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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1915 (Public Domain)

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fullscreen: Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1915 (Public Domain)

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Periodical

Other:
Preussen / Ministerium der Öffentlichen Arbeiten
Title:
Zentralblatt der Bauverwaltung : Nachrichten d. Reichs- u. Staatsbehörden / hrsg. im Preußischen Finanzministerium
Other titles:
Centralblatt der Bauverwaltung
Zentralblatt für Bauverwaltung
Publication:
Berlin: Ernst 1931
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2008
Dates of Publication:
1.1881 - 51.1931(8.Apr.)
ZDB-ID:
2406062-8 ZDB
Succeeding Title:
Zentralblatt der Bauverwaltung vereinigt mit Zeitschrift für Bauwesen
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
720 Architektur
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1915
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibiothek Berlin, 2008
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
720 Architektur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-14286575
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
Nr. 68

Contents

Table of contents

  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1915 (Public Domain)
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichnis des 35. Jahrgangs, 1915.
  • Nr. 1
  • Nr. 2
  • Nr. 3
  • Nr. 4
  • Nr. 5
  • Nr. 6
  • Nr. 7
  • Nr. 8
  • Nr. 9
  • Nr. 10
  • Nr. 11
  • Nr. 12
  • Nr. 13
  • Nr. 14
  • Nr. 15
  • Nr. 16
  • Nr. 17
  • Nr. 18
  • Nr. 19
  • Nr. 20
  • Nr. 21
  • Nr. 22
  • Nr. 23
  • Nr. 24
  • Nr. 25
  • Nr. 26
  • Nr. 27
  • Nr. 28
  • Nr. 29
  • Nr. 30
  • Nr. 31
  • Nr. 32
  • Nr. 33
  • Nr. 34
  • Nr. 35
  • Nr. 36
  • Nr. 37
  • Nr. 38
  • Nr. 39
  • Nr. 40
  • Nr. 41
  • Nr. 42
  • Nr. 43
  • Nr. 44
  • Nr. 45
  • Nr. 46
  • Nr. 47
  • Nr. 48
  • Nr. 49
  • Nr. 50
  • Nr. 51
  • Nr. 52
  • Nr. 53
  • Nr. 54
  • Nr. 55
  • Nr. 56
  • Nr. 57
  • Nr. 58
  • Nr. 59
  • Nr. 60
  • Nr. 61
  • Nr. 62
  • Nr. 63
  • Nr. 64
  • Nr. 65
  • Nr. 66
  • Nr. 67
  • Nr. 68
  • Nr. 69
  • Nr. 70
  • Nr. 71
  • Nr. 72
  • Nr. 73
  • Nr. 74
  • Nr. 75
  • Nr. 76
  • Nr. 77
  • Nr. 78
  • Nr. 79
  • Nr. 80
  • Nr. 81
  • Nr. 82
  • Nr. 83
  • Nr. 84
  • Nr. 85
  • Nr. 86
  • Nr. 87
  • Nr. 88
  • Nr. 89
  • Nr. 90
  • Nr. 91
  • Nr. 92
  • Nr. 93
  • Nr. 94
  • Nr. 95
  • Nr. 96
  • Nr. 97
  • Nr. 98
  • Nr. 99
  • Nr. 100
  • Nr. 101
  • Nr. 102
  • Nr. 103

