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Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1894 (Public Domain)

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Periodical

Other:
Preussen / Ministerium der Öffentlichen Arbeiten
Title:
Zentralblatt der Bauverwaltung : Nachrichten d. Reichs- u. Staatsbehörden / hrsg. im Preußischen Finanzministerium
Other titles:
Centralblatt der Bauverwaltung
Zentralblatt für Bauverwaltung
Publication:
Berlin: Ernst 1931
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2008
Dates of Publication:
1.1881 - 51.1931(8.Apr.)
ZDB-ID:
2406062-8 ZDB
Succeeding Title:
Zentralblatt der Bauverwaltung vereinigt mit Zeitschrift für Bauwesen
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
720 Architektur
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1913
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibiothek Berlin, 2008
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
720 Architektur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-14265795
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
Nr. 14

Contents

Table of contents

  • Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1894 (Public Domain)
  • No. 1 (1-6), 30. Dezember 1893
  • No. 2 (8-23), 6. Januar 1894
  • No. 3 (24-28), 13. Januar 1894
  • No. 4 (34-41), 20. Januar 1894
  • No. 5 (54-55), 22. Januar 1894
  • No. 6 (56-74), 27. Januar 1894
  • No. 7 (80-94), 3. Februar 1894
  • No. 8 (98), 10. Februar 1894
  • No. 9 (99-112), 10. Februar 1894
  • No. 10 (117-130), 17. Februar 1894
  • No. 11 (136), 24. Februar 1894
  • No. 12 (137-153), 24. Februar 1894
  • No. 13 (198-215), 3. März 1894
  • No. 14 (220), 5. März 1894
  • No. 15 (221-222), 6. März 1894
  • No. 16 (223-238), 10. März 1894
  • No. 17 (242), 10. März 1894
  • No. 18 (243), 12. März 1894
  • No. 19 (244), 14. März 1894
  • No. 20 (245-251), 17. März 1894
  • No. 21 (271), 19. März 1894
  • No. 22 (272), 20, März 1894
  • No. 23 (273), 24. März 1894
  • No. 24 (274-279), 24. März 1894
  • No. 25 (282), 28. März 1894
  • No. 26 (283-293), 31. März 1894
  • No. 27 (298-313), 7. April 1894
  • No. 28 (317-320), 14. April 1894
  • No. 29 (324-335), 21. April 1894
  • No. 30 (354), 24. April 1894
  • No. 31 (355), 25. April 1894
  • No. 32 (356-365), 28. April 1894
  • No. 33 (367-378), 5. Mai 1894
  • No. 34 (381), 7. Mai 1894
  • No. 35 (382-400), 19. Mai 1894
  • No. 36 (404-413), 26. Mai 1894
  • No. 37 (416-434), 2. Juni 1894
  • No. 38 (471-497), 9. Juni 1894
  • No. 39 (505), 8. Juni 1894
  • No. 40 (506-529), 16. Juni 1894
  • No. 41 (546-567), 23. Juni 1894
  • No. 42 (574), 27. Juni 1894
  • No. 43 (575-649), 1. September 1894
  • No. 44 (658-664), 8. September 1894
  • No. 45 (700-717), 15. September 1894
  • No. 45 (718-721), 15. September 1894
  • No. 46 (722), 18. September 1894
  • No. 47 (723-740), 22. September 1894
  • No. 48 (757), 24. September 1894
  • No. 49 (758-763), 29. September 1894
  • No. 50 (765-782), 6. Oktober 1894
  • No. 51 (785), 8. Oktober 1894
  • No. 52 (786-801), 13. Oktober 1894
  • No. 53 (808-814), 20. Oktober 1894
  • No. 53 (815-817), 20. Oktober 1894
  • No. 54 (818-840), 27. Oktober 1894
  • No. 55 (843), 3. November 1894
  • No. 56 (844-856), 3. November 1894
  • No. 57 (885-895), 10. November 1894
  • No. 57 (896), 10. November 1894
  • No. 58 (897-905), 17. November 1894
  • No. 59 (908-915), 24. November 1894
  • No. 60 (918-933), 1. Dezember 1894
  • No. 61 (935-949), 8. Dezember 1894
  • No. 62 (966), 10. Dezember 1894
  • No. 63 (967-984), 15. Dezember 1894
  • No. 64 (996-1001), 22. Dezember 1894
  • No. 65 (1006), 24. Dezember 1894

