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Stenographische Berichte über die Sitzungen des Stadtgemeindeausschusses und der ständigen, endgültig beschließenden Ausschüsse der Stadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1.1933 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Metadaten: Stenographische Berichte über die Sitzungen des Stadtgemeindeausschusses und der ständigen, endgültig beschließenden Ausschüsse der Stadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1.1933 (Public Domain)

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Monografie

Titel:
Berliner Lebensbilder
Erschienen:
Berlin: Hofmann, 1851 - 1854
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2007
Umfang:
Getr. Zählung
Fußnote:
Enth.: Heft 1 - 3, 5 - 12. - Zwickauer im zoologischen Garten. - Ein Sonntag in Moabit. - Eine Berliner Pfandleihe. - Ein Vormittag auf dem Stadtgericht. - Berliner Droschken-Kutscher. - Rentier Pannemann im Delikatessen-Keller. - Herr Pannemann als Gatte und Familienvater. - Ein Morgen in einer Berliner Barbierstube. - Rentier Pannemann als Heiraths-Candidat. - Rentier Panneke als Hauswirth
In Fraktur
ZLB-Systematik:
B 330
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-14076
Sammlung:
Geschichte, Kulturgeschichte
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Rentier Panneke als Hauswirth, oder: Wohnungen zu vermiethen

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  • Stenographische Berichte über die Sitzungen des Stadtgemeindeausschusses und der ständigen, endgültig beschließenden Ausschüsse der Stadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1.1933 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Rednerliste
  • Sitzung 1, 20. Januar 1933
  • Sitzung 2, 23. Februar 1933
  • Sitzung 3, 16. März 1933
  • Sitzung 4, 4. Mai 1933
  • Sitzung 5, 20. Juni 1933
  • Sitzung 6, 28. September 1933
  • Sitzung 7, 19. Oktober 1933
  • Sitzung 8, 2. November 1933
  • Sitzung 9, 16. November 1933
  • Sitzung 10, 17. November 1933
  • Sitzung 11, 20. November 1933
  • Sitzung 12, 14. Dezember 1933
  • Sitzung 13, 16. Dezember 1933
  • Sitzung 14, 18. Dezember 1933
  • Sitzung 15, 18. Dezember 1933
  • Sitzung 16, 19. Dezember 1933

