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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1923 (Public Domain)

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Bibliographic data

fullscreen: Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1923 (Public Domain)

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Periodical

Other:
Preussen / Ministerium der Öffentlichen Arbeiten
Title:
Zentralblatt der Bauverwaltung : Nachrichten d. Reichs- u. Staatsbehörden / hrsg. im Preußischen Finanzministerium
Other titles:
Centralblatt der Bauverwaltung
Zentralblatt für Bauverwaltung
Publication:
Berlin: Ernst 1931
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2008
Dates of Publication:
1.1881 - 51.1931(8.Apr.)
ZDB-ID:
2406062-8 ZDB
Succeeding Title:
Zentralblatt der Bauverwaltung vereinigt mit Zeitschrift für Bauwesen
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
720 Architektur
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1923
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibiothek Berlin, 2008
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
720 Architektur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-14194619
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
Nr. 42/43

Contents

Table of contents

  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1923 (Public Domain)
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichnis des 43. Jahrgangs, 1923.
  • Nr. 1/2
  • Nr. 3/4
  • Nr. 5/6
  • Nr. 7/8
  • Nr. 9/10
  • Nr. 11/12
  • Nr. 13/14
  • Nr. 15/16
  • Nr. 17/18
  • Nr. 19/20
  • Nr. 21/22
  • Nr. 23/24
  • Nr. 25/26
  • Nr. 27/28
  • Nr. 29/30
  • Nr. 31/32
  • Nr. 33/34
  • Nr. 35/36
  • Nr. 37/38
  • Nr. 39/40
  • Nr. 41/42
  • Nr. 42/43
  • Nr. 41/42
  • Nr. 43/44
  • Nr. 42/43
  • Nr. 45/46
  • Nr. 47/48
  • Nr. 49/50
  • Nr. 51/52
  • Nr. 53/54
  • Nr. 55/56
  • Nr. 57/58
  • Nr. 59/60
  • Nr. 61/62
  • Nr. 63/64
  • Nr. 65/66
  • Nr. 67/68
  • Nr. 69/70
  • Nr. 71/72
  • Nr. 73/74
  • Nr. 75/76
  • Nr. 77/78
  • Nr. 79/80
  • Nr. 81/82
  • Nr. 83/84
  • Nr. 85/86
  • Nr. 87/88
  • Nr. 89/90
  • Nr. 91/92
  • Nr. 93/94
  • Nr. 95/96/97/98
  • Nr. 99/100
  • Nr. 101/102
  • Nr. 103/104

