Digitale Landesbibliothek Berlin Logo

Gehirne der Armeen? Die Generalstäbe der europäischen Mächte im Vorfeld der Weltkriege. Hrsg. von Lukas Grawe, Paderborn (u. a.): Schöningh 2023, 424 S. (= Krieg in der Geschichte, 118), EUR 79,00 (ISBN 978-3-506-79195-5) / Augustinovic, Werner (Rights reserved)

Zugriffsbeschränkung

Eingeschränkter Zugang mit Nutzungsbeschränkungen: Das Dokument ist in den Räumen der Zentral- und Landesbibliothek mit dem "Virtuellen Lesesaal der Landesbibliothek" auf allen Internet-Arbeitsplätzen zugreifbar, darf jedoch nicht kopiert, versendet oder in einem Umfang von mehr als 10% ausgedruckt werden. Weitere Informationen.

Nutzungslizenz

Keine Nutzungslizenz vergeben - es gilt das deutsche Urheberrecht: Mit dieser Kennzeichnung versehene Werke unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Sie dürfen diese nur mit ausdrücklicher und schriftlicher Genehmigung des Urhebers/Rechteinhabers bzw. der Urheberin/Rechteinhaberin weiterverwenden oder vervielfältigen. Sie sind für die Einhaltung der Rechtsvorschriften selbst verantwortlich und können bei Missbrauch haftbar gemacht werden. Diese Kennzeichnung wird vorsorglich auch bei Werken verwendet, bei denen die Gemeinfreiheit nicht zweifelsfrei festgestellt werden konnte. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Gehirne der Armeen? Die Generalstäbe der europäischen Mächte im Vorfeld der Weltkriege. Hrsg. von Lukas Grawe, Paderborn (u. a.): Schöningh 2023, 424 S. (= Krieg in der Geschichte, 118), EUR 79,00 (ISBN 978-3-506-79195-5) / Augustinovic, Werner (Rights reserved)

Zugriffsbeschränkung

Eingeschränkter Zugang mit Nutzungsbeschränkungen: Das Dokument ist in den Räumen der Zentral- und Landesbibliothek mit dem "Virtuellen Lesesaal der Landesbibliothek" auf allen Internet-Arbeitsplätzen zugreifbar, darf jedoch nicht kopiert, versendet oder in einem Umfang von mehr als 10% ausgedruckt werden. Weitere Informationen.

Nutzungslizenz

Keine Nutzungslizenz vergeben - es gilt das deutsche Urheberrecht: Mit dieser Kennzeichnung versehene Werke unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Sie dürfen diese nur mit ausdrücklicher und schriftlicher Genehmigung des Urhebers/Rechteinhabers bzw. der Urheberin/Rechteinhaberin weiterverwenden oder vervielfältigen. Sie sind für die Einhaltung der Rechtsvorschriften selbst verantwortlich und können bei Missbrauch haftbar gemacht werden. Diese Kennzeichnung wird vorsorglich auch bei Werken verwendet, bei denen die Gemeinfreiheit nicht zweifelsfrei festgestellt werden konnte. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Dateien

Der Zugriff ist aus rechtlichen Gründen nur in den Räumen der Zentral- und Landesbibliothek Berlin gestattet. Hier finden Sie unsere aktuellen Öffnungszeiten.

Entsperren

Hier können Sie den Zugriff auf diese Datei anfordern. Sie erhalten eine E-Mail zur Bestätigung, dass ihre Anfrage erfolgreich bei uns eingegangen ist.

Der Zugriff auf diese Datei ist beschränkt.

Welche Farbe hat der blaue Himmel?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.

Zeitschrift

Sonstige Beteiligte:
Preussen / Ministerium der Öffentlichen Arbeiten
Titel:
Zentralblatt der Bauverwaltung : Nachrichten d. Reichs- u. Staatsbehörden / hrsg. im Preußischen Finanzministerium
Weitere Titel:
Centralblatt der Bauverwaltung
Zentralblatt für Bauverwaltung
Erschienen:
Berlin: Ernst 1931
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2008
Erscheinungsverlauf:
1.1881 - 51.1931(8.Apr.)
ZDB-ID:
2406062-8 ZDB
Spätere Titel:
Zentralblatt der Bauverwaltung vereinigt mit Zeitschrift für Bauwesen
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
720 Architektur
Sammlung:
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1893
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibiothek Berlin, 2008
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
720 Architektur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-14061461
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst
Berliner Zeitungen, Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Nr. 26

