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Berlin als Musikstadt / Weissmann, Adolf (Public Domain)

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Bibliographic data

fullscreen: Berlin als Musikstadt / Weissmann, Adolf (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Verein für die Geschichte Berlins
Title:
Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins / Verein für die Geschichte Berlins
Other titles:
Zeitschrift des Vereins für die Geschichte Berlins
Publication:
Berlin: Mittler 1943
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2006
Dates of Publication:
1.1884 - 60.1943,1; mehr nicht digital.
Note:
Hauptsacht. anfangs: Mittheilungen des Vereins für die Geschichte Berlins
Haupttitel 51.1934 - 60.1943,1: Zeitschrift des Vereins für die Geschichte Berlins
Scope:
Online-Ressource
ZDB-ID:
2396602-6 ZDB
Berlin:
B 16 Allgemeines: Heimatforschung, Heimatvereine
DDC Group:
914.3 Landeskunde Deutschlands
Collection:
General Regional Studies
Veröffentlichungen des Vereins für die Geschichte Berlins
Copyright:
Rights reserved
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1928
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2006
Berlin:
B 16 Allgemeines: Heimatforschung, Heimatvereine
DDC Group:
914.3 Landeskunde Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-14647
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Rights reserved
Accessibility:
Free Access
Collection:
General Regional Studies
Veröffentlichungen des Vereins für die Geschichte Berlins

Issue

Title:
Heft 4
Publication:
, 1928

Article

Author:
Holtze, Friedrich
Title:
Erinnerungen an Louis Schneider
Language:
German
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Illustration