Full text

Nr. 68. 
Zentralblatt der Bauverwaltung. 
445 
INHALT: Eino neuzeitliche französisch«, Kaserne. — Zur Berechnung von Schutzbriicken für Drahtseilbahnen. — V ermisehtes; Verleihung des Eisernen Kreuzes 
erster Klasse an Angehörige dfer Staats-Bauverwaltung in Preußen. — Auszeichnung. — Das Eiserne Kreuz. — Mittel zur Verhinderung von Rosty 
an griff auf Eisen. 
[Alle Rechte Vorbehalten.] 
Eine neuzeitliche französische Kaserne. 
An der Eisenbahnstrecke Metz—Verdun, ungefähr 20 km jenseit 
der deutsch-französischen Grenze, liegt der wichtige Eisenbahnknoten 
punkt Conilans, an dem die an der Ostgrenze Frankreichs entlang 
führende Eisenbahnlinie die Strecke Metz—Verdun—Paris schneidet. 
Conflans war bei Beginn des Krieges Schauplatz erbitterter Kämpfe 
und dient jetzt als Stützpunkt der rückwärtigen Verbindungen eines 
Teiles unserer in Nordostfrankreich stehenden Streitkräfte. Bauliche 
Maßnahmen zur Verpflegung der Truppen und zur Krankenfürsorge 
15 14 17 18 
1 Offizier* Spoiseanstalt. 2 Wache. 3 Mannschaftshaus. 4 Speischallc. 
5 Wirtschaftsgebäude (Küche). 6 Abort. 7 Waschhaus. 8 Badehaus. 
9 Unteroffizier-Speiseanstalt. 10 Kantine. 11 Kammergebäude. 12 Arrest- 
haus, 13 Werkstatt. 14 Exerzierhaus. 15 Pahrzeugschuppen. 16 Kino. 
17 Stall. 18 Futterkammer, 19 Krankenstall. 20 Wasserversorgung. 
Abb. 1. Lageplan. 
führten den Unterzeichneten wiederholt in diesen Ort und nach dem 
nördlich von Conflans gelegenen Dorfe Labry, wo die Kaserne des 
IG. französischen Jägerbataillons steht, die jetzt mich einigen bau 
lichen Änderungen und Ergänzungen als Feldlazarett eingerichtet 
worden ist. 
Conflans-Labry entbehrte bis vor kurzem noch einer Garnison. 
Die Verlegung des vorher in Lille untergebrachten Jägerbataillons 
hierher gab die Veranlassung zur Errichtung der neuen Kaserne, deren 
Vollendung der Ausbruch des Krieges jähen Einhalt gebot. Fertig 
waren zu diesem Zeitpunkt die der Unterbringung und zum größten 
Teile auch die der Verpflegung der Truppe dienenden Bauten. Die 
Abb. 2. Haupteingang, rechts vorn Wache, 
im Hintergründe drei Mannschaftshäuser, ein Kammergebäude. 
Kaserne soll daher auch schon im Oktober 1913 mit drei Kompagnien 
belegt worden sein, denen im April 1914 weitere drei Kompagnien 
folgen sollten. Die übrigen Gebäude waren erst im Rohbau fertig, 
die Nebenanlagen waren unvollendet. Man darf annehmen, daß hei 
dieser aus jüngster Zeit stammenden Schöpfung der französischen 
Armeeverwaltung die z, Z. in Frankreich geltenden Grundsätze der 
Unterkunft und Verpflegung berücksichtigt worden sind. 
Die Kaserne ist auf einer die ganze Umgegend, insbesondere auch 
die Bahnanlagen beherrschenden kahlen Hochfläche hei Labry er 
richtet und macht mit ihrer etwa 3 m hohen Umwehrung aus Bruch 
steinen von weitem den Eindruck eines befestigten Lagers, wozu auch 
die zahlreichen in der Einfriedigungsmauer schon beim Kohbau an 
gelegten Schießscharten sowie mehrere Bastionen wesentlich beitragen. 
Außerhalb der Umwehrung liegen die Familienwohnhäuser und das 
Lazarett. 
Von den zu beiden Seiten des Haupteingangs liegenden zwei 
Gebäuden (vgl. Lageplan Abb. 1) enthält das eine Speise- und Aufent 
haltsräume für Offiziere, während in dem anderen die Wache und Ge 
schäftzimmer liegen. Das Eingangstor (Abh. 2) ist von einer schmiede 
eisernen Verzierung mit der Inschrift, „C'aserne de Geslin“ bekrönt. 
Dem Haupteingang unmittelbar gegenüber hegt der Kasernenhof, an 
dessen Schmalseite ein Kammergebäude, an seinen Langseiten je drei 
Mannschaftshäuser. Zu je drei von ihnen gehört eine dahinter gelegene 
