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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1926 (Public Domain)

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Bibliographic data

Full text: Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1926 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Verein für die Geschichte Berlins
Title:
Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins / Verein für die Geschichte Berlins
Other titles:
Zeitschrift des Vereins für die Geschichte Berlins
Publication:
Berlin: Mittler 1943
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2006
Dates of Publication:
1.1884 - 60.1943,1; mehr nicht digital.
Note:
Hauptsacht. anfangs: Mittheilungen des Vereins für die Geschichte Berlins
Haupttitel 51.1934 - 60.1943,1: Zeitschrift des Vereins für die Geschichte Berlins
Scope:
Online-Ressource
ZDB-ID:
2396602-6 ZDB
Berlin:
B 16 Allgemeines: Heimatforschung, Heimatvereine
DDC Group:
914.3 Landeskunde Deutschlands
Collection:
General Regional Studies
Veröffentlichungen des Vereins für die Geschichte Berlins
Copyright:
Rights reserved
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1938
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2006
Berlin:
B 16 Allgemeines: Heimatforschung, Heimatvereine
DDC Group:
914.3 Landeskunde Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-14748
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Rights reserved
Accessibility:
Free Access
Collection:
General Regional Studies
Veröffentlichungen des Vereins für die Geschichte Berlins

Issue

Title:
Heft 3
Publication:
, 1938

Article

Title:
Vor hundert Jahren
Other:
Hasselberg, Felix
Language:
German
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Contents

Table of contents

  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1926 (Public Domain)
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichnis des 46. Jahrgangs, 1926.
  • Nr. 1
  • Nr. 2
  • Nr. 3
  • Nr. 4
  • Nr. 5
  • Nr. 6
  • Nr. 7
  • Nr. 8
  • Nr. 9
  • Nr. 10
  • Nr. 11
  • Nr. 12
  • Nr. 13
  • Nr. 14
  • Nr. 15
  • Nr. 16
  • Nr. 17
  • Nr. 18
  • Nr. 19
  • Nr. 20
  • Nr. 21
  • Nr. 22
  • Nr. 23
  • Nr. 24
  • Nr. 25
  • Nr. 26
  • Nr. 27
  • Nr. 28
  • Nr. 29
  • Nr. 30
  • Nr. 31
  • Nr. 32
  • Nr. 33
  • Nr. 34
  • Nr. 35
  • Nr. 36
  • Nr. 37
  • Nr. 38
  • Nr. 39
  • Nr. 40
  • Nr. 41
  • Nr. 42
  • Nr. 43
  • Nr. 44
  • Nr. 45
  • Nr. 46
  • Nr. 47
  • Nr. 48
  • Nr. 49
  • Nr. 50
  • Nr. 51
  • Nr. 52

