock 
befindlichen Schlafzimmer, von welchem 
aus eine an die Wand umklappbare Leiter 
nach dem Dachboden führt, der mittels eines 
Klappdeckels gegen das Schlafzimmer abge 
schlossen ist. Ein Untergeschoß haben 
manche dieser Häuschen nicht, was von den 
Bewohnern als großer Uebelstand empfun 
den wird. Ein solches Häuschen hat ohne 
Untergeschoß einen umbauten Raum von 
etwa 130 cbm, mit Untergeschoß von etwa 
150 cbm. 
Betrachen wir vergleichsweise ein Sied 
lungsgebäude, wie es zur Zeit vielfach zur 
Ausführung gelangt, und als Gegenbeispiel 
in der Abbildung 2 wiedergegeben ist, so 
sehen wir, daß ein solches Gebäude mit 
einem umbauten Raum von ungefähr 450 cbm 
das Drei- ja beinahe das Vierfache an Raum 
aufweist, wie das vorher geschilderte drei 
fach eingebaute Einfamilienhäuschen. 
Als Vorteil des größeren Siedlungsgebäu 
des ist anzuführen, daß in demselben anstatt 
einer großen auch zwei kleine Familien 
untergebracht werden können, denen je zwei 
Zimmer und eine Küche zugeteilt werden. 
Aber selbst unter ; Berücksichtigun^rdieses 
Einwandes bleibt; die Tatsache bestehen, 
daß das kleine Häuschen mit zwei Zimmern, 
Küche, Untergeschoß und Dachboden noch um 75 cbm kleiner, i3t, als 
eine Zweizimmerwohnung mit Zubehör im neuen Siedlungsgebäude. 
Dies rührt davon her, daß bei ersterem der Flur oder Vorplatz fehlt, 
das Ausmaß der Küche sehr beschränkt ist und die Treppe einen sehr 
geringen Platz einnimmt. 
Welche Gründe bei der Erstellung dieser alten Siedlung in 
Heilbronn maßgebend waren, daß Häuschen so geringen Ausmaßes 
selbst unter teilweiser Weglassung des doch so notwendigen Unter 
geschoßraumes errichtet wurden, können wir heute nicht mehr er 
mitteln. Auf jeden Fall zeigt uns aber diese Siedlung, wie weit die 
Wohnbedürfnisse herabgeschraubt werden können, ohne daß die 
Gesundheit der Bewohner darunter leidet. Vergessen wir nicht, 
daß diese Häusergruppen licht- und luftdurchflutet in Gärten liegen. 
Da ist ein ganz anderer Maßstab anzulegen, als wenn Zweizimmer 
wohnungen in einer Großstadtkaserne nach einem licht- und luft 
losen Hofe zu liegen. Hiernach sollen in nachstehendem die Vor- und 
Nachteile des dreiseitig eingebauten Hauses (Abb. 3) untersucht 
werden. 
Je weniger Außenmauern ein Gebäude aufweist, d. h. je mehr 
sich dasselbe an gemeinschaftliche Mauern von Nebengebäuden an- 
lehnt, desto geringer werden seine Erstellungskosten. Das drei 
seitig eingebaute Haus ist demnach das billigste. Je weniger
	        

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