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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1904 (Public Domain)

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fullscreen: Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1904 (Public Domain)

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Periodical

Other:
Preussen / Ministerium der Öffentlichen Arbeiten
Title:
Zentralblatt der Bauverwaltung : Nachrichten d. Reichs- u. Staatsbehörden / hrsg. im Preußischen Finanzministerium
Other titles:
Centralblatt der Bauverwaltung
Zentralblatt für Bauverwaltung
Publication:
Berlin: Ernst 1931
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2008
Dates of Publication:
1.1881 - 51.1931(8.Apr.)
ZDB-ID:
2406062-8 ZDB
Succeeding Title:
Zentralblatt der Bauverwaltung vereinigt mit Zeitschrift für Bauwesen
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
720 Architektur
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1904
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibiothek Berlin, 2008
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
720 Architektur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-14133303
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
Nr. 27

Contents

Table of contents

  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1904 (Public Domain)
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichniß des XXIV. Jahrgangs, 1904.
  • Nr. 1
  • Nr. 2
  • Nr. 3
  • Nr. 4
  • Nr. 5
  • Nr. 6
  • Nr. 7
  • Nr. 8
  • Nr. 9
  • Nr. 10
  • Nr. 11
  • Nr. 12
  • Nr. 13
  • Nr. 14
  • Nr. 15
  • Nr. 16
  • Nr. 17
  • Nr. 18
  • Nr. 19
  • Nr. 20
  • Nr. 21
  • Nr. 22
  • Nr. 23
  • Nr. 24
  • Nr. 25
  • Nr. 26
  • Nr. 27
  • Nr. 28
  • Nr. 29
  • Nr. 30
  • Nr. 31
  • Nr. 32
  • Nr. 33
  • Nr. 34
  • Nr. 35
  • Nr. 36
  • Nr. 37
  • Nr. 38
  • Nr. 39
  • Nr. 40
  • Nr. 41
  • Nr. 42
  • Nr. 43
  • Nr. 44
  • Nr. 45
  • Nr. 46
  • Nr. 47
  • Nr. 48
  • Nr. 49
  • Nr. 50
  • Nr. 51
  • Nr. 52
  • Nr. 53
  • Nr. 54
  • Nr. 55
  • Nr. 56
  • Nr. 57
  • Nr. 58
  • Nr. 59
  • Nr. 60
  • Nr. 61
  • Nr. 62
  • Nr. 63
  • Nr. 64
  • Nr. 65
  • Nr. 66
  • Nr. 67
  • Nr. 68
  • Nr. 69
  • Nr. 70
  • Nr. 71
  • Nr. 72
  • Nr. 73
  • Nr. 74
  • Nr. 75
  • Nr. 76
  • Nr. 77
  • Nr. 78
  • Nr. 79
  • Nr. 80
  • Nr. 81
  • Nr. 82
  • Nr. 83
  • Nr. 84
  • Nr. 85
  • Nr. 86
  • Nr. 87
  • Nr. 88
  • Nr. 89
  • Nr. 90
  • Nr. 91
  • Nr. 92
  • Nr. 93
  • Nr. 94
  • Nr. 95
  • Nr. 96
  • Nr. 97
  • Nr. 98
  • Nr. 99
  • Nr. 100
  • Nr. 101
  • Nr. 102
  • Nr. 103
  • Nr. 104

