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500 Jahre Geschichte des Kammergerichts / Holtze, Friedrich (Public Domain)

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: 500 Jahre Geschichte des Kammergerichts / Holtze, Friedrich (Public Domain)

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Monografie

Titel:
Berliner Lebensbilder
Erschienen:
Berlin: Hofmann, 1851 - 1854
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2007
Umfang:
Getr. Zählung
Fußnote:
Enth.: Heft 1 - 3, 5 - 12. - Zwickauer im zoologischen Garten. - Ein Sonntag in Moabit. - Eine Berliner Pfandleihe. - Ein Vormittag auf dem Stadtgericht. - Berliner Droschken-Kutscher. - Rentier Pannemann im Delikatessen-Keller. - Herr Pannemann als Gatte und Familienvater. - Ein Morgen in einer Berliner Barbierstube. - Rentier Pannemann als Heiraths-Candidat. - Rentier Panneke als Hauswirth
In Fraktur
ZLB-Systematik:
B 330
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-14076
Sammlung:
Geschichte, Kulturgeschichte
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Rentier Panneke als Hauswirth, oder: Wohnungen zu vermiethen

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  • 500 Jahre Geschichte des Kammergerichts / Holtze, Friedrich (Public Domain)
  • Abbildung: Älteste Abbildung des Kollegienhauses in der Lindenstraße. (1735)
  • Titelblatt
  • Vorwort
    Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Am Hoflager. Bis 1698
  • II. Im Kollegienhause in der Brüderstraße. 1698-1735
  • Abbildung: Raumverteilung des Kollegienhauses 1735. Untergeschoß
  • Abbildung: Raumverteilung des Kollegienhauses 1735. Obergeschoß
  • III. Mitbenutzung des Kollegienhauses auf der Friedrichstadt. 1735 bis 1879
  • IV. Im Alleinbesitz des Hauses. 1879 bis 1913
  • Abbildung: Das neue Kammergericht. Hauptfront
  • V. Anhang. Der Neubau
  • Personenverzeichnis
  • Impressum
  • Abbildung: Das neue Kammergericht. Drittes Stockwerk
  • Abbildung: Das neue Kammergericht. Zweites Stockwerk
  • Abbildung: Das neue Kammergericht. Erstes Stockwerk
  • Abbildung: Das neue Kammergericht. Erdgeschoß

Volltext

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waffnet ein Gericht8gebäude zu betreten. (Es bedurste einer langen 
Korrespondenz Woldermanns8 mit dem französischen Kommandanten, 
ehe dieser Unfug durch Kommandantur-Befehl vom 4. September 1812, 
der am Kollegienhause angeschlagen wurde, sein Ende erreichte.) 
Aber der französische Übermut fand bald seine Strafe, und Ende 
Februar 1813 mußte sich der französische Wachtposten vor dem Kollegien- 
hause vor den Steinwürfen des Berliner Pöbels in das Schilderhaus 
flüchten; und die ihren Auszug aus Berlin damals vorbereitenden 
französischen Truppen straften diese Ausschreitung nicht.?) Nun 
aber kam die Zeit der Erhebung, an der sich das Kammergericht 
rühmlichst beteiligt hat. Bereits am 12. März 1813 hatte der Ju- 
struktionssenat zur Ausrüstung der freiwilligen Jäger über 1000 Taler 
gesammelt, dazu traten die weiteren Spenden, die v. Kircheisen und 
vor allem der am 2. März 1813 zum Präsidenten des Pupillen- 
Kollegs ernannte v. Scheve für die Unterhaltung der Lazarettpflege 
in Berlin opferten. Manche der Jüngeren traten als Freiwillige in 
das Heer, so der damalige Rat, spätere Chef-Präsident v. Grolmann, 
der ein meist aus Berlinern bestehendes Bataillon kurmärkischer Land- 
wehr bei Wesel und Wavre mit solcher Auszeichnung kommandierte, 
daß er mit dem Eisernen Kreuz zweiter und erster Klasse geschmückt 
in seine Stellung zurückkehren konnte. Auch die verbliebenen Räte 
waren dieser Helden würdig: Im Mai 1813 plante man allerdings 
nach dem Verluste der Lüßower Schlacht eine Verlegung des Kammex- 
gerichts nac< Wriezen a. O. und der General-Postmeister v. Seege- 
barth hatte bereits am 13. Mai 1813 einen Vorspannpaß für sechs 
vierspännige Wagen ausgestellt, aber dieser Paß befindet sich noch 
heute unbenußt bei den Akten. *?) Als dann aber im August 1813 
die Gefahr eine viel drvingendere war, blieb das Kammergericht in 
Berlin und hielt „in den Stunden, als der Kanonendonner von 
Großbeeren nach der Hauptstadt herüberdrang, unbeirrt seine Sizungen 
und verfaßte mit gründlicher Ruhe Erkenntnisse, deren Datum noch 
vor der spätesten Nachwelt ein ehrenvolles Zeugnis von der Pflicht- 
treue dieser Männer abgeben wird“.*) Selbst für geschichtliche Er- 
innerungen hatte man damals Zeit und Neigung, denn am 12. Oktober 
1813 machte der Rat Koehler den Präsidenten Woldermann darauf aus- 
1) Akten des Kammergericht3, Sect. I1, D. 1, Bl. 200 ff. 
?) Akten des Kammergerichts a. a. O., Bl. 306f. 
3) Akten des Kammergerichts, Sect. 11, Lit. F., Nr. 9, Bd. 1, Bl. 25. 
4) Eberty, „Erinnerungen eine3 alten Berliner3“, S. 363.
	        

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