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Boell-Stiftung_Jenseits-des-Wachstums_V01_kommentierbar.pdf
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Periodical

Other:
Preussen / Ministerium der Öffentlichen Arbeiten
Title:
Zentralblatt der Bauverwaltung : Nachrichten d. Reichs- u. Staatsbehörden / hrsg. im Preußischen Finanzministerium
Other titles:
Centralblatt der Bauverwaltung
Zentralblatt für Bauverwaltung
Publication:
Berlin: Ernst 1931
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2008
Dates of Publication:
1.1881 - 51.1931(8.Apr.)
ZDB-ID:
2406062-8 ZDB
Succeeding Title:
Zentralblatt der Bauverwaltung vereinigt mit Zeitschrift für Bauwesen
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
720 Architektur
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1903
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibiothek Berlin, 2008
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
720 Architektur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-14120164
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
Nr. 89

Contents

Table of contents

  • Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1928 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • Rednerliste zu den stenographischen Berichten der Stadtverordnetenversammlung im Jahre 1928
  • No. 1, 12. Januar 1928
  • No. 2, 19. Januar 1928
  • No. 3, 24. Januar 1928
  • No. 4, 26. Januar 1928
  • No. 5, 2. Februar 1928
  • No. 6, 3. Februar 1928
  • No. 7, 9. Februar 1928
  • No. 8, 16. Februar 1918
  • No. 9, 23. Februar 1928
  • No. 10, 8. März 1928
  • No. 11, 15. März 1928
  • No. 12, 22. März 1928
  • No. 13, 27. März 1928
  • No. 14, 29. März 1928
  • No. 15, 30. März 1928
  • No. 16, 17. April 1928
  • No. 17, 19. April 1928
  • No. 18, 26. April 1928
  • No. 19, 3. Mai 1928
  • No. 20, 10. Mai 1928
  • No. 21, 22. Mai 1928
  • No. 22, 5. Juni 1928
  • No. 23, 14. Juni 1928
  • No. 24, 21. Juni 1928
  • No. 25, 26. Juni 1928
  • No. 26, 28. Juni 1928
  • No. 27, 13. September 1928
  • No. 28, 20. September 1928
  • No. 29, 4. Oktober 1928
  • No. 30, 11. Oktober 1928
  • No. 31, 16. Oktober 1928
  • No. 32, 18. Oktober 1928
  • No. 33, 25. Oktober 1928
  • No. 34, 8. November 1928
  • No. 35, 13. November 1928
  • No. 36, 15. November 1928
  • No. 37, 22. November 1928
  • No. 38, 29. November 1928
  • No. 39, 6. Dezember 1928
  • No. 40, 13. Dezember 1928
  • No. 41, 20. Dezember 1928