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe XXXX.1890 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • H. I-III
  • H. IV-VI
  • H. VII-IX
  • H. X-XII

Volltext

177 
Seidel, Baugeschichte des Domes und Klosters Ettal. 
178 
Im Obergeschosse liegen die Schlaf- und Fremdenzimmer wie 
der Plan erkennen läfst yertheilt, in den verbleibenden Zwickeln, 
Winkeln nsw. der sehr geschickt und mit gröfster Ramnaus- 
nutzung durchgearbeiteten Grundrisse: Bäder, Dienerstuben/ An- 
kleideräume, Aborte nsw., besonders erwähnenswerth noch in 
nächster Nähe des Herrenzimmern ein türkisch eingerichtetes, 
für behagliche Zurückgezogenheit oder ein Geplauder im klein 
sten Kreise bestimmtes Eauchzimmerchen. 
Im Untergeschosse befinden sich die gesamten Wirth- 
scbafteräume, die Pförtnerwolmnng und einige Dienerstuben, in 
einem obersten Halbgeschosse (s. den Schnitt) weitere Schlaf- 
und Fremdenzimmer sowie Bäume für den weiblichen Dienst. 
Die innere architektonische Ausstattung des Hauses ist 
wie seine AuTsenerscheinung von vornehmer Einfachheit. Die 
Decken zeigen theils dunkles Holzgetäfel, so im Speise- und 
Herrenzimmer, theils fein getönten, vorsichtig mit Goldbronee 
belobten Stuck von edler Formgebung. Die Wände sind meist 
mit ruhigen dunklen Tapeten von atoffiger Wirkung beklebt, 
nur den Grund abgebend für die reichen Schatze an Gemälden 
und Kunstschätzen aller Art, die überall in reichster Fülle 
yertheilt den Bäumen ihr Gepräge geben und den Geschmack 
der Besitzer bekunden. In der Gemäldesammlung sind mit rich 
tigem Gefühl tiefes Braunroth und Schwarz als herrschende Farben 
für Bilderwand und Brüstungsgetäfel gewählt. — Die gesamten 
Bäume des Erdgeschosses und des ersten Stockwerkes werden 
durch Feuerluftheizung erwärmt; für die Wohn- und Gesell 
schaftsräume einerseits und für die Bildersammlung anderer 
seits besteht je eine besondere Heizanlage mit drei bezw. zwei 
Oefen. 
Die Kosten des in den Jahren 1885 und 1886 erbauten 
Hauses belaufen sich auf 392 600 J6, d. i. 480 J6 für das 
Quadratmeter bebauter Grundfläche und 28,7 *4 für das Cubik- 
meter umbauten Baumes, die Höbe von Kellerfufsboden bis 
Hauptgesims gemessen. Dabei konnten die Fronten leider nur 
in Eoroancement geputzt und nur an die Säulen der Vorbauten 
Sandstein gewendet werden. 
BangescMchte des Domes und Klosters Ettal. 
(Mit Zeichnungen auf Blatt 26 bis 28 im Atlas.) 
Am südlichen Ende des Ammerthaies im bayerischen Ge 
birge, ungefähr eine Stunde entfernt von Oberamraergau, das be 
rühmt geworden ist durch seine in zehnjährigen Perioden wie 
derkehrenden Päasionsspiele, liegt die ehemalige Benedictinerabtei 
Ettal, die ungeachtet ihres prächtigen Domes heutzutage fast 
vergessen ist. Dieser Dom ist ein kunstgeschichtlich wichtiges 
Bauwerk. Er war ursprünglich nicht der in blendendem Mar 
morschmuck und reicher Farbenpracht glänzende Kuppelbau, wie 
er jetzt im Stile des Bococo, nicht nach der gewöhnlichen Scha 
blone dieser Zeit, sondern in gediegener Durchbildung mit höhe 
rem und feinerem Kunstgefühl ausgeführt ist, — sondern seine 
Gründung reicht zurück in die Zeit Kaiser Ludwigs des Bayern, in 
die beste Zeit des gothischen Stiles, und er war bezüglich seiner 
Grundrifsanordnung als vieleckige gotbisebe Centralkirche ein für 
jene Zeit einzig in seiner Art dastehendes Bauwerk; auch das 
zugehörige Kloster war in seiner bei der Stiftung ihm gegebenen 
Einrichtung eine eigenartige, wenn auch vielleicht nicht verein 
