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Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1904, XIII. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1904, XIII. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Berliner illustrierte Zeitung
Publication:
Berlin: Dt. Verl., 1891-1945 -
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2025
Dates of Publication:
1891, 1. Probenummer (14. December 1891) - 1891, 2. Probenummer (21. December 1891) ; 1.1892 - 29.1920,52; 34.1925,35-52; 44.1935,1-5u.9-10u.12-14u.18-22u.24u.28-52; 45.1936,1-41; 50.1941,1-25
Holdings:
1891, [Probenr.]; 1.1892 - 29.1920
Note:
Mehr nicht digitalisiert
Periodizität: wöchentl.
Weitere Digital. Ausg.: Fulda : Hochschul- und Landesbibl., 2010
-1936, Berlin, Ullstein
ZDB-ID:
2585264-4 ZDB
Keywords:
Berlin ; Zeitung ; Familienzeitschrift ; Zeitschrift ; Zeitung
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
Collection:
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1904
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2025
Note:
Am Ende jeder Ausgabe fehlen ca. 4 Seiten
Seiten 803-806 fehlen
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15512075
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
Nr. 15, 10. April 1904

Contents

Table of contents

  • Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain)
  • Ausgabe 1904, XIII. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)
  • Nr. 1, 3. Januar 1904
  • Nr. 2, 10. Januar 1904
  • Nr. 3, 17. Januar 1904
  • Nr. 4, 24. Januar 1904
  • Nr. 5, 31. Januar 1904
  • Nr. 6, 7. Februar 1904
  • Nr. 7, 14. Februar 1904
  • Nr. 8, 21. Februar 1904
  • Nr. 9, 28. Februar 1904
  • Nr. 10, 6. März 1904
  • Nr. 11, 13. März 1904
  • Nr. 12, 20. März 1904
  • Nr. 13, 27. März 1904
  • Nr. 14, Erste April-Nummer 1904
  • Nr. 15, 10. April 1904
  • Nr. 16, 17. April 1904
  • Nr. 17, 24. April 1904
  • Nr. 18, 1. Mai 1904
  • Nr. 19, 8. Mai 1904
  • Nr. 20, 15. Mai 1904
  • Nr. 21, 22. Mai 1904
  • Nr. 22, 29. Mai 1904
  • Nr. 23, 5. Juni 1904
  • Nr. 24, 12. Juni 1904
  • Nr. 25, 19. Juni 1904
  • Nr. 26, 26. Juni 1904
  • Nr. 27, 3. Juli 1904
  • Nr. 28, 10. Juli 1904
  • Nr. 29, 17. Juli 1904
  • Nr. 30, 24. Juli 1904
  • Nr. 31, 31. Juli 1904
  • Nr. 32, 7. August 1904
  • Nr. 33, 14. August 1904
  • Nr. 34, 21. August 1904
  • Nr. 35, 28. August 1904
  • Nr. 36, 4. September 1904
  • Nr. 37, 11. September 1904
  • Nr. 38, 18. September 1904
  • Nr. 39, 25. September 1904
  • Nr. 40, 2. Oktober 1904
  • Nr. 41, 9. Oktober 1904
  • Nr. 42, 16. Oktober 1904
  • Nr. 43, 23. Oktober 1904
  • Nr. 44, 30. Oktober 1904
  • Nr. 45, 6. November 1904
  • Nr. 46, 13. November 1904
  • Nr. 47, 20. November 1904
  • Nr. 48, 27. November 1904
  • Nr. 49, 4. Dezember 1904
  • Nr. 50, 11. Dezember 1904
  • Nr. 51, 18. Dezember 1904
  • Nr. 52, 25. Dezember 1904
  • ColorChart

