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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XIX.1869 (Public Domain)

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Bibliographic data

fullscreen: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XIX.1869 (Public Domain)

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Periodical

Other:
Preussen / Ministerium der Öffentlichen Arbeiten
Title:
Zentralblatt der Bauverwaltung : Nachrichten d. Reichs- u. Staatsbehörden / hrsg. im Preußischen Finanzministerium
Other titles:
Centralblatt der Bauverwaltung
Zentralblatt für Bauverwaltung
Publication:
Berlin: Ernst 1931
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2008
Dates of Publication:
1.1881 - 51.1931(8.Apr.)
ZDB-ID:
2406062-8 ZDB
Succeeding Title:
Zentralblatt der Bauverwaltung vereinigt mit Zeitschrift für Bauwesen
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
720 Architektur
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1915
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibiothek Berlin, 2008
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
720 Architektur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-14286575
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
Nr. 102

Contents

Table of contents

  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe XIX.1869 (Public Domain)
  • Title page
  • H. I-III
  • H. IV-VII
  • H. VIII-X
  • H. XI-XII
  • Contents

Full text

171 
M. Gropius, Die Provinzial-Irren-Anstalt zu Neustadt-Eberswalde. 
172 
Im September 1862 wurde der Bau der Heil- and Pflege- 
Anstalt begonnen und Ende October 1865 die Anstalt zur 
Benutzung ubergeben. 
Der Bau des Siechenhanses wurde bis auf Weiteres ver 
tagt and ist erst im vergangenen Jahre in einer von dem 
früheren Plane abweichenden Form zur Ausführung gelangt. 
Situationsplan. 
urf ■M'-f * 
JO 
100 
I/ändtrtitn xu 
Macherslust 
& bis m Terrain d. Jrren- Anstalt 
Uo taHuth. 
Lage und Umgebungen. 
In dem freundlichen, von Neustadt-Eberswalde östlich 
sich erstreckenden Finow-Thale liegt zwischen zwei nach | 
Stettin und Oderberg führenden Chansseen in der Mitte des | 
eigenen, etwa 140 Morgen betragenden Gebietes, die neue ! 
Anstalt \ Meile von der Stadt, auf einer sanft ansteigenden 
Erhöhung. Gegen Sudost mit ihrer Hauptseite gerichtet, wird 
sie gegen Norden und Osten durch mit Nadel- und Laubbolz 
bestandene Hügelketten gegen rauhere Winde geschützt und 
von der lebhafteren Stettiner Landetrafse geschieden, und ist 
vorn von der Oderberger, jetzt weniger befahrenen Chaussee 
350, hinten von der parallel derselben laufenden Nenstadt- 
Wrietzener Eisenbahn 430 Schritte entfernt. 
Sie ist dem Bereiche eines lärmenden und verkehrswei 
sen Treibens entrückt and gleichwohl wird die sie umgebende 
wohltbätige Buhe durch freundliche Aussichten und einen 
Wechsel von angenehmen Eindrücken vor Einförmigkeit be 
wahrt. Nach Südwesten breitet sich die von bewaldeten Hö 
hen nmkränzte und im weiteren Aufblühen begriffene, ver 
kehrsreiche Stadt, nach Osten erfreut das Grün des Waldes 
selbst im Winter das Auge und vor der Hauptfront erstreckt 
sich eine fruchtbare Ebene, durchschnitten vom Finowcanal 
und der Neustadt-Wrictzener Eisenbahn, und von Segelschiff 
fahrt und Eisenbahnverkehr belebt. Im Hintergründe der 
Anstalt, auf dem Bande der Hügelkette, erhebt sich der Was- 
«erthunn, und von ihm links nach unten erstreckt sich ter 
rassenförmig dbr Friedhof. 
Unmittelbar vor der Anstalt ist vor dem Verwaltungs 
gebäude ein runder Basenplatz mit einem Springbrunnen an 
gelegt, und vor den Häusern der Kranken, durch einen 
Stacketenzaun und davor gepflanzte lebende Hecke abge 
schlossen, erstrecken sich die Vorgärten; an diese reihen sich 
die Beamtengärten und hiervor die für den Gemüsebau be 
stimmten, von Wiesen durchschnittenen Flächen. Sind auch 
die Anpflanzungen der Gärten erst im Entstehen und wird 
es bei der sterilen Bodenbeschaffenfaeit noch mancher Arbeit 
bedürfen, so werden sie doch, da es an Wasser, Dung und 
Kräften nicht gebricht, binnen wenigen Jahren sich stattlich 
entwickeln und einen angenehmen, durch Baumgruppen be 
lebten grünen Vordergrund bilden. 
Von grofsem Werth sind die schönen und leicht erreich 
baren Umgebungen der Stadt und Anstalt. Unmittelbar vor 
letzterer führt ein Weg durch die Forst nach einer durch 
Wasserkraft getriebenen Fabrik-Anlage, der Weitlage, früher 
einem sehr beliebten Vergnügungsorte, Eine halbe Meile 
davon liegt Chorin mit seinen beliebten Kloster-Buinen, sei 
nen Seen und Wäldern. Die nach links neben dem Canal 
führende Oderberger Chaussee bietet nab und fern angenehme 
Promenaden und Fernsichten, während nach der anderen 
Seite die Stadt mit dem Brunnen, dem Zainhammer, den 
nahen ausgedehnten schönen Laub- und Nadelbolzwaldungen, 
den lieblichen Wasserfällen, das reizend am See und im 
Walde gelegene Spechthausen, die am Canal sich anadehnen- 
den betriebsamen Orte Kupferhammer, Eisenspälterei, Wolfe- 
winkel, Hegermühle, SchÖpfforth mit ihren Fabriken und 
Anlagen vielfache Gelegenheit zu Ausflügen lehr- und genufa 
reicher Art gewähren. 
OröfsenverhältnisBe. 
Die Hanptfa^ade der Anstalt erreicht eine Länge von
	        

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