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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1893 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1893 (Public Domain)

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Zeitschrift

Sonstige Beteiligte:
Preussen / Ministerium der Öffentlichen Arbeiten
Titel:
Zentralblatt der Bauverwaltung : Nachrichten d. Reichs- u. Staatsbehörden / hrsg. im Preußischen Finanzministerium
Weitere Titel:
Centralblatt der Bauverwaltung
Zentralblatt für Bauverwaltung
Erschienen:
Berlin: Ernst 1931
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2008
Erscheinungsverlauf:
1.1881 - 51.1931(8.Apr.)
ZDB-ID:
2406062-8 ZDB
Spätere Titel:
Zentralblatt der Bauverwaltung vereinigt mit Zeitschrift für Bauwesen
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
720 Architektur
Sammlung:
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1893
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibiothek Berlin, 2008
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
720 Architektur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-14061461
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst
Berliner Zeitungen, Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Nr. 26A

Schnellzugriff

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  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1893 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhalts-Verzeichniß des XIII. Jahrgangs, 1893.
  • Nr. 1
  • Nr. 1A
  • Nr. 2
  • Nr. 2A
  • Nr. 3
  • Nr. 3A
  • Nr. 4
  • Nr. 4A
  • Nr. 5
  • Nr. 6
  • Nr. 7
  • Nr. 7A
  • Nr. 8
  • Nr. 9
  • Nr. 10
  • Nr. 10A
  • Nr. 11
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  • Nr. 23A
  • Nr. 24
  • Nr. 25
  • Nr. 25A
  • Nr. 26
  • Nr. 26A
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  • Nr. 28
  • Nr. 29
  • Nr. 29A
  • Nr. 30
  • Nr. 31
  • Nr. 31A
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  • Nr. 40A
  • Nr. 41
  • Nr. 41A
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  • Nr. 44A
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  • Nr. 46
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  • Nr. 47
  • Nr. 48
  • Nr. 48A
  • Nr. 49
  • Nr. 49A
  • Nr. 50
  • Nr. 51
  • Nr. 51A
  • Nr. 52

