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Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 6.1879 (Public Domain)

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Periodical

Other:
Preussen / Ministerium der Öffentlichen Arbeiten
Title:
Zentralblatt der Bauverwaltung : Nachrichten d. Reichs- u. Staatsbehörden / hrsg. im Preußischen Finanzministerium
Other titles:
Centralblatt der Bauverwaltung
Zentralblatt für Bauverwaltung
Publication:
Berlin: Ernst 1931
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2008
Dates of Publication:
1.1881 - 51.1931(8.Apr.)
ZDB-ID:
2406062-8 ZDB
Succeeding Title:
Zentralblatt der Bauverwaltung vereinigt mit Zeitschrift für Bauwesen
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
720 Architektur
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1903
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibiothek Berlin, 2008
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
720 Architektur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-14120164
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
Nr. 58

Contents

Table of contents

  • Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 6.1879 (Public Domain)
  • Title page
  • Alphabetisches Inhalts-Verzeichnis
  • No. 1, 2. Januar 1879
  • No. 2, 9. Januar 1879
    No. 2, 9. Januar 1879
  • No. 3, 16. Januar 1879
  • No. 4, 23. Januar 1879
  • No. 5, 30. Januar 1879
  • No. 6, 6. Februar 1879
  • No. 7, 13. Februar 1879
  • No. 8, 20. Februar 1879
  • No. 9, 27. Februar 1879
  • No. 10, 6. März 1879
  • No. 11, 13. März 1879
  • No. 12, 18. März 1879
  • No. 13, 20. März 1879
  • No. 14, 25. März 1879
  • No. 15, 27. März 1879
  • No. 16, 2. April 1879
  • No. 17, 3. April 1879
  • No. 18, 9. April 1879
  • No. 19, 17. April 1879
  • No. 20, 24. April 1879
  • No. 21, 8. Mai 1879
  • No. 22, 15. Mai 1879
  • No. 23, 29. Mai 1879
  • No. 24, 5. Juni 1879
  • No. 25, 13. Juni 1879
  • No. 26, 19. Juni 1879
  • No. 27, 26. Juni 1879
  • No. 28, 28. Juni 1879
  • No. 29, 4. September 1879
  • No. 30, 19. September 1879
  • No. 31, 25. September 1879
  • No. 32, 2. Oktober 1879
  • No. 33, 9. Oktober 1879
  • No. 34, 16. Oktober 1879
  • No. 35, 23. Oktober 1879
  • No. 36, 30. Oktober 1879
  • No. 37, 6. November 1879
  • No. 38, 13. November 1879
  • No. 39, 20. November 1879
  • No. 40, 27. November 1879
  • No. 41, 4. Dezember 1879
  • No. 42, 11. Dezember 1879
  • No. 43, 18. Dezember 1879
  • No. 44, 30. Dezember 1879

