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Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved) Ausgabe 53.1936 (Rights reserved)

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Bibliographic data

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Periodical

Creator:
Verein für die Geschichte Berlins
Title:
Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins / Verein für die Geschichte Berlins
Other titles:
Zeitschrift des Vereins für die Geschichte Berlins
Publication:
Berlin: Mittler 1943
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2006
Dates of Publication:
1.1884 - 60.1943,1; mehr nicht digital.
Note:
Hauptsacht. anfangs: Mittheilungen des Vereins für die Geschichte Berlins
Haupttitel 51.1934 - 60.1943,1: Zeitschrift des Vereins für die Geschichte Berlins
Scope:
Online-Ressource
ZDB-ID:
2396602-6 ZDB
Berlin:
B 16 Allgemeines: Heimatforschung, Heimatvereine
DDC Group:
914.3 Landeskunde Deutschlands
Collection:
General Regional Studies
Veröffentlichungen des Vereins für die Geschichte Berlins
Copyright:
Rights reserved
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1885
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2006
Berlin:
B 16 Allgemeines: Heimatforschung, Heimatvereine
DDC Group:
914.3 Landeskunde Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-14219
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
General Regional Studies
Veröffentlichungen des Vereins für die Geschichte Berlins

Issue

Title:
No. 11
Publication:
, 1885

Article

Title:
Tagesordnungen der nächsten Sitzungen
Language:
German
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Contents

Table of contents

  • Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved)
  • Ausgabe 53.1936 (Rights reserved)
  • Title page
  • Contents
  • Ausgabe 1937,1 Heft 1
  • Ausgabe 1937,2 Heft 2
  • Ausgabe 1937,3 Heft 3
  • Ausgabe 1937,4 Heft 4
  • Die alte Stechbahn und ihre Bewohner / Matzdorff, Harry (Rights reserved)
  • 175 Jahre Knoblauchsches Haus / Knoblauch, Richard (Rights reserved)
  • Kleine Mitteilungen (Rights reserved)
  • Bücherschau (Rights reserved)
  • Mitteilungen des Vereinsvorsitzenden (Public Domain)
  • Veranstaltungen des Vereins für Geschichte Berlins (Public Domain)