zelt dastehende Schöpfung. Die nachfolgende Baugeschichte der 
Kirche und des Klosters Ettal ist auf Grund urkundlicher und 
geschichtlicher Nachrichten, sowie gewissenhafter Neuaufnahmen 
an Ort und Stelle abgefafsi Für die Geschichte des Klosters 
selbst ist ein ziemlich reichhaltiges Material in der K. Staats 
bibliothek und im K. Reichsarchiv, sowie in dem Archive des 
erzbischöflichen Ordinariats in München aufbewahrt, es fehlt 
aber leider in diesen Nachrichten jede eingehende Beschreibung 
der Architektur der ältesten Kirche; die Geschichtschreiber des 
Klosters hatten offenbar mehr Sinn für die Altäre und Beliquien, 
als für das Bauwerk selbst, und nur einer derselben, der 
Ettaler Benedictmerpater Ludwig Babenstuber, liefert eiue 
ausführliche Beschreibung des Zustandes der Kirche zu Ende 
des 17. Jahrhunderts. Jedoch ermöglichen die noch vorhandenen, 
zwar theilweise äulserst schwer zugänglichen und nur bei gründ 
licher Durchforschung des Bauwerkes auffindbaren, aber zahl 
reichen Beste des ältesten Baues die eigenartige Schöpfung Lud 
wigs des Bayern mit voller Sicherheit wiederherzustellen. 1 ) 
Betrachten wir den Dom zunächst in seiner gegenwärtigen 
Gestalt, wie er nach dem grofsen Brande 1744 wiederherge 
stellt und im Jahre 1790 vollendet war und wie er in Aufsen- 
ansicht, Grundrifs und Durchschnitt auf Blatt 26 und 27 dar 
gestellt ist. Aus dem, vor der Sequestration i. J. 1803 auf 
allen vier Seiten von Klostergebäuden umgebenen westlichen 
Yorhofe, gegen den die breitgelagerte Hauptfront des Domes 
gerichtet ist, tritt man durch die schmucklose Vorhalle unmit 
telbar in die Botunde — denn als solche spricht sich mit sei 
ner jetzigen Architektur der ursprünglich zwölfeckige Centralbau 
aus. Der gewaltige Eindruck dieses 25,3 m im Durchmesser 
weiten, mit einer Kuppel 2 ) überwölbten Rundbaues wird dadurch 
erhöht, dafs ein Langschiff nicht vorgelegt ist Man steht un 
mittelbar unter der Kuppel, die von dem ehemaligen Münchener 
Hofmaler Jacob Zeiller, gebürtig aus Eeutte in Tirol, mit einem 
figurenreichen, das Leben der Heiligen aus dem Benedictmerorden 
darstellenden Frescogemälde geschmückt ist. Wenn auch die Kunst- 
Übung' des Bococo sich in diesem mächtigen Gemälde keineswegs 
verleugnet, so gewährt seine Betrachtung in Bezug auf Farben 
harmonie und Darstellung der zahlreichen Figuren im einzelnen 
volle Befriedigung auch für den, dem die Kunst jener Zeit weniger 
zusagt, denn das Gemälde ist durchaus in edlem Stile gehalten, 
und es finden sich an den Figuren nicht die verschrobenen und 
verschränkten Bewegungen, wie sie gerade damals bei Ideal-Dar- 
1) Dieses gründliche Eingehen auf den Ban war mir und dem 
die Neuaufnahme besorgenden Architekten G. Holzlager nur durch 
die liebenswürdige Zuvorkommenheit des K. Pfarrers in Ettal, Herrn 
Schulinspector Baiser, und des Lehrers Herrn Bührlen möglich 
gemacht, die uns hei den Arbeiten in jeder Weise bohülflich waren. 
2) Die Kuppel hat 50,7 m Höhe vom Kirchenpfiaster bis zum 
Scheitel der Laterne; die Höhe des ganzen Domes samt Knopf und 
Kreuz ist 65,4 m.
	        

Downloads

Downloads

Der Text kann in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden.

Ganzer Datensatz

TEI

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Links

OPAC

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Welche Farbe hat der blaue Himmel?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.