Full text

Beim Schillerplatz, dessen einzelne Positionen ich zur Hand habe, 
aber hier nicht weiter verlesen will, kommen, da allerdings der 
Wächter einen besonders hohen Tagelohn erhalten hat, nur 250 
Arbeitstage heraus, also täglich noch nicht 1 Arbeiter. 
Wenn Sie nunmehr die Anträge, die der Kontrolausschuß Ihnen 
unterbreitet hat, ansehen, so zerfallen dieselben in zwei Theile. 
Die Nrn. 4 und 5 geben im Wesentlichen der Verwaltung praktische 
Winke, für die die Verwaltung ganz gewiß wie ich schon vorhin 
sagte, dankbar ist und die der Magistrat sicherlich der Verwaltung 
auch überweisen wird zur Ausführung und Beachtung soweit wie 
irgend möglich Zm klebrigen aber scheint in jedem der Anträge ein 
gewisses Monitum zu liegen, und wenn das der Fall ist, so wird 
damit ein gewisser Tadel ausgesprochen. M. H., lassen Sie mich 
bei den wenigen Punkten die Frage stellen, ob die Verwaltung denn 
wirklich den betreffenden Tadel verdient hat? 
Der erste Punkt lautet: daß die Verwaltung sich in Zukunft 
mit den bewilligten Mitteln einrichte. — Ganz gewiß eine berech 
tigte Forderung, m. H., aber es fehlt ein Zusatz, der ungefähr 
lauten würde: „und eventuell die ihr unterstellten Anlagen' nicht 
mehr in der bisherigen akkuraten Weise verpflege". Denn, m. H., 
wenn Sie der Verwaltung, wie das vorige Mol geschehen ist, die 
Hälfte der zur ordentlichen Weiterführung ihrer Arbeiten ihr nöthig 
erscheinenden Mittel streichen, dann werden Sie sich auch nicht ver 
wundern dürfen, wenn diese Arbeiten nachher nicht mehr denselben 
Charakter tragen können, sondern einen ganz anderen annehmen. 
Ich wiederhole, daß die Verwaltung gerade nach den bisherigen 
Erfahrungen, die nicht verloren sein sollen, auf allen ihren Gebieten 
die äußerste Sparsamkeit eintreten lassen wird. Aber das hat in 
sofern seine Grenze, als, wie ich schon vorhin andeutete, ein Schmuck 
platz sich eben als Schmuckplatz nicht erhalten läßt, wenn nicht 
ein bestimmtes Minimum, was dazu nöthig ist, ihn so zu erhalten, 
bewilligt wird. Ich glaube, daß eine Berechtigung darin liegt, 
wenn bei dem Verlangen, die Verwaltung solle sich mit den bewillig 
ten Mitteln einrichten, auch der Zusatz gemacht wird: wenn dann 
auch die Arbeiten und die Anlagen, die sie macht, nicht mehr so, 
wie bisher, aufrecht erhalten werden können. 
Was den zweiten Punkt betrifft, so wird beantragt: 
Die Verwaltung soll die Ausgaben korrekt und aus den 
Titel buchen lassen, für den dieselben gemacht sind. 
Es liegt da dem Publikum gegenüber der Tadel darin, daß die 
Verwaltung bisher gegen diese Regel der Buchungen gefehlt habe. 
Ich glaube, m. H., daß diese Fehler in der That bei jeder Verwal 
tung vorkommen können und auch bei jeder Verwaltung vorkommen, 
und niemals einen solchen Tadel und solchen Antrag hervorgerufen 
haben, wie er hier gestellt wird. 
Was den dritten Antrag anbelangt, so gebe ich bereitwillig zu, 
daß die Mahnung, mit den Tagelöhnen den Zeitverhältnissen Rech 
nung zu tragen, sie also herunterzuschrauben, wohl am Orte sein 
kann, da vielleicht in allen Punkten diese negative Schraube noch 
nicht genügend von der Parkdeputation ihren Arbeitern gegenüber 
angesetzt war. 
Was den vierten Punkt anbelangt, so beginnt er damit, daß die 
Kontrole der Arbeiter strenger geführt werde, und dann kommt ein 
sehr guter Rathschlag; aber der Eingang läßt doch wieder die Ver 
muthung zu, daß die Kontrole bisher nicht streng genug geführt 
werde. Aber, m. H., dafür fehlt in der That der Beweis. ' Wenn 
