Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • enterFullscreen
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Amtlicher stenographischer Bericht über die Sitzung der Stadtverordneten zu Neukölln (Public Domain) Ausgabe 1920 (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

Full text: Amtlicher stenographischer Bericht über die Sitzung der Stadtverordneten zu Neukölln (Public Domain) Ausgabe 1920 (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Periodical

Other:
Preussen / Ministerium der Öffentlichen Arbeiten
Title:
Zentralblatt der Bauverwaltung : Nachrichten d. Reichs- u. Staatsbehörden / hrsg. im Preußischen Finanzministerium
Other titles:
Centralblatt der Bauverwaltung
Zentralblatt für Bauverwaltung
Publication:
Berlin: Ernst 1931
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2008
Dates of Publication:
1.1881 - 51.1931(8.Apr.)
ZDB-ID:
2406062-8 ZDB
Succeeding Title:
Zentralblatt der Bauverwaltung vereinigt mit Zeitschrift für Bauwesen
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
720 Architektur
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1913
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibiothek Berlin, 2008
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
720 Architektur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-14265795
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
Nr. 97

Contents

Table of contents

  • Amtlicher stenographischer Bericht über die Sitzung der Stadtverordneten zu Neukölln (Public Domain)
  • Ausgabe 1920 (Public Domain)
  • 16. Januar 1920
  • 30. Januar 1920
  • 13. Februar 1920
  • 31. März 1920
  • 16. April 1920
  • 30. April 1920
  • 14. Mai 1920
  • 11. Juni 1920
  • 2. Juli 1920
  • 6. August 1920
  • 17. September 1920