Full text

249 
Nummer 42/43 ZENTRALBLATT DER BAUVERWALTUNG 
vorgenommen und in letzter Zeit die Pegellage gegen zwei bis drei 
Festpunkte jährlich geprüft. Zur Lösung besonderer Aufgaben 
wurden auch selbstzeichnende Pegel aufgestellt; die ersten be 
friedigten nicht voll, weshalb das Institut für Meeresforschung seit 
Uebernahme des gesamten Pegelnetzes im Jahre *919 eine neue für 
Abb. 1. Selbstschreibende Meerespegel. 
die vorliegenden Verhältnisse geeignete Bauart entwickelte. Es 
wurde ein Schwimmerpegel mit eisfreiem Brunnen gewählt. Die 
Erwärmung des Brunnens geschieht durch eine Kohlenfadenlampe 
oder eine schwimmende Petroleumlampe. Das Pegelhäuschen wird 
durch einen Ofen erwärmt. Die Wasserstandsänderungen werden 
in natürlichem Maßstabe aufgezeichnet. Ein Qlasschwimmer von 
stehenden, mit 50 g belasteten verschiedenfarbigen Schreibstiften, 
die also 10 cm Bogenabstand haben. Der für ein Jahr mit 105 m 
Länge ausreichende Schreibbogen läuft von einer Speicherrolle 
über eine große vom Uhrwerk getriebene Zeichenrolle zur Sammel 
rolle und wird durch Gegengewichte gespannt gehalten. Auf der 
Zeichenrolle schreiben bei der Bogenhöhe von 29 cm stets wenigstens 
zwei Stifte, so daß der Dezimeterabstand auch bei Längenänderung 
des Papiers genau festzustellen ist. Ueberschreitet die Wasser 
standsänderung 1 m, so beginnt nach einer Umdrehung des Rades 
der erste Schreibstift wieder zu zeichnen. Ein Meterfehler ist 
wegen der fortlaufenden Aufzeichnung ausgeschlossen. Außerdem 
werden wöchentlich Prüfmessungen vorgenommen und vermerkt. 
Die Zeit wird auf der Zeichenrolle alle zwei Stunden durch Nadel 
stiche in 24 mm Abstand festgelegt; die Rolle dreht sich in zwei 
Tagen einmal, 1 mm bedeutet 5 Minuten. Das Papier enthält kein 
Liniennetz. Die Aufzeichnung wird durch Auflegen einer Glasplatte 
ausgewertet, die gleichlaufende Grade für die Wasserstände und 
fast kreisbogenförmige Linien für die Zeit eingeätzt trägt. Die 
Mittellinie der Platte wird auf die Mitte der Zeitmarken eingestellt 
und danach werden die Wasserstände in einfachster Weise abge 
lesen. Irgendwelche Verbesserungen erübrigen sich bei dem großen 
Maßstabe. Die Aufzeichnungen werden durch unmittelbare Lotungen 
des Wasserstandes nachgeprüft. Dazu wird ein Bandmaß mit Halb- 
dezimeter-Teilung durch den Schlitz eines festen Armes abgelassen, 
der als Nullmarke dient und nivellitisch geprüft wird. Das Band 
maß trägt an seinem unteren Ende ein Gewicht, an dem ein mit 
Eisenchlorid getränkter und nach dem Trocknen mit Tannin ein 
geriebener Papierstreifen angebracht ist. Die halben Dezimeter 
werden nun am Bandmaß, die Bruchteile an dem durch das Ein 
tauchen ins Wasser geschwärzten Papierstreifen scharf abgelesen. 
Dieses Verfahren soll sich gut bewähren wie auch die elf ganz ein 
heitlich gebauten Pegel vorzüglich arbeiten. 
Berlin. R. Seifert. 
Französische Staumauer in aufgelöster Bauweise mit eingebautem 
Kraftwerk. Ein Wasserkraftwerk, dessen Maschinen innerhalb der 
zugehörigen Staumauer aus Eisenbeton liegen, ist, wie „Le Genie 
Civil“ vom 9. Dezember 1922 berichtet, im nördlichen Frankreich 
bei Belle-Isle-en-Terre (Cötes-du-Nord) im Flusse Le Leguer (Abb. 2) 
zur Ausnutzung seines Gefälles für die Papierfabrik der Firma 
Vallee u. Ko., errichtet worden. Der Wasserspiegel des Flusses wird 
auf 3 km Länge gestaut; das durch den Stau von vorläufig 12,65 m 
(in Zukunft 13,32 m) betriebene Kraftwerk ist, wie bei amerikanischen 
Anlagen schon mehrfach geschehen, in den inneren Hohlraum der 
aufgelösten Staumauer*) gelegt. Anlagen ähnlicher Art sind irrt 
„Genie Civil“ vom 20. Juni 1914, vom 27. Januar 1917 und vom 
beschrieben; vgl. a. Jahrg. 1914 des Zentralblattes der Bauverwal 
tung S. 488 und 538. 
Die Staumauer im Le Leguer besteht aus halbkreisförmigen 
Tonnengewölben aus Eisenbeton von 2,33 m innerem Halbmesser, 
die unter 45° ansteigend auf dreieckigen, gleichfalls aus Eisenbeton 
errichteten Pfeilern von 0,20 m Stärke ruhen und gleichzeitig zur 
Aufnahme des Wasserdruckes und zum Einbau der Maschinenräume 
Abb. 2. Selbstschreibende Meerespegel. 
Abb. 1. Kraftwerk und Staumauer am Leguer. Ansicht vom Unterwasser 
50 cm Durchmesser überträgt seine Bewegungen mit Umlenkrollen 
auf ein Rad mit lotrechter Achse von genau 1 m Umfang (vgl. Ab 
bildung 1 u. 2). Die größte Wasserstandsschwankung ist zu 7 m 
angenommen, der Schwimmerdraht deshalb siebenmal um das Rad 
in Spiralrillen geschlungen. Der Schwimmer ist durch ein Gegen 
gewicht ausgeglichen. Auf der gleichen Achse sitzt fest mit dem 
ersten Rad verbunden ein gleich großes Rad mit zehn lotrecht 
dienen (Abb. 4). Die Mauerkrone liegt 1,50 m über dem vorläufiger 
Stau. Die talseitige unter 60° geneigte Pfeilerkante ist zur Vei 
besserung der Ansicht wie der Standsicherheit durch eine 44 cm 
*) Neuerdings auch in Deutschland ausgeführt, u. zw. von der 
Stadtgemeinde Vöhrenbach im Badischen Schwarzwald. Vgl. „Bau 
ingenieur“ 1923, 4. Heft, S. 110.
	        

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