ab und zu einmal ein Arbeiter, der feierte, bemerkt worden ist, ja so 
wird das auch bei jeder Unternehmung, die Arbeiter braucht, täglich 
vorkommen, und ich glaube kaum, daß die Parkdeputationsarbeiter 
sich in dieser Beziehung vor den anderen im Schlimmen ausgezeichnet 
haben 
Ich möchte also auch ganz ergebenst anheimstellen, ob der Anfang 
der Nr. 4 nicht fortbleiben könnte. 
Stadtv. Gerth: M. H.! Man muß dem Herrn Magistrats« 
kommissarius zugestehen, daß er eine geschickte Gesechtsart eingeführt 
hat. Er hat entgegen den Vorwürfen, die der Gartendeputation von 
dem Ausschuß gemacht wurden, sich gegen den Ausschuß gewandt und 
einzelne Punkte herausgegriffen, um zu beweisen, daß der Ausschuß 
zu weit gegangen sei. M. H., ich glaube, man muß hier zurückgehen 
auf den Ursprung des Ausschusses, um sich zu sagen, ob die Ver 
sammlung seiner Zeit berechtigt und verpflichtet war, einen solchen 
Kontrolausschuß einzusetzen. 
Nicht z»m ersten Male in diesem Jahre, sondern alljährlich sind 
in der Park- und Gartenverwaltung Überschreitungen im Etat vor 
gekommen. Die heftigsten Debatten und andererseits wieder Ent 
schuldigungen jeder Art haben wir hier gehört, und es mußte endlich 
einmal die Parkverwaltung dahin kommen, mit den bewilligten Mit 
teln zu wirthschaften. Wir haben aber wieder in diesem Jahre Etats 
überschreitungen gehabt, die nach Ansicht der Majorität der Versamm 
lung nicht motivirt waren. 
Was Kollege Dreitzel uns sagt, ist ja sehr hübsch, nach seinen 
Ausführungen hätten wir nach einigen Jahren'durch die Garten 
verwaltung ein Vermögen angesammelt; er wird es aber entschuldi 
gen, wenn wir seinen Zahlen nicht so schnell folgen können und 
uns zu diesen günstigen Aussichten heut noch sehr reservirt ver 
halten. 
Gegenüber dem Herrn Magistratskommissarius der meinte, dch 
wir zu weit gegangen seien, bitte ich doch einmal die Stelle in dem 
Bericht zu lesen, wo es heißt: 
Trotzdem scheint auf dem ganzen Gebiete der Park uiib 
Gartenverwaltung das Bestreben sich mit den bewilligte» - 
Mitteln einzurichten, nicht im gebotenen Maße vorhanden 
gewesen zu sein. 
M H.! Was hier nicht ganz zum Austrag gekommen ist, ist 
in der schärfsten Weise zum Austrag gekommen im Ausschuß. Dort 
wurde von den hervorragendsten Vertretern der Parkdeputation und 
von dem jetzigen Gartendirektor immer darauf hingewiesen, daß die 
Verwaltung nicht im Stande sei, mit den von uns bewilligten Mit 
teln auszukommen, und sie hätte das Recht und die Pflicht, dem ge 
genüber dann den Etat zu überschreite». Diesen Standpunkt, den 
ich als grundfalsch bezeichne, der jeden Etat über den Haufen wirst, 
der überhaupt unsere Etatsberathungen unnütz macht, einen noch be 
denklicheren Standpunkt nimmt auch der Herr Magistratskommissar 
heut, entgegen im Ausschuß, hier ein. Er sagte, wir hätten im ersten 
Punkt des Protokolles hinzusetzen sollen, daß wir auch in der Folge; 
unsere Parkanlagen nicht mehr so verwaltet wissen wollen, wie sie 
verwaltet sind. Ich glaube, in der Versammlung und im Ausschuß 
ist wohl Niemand, der überzeugt ist, daß die fremden Gewächse, die 
Blumenanlagen mit denselben Mitteln wie bisher, gemacht werden 
können. Bei der letzten Etatsberathung sind wir uns bewußt gewesen, 
daß nach den Streichungen im Etat die Arbeiten nicht mehr so aus 
geführt werden können,' wie bisher, daß das Gras vielleicht \ Zoll 
länger wird und daß die fremden Pflanzen nicht mehr geholt werden 
können. Weil aber die kommunalen Steuerverhältniffe und unsere 
ganzen sozialen Verhältnisse solche Luxusausgaben nicht mehr mög 