Volltext

flr. 26*« 
Centralblatt der Bauverwaltung. 
277 
INHALT: Die Bruiraenbohrunff in ßcbneidemübl. — Vermischtes: Preisbewerbung für die Rieb eck - Stiftung ia Halle a. S. — Fortführung des Verzeichnisses der Kunst- 
und Baudenkmäler Sachsens. — Doppelseitige Anschlüsse ^on Trogschleftstn. — Oröfste Zuggeschw'mdigkeit in America. 
[Alle Rechte Torbebalten.] 
Die Brunnenbohrung ln Schneldemübl. 
Das durch den mifsglückten Versuch der Herstellung eines 
artesischen Brunnens hervorgerufene Unglück in Schneidemühl hat 
wochenlang nicht 
allein die Bewoh 
ner der Stadt in 
Schrecken gesetzt, 
sondern auch die 
Theilnahme und das 
Interesse weitester, 
insbesondere auch 
der technischen 
Kreise derart er 
regt, dafs nähere 
Mittheilungen über 
das Ereignifs an 
dieser Stelle will 
kommen sein 
werden. 
Im Herbst und 
Winter des vergan 
genen und im Früh 
jahr dieses Jahres 
wurde an der Ecke 
der Grofsen und 
Kleinen Kiroh- 
strafse (Punkt A 
des beigefügten 
Lageplans und der 
Abb. 1) in einem 
vorhandenen alten 
Strafsenbrunnen 
eine Tiefbohrung 
von 70 bis 73 m 
Tiefe ausgeführt 
(vgl. auch den Quer 
schnitt des Bohr 
lochs A, Abb. 2). 
Die angebohrten 
Bodenschichten 
sind in der Abb. 2 
angegeben. Nach 
Aussage des Brunnenmachers soll damals in 52 m Tiefe eine 
Wasserader mit reichlicherem Wasserzuflufs angebobrt worden sein, 
jedoch war das 
Wasser nach der 
vorgenommenen 
Untersuchung als um* 
Haus- und Trink- 
wasser nicht 
brauchbar, wes 
halb zur Gewin 
nung besseren 
Wassers die Boh- 
Brunnenbohrung in Schneidemühl. 
Lageplan. 
Abb. 1. 
rung bis auf 70 m 
Tiefe fortgesetzt 
wurde. Nach Er 
reichung dieser 
Tiefe kam durch 
Triebsand und 
schlickige Beimen 
gungen stark ver 
unreinigtes Wasser 
mit einer aus 
nahmsweise 
schlickiger 
Sand 
schlickiger 
Sand 
(Schloff). 
UUA*. 
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+ 
aufgefüllter 
Boden 
grober 
Sand 
Kies (grob) 
grober 
Sand 
Kies 
fester 
Schlick 
Sandiger 
Schlick 
Feiner 
schlickiger 
Sand 
(Schluff). 
Abb. 2. Bohrloch A. 
J-±. 1- f f 1 ? f 
Abb. 3. Bohrloch Ö. 
grofsen Heftigkeit zu Tage, sodafs in etwa 5 m Höhe über der 
Str&ftenkrone au dem Bohrrohr ein seitliches Ausgufsrohr angebracht 
werden konnte. Die Hoffhung, dafs bei längerem Laufen der Quelle 
das Wasser reiner werden würde, veranlafste den mit der Ausführung 
beauftragten Brunnenmeister, dasselbe einstweilen fiiefsen zu lassen, 
jedoch änderte das 
Wasser seine Be 
schaffenheit nicht, 
weshalb der Brun- 
nenmeister die 
Rohre durch Ein- 
rammen noch um 
2 bis 3 m tiefer ein 
trieb. Besseres 
Wasser wurde nicht 
gewonnen, dagegen 
drang das Wasser 
nunmehr nicht 
allein innerhalb, 
sondern auch 
aufserhalb der eiser 
nen Rohre mit 
grofser Heftigkeit 
zu Tage und üm- 
spülte die Rohre, 
weshalb das schleu 
nige Stopfen der 
Quelle versucht 
werden mufste, zu 
welchem Zwecke die 
umspülten Rohre, 
weil nutzlos, aus 
dem Bohrloch ent 
fernt würden. 
Zum Stopfen 
wurden längliche 
Sand- und Thon 
säcke in das Bohr 
loch eingetrieben, 
auch wurde mit 
dieser Arbeit an 
Stelle des ersten 
Brunnenmeisters 
ein zweiterBrunnen- 
meister beauftragt. Dieser Stopfversuch wurde am 23. Mai d. J. vor 
genommen, erwies sich jedoch als vergeblich. 
Auf den Rath von Sachverständigen wurde am 28. Mai mit der 
Herstellung eines gemauerten, gehörig verankerten Senkbrunnens von 
2,7 m innerem Durchmesser begonnen. Der Brunnen war fafsartig 
mit einer 5 cm starken gehobelten Ummantelung versehen, um welche 
eiserne Ringe von 60.10 mm Querschnitt gelegt wurden. Die Um 
mantelung aus Holz sollte die Reihung beim Senken verringern, 
während die Reifen dem Druck einer bis zur Steighöhe der Quelle 
(welche auf 4 bis 6 m geschätzt wurde) nachsteigenden Wassersäule 
begegnen sollten. Dieser Brunnen, sollte bis in die erste, damals noch 
für Thon gehaltene feste Schlickscbicht hinunter gesenkt und. bis zu 
der erwähnten auf 4 bis 6 m geschätzten Wasserdruck-Höhe über 
Str&Osenkrone hocbgeführt und demnächst mit Beton und Tbon aus 
gefüllt werden. Bei der Ausführung dieses Brunnens stellte sich her 
aus, dafs das Senken des Brunnens lange Zeit erfordern würde. Die 
täglich aüsgebaggerte Bodenmenge betrag zwar bis zu 20 cbm, es wurde 
jedoch nur etwa Vio der ausgebaggerten Bodenmenge an Raum im 
Brunnen gewonnen. Infolge dieser Sachlage wurde am 3. Juni unter 
Hinzuziehung von Sachverständigen in eine erneute Berathang der M&fs- 
nahmea zur Bekämpfung der sich bereits in unheimlicher Weise durch 
Risse in den nächstgelegenen Gebäuden bemerkbar machenden Ge 
fahren eingetreten, nnd hierbei wurde seitens des Unterzeichneten auf 
die geringen Fortschritte derBrunoensenkung einerseits und anderseits 
darauf lungewiesen, daß» es sich darum handle, die Gefahr einer Ver 
wilderung des Bohrlochs schleunigst zu beheben und Vorkehrungen 
dahin zu treffen, die hoebgetriebenen Schlammmassen nicht mit dem 
Wasser ausfliefsen zu lassen, sondern möglichst im Untergründe 
zurückzuhalten. Der zu der Berathung hinzugezogene firunnenmeister 
Beyer aus Berlin gab daraufhin ein Angebot dahin ab, dafs er gegen 
Entschädigung die Verpflichtung übernehme, innerhalb acht Tagen 
die Quelle mit Bohrrohren, welche bis auf die ganze Tiefe des alten 
Bohrlochs hinabzutreiben seien, zu fassen und das Wasser in an 
nähernd reiner Beschaffenheit zu Tage zu fordern. Dieses Anerbieten 
erschien annehmbar, zumal der Unternehmer eine Gewähr dahin Über 
nahm, dafs er auf jegliche Entschädigung verzichtete, wenn sein Ver-
	        

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