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Eheleute / Beradt, Martin (Public Domain)

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Bibliographic data

fullscreen: Eheleute / Beradt, Martin (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Verein für die Geschichte Berlins
Title:
Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins / Verein für die Geschichte Berlins
Other titles:
Zeitschrift des Vereins für die Geschichte Berlins
Publication:
Berlin: Mittler 1943
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2006
Dates of Publication:
1.1884 - 60.1943,1; mehr nicht digital.
Note:
Hauptsacht. anfangs: Mittheilungen des Vereins für die Geschichte Berlins
Haupttitel 51.1934 - 60.1943,1: Zeitschrift des Vereins für die Geschichte Berlins
Scope:
Online-Ressource
ZDB-ID:
2396602-6 ZDB
Berlin:
B 16 Allgemeines: Heimatforschung, Heimatvereine
DDC Group:
914.3 Landeskunde Deutschlands
Collection:
General Regional Studies
Veröffentlichungen des Vereins für die Geschichte Berlins
Copyright:
Rights reserved
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1928
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2006
Berlin:
B 16 Allgemeines: Heimatforschung, Heimatvereine
DDC Group:
914.3 Landeskunde Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-14647
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Rights reserved
Accessibility:
Free Access
Collection:
General Regional Studies
Veröffentlichungen des Vereins für die Geschichte Berlins

Contents

Title:
Inhalt

Contents

Table of contents

  • Eheleute / Beradt, Martin (Public Domain)
  • Cover
  • Title page
  • Dedication
  • Erstes Buch
  • Erstes Kapitel
  • Zweites Kapitel
  • Drittes Kapitel
  • Viertes Kapitel
  • Fünftes Kapitel
  • Sechstes Kapitel
  • Siebentes Kapitel
  • Zweites Buch
  • Erstes Kapitel
  • Zweites Kapitel
  • Drittes Kapitel
  • Viertes Kapitel
  • Fünftes Kapitel
  • Sechstes Kapitel
  • Siebentes Kapitel
  • Achtes Kapitel
  • Neuntes Kapitel
  • Zehntes Kapitel
  • Elftes Kapitel
  • Zwölftes Kapitel
  • Dreizehntes Kapitel
  • Vierzehntes Kapitel
  • Fünfzehntes Kapitel
  • Drittes Buch
  • Erstes Kapitel
  • Zweites Kapitel
  • Drittes Kapitel
  • Viertes Kapitel
  • Fünftes Kapitel
  • Sechstes Kapitel
  • Siebentes Kapitel
  • Achtes Kapitel
  • Neuntes Kapitel
  • Zehntes Kapitel
  • Elftes Kapitel
  • Zwölftes Kapitel
  • Letztes Kapitel
  • Imprint
  • Advertising
  • Cover back
  • ColorChart

Full text

80 
Richtung sorgen sollte, und da man auch eine Auf⸗ 
wartefrau einstellte, bei der Hausarbeit mitzuhelfen, 
hatte Herr Stern einen Damenpark von vier Per⸗ 
sonen, außer seiner Frau und seinem Kind. Er hatte 
anfaͤnglich Angst, ob er auch sechs Weiber, wie er sich 
unfein ausdruͤckte, ernaͤhren koͤnne. Aber schließlich 
nahm er an, daß es ihm gelingen wuͤrde, und war 
nicht einmal unfroh, daß sechs Frauen von ihm lebten. 
Susanne, der der Titel Mama zuwuchs, brachte 
in der naͤchsten Zeit noch keine rechte Liebe fuͤr ihr 
von vier anderen Frauen gehuͤtetes Toͤchterchen auf. 
Sie sorgte selbstverstaͤndlich fuͤr seine Pflege mit 
allem Bedacht, der am Platze war, aber im Herzen 
fuͤhlte sie etwas wie Fremdheit. So sehr es sie be— 
kuͤmmerte und soviel sie nach dem Grunde forschte, 
sie konnte ihn nicht angeben. Vielleicht fuͤhlte sie sich 
durch die staͤrkere Unfreiheit beklommen. Vielleicht 
stoͤrte die Darstellung sie, wie dieses Maͤdchen, wenn 
es groß wuͤrde, aussehen mochte. Trug Evchen einst 
ihre Zuͤge, so wurde sie eine unselbstaͤndige Natur, 
die sich im Leben voraussichtlich ungluͤcklich fuͤhlen 
wuͤrde (allerdings sollte sie einmal vernuͤnftiger — 
unvernuͤnftiger hieß das — heiraten als sie selber). 
Hatte es aber ihres Mannes Zuͤge, dann wurde dieses 
Kind einfach unertraͤglich. Sollte es diesen dicken 
Hals, dieses runde Gesicht, diese dunkle Haut, diesen 
Lippenwulst, diese Pfefferaugen bekommen? Warum 
konnte man nicht einem Kind bloß durch den heftigen
	            		
81 Gedanken an einen anderen dessen Zuͤge geben? Nun, es sollte ja so etwas moͤglich sein, und sie hatte einmal (oder war es mehr als einmal gewesen?) in jener Zeit heftig an einen anderen gedacht. Wenn dieses stuͤrmische Denken einen Nutzen hatte, konnte dieses Kind allerdings keinen dicken Hals, keinen Lippenwulst und keine Pfefferaugen bekommen, son⸗ dern mußte ein feines, schmales, etwas muͤdes Gesicht mit tief melancholischen Augen erhalten, kuͤnstlerische Neigungen und eine etwas versonnene Art, das Le—⸗ ben zu betrachten; dann wuͤrde es ein ganzer Mensch und eine, wenn vielleicht auch etwas schwaͤchliche, doch um so vornehmere Natur werden ... Spaͤter — denn alle Zeit geht voruͤber — stand Susanne aus ihrem Leidensbette auf. Erst hatte sie noch eine ganz blasse Haut, aber nach einer Weile bekam diese Haut einen sanften Schimmer. Allmaͤhlich konnte Susanne selbst rechte Wegstrecken gehen, und auch ihre geliebten Automobile konnte sie nach einer Weile ohne Beschwerden wieder fahren. Und nach — an, was sie alles hinter sich hatte und was doch wirk⸗ lich mehr als ein Schnupfen gewesen war. Auch ihr Koͤrper war ihr unversehrt geblieben: nach wie vor war sie die schoͤne oder, wie manche nur gelten lassen wollten, die huͤbsche Frau Stern. Nur eine Ver—⸗ aͤnderung war mit ihr vorgegangen: sie sah jetzt wirklich wie eine Frau aus. Bis dahin war sie ein Beradt, Eheleute

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