Full text

Nummer 49 
ZENTRALBLATT DER BAUVERWALTUNO 
555 
soweit sie matur sind — unter die Promotionsberechtigten. Diese 
Regelung hat im Hinblick auf den starken Besuch der pharma 
zeutischen Abteilung der Technischen Hochschule Braunschweig die 
besondere Bedeutung, daß Pharmazeuten .nach bestandener Staats 
prüfung an der Technischen Hochschule promovieren können, ohne 
eine Diplom-Prüfung nachmachen zu müssen. Vor allem ist für die 
Pharmazeuten die Promotion nunmehr auch in nicht-chemischen 
Fächern, also z. B. in Botanik und Pharmakognosie, möglich, 
Die neue Promotionsordnung ist mit dem Beginn des Winter 
semesters 1926/27 in Kraft getreten. Sie ist im Druck erschienen 
und wird von der Hochschule gegen Erstattung der Selbstkosten 
abgegeben. 
Ein Wettbewerb für die besten Entwürfe von Holzhäusern wird 
von der Rolandwerke-Aktiengesellschaft in Berlin W 8, Jägerstr. 6, 
mit Frist bis zum 30. Dezember d. J. ausgeschrieben. Verlangt 
werden Entwürfe für vier Typen, nach denen das schlüsselfertige 
Haus zu einem Oesamtkostenbetrag von 1700, 2200, 3500 und 5000 RM 
herzustellen sein soll. Airsgesetzt sind drei Preise von 2000, 1500 und 
1000 RM, ferner 2000 RM für den Ankauf von Einzelentwürfen. Im 
Preisgericht u. a. Geheimer Regierungsrat Prof. Dr. Brix, Prof. 
Hermann Pernburg, Geheimer Ob.erbaurat Dr.-Ing. Friedrich. 
Direktor der Deutschen Reichsbahn Dr.-Ing. c. h. Hammer, 
Ministerialrat Karl Ludwig und Direktor der Kunstgewerbeschule 
Stadtbaurat Wilhelm Wagner, sämtlich in Berlin. Die Bedin 
gungen werden von der ausschreibenden Gesellschaft kostenlos 
abgegeben. 
In dem Preisausschreiben zur Ausgestaltung des deutschen 
SHbergeldes (S. 401 d. Bl.) waren 689 Entwürfe eingegangen, von 
denen 526 den Bedingungen entsprachen. Zu den ausgesetzten 
Preisen hat der Reich«dinanzmini$ter noch während der Sitzung des 
Preisgerichts einen vierten dritten Preis von 2000 RM zur Verfügung 
gestellt. Der erste Preis wurde dem Entwurf von Franz K o I b r a n d 
in Eichstätt i. Bayern zuerkannt, die beiden zweiten Preise sind' dem 
Bildhauer Paul G r u s o n in Berlin und Prof. Alfred V o c k e in 
Kassel zugeteilt worden. Djc vier dritten Preise haben erhalten: 
Prof. Friedrich Lommel in München, ’ Le 11 r 6 in Berlin, Prof. 
M. Da.sio in München und Bildhauer. August Mühlbauer- 
L l s t in München. Zum Ankauf für je 500 RM hat das Preisgericht 
die Entwürfe folgender Bewerber vorgcschiagen; Bildhauer W. E. 
Schade in Berlin-Wilmersdorf, Bildhauer Ewald Holtz in Nürn 
berg, Akademicprofessor Heinrich Wadcre in München, Prof. 
Alfred Vockc in Kassel, Bildhauer Prof. Karl Ebbinghaus in 
Berlin-Dahlem, Tobias Schwab in Charlottenburg, L. Gics in 
Charlottenburg, Maler A. C h r 1 s t in Kreuzwinkel, Bez. München, 
Fachschulrat Karl Schmidt in Schwäbisch-Gmünd und Bildhauer 
Robert Elster in Berlin, Ferner hat das Preisgericht zum Ankauf 
empfohlen den Entwurf von Joseph Gangl in München, — Das auf 
S. 514 d. Bl. mitgeteilte Ausschreibungsergebnis bezog sich nicht auf 
die Ausgestaltung des SilbergcJdes, sondern auf ein Preisausschreiben 
für n e u e R e i c h s b a n k n o t c n , das vom Rcichsbankdircktorlum 
erlassen war. 
Im Archltekturmuseum der Technischen Hochschule Berlin 
werden wochentags von 9 bis 2 Uhr bei freiem Eintritt gezeigt: 
die dänische Architektur vom 26. November bis 11. Dezember, 
Arbeiten von le Corbusier vom 4. bis 18. Dezember d. J. 
Tagung des Reichswasserstraßenbeirats. Unter dem Vorsitz 
des Rcichsverkehrsministers Dr. K r o h n e trat am 25. November 
der Reichswassersfraßenbeirat zu seiner zweiten Vollversamm 