Full text

178 
Zentralbl&tt der Bauverw<ung. 
Z, April 1904. 
alttestamentarische Bericht über den salomonischen Tempelbau 
sein. Im ersten Buch der Könige heißt es im 6. Kapitel, Vers 36 
— ich führe nach der Uebersetzung von Kautzsch an —: „Und er 
baute die Mauer um den inneren Vorhof aus drei Lagen von 
Quadersteinen und einer Lage von Zedernbalken.“ Und ebenso 
im 12. Verse des folgenden Kapitels: „Und der große Vorhof hatte 
ringsum drei Lagen von Quadern und eine Lage von Zedernbalken, 
wie auch der innere Vorhof des Tempels Jahves und der Vorhof 
der Säulenhalle des Palastes.“ Daß auch der auf Anordnung des 
Königs Cyrus im sechsten Jahrhundert erfolgte Tempelneubau in 
derselben Weise ausgeführt wurde, geht aus Esra 6. 4 hervor. Von 
diesen Bauten sind uns selbstverständlich keine Reste erhalten. 
Dagegen haben die neueren Ausgrabungen in Babylon dargetan, 
daß hier zu detselben Zeit eine ähnliche Bauart im Schwange war. 
In dem letzten Bericht über die Ausgrabungen (Zentralblatt d. 
Bauverw. 1903, S. 384) heißt es: „Die Tempelmauern bestehen stets 
aus ungebrannten, lufttrockenen Ziegeln mit Lehmmörtel, Holz 
ankern und Schilfmatteneinlagen.“ Daß hier ein Zusammenhang 
zwischen Jerusalem und Babylonien besteht, ist schwer von der 
Hand zu weisen, zumal da das jüdische Volk keine bodenständige 
Kunst besaß. Bei den babylonischen Bauten waren die Holzanker 
nötig geworden wegen der geringen Abmessungen der Lehmsteine 
und durch den Mangel eines bindekräftigen Mörtels. Das Mauer 
werk erhielt dadurch einen besseren Zusammenhang und eine ge 
wisse Steifigkeit. Diese Technik ist dann in etwas gedankenloser 
Weise auf das Quadermauerwerk des jüdischen Tempels übertragen 
worden. Diese Mauern „aus kostbaren, großen, nach dem Winkel 
eisen gehauenen Steinen“ hätten sicherlich auch ohne die Zedern 
holzeinlagen gehalten- Genau die gleiche Bauart wie in Babylon 
und Jerusalem finden wir bei den ältesten griechischen Bauten. 
Die Festungsmauern des homerischen Troja bestanden, wie die 
Schliemannschen Ausgrabungen gezeigt haben, aus lufttrockenen 
Lehmsteinen mit mehreren der Länge nach eingelegten, 30 cm im 
Geviert messenden Holzbalken. Bei den Mauern des Hauptpalast 
gebäudes, des Megarons, lagen in jeder vierten Ziegelschicht zwei 
Balken mit der Außen- und der Innenflucht der Mauer bündig 
und waren alle vier Meter durch einen Querriegel verbunden. In 
ähnlich überflüssiger Weise wie beim salomonischen Tempel sind 
ferner die Holzversteifungen in den Quadermauern des Palastes in 
Mykenä angewandt worden. 1 ) Die Bauweise scheint im Orient lange 
üblich geblieben zu sein. Dr. Franz-Pascha gibt in seiner „Baukunst 
des Islam“ 2 ) die in Abb. 9 dargestellten Mauerquerschnitte, wie 
sie an mohamedanischen Moscheebauten Vorkommen. Der erste 
davon entspricht genau der Beschreibung des jüdischen Chronisten. 
Daß auch die abendländische Baukunst des Altertums mit Holz 
einlagen gearbeitet hat, bezeugt die Stelle aus Vitruv. 3 ) Auch die 
gleichartige Verwendung beim Pleißenburg-Turm 4 ) gehört wohl 
hierher und ist, wie Doell a, a. 0. richtig vermutet, auf die nicht 
lange vorher erschienene Vitruvübersetzung zurückzuführen. In 
allen diesen Fällen handelte es sich uro eine Aussteifung des 
Mauerwerks in sich. 
Als der mittelalterliche Gewölbe- und Turmbau neue Aufgaben 
stellte, als es galt, die auftretenden Schub- und Zugkräfte durch 
Verankerungen unschädlich zu machen, da bot sich wiederum in 
*) Vergl. Schuchhardt, Schliemanns Ausgrabungen, Leipzig 
1891, S. 63, 71 und 331. 
a ) Handbuch tl. Architektur II. Teil, III. Band, 2. Hälfte, S. 38. 
3 ) Zentralblatt der Bauverw. 1903, S. 77. 
4 ) Zentralblatt d. Bauverw. 1902, S. 633. 
Anlehnung an die antike Ueberlieferung das Holz als der nächst- 
liegende dafür geeignete Baustoff dar. So entstanden die in das 
Mauerwerk eingelegten Ringanker in den Türmen von St. Dönis, 
Fritzlar und Wimpfen und im Westchore des Doms von Worms, 
ebenso in späterer Zeit die offenliegenden hölzernen Ringveran 