Full text

Sitzung am 19. April 1928. 
Adg'schoß an bor Krummen Straße, Vergrößerung 
Ar 'Bierabteilung im Untergeschoß usw., Schaffung 
Aneo besonderen Ausschankes im Untergeschoß an der 
Aruiiutten Straße, einer sogenannten Schwemme, 
Achiuutzwasserhebeanlage, Schaufenfteranlage und 
Allee mögliche. 
A (Zuruf: Alles „chronologisch"!) 
A Meine Damen und Herren! Dadurch ist das 
Aste Projekt, das dem Kostenanschlag zugrunde lag, 
A vollständig verändert, daß ich auch sagen muß: cs 
Aar eilt vollständig neues Projekt, das uns nicht 
Angelegt worden ist. Dieses neue Projekt ist weder 
Amt Magistrat, noch von der Stadtverordnetenver- 
Ainiulnng genehmigt worden, und im September 
A)27, wie es in der Magistratsvorlage heißt, war 
A bereits bekannt, daß ein ganz neues Projekt mit 
Kiel größerem Kostenanschlag in der Bauausführung 
'Begriffen wär. Trotzdem ist ein halbes Jahr ver- 
Alingen, ohne daß die Stadtverordnetenversammlung 
Atm diesem neuen Projekt etwas erfahren hat. Die 
lAittel für das neue Projekt sind niemals bewilligt 
Arbeit. 
ZJa, meine Damen und Herren, wenn in der 
lAeise seitens einer Bauverwaltung vorgegangen 
t Airb, daß man erst ein kleines, scheinbar harmloses 
Awjekt mit geringem Kostenbetrag vorlegt und sich 
Aivilligen laßt und nachher ein ganz anderes Pro- 
Bft ausführt, das drei- oder viermal soviel Kosten 
Acnusacht, dann mochte ich wirklich wissen, mit 
1 Aclchem Vertrauen zur Verwaltung die Stadtverord- 
Aetenversammlnng dann noch Mittel zu Bauten be- J 
'' Ailligen kann und-soll. Auf diese Weise geht es 
Avch absolut nicht weiter. 
Ich möchte bemerken, daß schon in der Vorlage, 
' lic meinen Bezirk Wilmersdorf betraf, wenn auch 
licht in dem Umfange, aber ähnliche Sachen vor- 
, Ingen. Und auch da muß ich sagen, unsere Bezirks- 
- Awaltung in Wilmersdorf ist da durchaus nicht rein 
r Ion Schuld und Fehl. Es ist ja eine alte Er-- 
, «hruug, daß nichts schwerer vorauszusagen ist. als 
, Ae st osten eines Umbaus. Es können sich bei jedem 
, Ilmbau neue Tatsachen herausstellen, die nicht vor- 
’ Ausgesehen werden konnten. Das ist auch hier in der 
I Anlage, ausgeführt, daß man alte Fundamente ge- 
r Anden hat und dergl., daß dieser oder jener vor- 
, Aandene Bau nicht mehr so gut und zuverlässig war, 
, Aic angenommen worden ist und deshalb erneuert 
j Acrden mußte. Wenn dergleichen vorkommt bei 
llinbauten in der städtischen Verwaltung, dann wird 
[ Ach in der Stadtverordnetenversammlung nichts da- 
■' legen gesagt werden, denn das sind Dinge, die sich 
j Acht vermeiden lassen, Aber eine derartige voll- 
! Andige Umänderung des ganzen Projektes in dem 
; Ilm fällige, wie es hier in der Vorlage angegeben wor- 
■ An ist, durfte nicht ohne Genehmigung des Ma- 
Astrats und der Stadtvervrdnetenversainmlnng vor- 
■ettvmmen werden, nicht ohne Bewilligung der da-' 
Arch erforderlichen Mehrmittel erfolgen. Das ist 
Ae Handhabung, die uns unverständlich erscheint. 
Air müssen auch hier schon bemerken, daß das 
Artraneii zur Bauverwaltung durch solche Vorgänge 
Atültich auf das schwerste erschüttert wird. Die 
■Stadtverordnetenversammlung wird sich sehr über 
legen müssen, wenn sie neue Mittel für Umbauten, 
Inch selbst für Neubauten bewilligt, ob sie nicht 
Arojekten gegenübersteht, die wieder verändert und 
Argriißert werden, wie es hier der Fall ist. 
I Ich möchte hier auch den Magistrat dringend 
l'itteu, um das Vertrauen zur Bauverwaltung nicht 
Aschiittern zu lassen, bei Aufstellung neuer Projekte 
Aib Kostenanschläge sowohl bei Umbauten als auch 
Ai Neubauten jedenfalls mit größerer Vorsicht als 
Asher zu verfahren. 