lung in Berlin zusammen. Der erste Punkt der Tagesordnung 
betraf die Organisation der Reichswasserstraßenverwaltung in 
der Provinzial- und Ortsinstanz. Hierüber war vorher in Sitzungen 
eines Unterausschusses und des Hauptausschusses beraten worden 
(vergl. S. 485 d. Bl.). Nach Abgabe einer Erklärung durch 
den preußischen Regierungsvertreter erstattete Oberbürgermeister 
Dr. Most den Bericht des Hauptausschusses, Dieser habe auch 
in den Denkschriften der preußischen, sächsischen und bayeri 
schen Regierungen keinen Anlaß gefunden, seinen Beschluß vom 
14. September abzuändern. Dem folgend, billigte die Vollversamm 
lung mit 59 gegen 7 Stimmen grundsätzlich den Plan der Schaffung 
refchsefgener Provinzial- und Ortsbehörden. Daran schloß sich eine 
Beratung der Einzelheiten, insbesondere über die Reichswasser- 
straßendirektionen für die Seewasserstraßen, die obere Elbe und den 
Rhein. 
Zur Frage der Personalverwaltung billigte der Beirat die vom 
Reichsverkchrsminlsterium beabsichtigte Verteilung der leitenden 
Stellen an Techniker und Verwaltungsbeamte unter Verzicht auf ein 
starres Schema. Schließlich wurden zur Ausgestaltung des Gesetz 
entwurfes über die Reichswasserstraßenverwaltung mehrere Ab- 
änderungsanträge gestellt, u. a, auch mit dem Ziele, die beabsichtigte 
Erhaltung des bestehenden Lotsenrechtes klarzustellen. Hiernach 
wurde der Gesetzentwurf vom Reichswasserstraßenbeirat ange 
nommen. 
Zu Punkt 2 (Wasserstraßenbauprogramm) erstattete Ministerial 
direktor G ä h r s Bericht. Et teilte insbesondere mit, daß die Ar 
beiten am Mittellandkanal, am Staubecken Ottmachau, Kanal Hamm— 
Lippstadt und den süddeutschen Wasserstraßen im Rahmen des 
Arbeitsbeschaffungsprograinms in Angriff genommen sind und am 
Küstenkanal demnächst begonnen werden. Er berichtete, daß ein 
Vorarbeitenamt zur Prüfung des Aachen—Rhein-Kanals mit dem 
Sitz in Aachen eingerichtet sei und daß für die Prüfung des Hansa 
kanalplanes zunächst 200 000 RM zur Verfügung gestellt würden. Die 
’ Weserkanalisierung könne die Reichsregieruiig erst in Angriff nehmen, 
wenn die Frage der Inter.essenteugarantien geklärt sein würde. Nach 
eingehender Aussprache beschloß der Reichswasserstraßenbeirat, die 
Bitte auszusprechen, der Reichsverkehrsminister möge die Frage der 
gegenseitigen Beziehungen zwischen Eisenbahn- und Wasserstraßen- 
verkchr zum Gegenstand gemeinsamer Verhandlungen des Reichs- 
wasserstraßenbeirats und des Reichseisenbahnrats machen und zu 
diesem Zwecke eine gemeinsame Sitzung beider Körperschaften her 
beiführen. Der Reichsverkehrsminister sagte dies zu. 
Der Entwurf einer europäischen Eichkonvention wurde nach 
einem Vortrag des Ministerialrats Koenigs gutgeheiße , ‘.. 
Dann kam noch .die Frage der Vorschriften für die Kreuzung von 
Reichswasserstraßen durch fremde Starkstromleitungen zur Erörte 
rung mit dem Ergebnis der Ueberweisung an einen Ausschuß, und 
schließlich beschloß der Beirat sich selbst Tagegelder zu gewähren. 
Die Begründung einer Forschungsanstalt für Anstrichtechnik in 
München betreibt die Deutsche Maitechnische Gesellschaft (A. W. 
Keim-Gesellschaft, bisher Gesellschaft für rationelle Malverfahren). 
Zweck der Anstalt soll sein, die Anstrichtechnik unabhängig von 
Sonderinteressen auf wissenschaftliche Grundlagen zu stellen. Die 
neue Forschungsanstalt soll im Anschluß an die vor 42 Jahren ge 
gründete, 1886 in den Schutz der Maltechnischen Gesellschaft ge 
stellte und 1906 vom Staat übernommene, der Technischen Hoch 
schule ungegliederte Versuchsanstalt und Auskunfts- 
Stelle für Maltechnik errichtet werden. Dieser Gedanke lag 
nahe, weil in der Versuchsanstalt der Technischen Hochschule 