Full text

Am Beginn der heutigen ersten Sitzung des Ausschusses in diesem 
Jahre sprach der Vorsitzende den Mitgliedern desselben seinen Dank aus 
für das ihm durch seine Wiederwahl zum Vorsitzenden erneut bewiesene Ver 
trauen und bewillkommnete die von der Versammlung am 8. Februar d. I. 
neu in den Ausschuß gewählten Stadtverordneten Bruns und Hauer. 
Demnächst wurde in die Berathung über die vorliegenden Sachen 
eingetreten und beschlossen, der Versammlung zu empfehlen, dieselben 
wie folgt, zu erledigen: 
I. 
Durch Uebcrgang zur Tagesordnung: 
1. (J.-Nr. 90 de 1893) Petition des Bankiers N. N. um 
Erstattung von, durch Doppelbesteuerung zuviel 
gezahlter Gemeinde-Einkommensteuer. 
Petent ist inhaltlich seiner Eingabe seit längeren Jahren 
persönlich haftender Gesellschafter der Kommanditgesellschaft 
auf Aktien N. N. & Co. hier und hatte bis August 1891 
auch seinen Wohnsitz in Berlin. 
Am 1 August 1891 verzog er nach Charlottenburg, 
und im Oktober d. Js. 1893 wieder nach Berlin. 
Ungeachtet der Wohnsitzverlegung nach Charlottenburg 
am 1. August 1891 sind von ihm 360 JC vierteljährlich 
an Berliner Einkommensteuer für das Steuerjahr 1891/92, 
zusammen angeblich für 7 Monate 840 JC eingezogen 
worden, weil sein Einkommen aus dem Betriebe der 
genannten Kommanditgesellschaft von dem hiesigen Magistrat 
als Einkommen aus Gewerbe behandelt wurde. 
Für das Steuerjahr 1892/93 sei er, obwohl in 
Charlottenburg wohnhaft, wiederum wegen seines Ein 
kommens, welches er als persönlich haftender Gesellschafter 
der genannten Kommanditgesellschaft auf Aktien erzielt, 
mit 1 760 JC zur Berliner Gemeinde - Einkommensteuer 
veranlagt 
Er habe gegen diese Veranlagung Einspruch erhoben 
unter dem Hinweis, daß das gesammte finanzielle Ergebniß 
der Firma N. N. zur Gemeinde-Einkommensteuer heran 
gezogen werde und daß daneben das Einkommen der 
persönlich haftenden Theilnehmer nicht noch einmal zu 
besteuern sei. Dieser Einspruch sei am 9. November 1892 
(J.-Nr. Forens A. 1 122) zurückgewiesen worden, weil 
das fragliche Einkommen als aus Gewerbebetrieb fließend 
zu erachten sei. 
Im Vertrauen auf die angegebenen Gründe habe er 
hier Klage nicht angestellt, sondern das Steuerrecht der 
Stadtgemcinde Charlottenburg, welche ihn wegen desselben 
von ihm als persönlich haftenden Gesellschafter der vor- 
bezeichneten Firma bezogenen Einkommens und für die 
gleiche Zeit vom 1. August 1891 bis 1. April 1893 zur 
Gemeinde-Einkommensteuer herangezogen hatte, bestritten, 
und nach Zurückweisung des Anspruchs gegen diese Gemeinde 
Klage erhoben. Das Obervcrwaltungsgericht habe aber 
in dem, der Petition beiliegenden Erkenntniß vom 14. März 
1893 die Klage des Petenten gegen den Magistrat zu 
Charlottenburg zurückgewiesen. 
Der Petent erörtert nun des Weiteren die Gründe, 
aus welchen er wegen der thatsächlich erfolgten Doppel 
besteuerung nicht gleichzeitig gegen den Charlottenburger 
Magistrat und den Magistrat zu Berlin Klage geführt 