Title:
L. Schneider

Contents

Table of contents

  • Berlin als Musikstadt / Weissmann, Adolf (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • Preface / Vorrede
  • Die Primadonnen- und Castratenoper
  • Deutscher Ton und deutsches Wort in Berlin
  • Präludien
  • Mozart und Dittersdorf in Berlin
  • Das Aufblühen der Mozartoper
  • Von der italienischen Oper
  • Von Mozart zu Gluck
  • Die Konzertmusik
  • Die Geburt der Singakademie
  • Das beginnende Säculum
  • Aufschwung. Ein Beethovenfest
  • Die Catalani und die Konzertmusik um das Jahr 1820
  • Hie Weber, hie Spontini
  • Beethoven und dieBerliner Kritik
  • Gastspiele in Permanenz
  • Mendelssohn, Bach und Berlin
  • Berlin ohne Mendelssohn
  • Das Liszt-Intermezzo
  • Das Mendelssohn-Intermezzo
  • Die Aera Meyerbeer
  • Kroll, Friedrich Wilhelmstadt und die Mittelstandsoper
  • Zukunftsmusik
  • Die Anti-Wagneroper
  • Albert Niemann Triumphator
  • Von Bülow zu Joachim
  • Richard Wagner Triumphator
  • Der Geist der Hochschule
  • Die Vollendung
  • Die Musik der Weltstadt
  • Vorschau
  • Das Orchester und seine Dirigenten
  • Chorgesang
  • Die Kammermusik
  • Der Solist
  • Die Oper
  • Kritik
  • Ausblick
  • List of illustrations
  • Illustration: Friedrich der Große (Ill.: Menzel, Adolph von)
  • Illustration: Autograph eines Solos aus einem Flötenkonzert Friedrichs des Großen
  • Illustration: Karl Heinrich Graun
  • Illustration: Das Kgl. Opernhaus in Berlin. Nach einem Stich (etwa 1770)
  • Illustration: Ein Artikel Friedrichs des Großen in der Spenerschen Zeitung gegen den Ballettmeister Poitier
  • Illustration: I.F. Reichardt. Tonkünstler und Schriftsteller
  • Illustration: Die Tänzerin Barbarina
  • Photograph: Johann Sebastian Bach-Herme am Denkmal Friedrichs des Großen in der Berliner Siegesallee
  • Illustration: Wilhelm Friedemann Bach
  • Illustration: Philipp Emanuel Bach
  • Illustration: Die Berliner Singakademie
  • Illustration: Iohann Ioachim Quanz. I.A. Hiller
  • Illustration: Elisabeth Schmehling-Mara (Ill.: Hüssener, Auguste)
  • Illustration: Francois, Brenda. Jean Duport. F.W. Marpurg
  • Illustration: Aufstellung des Orchesters zur Berliner Erstaufführung von Händels Messias
  • Illustration: König Friedrich Wilhelm II. Nach einem Gemälde von Anton Graff
  • Illustration: Das alte Nationaltheater auf dem Gendarmenmarkt in Berlin
  • Illustration: Margarete Louise Schick ; Ludwig Fischer
  • Illustration: Mozart im Königlichen Theater zu Berlin während der Aufführung seiner Entführung aus dem Serail am 19. mai 1789
  • Illustration: Carl von Dittersdorf ; Bernhard Anselm Weber
  • Illustration: Karl Fr. Chr. Fasch ; Karl Friedrich Zelter
  • Illustration: Beethoven
  • Illustration: Das alte Kgl. Schauspielhaus in Berlin
  • Illustration: Iffland ; E. T. A. Hoffmann. Nach einem seiner Selbstporträts
  • Illustration: Vincenzo Righini ; Friedrich Heinrich Himmel
  • Illustration: Prinz Louis Ferdinand von Preußen
  • Illustration: Carl Moeser
  • Illustration: Graf Karl von Brühl ; Graf Wilhelm von Redern
  • Illustration: Angelica Catalina ; Pauline Anna Milder-Hauptmann
  • Illustration: Wie Gott will! Carl Maria von Weber
  • Illustration: Gasparo Spontini
  • Illustration: Brief Spontinis aom 27. Dezember 1839 an den Sänger Carl Wauer
  • Illustration: Carl Bader als Masaniello
  • Illustration: Felix Mendelssohn Bartholdy. Nach dem Porträt von Ed. Magnus
  • Illustration: Adolph Bernhard Marx (Ill.: Zander)
  • Illustration: Ludwig Rellstab
  • Illustration: Das Krollsche Theater in Berlin
  • Illustration: Henriette Sontag
  • Illustration: Wilhelmine Schröder-Devrient
  • Illustration: Jenny Lind ; Nanette Schechner-Waagen
  • Illustration: Giacomo Meyerbeer
  • Illustration: Franz Liszt. Nach einer Lithoraphie (1842)
  • Illustration: Karikatur auf Liszts Berliner Triumphe
  • Illustration: Das Königstädtische Theater in Berlin
  • Illustration: Karl Theodor von Küstner
  • Illustration: Richard Wagner. Nach einer Buntstiftzeichnung von Ernst Kietz
  • Illustration: Otto Nicolai. Lithographie (Ill.: Kriehuber)
  • Illustration: Albert Lortzing. Nach einer Daguerreotypie
  • Illustration: Wilhelm Wieprecht
  • Illustration: Julius Stern ; Hans von Bülow
  • Illustration: Joseph Joachim
  • Illustration: Johannes Brahms
  • Illustration: Wilhelm Taubert ; Karl Eckert
  • Illustration: Johanna Jachmann-Wagner. Nach einer Lithographie von Jäger
  • Illustration: Luise Koester-Schlegel ; Pauline Lucca
  • Illustration: Albert Niemann als Tristan
  • Illustration: Franz Betz
  • Illustration: Wagner bei einer Probe zum Tristan in Berlin (Ill.: Gaul, Gustav)
  • Illustration: Johannes Brahms ; Julius Stockhausen
  • Illustration: Karl Klindworth ; Ernst Rudorff
  • Illustration: Konzertdirektor Hermann Wolff ; Wilhelm Tappert
  • Illustration: Hans von Bülow
  • Illustration: Eugen d'Albert
  • Illustration: Richard Strauß
  • Illustration: Graf Bolko von Hochberg
  • Photograph: Josef Sucher ; Siegfried Ochs
    Photograph: Josef Sucher ; Siegfried Ochs
  • Photograph: Felix Weingartner
  • Photograph: Karl Muck
  • Photograph: Engelbert Humperdinck ; Max Bruch
  • Photograph: Lilli Lehmann
  • Photograph: Arthur Nikisch
  • Photograph: Das Berliner Philharmonische Orchester unter Arthur Nikisch
  • Photograph: Georg von Hülsen
  • Photograph: Georg von Hülsen
  • Photograph: Leo Blech
  • Photograph: Das Lortzing-Standbild in Berlin von Gustav Eberlein
  • Illustration: Die neue Hochschule für Musik in Berlin-Charlottenburg
  • Photograph: Der Klindworth-Scharwenka-Saal in Berlin ; Der Blüthner-Saal in Berlin
  • Photograph: Die Komische Oper in Berlin
  • Literatur
  • Namen- und Sach-Register
  • Advertising
  • ColorChart