Full text

4 
3 
berliner Illustririte Zeitung 
Nr. 15 
Lcouise IIlichel 
See 
ß 
Tetate Aufnahme der verstorbenen Freiheits- 
kämpferin Couise Michel. 
Ici Michel, die Jungfrau 
mit den großen Gesten 
und den blutigen Worten und 
der zarten, feinen Kinderseele, 
ist hinübergegangen in das Land, in dem es keine Gefängniswächter und keine Ketten gibt. 
Nur wenige haben diese Frau gekannt, die den Herrschenden und Mächtigen als der Dämon 
der Revolution erschien, und die doch nichts anderes war, als eine überempfindsame Seele, 
die mit den Enterbten der Menschheit litt und duldete 
und sich über dieses Leiden und Dulden der anderen 
durch blutrünstige Reden emporte. Von Egoismus war 
die Empbrung der roten Louise gewiß frei, hatte sie 
selbst doch genug der Lebensgüter. Aber der Apostel- 
beruf war ihr von der Natur wohl in die Wiege gelegt 
worden. Denn als im Jahre 1850 ihr Vater, der 
Schloßherr von Vroncourt, starb, ging sie, ein siebzehn— 
zähriges Mädchen hin, um mit ihrem Erbgut in Paris 
auf der Höhe des Montmartre eine Schule für die Kinder 
der Armen zu gründen und zu leiten. Eine philan— 
tropische Tat, die ihr zur damaligen Zeit keinen Orden 
und keine Auszeichnung, sondern den Ruf einer Revo— 
lutionärin einbrachte. Die blutigen Ereignisse, die den 
Abschluß der Belagerung von Paris bildeten, sahen sie 
Couise Michel mĩt ĩhrer Freundin und Adjutantin, 
i der bekannten Philantropin Charlotte Nauvelle. 
daß das Elend, das die Korruption des zweiten Kaiserreiches heraufbeschworen, daß all der 
Jammer, den sie im kürchterlichen Winter 1870,71 mit ansehen mußte, sie zur Anarchistin, wie 
ie fich selbst in Hinkunft mit einer Art Stolz nannte, gemacht haben. Die Geschichte hat sie 
»eshalb verurteilt, für ihre Propaganda wie für ihre Mord- und Brand-Taten. Ihr eigenes 
zerz hat sie freigesprochen. Denn sie war sich bewußt, für große Ideen und aus allzugroßer 
Liebe so gehandelt zu haben. Das Kriegsgericht 
verurteilte Louife Michel zur Deportation auf Lebens⸗ 
zeit, später wurde sie begnadigt, kehrte zurück, mußte 
iber wegen neuer Aufreizungen nochmals ins Ge— 
ängnis wandern. Das Geheimnis der Macht, die 
diese ausgedörrte, hagere, lächerlich schlecht gekleidet 
Frau auf die Menge auszuüben vermochte, war das 
brogrammwort von der Verneinung des Individuellen, 
dem sie treu geblieben war, von der Zeit, wo sie die 
Kleinen des Montmartre lesen lehrte, bis zu den 
Tagen, wo sie in Versammlungen den Sturm auf die 
Bäckerläden predigte. Und wos sie lehrte, das übte 
ie auch. Sie hat der Mächtigen gespottet, hat Not 
und Entbehrungen stoischen Sinnes ertragen, sie hat 
niel geirrt und gefehlt, aber sie hat mit unablässiger 
diebe die Schwachen in ihr Herz geschlossen. 
—* 
* 
—— 
— 
r 
* A ñ B 
Aus Berliner Runstsalons: Aerm Bon 
Originelles Selbstportrait des jungen Impressionisten Philipp Klein. 
Der junge Berliner Maler Philipp Klein, dessen frei nach Frans Hals 
zemaltes Selbstportrait in der letzten Ausftellung des Kunstsalons Cassierer 
illgemein gefiel, gehört zu jenen jüngeren Talenten der Berliner Sezession, 
gie sich in gegenseitiger Wahlverwandtschaft zu einer eigenen Gruppe zusammeu— 
zeschlossen haben. Philipp Klein ist einer der geschicktesten und vielseitigsten 
dieser jungent Impressionisten, die im Zeichen Monets und Manets wirken; 
er ist ebenso frisch und eindrucksvoll als Landschafter wie als Figurenmaler 
ind ihm gelingt die Wiedergabe der derben Kraft eines nordischen Hafen— 
zildes ebensogut wie die einer zarten duftigen Gartenstimmung. Auch die 
seganten Damen der großen Welt und die verfeinerten Stimmungen des 
Salons weiß er mit Geschmack und mit Chick zu malen. 
Zum letzten Auftreten Adolf v. Sonnenthals 
in Berlin. 
Der Künstler in seinem Wiener Heim. 
Hofphot. Skolik phot. 
Adolf von Sonnenthal 
in seiner Glanzrolle als Wallenstein. 
Zu seinem Gastspiel in Berlin. 
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Abonnement: 1,80 Mꝛ. vierteljãhrlich, 45 pf. monatlich vei jeder Postanstalt und im Buchhandel, sowie durch die Expedition sfrei ins haus. — Cinzelnummern sind für 10 pf 
in allen Zeitungs-Uerkaufsstellen erhältliich. — Anzeigen 1.75 mk. die Ssgespaltene Nonpareille-Zeile. — Redaktion und Geschäftsstelle Berlin SWV., Rochstr. 23/24. 
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