Full text

128 
Er hofft, solche Personen bleiben der Sphäre, die er zu wurde, zog er Knoblauch, der auf diesem Gebiet über 
seinem Tummelplatz sich ausersehen, fern!“ (Tageb. gute praktische Erfahrung verfügte, zur Beratung mit 
18.:11.1826.) heran. Die gemeinschaftlichen Besprechungen fanden im 
Wie zu Beuth, damals Ministerialdirektor der Ab- Bärensprungshen Hause statt. Das Ergebnis dieser 
teilung für Handel und Gewerbe, trat Knoblauch auch Aussprachen stand in manchen Punkten im Gegensatz zu 
zu Bärensprung und Klöden in freundschaftliche Be- der durch den Oberregierungsrat Strekfuß vertretenen 
ziehungen. Der Regierungsrat v. Bärensprung, seit Auffassung des Ministeriums. Da Streksuß darin, 
1814 Bürgermeister Berlins, war eine geistig hoh- wenn auch unberechtigt, den Einfluß von Knoblauch 
stehende und willensstarke Führerpersönlichkeit, aber sehen wollte, trübte sich vorübergehend das sonst so 
von einer WesenSart, die vielen, auch Klöden und freundschaftlihe Verhältnis beider Männer. Im 
Knoblauch, das Leben schwer gemacht hat. So unan- nächsten Frühjahr aber unternahmen sie shon wieder 
genehm er aber oft amtlich war, so liebenswürdig einen gemeinschaftlichen Ausflug nach Picelsdorf. 
konnte er dann wieder im geselligen Verkehr sein. Mit Bewunderung spricht Knoblauch von dem herz- 
Knoblauch hat von ihm in seinem Tagebuch (Oktober lichen Verkehrston zwischen Eltern und Kindern im 
1824) folgende Schilderung entworfen: „Bärensprung Bärensprungs<hen Hause, und mit hoher Berehrung 
ist niht an seinem Ort. Er müßte Minister von der äußert er sich über Frau v. Bärensprung, rühmt ihren 
Oppositionspartei in einem Staate sein, wo eine Re- feinen fraulichen Takt, ihre Liebe zur Musik, ihre auf- 
präsentativverfassung besteht. In die schlichten Ber- richtige Herzlichkeit; als Hausfrau und Mutter sei sie 
hältnisse zwischen Magistrat und Stadtverordnete vorbildlich. Oft besprach er mit ihr Erziehungsfragen; 
bringt er zu viel Diplomatik. Er kann von seiner Über- in inniger Freundschaft waren die Kinder Sophiechen 
zeugung nicht zurück, sein rastloser Geist verzehrt darüber v. Bärensprung und Marie Knoblauch einander ver- 
den Körper. Ein ausgezeichneter klarer Kopf und heller bunden in einer Freundschaft, der erst der Tod Maries 
Verstand. Wer ihn nur versteht, muß ihn achten, wenn ein Ende seßte. An den Teeabenden im kleinen Kreise 
man auch nicht überall mit seiner Art, eine Sache nahmen vielfach Klöden und Dr. August teil, dem 1826 
durchzubringen, einverstanden sein kann. Unermüdlih die Leitung des Cöllnischen Realgymnasiums über- 
ist seine Tätigkeit und groß seine Vielseitigkeit wie die kragen wurde. Oft trafen sie hier auch mit dem Re- 
Frische seines Geistes. =- Die Liebe zu seinen Kindern, gierungsgrat v. Türk zusammen. Mitunter kam auch 
das ist ein gar wohltuendes Bild und erquickend, wenn Herr v. Bärensprung zu Besprechungen in die Post- 
man einen Mann gewöhnlich nur im geschäftlichen Ge- straße. 
wühl und Streit sieht.“ =- Im Tagebuch von 1828 Ein erster Mißton entstand 1829 wegen eines Ur- 
lautet das Urteil über ihn: „unermüdlich und un- laubsgesuchs, das Klöden und C. Knoblauch zum Zwe 
erschöpflich in Gaben des Berstandes, stets zum Rat einer gemeinsamen Reise an den Bürgermeister ge- 
bereit. Übel ist nur sein Verhalten zu denjenigen, die richtet hatten. Die beiden hatten oft die Osterferien 
ihm entgegenstehen; ich finde aber an ihm so viel Be- oder Pfingsttage benußt, um kleine gemeinsame Reisen 
wunderungswürdiges und Nachahmenswertes, daß ich in die Mark zu unternehmen. Fast immer war der 
diesen Teil noh nicht beendet habe und noh nicht an Stadtrat Cantian, damals königl. Bauinspektor, später 
den gefommen bin, den die Anderen so peinlih Baurat, der Dritte im Bunde. Mitunter nahm auch 
studieren, nämlich seine Mängel hervorzusuchen und Professor Zeune, ein hervorragender Erdkundiger und 
fich klar zu machen.“ als Kenner der alten deutshen Dichtung und selbst als 
Wie nahe das Verhältnis Knoblauchs zum Hause Didter bekannt, an diesen Fahrten teil. Eine der Oster- 
des Bürgermeisters war, zeigt sich besonders in folgen- fahrten hat er sogar dichterisch verherrlicht. * 
dem Fall: Bärensprung gab eines Tages eine große Auf einer der märkischen Fahrten in das Oderbruch 
nichtamtliche Gesellschaft, an der u. a. Alexander und nach Chorin, die im Tagebuch sehr fesselnd be- 
v. Humboldt, der spätere Minister Eichhorn und Zelter schrieben ist, fanden Klöden und Knoblauch so viel 
teilnahmen, und wurde aus ihr plößlich zum Kron- Gemeinschaftliches in ihren Belangen, daß sie den Plan 
prinzen befohlen; in dieser schwierigen Lage bat er zu einer großen gemeinsamen Reise in die Schweiz und 
Knoblauch, ihn in seiner Eigenschaft als Hausherrn zu nach Oberitalien faßten. Bärensprung verhielt sich zu 
vertreten. Der Gesprächsstoff bei den geselligen Ver- diesem Plan recht ablehnend. Dazu war er berechtigt, 
anstaltungen im Bärensprungs<en Hause wird im aber er führte die Verhandlungen zumal mit Klöden in 
Tagebuch oft näher wiedergegeben; es wurden die einer so verleßenden Art, daß die beiden Reiselustigen 
TageSereignmisse, staats- und wirtschaftspolitische Fragen schon daran waren, das Unternehmen ganz aufzugeben. 
erörtert. Für die Kunst hatte Herr v. Bärensprung Schließlich kam die große Reise aber doh noh zustande. 
weniger übrig, aber Fragen des inneren Lebens konn- Gründlich hatte man sich auf sie vorbereitet durc< 
ten ihn recht ernst beschäftigen. Mitunter wußte er, Lesestoff wie Goethes Briefe aus der Schweiz und 
wenn nach einer größeren Gesellschaft noh ein kleiner Italien und durch Besprechungen im roten E&zimmer 
intimer Kreis zusammenblieb, tiefgründige Betrah- (Bibliothek) des Poststraßenhauses. Ein ausführliches 
tungen über philosophische Probleme, über die lezten Tagebuch erzählt von den Begebnissen und großen Ein- 
Dinge anzustellen. drücken dieser Reise (Ende Juli bis Anfang November 
Als der große Staatswissenschaftler v. Raumer mit 1829)3 es war kein. geringes Unternehmen, da es Eisen- 
ver theoretischen Bearbeitung der Neugestaltung der bahnen noh nicht gab und die Fahrt im Reisewagen 
Städteordnung und der Gewerbeordnung betraut mit Postpferden, zum Teil auf recht s<le<hten Straßen,
	        

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