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Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten der Stadt Charlottenburg (Public Domain) Ausgabe 1903 (Public Domain)

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fullscreen: Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten der Stadt Charlottenburg (Public Domain) Ausgabe 1903 (Public Domain)

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Periodical

Other:
Preussen / Ministerium der Öffentlichen Arbeiten
Title:
Zentralblatt der Bauverwaltung : Nachrichten d. Reichs- u. Staatsbehörden / hrsg. im Preußischen Finanzministerium
Other titles:
Centralblatt der Bauverwaltung
Zentralblatt für Bauverwaltung
Publication:
Berlin: Ernst 1931
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2008
Dates of Publication:
1.1881 - 51.1931(8.Apr.)
ZDB-ID:
2406062-8 ZDB
Succeeding Title:
Zentralblatt der Bauverwaltung vereinigt mit Zeitschrift für Bauwesen
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
720 Architektur
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1923
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibiothek Berlin, 2008
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
720 Architektur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-14194619
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
Nr. 31/32

Contents

Table of contents

  • Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten der Stadt Charlottenburg (Public Domain)
  • Ausgabe 1903 (Public Domain)
  • Title page
  • Preface
  • Contents
  • Text
  • Index

Full text

77 
Das Arbeitsgebiet hat sich mithin im Berichtsjahre um 130 729,18 qm vergrößert. 
Die täglich zu reinigende Fläche betrug 1 186 471 qm und zwar 203 624 qm Kopfstcinpflastcr, 
482 356 qm Asphaltpflaster und 500 491 qm Bürgersteige und Promenaden. 
Im Laufe des Jahres wurden 35 311 qm schlechtes Steinpflaster durch Asphalt und 
gutes Steinpflaster ersetzt. 
Die neu angelegten Straßen wurden mit 15 886 qm Steinpflaster und 38 638 qm 
Asphalt versehen. 
Vom 1. April bis 30. September wurden die Straßen mit Steinpflaster, außer 
Westcnd, durch 4 Kehrmaschinen und 18 Arbeiter, vom 1. Oktober ab durch 6 Kehrmaschinen 
und 27 Arbeiter 3 bezw. i mal wöchentlich gereinigt. Die Kehrmaschinen waren z. T. am 
Tage, z. T. des Nachts im Betrieb. Die Nachtarbeit dauerte von 10 Uhr abends bis 
6 Uhr früh. 
Während des Winters fand an den schneefreien Frosttagen die Reinigung der Straßen 
durch Handbetrieb ohne Zuhilfenahme der Kehrmaschinen statt. 
Die Reinigung des Asphaltpflasters beansprucht eine größere Aufmerksamkeit. Es 
ist im besonderen darauf zu achten, daß der das Pflaster schlüpfrig machende Pferdedung 
schnell und sorgfältig beseitigt wird. Für diese Arbeit sind beständig Arbeiter unter Führung 
von 6 Kolonnenführern in Tätigkeit, welchen auch die Reinigung der Wochenmärkte und das 
Entfernen von gröberem Unrat und Papier obliegt. 
Das Asphaltpflaster wurde in der wärmeren Jahreszeit täglich einmal gereinigt, 
in der nassen, kühleren Jahreszeit wurden jedoch nur die Hauptverkehrsstraßen durch Spül 
wagen (Waschmaschinen) gereinigt bezw. gewaschen. Bei Frostwetter wurden die Spülwagen 
zur Vermeidung von Glatteis außer Tätigkeit gesetzt. 
Je 2 Spülwagen ist ein Arbeiter beigcgeben, welcher die von den Spülwagen an die 
Bordschwelle gebrachten Rückstände mit einem Gummischieber zusammenschiebt. 
Im Berichtsjahre waren 12 Spülwagen in Tätigkeit, an diesen mußten 6 Gummi 
besetze erneut werden. 
Sämtliche Straßen, Promenaden und Plätze, welche der regelmäßigen Reinigung 
unterliegen, werden nach der Reinigung je nach der Jahreszeit i bis 4 mal täglich besprengt. 
Die neu angelegten und wenig bebauten Straßen wurden nur im Bedarfsfälle besprengt, 
ebenso erhielten die Straßen und Plätze in der Zeit vom 1. Oktober bis 31. März 1904 
nur nach Bedürfnis eine Besprengung. 
Das Besprengungsgebiet umfaßte am Schlüsse des Berichtsjahres 94,13 km. Für 
13,465 km wurde der Stadtgemeinde vertragsmäßig das erforderliche Wasser von den Char 
lottenburger Wasserwerken unentgeltlich geliefert, für die verbleibenden 80,665 km ivird das 
zur Besprengung und Waschung erforderliche Wasser mittelst Standrvhrwassermesser aus den 
Rohrleitungen der Charlottenburger Wasserwerke entnommen und seitens der Stadtgemeinde 
mit 0,07 M für je 1 Kubikmeter bezahlt. 
Im Berichtsjahre wurden die letzten 4 Turbinen-Sprengwagen mit der Millerschen 
Sprengvorrichtung versehen, sodaß sämtliche Sprengwagen am Schlüsse des Jahres diese 
Sprengvorrichtung hatten. 
Ferner erhielten sämtliche Sprengwagen z. T. Hebel- z. T. Spindelbremsen. 
2 Sprengwagen mit Millerscher Sprengvorrichtung wurden neu beschafft, dagegen 
4 alte Sprengwagen ausgesondert und verkauft. 
Für die Kehrmaschinen, Spülwagen und Sprengwagen werden je nach der Anzahl 
und nach Jahreszeit besondere Pläne ausgestellt, aus welchen die Tätigkeit der einzelnen 
Fahrzeuge innerhalb ihrer Bezirke ersichtlich ist. 
Die Arbeitszeiten der Mannschaften regelten sich wie folgt: 
1. Wochentags: 6 Uhr früh bis 7 Uhr abends mit zweistündiger Mittagspause 
und je halbstündiger Frühstücks- und Vesperpause. 
2. Sonntags: 6—12 Uhr vormittags mit einer halbstündigen Pause. In den 
Wintermonaten wurden die Pausen entsprechend gekürzt, da nur bis 6 Uhr 
abends gearbeitet wurde. 
Die Bespannung, Bedienung und Unterhaltung der Kehrmaschinen, Spülwagen und 
Sprengwagen sowie die Abfuhr des Straßenkehrichts und des Baggerschlamms ist vertrags 
mäßig für die Zeit vom 1. April 1902 bis 31. März 1905 an den Fuhrunternehmer 
Fricke vergeben. 
Zur Bedienung und Beaufsichtigung der Sprengwagen wird je einem Wagen i Aus- 
dreher beigegebcn. 
Das Ausbaggern der Regeneinlaufschächte geschieht nur durch junge, kräftige Ar 
beiter. Zur Abhebung der Roste, nainentlich bei Frostwetter, wurden versuchsweise 2 Wippen 
angefertigt, welche sich sehr gut bewährten. 
Die Baggerer führten die Reinigung der Regeneinlaufschächte in der Zeit von 
10 Uhr abends bis 6 Uhr früh aus. Bei Frostwetter wurden diese Arbeiter größtenteils 
zum Bestreuen der Asphaltstraßen und Brücken angestellt. 
Zur Bestreuung der Asphaltstraße», Brücken und Anberge während der Nachtzeit 
des Winterhalbjahres waren außer den Baggerern noch i Kolonnenführer und 8 Arbeiter 
tätig. Am Tage wurde die Bestreuung durch die Lagesarbeiter bewirkt.
	        

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