433 
Stadtv. Frau Hoffmann-Gwinner (K): Meine 
Damen und Herren! Wir haben von Anfang an er 
klärt, daß wir den Umbau bzw. Ausbau dieser 
Luxusstätte — anders kann man es nämlich nicht be 
zeichnen — nicht billigen und unbedingt ablehnen 
müssen. 
(Stadtv. Flatau: Wo haben Sie das erklärt?) 
- Das haben wir bereits in der Deputation erklärt, 
und Sie hören, Herr Flatau, daß ich es jetzt erkläre. 
Selbst wenn ich es nicht erklärt hätte, so hören Sie 
ja jetzt unsere Erklärung. — 
(Zuruf des Stadtv. Flatau.) 
Ich frage: Wem kommt dieser Ausbau zugute, etwa 
der proletarischen Bevölkerung? Ganz gewiß nicht. 
Diejenigen, die tatsächlich die Mittel aufbringen, 
aus denen jetzt heraus dieser Umbau geschehen soll, 
haben von diesem Umbau absolut nichts. Die Oper 
an sich ist schon, ich möchte sagen, ein Luxusgegen 
stand, den sich die Stadt Berlin leistet. Es' geht 
selbstverständlich nicht, daß sie nunmehr auch noch 
solche hohen Summen in den Ausbau hineinsteckt. 
Ich mache darauf aufmerksam, daß bei der Etats 
beratung immer bei den nötigsten Projekten erklärt 
wurde, es ist kein Geld da. Und hier ans einmal 
schüttelt der Magistrat ohne weiteres das Geld aus 
dem Aermel. Es ist eine Summe von über 400 000 
Mark. 
Meine Damen und Herren, wir haben mit aller 
Energie und allem Hinweis auf die Tragweite der 
Ablehnung unsern Antrag begründet, daß dieSchul- 
gesundheitspflege für Fach- und Fortbildungsschulen 
durchgeführt werden müßte. Das war auch eine 
Summe von 400 000 M, und das war ein Problem 
oder vielmehr ein Projekt, so möchte ich es einmal 
nennen in diesem Zusammenhang, was für die Stadt 
Berlin so notwendig ist, was so unbedingt zur ge 
sundheitlichen Erhaltung unserer Jugend notwendig 
gewesen wäre. Das haben Sie damals abgelehnt mit 
der Begründung, daß wir kein Gelb haben. Und 
jetzt haben Sie die 400 000 J6 einfach übrig. 
Ich erinnere daran, daß wir von vornherein 
in den einzelnen Bezirken verlangt haben, daß 
Planschbecken gebaut werden müssen, die nur 10 und 
20 000 Jb kosten. Das haben Sie abgelehnt, weil 
angeblich absolut kein Geld da ist. Hier geben Sie 
für eine Luxusstätte über 400000 M ans. 
Aber, meine Damen und Herren, etwas fällt 
uns hierbei noch auf. Wie ist es denn möglich, daß 
das Bezirksamt einen Kostenanschlag macht, der viel 
geringer ist? Und hinterher kommt das Bezirksamt 
und erklärt: die Summe ist ans über 400 000 ,# 
aufgelaufen, die Sache wird soundso viel mehr 
kosten. Ja, das geht doch nicht. Entweder sitzen 
in den Bezirksämtern keine Bauleute, keine Fach 
leute, oder welche Gründe liegen hier vor, daß eine 
solche Nachforderung eintritt? Das ist nicht nur in 
diesem Fall eingetreten, wo es sich um den Umbau 
des Restaurants im Opernhaus handelt. Das ist 
beim Zehlendorfer Krankenhaus so gewesen, das ist 
bei x andern -Projekten eingetreten. Immer kommen 
die Bezirke und legen uns diese Projekte mit einem 
bestimmten Kostenanschlag vor. Kaum ist der Bau 
in Angriff genommen, dann kommen sie und er 
klären: wir brauchen noch soundso viele hundert 
tausend Mark mehr. Meine Damen und Herren, 
das zeigt uns ganz klar und deutlich, daß endlich eine 
Reorganisation im Baufachwesen durchgeführt wer 
den muß. Es geht so nicht weiter, und die Stadtver 
ordnetenversammlung darf sich das nicht weiter ge 
fallen lassen, daß derartige Konstenanschläge immer 
gemacht werden, die nachher doch überschritten wer 
den müssen. Wozu haben wir unsere Bauleute? Wenn 
sie nicht fähig sind, gehören sie nicht an den Platz 
und an die Stelle, wo sie sitzen.
	        

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