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Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved) Ausgabe 57.1940 (Rights reserved)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Keine Nutzungslizenz vergeben - es gilt das deutsche Urheberrecht: Mit dieser Kennzeichnung versehene Werke unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Sie dürfen diese nur mit ausdrücklicher und schriftlicher Genehmigung des Urhebers/Rechteinhabers bzw. der Urheberin/Rechteinhaberin weiterverwenden oder vervielfältigen. Sie sind für die Einhaltung der Rechtsvorschriften selbst verantwortlich und können bei Missbrauch haftbar gemacht werden. Diese Kennzeichnung wird vorsorglich auch bei Werken verwendet, bei denen die Gemeinfreiheit nicht zweifelsfrei festgestellt werden konnte. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved) Ausgabe 57.1940 (Rights reserved)

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Nutzungslizenz

Keine Nutzungslizenz vergeben - es gilt das deutsche Urheberrecht: Mit dieser Kennzeichnung versehene Werke unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Sie dürfen diese nur mit ausdrücklicher und schriftlicher Genehmigung des Urhebers/Rechteinhabers bzw. der Urheberin/Rechteinhaberin weiterverwenden oder vervielfältigen. Sie sind für die Einhaltung der Rechtsvorschriften selbst verantwortlich und können bei Missbrauch haftbar gemacht werden. Diese Kennzeichnung wird vorsorglich auch bei Werken verwendet, bei denen die Gemeinfreiheit nicht zweifelsfrei festgestellt werden konnte. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Verein für die Geschichte Berlins
Titel:
Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins / Verein für die Geschichte Berlins
Weitere Titel:
Zeitschrift des Vereins für die Geschichte Berlins
Erschienen:
Berlin: Mittler 1943
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2006
Erscheinungsverlauf:
1.1884 - 60.1943,1; mehr nicht digital.
Fußnote:
Hauptsacht. anfangs: Mittheilungen des Vereins für die Geschichte Berlins
Haupttitel 51.1934 - 60.1943,1: Zeitschrift des Vereins für die Geschichte Berlins
Umfang:
Online-Ressource
ZDB-ID:
2396602-6 ZDB
Berlin:
B 16 Allgemeines: Heimatforschung, Heimatvereine
Dewey-Dezimalklassifikation:
914.3 Landeskunde Deutschlands
Sammlung:
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt
Veröffentlichungen des Vereins für die Geschichte Berlins
Copyright:
Rechte vorbehalten
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1940
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2006
Berlin:
B 16 Allgemeines: Heimatforschung, Heimatvereine
Dewey-Dezimalklassifikation:
914.3 Landeskunde Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-14760
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Rechte vorbehalten
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt
Veröffentlichungen des Vereins für die Geschichte Berlins

Abschnitt

Titel:
Alt-Berliner Zettelkasten

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved)
  • Ausgabe 57.1940 (Rights reserved)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Ausgabe 1940,1 Heft 1
  • Ausgabe 1940,2 Heft 2
  • Ausgabe 1940,3 Heft 3
  • Alt-Berliner Zettelkasten