lich machen, deshalb wollen wir, daß endlich mit unserem Gelde 
knapper gewirthschastet wird. Dies ist der Schwerpunkt, und den 
hat der Ausschuß mit vollem Recht ausrecht erhalten. 
Wenn man nun geglaubt hat, daß bei den jetzigen Arbeitslöh 
nen den Zeitverhältniffen nicht Rechnung getragen ist, so ist das 
gegenüber der großen prinzipiellen Frage der Jnnehaltung des Etats 
untergeordnet und die Versammlung würde hierzu nicht den Kontrol 
ausschuß eingesetzt haben. Wenn wir aber dies und jenes prüfen 
mußten, so konnten wir auch diesen Punkt nicht ohne zu moniren 
durchgehen lassen. Es ist ja schon bei der letzten Etatsberat hung 
wiederholt darauf hingewiesen und wir erkennen auch die Schwierig 
keit an, daß bei einer' so ausgedehnten Verwaltung sehr schwer nach 
allen Seiten eine strenge Kontrole über die Arbeiter zu führen ist, 
über Arbeiter, die des Morgens von einem Zentralpunkt ausgeschickt 
werden, um die verschiedensten Arbeiten zu machen. Aber wir haben 
deshalb geglaubt, daß es zweckmäßig sein wird, diese Arbeiten in 
anderer Weise zu vergeben, so daß die Leute nicht mehr nach den 
entferntesten Sladtthei'len geschickt zu werden brauchen, so daß ein 
großer Theil der Arbeitszeit unnütz verlaufen wird. Jedenfalls aber 
bars die Versammlung unter keinen Umständen das anerkennen, was 
vom Magistratstisch geäußert wird, daß wir hinzufügen sollten, daß 
mir unsere Arbeiten schlechter gemacht wissen wollen. Das ist doch 
selbstverständlich und das Vertrauen haben wir zu jeder Verwaltung, 
daß sie nicht das Geld unnütz zum Fenster hinausschmvßt. Der 
einzige Vorwurf, der der Parkdeputation gemacht ist, ist der gewesen, 
daß sie nicht verstanden hat, mit den Mitteln, die wir bewilligt haben 
und mit denen sie auskommen mußte, auf Grund unserer Beschlüsse 
zu wirthschaften, — und dieser Vorwurf bleibt bestehen trotz der Rede 
des Kollegen Dreitzel und des Herrn Magistratskommissarius. Wir 
haben mit Freuden anerkannt in dem Ausschuß, daß von Seiten des 
Herrn Magistratskommissarius, zur Zeit auch Vorsitzender der Depu 
tation, die Erklärung abgegeben ist, daß unter seinem Vorsitz er streng 
darauf achten würde, daß nur nach den Beschlüssen der Stadtver- I 
ordneten-Versammlung gewirthschastet werden dürfe. 
Der Ausschuß hat auch anerkannt, daß die größten Fehler schon 1 
unter der früheren Leitung gemacht wurden, und daß den jetzigen 
Gartendirektor nur ein geringer Vorwurf trifft. M. H.! Die Ver 
waltung ist herübergekommen von dem früheren Gartendirektor 
Meyer, einem genialen Manne in Bezug auf Gartenanlagen und 
zu dem wir ein so unbedingtes Vertrauen hatten und der eine so 
schöpferische Kraft hatte, daß die Versammlung damals ihm gegen 
über auch ein wenig leicht geworden ist in der Bewilligung von 
Geldern für seine Ideen. Wir gestehen gern die Schwierigkeit zu, 
welche darin lag, sofort nach dem Tode des Hern Meyer eine geord 
nete Verwaltung einzuführen, und ich darf wohl die Hoffnung aus 
sprechen, daß nach der Erklärung des Herrn Magistratskommissarius 
die er in der Ausschußsitzung abgegeben hat, auch für die Park- und 
Gartenverwaltung die Zeit gekommen ist, wo sie mit den von der 
Versammlung bewilligten Mitteln wirthschaften wird. 
Staotv. Misch: Ich danke Herrn Kollegen Dreitzel für seine 
Belehrung, und wenn ich zur damaligen Zeit etwas hart gewesen 
bin, so hatte ich doch berechtigte Gründe, daß man nämlich von uns 
30 000 c f(, noch für das Extraordinariuni verlangte, ohne uns gleich-
	        

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