habe und bezeichnet es als unbillig, wenn er die Gemeinde- 
Einkommensteuer doppelt tragen müßte. Er habe deshalb 
am 2. Mai 1893 bei dem hiesigen Magistrat die Erstattung 
der von hiesiger Gemeinde im Betrage von 840 JC und 
1 232 JC erhobenen Einkommensteuer nachgesucht. Sein 
Gesuch sei aber abgelehnt worden, weil wegen unter 
lassenen Gebrauchs der Rechtsbehelfe der Erstattungs 
anspruch erloschen sei und weil der Magistrat Anstand 
nehme, einen Gemeindebeschluß wegen Erstattung im 
einzelnen Falle herbeizuführen. Die Richtigkeit des 
ersteren Grundes sei an sich nicht in Zweifel zu ziehen, 
aber es sei ein Grund des formalen Rechts, nicht der 
Billigkeit. Der Petent bittet schließlich, die Erstattung 
der von ihm erhobenen hiesigen Kommunal-Einkommen 
steuer im Gesammtbetrage von 2 072 JC an ihn zu 
beschließen. 
Der Ausschuß hat sich mit der Angelegenheit eingehend beschäftigt 
und ist zu dem Entschlüsse gelangt, die Petstion wegen der unstreitig 
vorliegenden Fristversäumnitz nicht zu befürworten. Es würde dies 
einer ganzen Anzahl aus gleichen Gründen abgewiesener Reklamanten 
die Berichtigung geben, mit eben solchen Ansprüchen hervorzutreten, 
letzteres aber müsse im Interesse der Aufrechterhaltung einer geordneten 
Verwaltung vermieden werden. 
2. (J.-Nr. 34 de 1894) Petition der früheren Schul 
dienerin Wittwe N. N. um Gewährung einer Pension 
oder Unterstützung. 
Der Petitions-Ausschuß hatte der Versammlung am 
19. Dezember v. I. — s. Protokoll desselben, Drucks. 937 — 
empfohlen, über eine gleiche Petition der Bittstellerin 
zur Tagesordnung überzugehen, da die Prüfung ihres 
Gesuches ergeben hatte, daß ein rechtlicher Anspruch seitens 
der Petentin an die Stadt nicht erhoben werden könne 
und es daher der Bittstellerin, wie ihr dies in dem ab 
lehnenden Bescheide des Magistrats ja auch nahe gelegt 
worden wäre, zu überlassen sei, beim Stiftungsbureau um 
Bewilligung einer Unterstützung aus Wohlthätigkeits 
Fonds vorstellig zu werden. Die Versammlung hatte am 
4. Januar d. I. — s. Protokoll 25, C. 1 — dem An 
trage des Ausschusses gemäß beschlossen, die Bittstellerin 
wiederholt indessen jetzt ihre Bitte in der Annahme, daß 
ein Grund für den ablehnenden Beschluß der Versammlung 
wohl auch darin zu suchen sei, daß ein Führungsattest 
ihres verstorbenen Mannes gefehlt habe, welches sie 
nunmehr beschafft und ihrem erneuten Gesuche beifolgen lasse. 
Her Ausschuß glaubte keine Veranlassung zu haben, seinen Vor 
schlag vom 19. Dezember v. I. zu modifiziren. Er empfiehlt der 
Versammlung, es bei ihrem Beschlusse vom 4. Januar d. I. zu be 
lassen und auch über die gegenwärtige Petition zur Tagesordnung 
überzugehen. 
3. (J.-Nr. 47 de 1894) Petition des Pfarrers Stage an 
der Kirche zum Heiligen Kreuz, und Genossen, um 
Umpflasterung des Plan-Ufers längs der Kirche 
mit geräuschlosem Pflaster statt des beschlossenen 
Steinpflasters. 
Die Hauseigenthümcr des Plan-Ufers von der Blücher 