kerungen der großen italienischen Kuppelbauten. Daß man jedoch 
schon damals die besonderen Vorzüge des Eisens für derartige 
Zwecke erkannte, geht aus der frühzeitigen Verwendung eiserner 
Zugstangen bei den kleinen Gewölben von Vorhallen und Lettnern 
Abb. 9. 
hervor. Für größere Verhältnisse verbot sich das Eisen wegen 
seiner Kostspieligkeit; auch war wohl die Herstellung umfang 
reicherer Eisenkoustruktionen mit zu viel Schwierigkeiten verknüpft . 
So griff man denn auch im späteren Mittelalter gern auf das Holz 
zurück, wie gewisse norddeutsche Hallenkirchen, z. B. die Jakobi 
kirche in Stettin, zeigen. Hier besteht die Verankerung, durch 
die der überschüssige Schub der Mittelschiffgewölbe aufgeuommen 
wird, zwut in ihren eingemauerten Teilen aus Eisen, als Zugstange 
jedoch ist ein hölzerner Balken angeordnet. 
Die Erkenntnis, daß man Holz nicht gänzlich einmauern darf, 
hat sich nur sehr langsam Bahn gebrochen. Das sehen wir an den 
Holzankern in den Frontmauern des Rastatter Schlosses 5 ) und an 
den eingemauerten Mauerlatten des Hildesheimer Regierungs 
gebäudes 11 ), beide aus dem 18. Jahrhundert. Das sehen wir ferner 
daran, daß man so häufig den Fuß der Dachstühle eingemauert 
hat, ein Verfahren, das das vorzeitige Schadhaftwerden so manchen 
sonst gut erhaltenen Dachwerkes verursacht hat. Es gehören nun 
einmal sehr lange Zeiträume dazu, um über die Haltbarkeit oder 
Nichthaltbarkeit einer Bauweise ein Urteil fällen zu können. Und 
darum ist der Meister des Jung St. Peters-Turmes wohl zu ent 
schuldigen, zumal da ihm für seinen Zweck der Druckübertragung 
gar kein andrer Baustoff zur Verfügung stand als das Holz. Und 
ob unsre Nachkommen in 200 Jahren, wenn das Eisenwerk in den 
Mauern unsrer heutigen Gebäude zu Grunde gegangen ist, nicht 
ebensolche Ueberraschungen erleben werden wie wir mit Jung 
St. Peter und dem Markusturme, das steht bei der Neuheit unsrer 
Bauweise auch noch dahin. 
5 ) Zentralblatt d. Bauverw. 1903, S. 48. 
6 ) Zentralblatt d. Bauverw. 1903, S. 633. 
Vermischtes. 
Einen Wettbewerb um Entwürfe für eine zwölfklasslge höhere 
Töchterschule in Klein-Zabrze in Oberschlesien schreibt der dor 
tige Gemeindevorstand aus ohne Angabe einer Fristbestimraung 
für die Einreichung der Entwürfe und ohne Nennung von Preis 
richtern. Drei Preise von 1000, 750 und 500 Mark sind ausgesetzt. 
Die Unterlagen können vom Gemeindevorstand bezogen werden. 
(Vergl. den Anzeiger d. Bl. vom 30. v. M., S. 490.) 
Das bremische Bismarckdenkmal. Die durch die Tageszeitungen 
bekannt gewordene Entscheidung über die Aufstellung des Bismarck- 
denkmals in Bremen, wonach es als Reiterstandbild auf hohem, 
schlankem Sockel dicht vor dem Nordwestturm des Doms errichtet 
werden soll (s. S.87 und den Lageplan auf S. 120 in Nr, 16 d. BL), 
ist das Ergebnis von eingehenden Beratungen des Denkmalaus 
schusses auf Grund eines Gutachtens der auswärtigen Sachver 
ständigen, des Bildhauers Ad. Hildebrand aus Florenz und der 
Baukünstler Prof. G. v. Seidl aus München, Martin Haller aus 
Hamburg, Geheimer Baurat Prof. Dr. W allot und Prof. Fr. Schu 
macher aus Dresden und Stadtbaurat Hoffmann aus Berlin. 
Bei diesen Beratungen sind gewisse Grundsätze erörtert, wel 
che über den einzelnen Fall hinaus Bedeutung haben. Die Sach 
verständigen haben zunächst nach örtlicher Prüfung sämtliche 
Plätze, die in den schönen 'Wallanlagen Bremens ausgewählt waren, 
einstimmig verworfen, weil das Bismarckdenkmal „seines not 
wendig herben Charakters wegen nicht in eine land 
schaftlich idyllische Umgebung passe“. Es blieben für das 
Denkmal im Innern der Stadt und in Anlehnung an ein Bauwerk 
zwei Möglichkeiten, die Ausführung als flach auf der Wand liegen 
des Bildwerk oder die Aufstellung in freier Körperlichkeit un 
mittelbar vor einem Gebäude; die Sachverständigen entschieden 
sich für die zweite Anordnung. Darauf trat Prof. Hildebrand mit 
dem eigenartigen Vorschläge hervor, an der Nordwestecke des 
Domes auf hochragendem Sockel ohne alles schmückende Beiwerk
	        

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