Full text

dort denselben Unterricht, der vom Leiter angeordnet ist, nur mit dem Unterschiede, daß es ihm möglich ist, den naturgeschichtlichen Unterricht in der freien Natur zu erteilen, aber irgend eine neue Änderung tritt nicht ein. W ir haben also eigentlich oenselben Unterricht wie jetzt, nur mit der Möglichkeit, den naturwissenschaft­ lichen Unterricht draußen zu erteilen, den Kindern Gartenkunde beibringen zu können, sie an Ort und Stelle in Kenntnis setzen zu können davon, wie man das Land bebaut, wie man Gemüse zieht und andere naturwissenschaftliche Kenntnisse an Ort und Stelle ge­ winnt. Ich muß also sagen, daß tatsächlich eine doppelte Schulleitung stattfindet, eine innerhalb der Stam m - schule und eine solche außerhalb, in der Gartenschule. Nun ist nicht klar, wie das möglich ist. Worin, besteht eigentlich dir Leitung, die der Gartenschulleiter draußen hat? Die einzelnen Lehrer müssen nach dem Plane unterrichten, den sie von ihrem Innenleiter haben. M ir ist noch nicht ersichtlich, wie sich die Leityngsbefugnisse des Gartenschulleiters eigentlich gestalten. Jedenfalls Hot der Gartenschulleiter keine von den in der Dienst­ anweisung für Schulleiter genannten Befugnisse/ Bis jetzt habe ich wenigstens von niemand etwas darüber erfahren können. Ich erwarte, daß ich heute vielleicht noch Angaben dafür bekomme, falls aber den Dienst der an der Gartenschule Lehrenden der Leiter der M utter­ schule festsetzt, kann von einem Schulleiter der Garten- schule keine Rede sein, weil er nur die Klassen empfängt und ihren lehrplanmäßigen Unterricht beobachtet. Wenn nun der M agistrat sagt, es erscheint angemessen, für die Stelle des Gartenschulleiters das Diensteinkommen eines Volksschuliektors anzusetzen, so erscheint das meiner Parte i nicht angängig. Es müßte zunächst nach­ gewiesen werden, ob draußen in der Gartenschule die­ selbe Schulleitung stattfindet, die die Schulleiter großer Schulen zu Hause haben. Is t das nicht der Fall, so können w ir nicht billigen, daß für den Gartenschulleiter ein gleich hohes Einkommen angesetzt wird. I n dem Augenblick, wo man in Neukölln sa sparsam vorgehen zu müssen behauptet, daß man manchmal Anträge sehr unglücklicher Menschen ablehnte mit der Begründung, es seien keine Mittel da, erscheint uns diese Freigebigkeit doch nicht tunlich, und ich sehe mich daher gezwungen, die Bedenken unserer Partei zum Ausdruck zu bringen. Es ist innerhalb unserer Gruppe klar zum Ausdruck ge­ kommen, daß es hier den unangenehmen Eindruck macht, als wollte man für eine gewisse Persönlichkeit ein Amt schassen. (Hört, hört!) Ich bin gezwungen, das klar und deutlich zum Ausdruck zu bringen. D ann möchte ich noch die Frage beantwortet haben, wie m an sich die fachkundigen Lehrkräfte am der Gartenschule denkt. Ich weiß nicht, ob die Lehrer a ls Gartenschullehrer auch Zwischenlehrer sein und als solche genau so gestellt werden sollen, wie die übrigen Zwischenlehrer. D as würde mir angesichts der Tatsache unglaublich erscheinen, daß der Magistrat zugleich sagt, im Som m er soll der gesamte Unterricht nach draußen verlegt werden. Ich bin sehr begierig, was ich darauf für eine Antwort bekomme. Ich kann mir nicht denken, wie es möglich ist, daß man den Unterricht fämtlicher Neuköllner Schulklassen einmal nach draußen verlegen kann. D ann würde der F all eintreten, daß die Schul- Häuser innerhalb Neuköllns leer sind und die Schul­ klassen alle draußen unterrichtet werden. Wenn nun , der gesamte Unterricht nach draußen verlegt werden soll, so sehe ich nach dem klaren W ortlau t. . . (Zuruf: Es handelt sich nur um die Oberstufe!) Zunächst sind es die Oberstufen, aber ich kann mir denken, daß es auch Mittelstufen sein könnten, und schließlich besteht auch bei Unterklassen die Notwendigkeit, hinauszukommen. Ob das möglich sein wird, alle Oberstufen hinauszu­ legen, erscheint uns auch noch sehr fraglich. Die Deutsche Demokratische Partei hat gegenüber der Magistratsvorlage einen anderen Wunsch. Uns erscheint die Sache der G artenschule wohl sehr an ge­ erscheint die Sache der Gartenschule rocht sehr ange­ nehm, und w ir gönnen jeder Oberklasse einen Unter- richt i n Luft u n d Licht, aber w as uns mchr, bewegt, ist der Wunsch, daß die Allerschwächsten und Allerkränksten so schleunig wie möglich gesammelt werden mögen in einer (Bartenschule, und daß die gelegt wird in die Nähe eines schönen Waldes, etwa in die Baracken in der Nähe der Königsheide. Dort würden wir die Kinder sammeln, denen der bleiche Tod aus dem Gesicht schaut. Die könnten ln der nächsten Nähe des Heimes gespeist und getränkt werden. Ich glaube, daß das nicht mit mehr Kosten verknüpft sein würde. Jedenfalls würde das unseren Wünschen mehr entgegenkommen. W ir möchten gern haben, daß zunächst für die Kranken gesorgt wird, und daß nicht zunächst unterschiedslos von sechs Schulen die Oberstufen, ohne Rücksicht, ob die Kinder gesund oder krank sind, genommen werden. W ir möchten daher bitten, die Vorlage nicht anzunehmen, sondern den M agistrat zu ersuchen, eine neue Vorlage auszuarbeiten mit dem P lan einer Waldschule, die uns in den S tand jetzt, kranke Kinder schnell gesunden zu lassen. Wir möchten also bitten, lehnen S ie die Vor­ lage des M agistrats ab und nehmen Sie unseren An­ trag an. Stadtverordneter Schilling (Bürgt. V.): Ich be­ dauere es sehr, daß gerade diese lebenswichtige Frage der Schulleitung die sozialpädagogische Deputation nicht beschäftigt hat. (Stadtschulrat Dr. Buchenau: Hat sie beschäftigt!) Herr Heyn, der zukünftige Leiter der Schule, ist ein Leiter ohne Kollegium. Es ist etwas ganz eigenartiges, ein Leiter ohne Instruktionen und ohne gewisse Befugnisse. Die Lehrkräfte, die er be­ kommen soll, sollen den alten Systemen verbleiben; er kann nicht darüber verfügen, er kann selbständig keine Stundenpläne machen. W as soll mit dem Leiter der Schule im Wintersemester beispielsweise gemacht wer­ den? W as soll mit der ganzen Schule überhaupt im ..Winter werden? Dann die Stellung der Lehrer zu dem neuen Schulleiter, die ist m ir auch etwas unklar. Wenn der Lehrer kommt und sagt: Ich überweise dir die Arbeit, oder ich wünsche, daß sie anders ausgeführt wird — ja, der neue Leiter kommt jedenfalls in Kon­ flikte! Es werden Reibungen entstehen, die aber ver­ hindert werden müssen, und daher wäre eine genauere Besprechung in der fozialpädagogischen Deputation notwendig gewesen. W as den Zweck der Schule an­ geht, so bin ich etwas optimistischer a ls Herr Exner. W enn w ir kranke Kinder noch draußen bringen wollen, — ja, unsere Kmder sind mehr oder weniger alle krank und bedürfen! der Sonne, des Lichts und der Luft, und wenn es möglich ist, diese Wohltat des Draußenunter­ richts recht vielen Kindern zuteil werden zu lassen, dann werde ich von Herzen zustimmen. W ir dürfen nicht ver­ gessen," diese" Art von Gartenschulen ist in Groß- und Industriestädten bis heule noch nicht verwirklicht w or­ den; wir hätten hier in Neüköölln tatsächlich das erste Beispiel, daß eine Gartenarbeitsschule in einer größeren S tad t in diesem Umfange eingeführt wird. W ir hatten die Gartenschule schon in Industriestädten im Westen, bei den Sem inaren, aber in diesem Umfange, wie sie hier geplant ist, hatten w ir sie noch nicht, und da möchte ich sogen: w ir wollen nicht so skeptisch das ganze Projekt betrachten, wir wollen erst mal sehen, welche Erfahrun­ gen wir machen: wir wollen den Anfang machen. Jedenfalls sehe ich doch in dieser Gartenarbeitsschule ein Zurückbringen oder Hinführen unserer Kinder zur Uajgr, zum Beobachten der N atur selbst und zur Be­ obachtung der einzelnen Kräfte, die in der N atur wirk­ sam sind. J a , wir sehen in dieser Gartenarbeitsschule 31

Downloads

Downloads

The text can be downloaded in various formats.

Full record

TEI Full text
TOC

This page

TEI Full text

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.