neben den Bedürfnissen der Kunstmalerei schon immer die gewerb 
liche Malerei (Tünchen, Anstreichen, Lackieren usw.) berücksichtigt 
worden ist; auch die wissenschaftlichen Vorarbeiten für das von 
der genannten Gesellschaft herausgegebene Farbenbuch sind hier vor 
genommen worden. Die Organisation und Finanzierung der Gesell 
schaft soll in der Form einer selbständigen Stiftung erfolgen, die 
zwar mit der Technischen Hochschule in Verbindung' steht, im Be 
trieb aber unabhängig von ihr ist, so daß Personal und Räume zwar 
gemeinschaftlich sind, die Forschungsanstalt aber auch denjenigen 
Interessenten für wissenschaftliche und praktische Arbeiten zugäng 
lich ist, die nicht der Hochschule angeboren. Die Fors hungsanstalt 
soll zwei Abteilungen erhalten, nämlich eine technisch ; und eine 
wissenschaftliche. Die erstere soll der Ausbildung von r.ieistern und 
Technikern dienen, während die zweite alte wie neue Werkstoffe 
und deren Anwendung prüfen und die Forschungsergebnisse der 
Öffentlichkeit zuführen soll. Ferner ist beabsichtigt, i'i dieser Ab 
teilung Chemiker und Techniker für die einschlägigen Industrien 
entweder von Grund aus oder auf dem Wege der Weiterbildung zu 
unterrichten. Durch den Anschluß der Forschungsanstalt an die 
bereits bestehende Versuchsanstalt werden die Kosten geringer sein 
als anderswo; trotzdem ist der bayerische Staat zum Ausbau der 
vorhandenen Anstalt in dem erstrebten Sinne nicht in der Lage, so 
daß die eingangs erwähnte Gesellschaft einen Aufruf zur Gründung 
der Stiftung erlassen hat. 
Die Schiffbarmachung des unteren Kongo, e;a abenteuerlicher 
Plan. Aus Belgien wird von einem Plan der Schiffbarmachung des 
unteren Kongo berichtet, der wegen seiner Größe und Kühnheit 
ebenso bemerkenswert erscheint, als seine Verwirklichung in weiter 
Ferne liegen dürfte. Wir entnehmen die Unterlagen zu den nach 
stehenden Mitteilungen im wesentlichen einer Veröffentlichung in der 
Zeitschrift „L’Afrique Francaise“, Juniheft 1926, Nr. 6, S. 280. Es 
handelt sich nach dem Vorschläge des belgischen Obersten Van 
Deuten um nichts Geringeres, als um die Kanalisierung der d.rch 
Stromschnelien und Fälle für die Schiffahrt jetzt fast völlig unbrauch 
baren Strecke des unteren Kongos von Leopoldville bis Mr tadi, so 
daß künftig Seedampfer von 10 000 Tonnen von Matadi aus bis zum 
Stanleypool oberhalb Kinschasa würden gelangen können, und uni 
die Ausnutzung der Wasserkräfte des gewaltigen Kong.'stroms durch 
Einbau von Turbinen. Auf einer Versammlung in Brüssel im April 
dieses Jahres trug Van Deuten seine Pläne einer zahlreichen Zu 
hörerschaft von Politikern, Kolonialfreunden und Geschäftsleuten vor, 
und dieser Vortragsabend gestaltete sich für Belgien zu einem großen 
kolonialen Ereignis. Auf der Konferenz wurde beschlossen, daß 
Van Deuren sich mit einem Stabe von Sachverständigen alsbald 
nach dem Kongo begeben solle, um seine Rechnungen und Entwürfe 
an Ort und Stelle nachzuprüfen. 
Der Kongo senkt sich von der seenartigen Erw nterung des 
Stanleypool auf etwa 400 km Länge durch eine Reihe felsiger Ein 
schnitte mit 35 Stromschnellen und Wasserfällen um etwa 280 m 
nach Matadi herab, wo er ungefähr die Meereshöhe erreicht. Um 
diese Kongosfrecke für die Schiffahrt brauchbar zu machen, sind 
bereits mehrfach Untersuchungen und Vorarbeiten angr. Teilt worden, 
die aber bisher zu einem greifbaren Ergebnis nicht geführt ':aben. 
Van Deuren will nun an dieser Stromstrecke sieben große Wchr- 
bauten, ie 1 km lang, mit Schleusen von nicht weniger als je 40 m
	        

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