Full text

ein trübes Licht. Der konservative Geist vergisst, dass Berlin inzwischen 
dem Schlichten Valet gesagt hat und nur eine technisch vollendete. 
wirkungsvolle Leistung gelten lässt. Mit einer solchen konnte die Sing: 
akademie nicht aufwarten. So büsste die Bachsche Musik ihre Zw 
sammenhänge mit der Gegenwart nur zu häufig ein, sie wurde gelehrte, 
zopfige Musik. Weder die H-moll-Messe, die in den Programmen oft 
wiederkehrt, noch die neuentdeckten Kantaten konnten ausserhalb dieses 
engen Kreises die kulturhistorisch wichtige, neue Art religiöser Er- 
bauung schaffen. 
Während die Singakademie sich mit dem Bachproblem in ihrer un- 
zeitgemässen Weise beschäftigte, war ihr, im objektiven, nicht im sub- 
jektiven Sinne über Nacht ein Konkurrent erwachsen: der Ochssche Ge- 
sangverein. Er hatte vorläufig noch keine vornehmen AÄAllüren, trat ım 
Bunde mit der Geselligkeit auf und hielt gute Freundschaft mit Schubert. 
Mendelssohn und Brahms. Sein Begründer war Siegfried Ochs, ein 
Schüler Kiels. Ein gänzlich Unberühmter. Er hatte seine Befähigung 
zur Leitung eines Chores erst zu erweisen. Aber kaum hatte er den Takt- 
stock ergriffen, so ahnte man, dass hier ein echter Dirigierinstinkt am 
Werke war. Jene Energie, die den Chor- und Orchesterleiter allein in den 
Stand setzte, aus der Masse ein Individuum zu machen, eignete ihm in her- 
vorragendem Masse. Dazu kam ein starker Ehrgeiz, der die geheimen 
Regungen unseres modernen Berlins ahnte. Er trieb ihn zu unermüd- 
lichen Proben, zur Heranziehung der besten Kräfte, zur Erweiterung des 
Programms. Er wollte Neues in Werken und Ausführung bieten. Am 
12. Februar war an einem Schubertabend das erste Berliner Programm- 
buch aus der Feder des Schubertspezialisten Max Friedlaender geboren. 
Der rückschauende Chronist kann feststellen, dass Johann Friedrich 
Reichardt ihm etwa ein Jahrhundert vorher in seinen Concerts spirituels 
vorgegriffen hatte. Er hatte die Intelligenz seiner Mitbürger überschätzt. 
Die in Berlin stets vorhandene, echt rationalistische Sehnsucht, zu wissen, 
bevor man empfand, erhielt aber nun, nachdem man gelernt hatte in deı 
Musik nach dem Programm zu fragen, neue Nahrung. Als am 
24, März 1886 der Ochssche Gesangverein an der Seite des philharmo- 
nischen Orchesters im Saale der Philharmonie Gehör erbat, da fühlte man. 
dass num die zeitgemässe Ergänzung des modernen Instrumentalkörpers 
gekommen sei. Nun konnte er im stolzen Gefühle seiner Unentbehrlich- 
keit fortschreiten. So lieh er seine Kraft, als Xaver Scharwenka, ein 
Zu
	        

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