Mannschaftsküche und ein Speisesaal als besondere Gebäude, ferner 
je zwei Mannschaftsabortc und eine überdeckte große Waschhalle 
(vgl. Abb. 6). Unmittelbar neben der Wache steht ein kleines Arrest 
haus von 14 Zellen. Außer mehreren kleinen Nebengebäuden sind 
noch vorhanden: eine Unteroffizierspeiseanstalt, ein Kantinengebäude, 
je ein Stall für gemeinsame und für getrennte Unterbringung von 
Pferden, vermutlich für gesunde und für kranke Pferde, ferner ein 
Exerzierhaus, dessen einzige im Rohbau vorhandene Bestandteile, die 
beiden Giebelwände, einem Sturmwind zum Opfer gefallen sind, so 
dann ein Badehaus, eine Werkstatt und schließlich — ein Lichtbild 
theater! Es sei gleich bemerkt, daß beim Übergang der „Caserne de 
Geslin“ in deutsche Hände dieser „Militär-Kino“ zwar erst im Roh 
bau begriffen war. gleichwohl aber im anscheinend verfügbaren Fahr 
zeugschuppen durch eine Tapetenwand mit Bühnenöffnung nicht nur 
ein vorübergehend eingerichtetes kleines Theater eingerichtet war, 
sondern auch ein Kinematograph und ein Aufführungszettel vor 
gefunden wurde. 
Vergleicht man die Anlage mit unseren deutschen Kasernen aus 
neuerer Zeit, so fallen folgende Eigentümlichkeiten besonders auf. 
Die vorwiegend wagerechte Ausdehnung der Räume. Kein Gebäude 
hat mehr als ein Obergeschoß, weder Mannschaftshäuser noch Familien 
wohnungen noch Kammergebäude. Die meisten Gebäude sind ein 
stöckig, und für jeden besonderen Zweck ist ein besonderes Häuschen 
gebaut. So sind z. B. an Stelle des bei uns üblichen Wirtschafts 
gebäudes sechs getrennte Gebäude errichtet, nämlich eine Koch 
küche, ein Badehaus, eine Speisehalle für Mannschaften, eine Unter 
offizier-Speiseanstalt, eine Marketenderei, ein Waschhaus. Die wirt 
schaftlichen und ästhetischen Mängel dieser Anordnung liegen auf der 
Hand. Keller sind nur bei wenigen Häusern vorhanden. Sie fehlen 
namentlich bei den Mannschafts- und den Wirtschaftsgebäuden. So 
weit Keller vorhanden sind, fanden sie sich trocken. Ungünstige 
Grundwasserverhältnisse können daher nicht der Grund gewesen 
sein, auf eine Unterkellerung der wichtigsten Gebäude zu verzichten. 
Die Dachräume sind weder wirtschaftlich noch künstlerisch aus 
gebildet. Trotzdem überall eine ausreichende Neigung der Dachflächen 
vorhanden ist, sind die Bodenräume nirgends benutzbar gestaltet. 
Auf den gestakten Holzbalkendecken über dem Obergeschoß liegen 
nur einzelne Laufbretter. Soweit festgestellt werden konnte, sind auch 
keine Bodentreppen, sondern nur Bodeneinsteigluken vorhanden. In 
folge dessen fehlen Dachaufbauten gänzlich, auch nicht die kleinste 
Luke ist auf einem Dache zu sehen. Nur die Dächer über dem Bade 
haus und dem Pferdestall sind durch große Dachreiter belebt, die 
den darunter liegenden deckenlosen Räumen Licht und Luft zuführen. 
Da auch auf eine senkrechte Gliederung der Gebäudemassen vollständig 
verzichtet worden ist, so stellt sich die Gesamtanlage dem Beschauer 
als ein Bauwerk recht bescheidenen künstlerischen Wertes dar. 
Namentlich die Gebäudegruppe, welche den Exerzierplatz umgibt, 
macht geradezu den Eindruck einer kahlen Öde (vgl. Abb. 2). 
Infolge dieser unzweckmäßigen Raumgestaltung ist eine ganze 
Reihe besonderer Nebengebände erforderlich, wodurch die Baukosten 
erheblich vermehrt werden. So kommt es auch, daß zur Unterbringung 
des Bataillons rund 6,5 ha bebauten Geländes notwendig waren, wo 
bei die Familienwohnungen nicht mitgerechnet sind, während nach
	        

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