straße bis zum Johanuistisch hatten die Versammlung 
gebeten, zu beschließen, daß diese Strecke, weil an ihr die 
Kirche zum Heiligen Kreuz gelegen, statt mit Steinpflaster 
mit geräuschlosem Pflaster umgepflastert werde, die Ver 
sammlung beschloß jedoch am 15. Februar d. I. — 
Prot. Nr. 11 —, der Vorlage des Magistrats vom 
16. Dezember 1893 (Drucks. 934), betreffend die Auswahl 
der im Etatsjahre 1894/95 neu- bezw. umzupflasternden 
Straßen und Plätze entsprechend, die Umpflasterung des 
Plan-Ufers von Blücher- bis Tempelherrnstraße mit 
Steinen und erachtete zugleich die zu der Vorlage ein 
gegangenen Petitionen für erledigt. 
Die Petenten meinen nun, daß ausweislich des steno 
graphischen Berichtes vom 15. v. Mts. die bez. Eingabe 
in der Versammlung nicht zur Erörterung und Berathung 
gezogen, ja anscheinend nicht einmal von dem Inhalte und 
den Gründen des Gesuches Kenntniß genommen morden 
sei, sie wiederholen dasselbe daher und bitten schließlich, 
lieber z. Zt. von der Umpflasterung der in Rede stehenden 
Straßenstrecke Abstand zu nehmen, als daß auf unabsehbare 
Zeit durch eine Steinpflasterung die ruhige Abhaltung 
des Gottesdienstes gestört werde. 
Wie das Protokoll des zur Vorberathung der obenbezeichneten 
Vorlage eingesetzt gewesenen Ausschusses vom 22. Januar 1894 — 
Drucks. 102 — ergiebt, ist die betreffende Petition indeß s. Zt. wohl 
erörtert worden, der Ausschuß empfahl jedoch, dieselbe abzulehnen, 
weil das Plan-Ufer die Zufahrt zu dem neu angelegten Hafen bildet 
und deshalb viel von schweren Lastwagen befahren werden wird. 
Der Petitionsausschuß vermeinte der Versammlung hiernach eine 
Aenderung ihres Beschlusses vom 15. v. Mts. nach den Wünschen der 
Petenten nicht vorschlagen zu können. 
II. 
Durch Uebcrwcisung an den Magistrat zur Verfügung: 
(J.-Nr. 3 de 1894) Petition des Bezirksvereins im 
Stralauer Stadtviertel, betreffend den Durchbruch 
der Schicklerstraße nach der Stralauerstraßc und 
die Beseitigung der Militär-Bäckerei behufs Frei 
legung der Straße an der Stadtbahn. 
Der Vorsitzende des obenbezeichneten Vereins bittet im 
Aufträge desselben um Auskunft, wann der Durchbruch 
der Schicklerstraße nach der Stralauerstraßc und die Weg- 
räumung der Militär-Bäckerei behufs Freilegung der 
Straße „An der Stadtbahn" stattfinden werden. Ferner 
ersucht der Verein die Stadtverordneten-Versammlung, 
ihren Einfluß auf baldige Entfernung der fraglichen Ver 
kehrshindernisse geltend zu machen. 
Wie die Akten ergeben, hat die Versammlung bereits am 9. März 
1876 — Prot 15 21 > — ihre Zustimmung zur Herstellung einer Straße 
zur Verbindung der Blumenstraßc mit der Stralauerstraßc gegeben 
und beim Bau der Stadtbahn ist diese Straßendurchlegung auch schon 
vorgesehen worden. Letztere sei aber, wie heute im Ausschüsse hervor 
gehoben wurde, wegen des dabei in Betracht kommenden fiskalischen 
Magazin-Grundstücks, welches von der Stadt zu dem beregtcn Zwecke
	        

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