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Buchholtzens in der Schweiz / Mennell, Arthur (Public Domain)

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fullscreen: Buchholtzens in der Schweiz / Mennell, Arthur (Public Domain)

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Periodical

Other:
Preussen / Ministerium der Öffentlichen Arbeiten
Title:
Zentralblatt der Bauverwaltung : Nachrichten d. Reichs- u. Staatsbehörden / hrsg. im Preußischen Finanzministerium
Other titles:
Centralblatt der Bauverwaltung
Zentralblatt für Bauverwaltung
Publication:
Berlin: Ernst 1931
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2008
Dates of Publication:
1.1881 - 51.1931(8.Apr.)
ZDB-ID:
2406062-8 ZDB
Succeeding Title:
Zentralblatt der Bauverwaltung vereinigt mit Zeitschrift für Bauwesen
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
720 Architektur
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1901
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibiothek Berlin, 2008
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
720 Architektur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-14108803
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
Nr. 52

Contents

Table of contents

  • Buchholtzens in der Schweiz / Mennell, Arthur (Public Domain)
  • Title page
  • Preface
  • Contents
  • Wilhelmine soll reisen. Nämlich in die Schweiz. Aber Wilhelmine will nicht
  • Wilhelmine will. Aber gründlich
  • Buchholtz kombinirt ein Grundreisebillet nebst Bergschuhen und Schneebrille. Was man mitnimmt und was man daheim läßt. Herr Knebbchen geht auch mit und zwar zunächst nach Heidelberg, wo Wilhelmine ihren Otto besuchen will
  • Wilhelmine hat Ahnungen und kann kein Auge zuthun. Herr Knebbchen spricht berlinisch und will in Heidelberg ein Duell erleben ; denn in seinem Leipzig wäre so was heutzutage die reine "Mengkenke"
  • Buchholtzens sehen die geborene Universitätsstadt und Otto's Corps ist am Bahnhofe. Am nächsten Tage erlebt Wilhelmine auf der Schwarzwaldbahn eine neu aufgelegte Hochzeitsreise. Aber ohne Herrn Knebbchen
  • Vom Rheinfall in und bei Schaffhausen und dem Streite der ersten Schneekönige. De Blaufelchen in Dachsen und die Fahrt bis Zürich
  • Wilhelmine jubelt immer noch und ist auf Zürich gespannt. Wie Buchholtzens in Zürich ankommen und was sie dort für Nihilisten und Speisekarten erleben
  • Frühmorgens auf den Uetliberg und Nachmittags nach Luzern
  • Wilhelmine guckt aus dem Fenster und isst im Schweizerhofe table d'hôte. Das gefällt ihr. Stellenweise aber auch nicht
  • Buchholtzens suchen eine Pension und fahren auf dem Vierwaldstättersee spazieren. Nämlich per Dampf. Aber auch per Hand. Und Buchholtz schiesst in Küssnacht. Aber bloss in einen Baumstamm
  • Wilhelmine hört die Beichte einer Pensionsmutter und macht Bekanntschaften. Sie will durchaus auf den Rigi oder den Pilatus. Aber sie darf nicht; und der Regen will kein Ende nehmen
  • Buchholtzens trotzen dem Plubius und machen eine unfreiwillige Alpenfahrt durch den Gotthard nach Bellinzona. Und Knebbchen schwärmt. Aber nicht bloß für Natur
  • Buchholtzens fahren auf dem Laggo maggiore und Wilhelmine lässt auf Isola Bella den Grafen Borromeo grüßen
  • Buchholtzens besteigen den Monte Motterone. Und Wilhelmine kann reiten. Knebbchen aber kommt barfuss an. Und dann geht es am schönsten Alpenbilde vorbei nach Mailand
  • Buchholtzens rundreisen immer noch. Und zwar diesmal in Mailand. Und dann nach Como, Bellagio und Lugano
  • Buchholtzens haben Sehnsucht. Nämlich nach Berlin. Aber sie bleiben und erleben Pumpelhubers Feuerwerk. Und auf dem Eigi Sonnenunter- und Sonnenaufgang: was ein Wunder wäre
  • Buchholtzens möchten in Bern bleiben und fahren nach Interlaken, von wo aus sie Parthien nach Grindelwald, Wengernalp und Mürren machen und machen wollen
  • Buchholtzens sind nun gründlich reisemüde. Aer sie galoppiren trotzdem an den Giessbach und von da über den Brünig als ganze Escadron auf den Pilatus. Und da nehmen sie Abschied und fahren wie getelegraphirt zu Muttern
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und die andern sitzen hinten. 
verziert. Und dabei zur ausgeschnittenen Weste das weiße 
ksemd und das — türkische Taschentuch. Hier ist viel 
Steuer gegen den Schmuggel, der von der Schweiz aus 
betrieben wird, und unter den Däusern laufen mächtige 
Thorbogen dahin. 
Und wie wir uns umschauen, sind wir die drei einzi 
gen auf diesem bevorzugten Theile der Decks vor dem 
Steuermann. Die Andern sitzen hinten und es sind min 
destens 20 Deutsche dabei. Die fürchten sich also auch vor 
dem bischen wind. Mit der Zeit freilich bleibt der See 
gleichförmig, wenn man an den Stätten der Menschen 
nicht immer neues Wohlgefallen findet. Zumal Mao- 
cagno mit seiner einzig pittoresken Kirche, die im Nachti 
gallensang zu träumen scheint, vorbei aber fährt, Tunnel 
um Tunnel durchbrechend, anch hier die Bahn. Und hier 
öffnet sich die Aussicht auf die Länge des Sees, der links 
unten in ganz flache Hügel ausartet, während rechts drü 
ben, wo ein Lastell im malerischen Wasser steht, die Leisen 
dürr und nackt werden und nur hie und da grüne Matten 
tragen. Zn Luino ist viel Leben und stiegen da etliche 
Deutsche aus. Gondeln und Vmnibuffe warten auf uns 
aber wir bleiben und Hans spricht von den „patenten 
Angelruthen" der zahlreichen Angler. Nun aber durch 
schneidet das Schiff schon wieder den See in seiner ganzen 
Breite und das wird auf die Dauer langweilig und wie 
ich Knebbchen frage, welcher See ihm besser gefiele, meinte 
er, der Vierwaldstätter. — „warum?" — „Das Essen 
und Drinken ist dort scheener." 
Kurz vor Larciago kommt dann eine deutsche 
Hochzeitsreise zu uns herauf. — „Hier sieht man doch 
wenigstens was," sagt sie. „Hat man gesehen, ihr Blech- 
köppe," hätte ich beinahe gesagt. Aber das „hat" stimmte 
nicht ganz, denn nach Laveno hinüber und von da aus, 
da that sich ein Blick vor unseren Augen auf, so groß 
artig berauschend, daß ich zu träumen schien in Sonnen 
gold und Märchenschnee. 
Rechts vor uns warf der Simplon seine Gletscher in 
die Pracht südlicher Landschaft herunter und links drüben 
über den borromäischen Znseln, weit oben ragend, streckte
	        

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