Volltext

Zeitschrift des Vereins - 
* a n * . . 
Eingang E d. Geschichte Berlins: “; v | 
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99. DEL 1926 1 
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Wescickle Berlits, 
Alt-Berliner Zettelkasten. 
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10. Das „Berliner Blättchen“. Eine unbekannte 
geschriebene Zeitung um 1775. 
In der Einleitung zu Heft 44 der „Schriften“ unseres 
Vereins („Berliner geschriebene Zeitungen aus dem Jahre 
1740. Der Regierungsanfang Friedrichs des Großen“) sagt 
der Herausgeber, Dr. Richard Wolff, auf Seite X], von 
Berliner geschriebenen Zeitungen aus der Zeit Friedrichs 
des Großen sei außer den von ihm mitgeteilten nichts weiter 
bekanntz erst zur Zeit seines Nachfolgers seien für die Jahre 
1786 und 1787 wieder einige Blätter nachzuweisen. Vorher 
(Seite XI oben) heißt es allgemein von den geschriebenen 
Zeitungen, ihre Zahl möge „eine sehr große gewesen sein, 
vielleicht existieren auch beute noh viele; doch läßt sich dies 
schwer feststellen, weil nur dur< gelegentliche Funde in Ar- 
<hiven und Bibliotheken, mitunter an ganz entlegenen Stellen, 
dieselben aufzutreiben sind“. 
Was ich hier mitteilen kann, ist leider nicht der Fund 
einer solHhen Berliner geschriebenen. Zeitung selbst, aber 
immerhin der Nachweis des Vorhandengewesenseins einer 
solchen in der späteren Regierungszeit des großen Königs. 
Ludwig von Baczko, der vielseitige Königs8berger Aiken 
Gelehrte und Schriftsteller (1756 bis 1823), hat eing Selbst- N | 
biographie hinterlassen, die nach seinem Tode 1824ffin drei „Än wart; 
Bänden erschienen ist. Im ersten BanGB, Seite 227 |f., berichtet 
Baczko aus der Zeit von etwa 1774/75, als er an der Alber- 
tina studierte, unter mancherlei Studentenscherzen, die er 
verübt hat, auh folgendes: 
“Es wurde damals von Berlin für die, welche ein ge- 
wisses Honorar dafür entrichteten, ein besonders geschrie- 
benes Blatt, unter dem Namen des „Berliner Blättchens' 
bei den Zeitungen beigelegt, wel<hes die dort umhergeben- 
den Neuiokeiten, in Ermangelung derselben, auch wol manche 
Erdichtungen enthielt, aber von den politischen Kannen- 
gießern des damaligen Zeitalters doch sehr ges<häßt wurde. 
Früh ging ich ein paarmal auf ein Kaffeehaus, um mir das 
Blättchen abzuschreiben, eilte nac) Hause, machte mit ver- 
stellter Hand eine andere Abschrift, fügte ein paar possierliche 
oder höchst abenteuerliche Nachrichten, die ich schon vorräthig 
hatte, hinzu, vertauschte diese Abschrift nachher auf einem 
andern Kaffeehause gegen das e<hte Berliner Blättchen und 
freute mich: nicht wenig, wenn ich meine Neuigkeiten hier- 
dur in Umlauf gebracht hatte oder wol gar, wenn ein Streit 
entstand: daß dies nicht in andern Berliner Blättchen stände, 
den Wirth behaglich sagen hörte: Sie sehen, meine Herren, 
daß ich mein Blättchen aus der eriten Hand erhalte, dies 
folglich vollständiger ist.“ 
Mie woit Vaczko im allgemeinen als alaubwürdia gelten 
darf, mag dahingestellt bleiben. Aber an der Tätsäche, daß 
es damals das „Berliner Blättchen“ wirklich gegeben hat, 
ist nach seinem Bericht nicht wohl zu zweifeln; eine solche 
Tatsache kann er nicht erfunden haben, nur um sie zur Grund- 
lage eines Scherzes zu machen; viele alte Königsberger 
hätten ja seine Erfindung noch widerlegen können. Wir 
müssen also als siher annehmen, daß um die Mitte der sieb- 
ziger Jahre von Berlin aus. eine geschriebene Zeitung ver- 
breitet wurde, die regelmäßig nac<h Köniasberg in Preußen 
gelangte. Mehr läßt sich Baczkos Mitteilung nicht ent- 
nehmen. In der Zeitbestimmung könnte er sich in der Er- 
innerung getäuscht haben. Da er aber 1777 bereits völlig 
erblindete, so ist dies das lette Jahr, das für die Datierung 
seines Scherzes noh in Betracht kommen kann. 
Vielleicht finden sich in Königsberaer Bibliotheken oder 
Archiven no<h Stüe des „Berliner Blättc<hens“. Zu Nach- 
forschungen darüber möchten diese Zeilen anregen. | 
Mitaeteilt von Telir Hasselbero
	        

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