Volltext

Sitzung am 19. Dezember 1933. 
113 
(Zum Magistratsverlreter): Sie sind so liebenswürdig, 
die entsprechende Prüfung zu beschleunigen. 
Herr Grevemeyer hat das Wort. 
Stadtv. Grevemeyer: Wir haben zunächst eine 
Frage hier als Anregung vorzutragen. Sie 
betrifft die 
Aufstellung neuer Reklamesäulen. 
Berlin ist die einzige Stadt, die mit dem so 
genannten Dinformat nichts anzufangen weiß, weil 
die Reklamesäulen nicht diesem Format angepaßt 
sind. Um ein Beispiel zu nennen, muß ein Plakat, 
das in Magdeburg oder in einer anderen Großstadt 
gedruckt ist, hier umgedruckt werden, weil es nicht an 
die Säulen paßt bzw. die Platzverhältnisse sein An 
kleben nicht gestatten. Nun hat Herr Schlossermeister 
Timm den Vorschlag gemacht, nach bestimmten Richt 
linien neue Säulen zu erbauen, und er hat bei dieser 
Gelegenheit auch festgestellt, daß auf diese Weise die 
beste Möglichkeit zur Arbeitsbeschaffung gegeben ist, 
besonders für den Handwerksmeister, und wir möchten 
deshalb bitten, daß der Herr Oberbürgermeister sich 
der Frage der Aufstellung neuer Säulen annimmt. 
Wir haben es unterlassen, Anregungen bezüglich 
der Finanzierung zu geben. Aber vielleicht verzichtet 
der Herr Oberbürgermeister auf die Zuschüsse der 
„Berek" und gibt dieser damit die Möglichkeit, die 
Überschüsse in Höhe von einer Million für diesen 
Zweck zu verwenden. 
(Vorsitzender: Herr Timm ist gerade 
herausgegangen!) 
— Er ist herausgegangen, weil der Vorschlag von 
ihm stammt. — 
Ich überreiche diese Anregung mit der Bitte an 
den Oberbürgermeister, sich der Frage anzunehmen. 
Vorsitzender: Darf ich gleich hinzufügen, meine 
Herren, daß ich neulich mal mit der „Berek" in Ver 
bindung getreten bin. Herr Fuchs, der der Aufsichts 
ratsvorsitzende ist, wollte auch erscheinen. 
(Stadtv. Grevemeyer: Der ganze Bauausschuß 
ist dagewesen!) 
Es ist schade, daß wir nicht gemeinsam dagewesen 
sind. Ich habe die Sache mit Herrn Direktor Schulze 
besprochen. Die Sache ist so: Herr Direktor Schulze 
druckt schon nach normaler Papiergröße. Er hat 
5 oder 6 Papiergrößen. In der Tat sind die Säulen 
nicht genehm, aber das ist durchführbar. Ich kann 
also nicht verstehen, weshalb von Magdeburg oder pp. 
hierher gelieferte Zettel nicht angeklebt werden 
können. Herr Schulze druckt selbst auf normalen 
Zetteln. So wichtig ist es doch nicht, nur die Säulen 
sind eben nicht so ausnutzbar. 
(Stadtv. Dr. Birk: Angeklebt können Sie schon 
werden, nur muß ein weißer Streifen mit 
aufgeklebt werden, um die Säulen richtig voll 
zu machen!) 
Ich habe, da ich sonst mit der „Berek" nicht weiter 
in Verbindung stehe und mich die Angelegenheit mehr 
aus ästhetischen als wirtschaftlichen Gründen inter 
essiert, noch nicht untersucht, ob wir das ändern 
könnten. Der Ausschuß ist anscheinend der Ansicht, 
daß wir neue Säulen aufstellen müssen. 
(Stadtv. Dr. Birk: Ja, vielleicht prüfen!) 
(Stadtv. Grevemeyer: Ich möchte es so formuliert 
wissen: zum Zwecke der Arbeitsbeschaffung, wie 
ich auch ausgeführt habe.) 
Es soll also heißen: „zum Zwecke der Arbeits 
beschaffung die Aufstellung neuer Reklamesäulen, 
sogenannter T. K.-Säulen, in Erwägung zu ziehen." 
Das Wort hat Herr Bürgermeister Treff. 
Stadtv. Treff: Ich weiß nicht — ich bin jetzt 
draußen gewesen —, ob Herr Grevemeyer Ihnen mit 
geteilt hat, wodurch sich diese Säulen von den anderen 
Säulen unterscheiden. 
(Vorsitzender: So weit sind wir noch nicht!) 
Diese Säulen sollen sich von den bisher verwendeten 
Säulen dadurch unterscheiden, daß erstens mal Din- 
formate benutzt werden und zweitens, daß jede Säule 
einen Polizeiruf. eine Lautsprecheranlage, einen be 
leuchteten Ankündigungskasten für Theater und- 
dergl. hat. Es lassen sich dann noch Angaben über 
Feuerwehr, 
(Vorsitzender: Amtliche Mitteilungen!) 
amtliche Mitteilungen usw. hineinbringen, so daß 
diese Säulen eigentlich alles das bringen, was wir 
an den heutigen Säulen fast nicht mehr finden. 
Früher war wenigstens am Kranze der Litfaß- 
Säulen angeschrieben: Feuerwehr der und der Anruf, 
Gaswerke der und der Anruf. 
(Vorsitzender: Sanitätswachen!) 
Wir versprechen uns von diesen neuen Säulen nicht 
nur eine bessere Einnahmequelle für die „Berek" und 
damit für die Stadt, sondern vor allen Dingen auch 
eine gute Einrichtung in bezug auf den Luftschutz. 
(Vorsitzender: Der nächste Luftschutzkeller muß 
auch angeschlagen sein!) 
Es kann durch eine Schaltung von einer Zentralstelle 
aus die gesamte Bevölkerung auf eine drohende Ge 
fahr aufmerksam gemacht werden durch die Benutzung 
der Lautsprecher oder durch Sirenentöne, die aus den 
Lautsprechern kommen, so daß ganze Stadtgebiete 
mit einem Schlage benachrichtigt werden können. 
Das find die Gründe, die dafür sprechen, daß 
wir uns mit dieser Konstruktion etwas näher befassen. 
Hinzu kommt, daß diese Säulen auch bei dem 
jetzigen Wetter, selbst wenn ein paar Grad Frost 
sind, aufgestellt werden können, weil fast alle einzelnen 
Teile in Werkstätten hergestellt und dann in schnellster 
vorm zusammengesetzt werden können. 
Also das sind die Vorzüge, die wir aus diesen 
Säulen entnehmen. Es fragt sich nun, wieweit dann 
unter Umständen eine gewisse Sicherung der Stadt 
Berlin gegenüber vielleicht unberechtigten Ansprüchen 
in Frage käme. Sie sehen, Herr Timm ist hinaus 
gegangen, weil die Anregung von ihm ausgeht: er 
ist wohl Patentinhaber der ganzen Sache. Ich glaube, 
daß sich da bestimmt irgendeine Möglichkeit finden 
wird. Ich darf darauf hinweisen, daß, soweit ich im 
Bilde bin, auch dem Propagandaministerium ein 
entsprechender Vorschlag gemacht worden ist, und ich 
glaube, daß das Propagandaministerium sich bestimmt 
für diese Angelegenheit interessieren wird. 
(Stadtv. Grevemeyer: Auch beim Reichsluftschutz!) 
Vorsitzender: Ich halte diese Anregung für 
außerordentlich wertvoll. Ich werde sie sofort Herrn 
Oberbürgermeister vorlegen und sie weiter ver 
folgen. Ich bin der Ansicht, daß etwaige Privat 
ansprüche gar nicht aufkommen dürften, wenn es sich 
um eine so außerordentlich wichtige und gemein 
nützige Sache handelt. Daß wir sie jetzt in dem 
augenblicklichen Stadium herumbiegen können, halte 
ich für selbstverständlich. Ich darf mir lediglich noch 
eine Frage erlauben, da Herr Timm sich schamhaft 
zurückgezogen hat und sicher bezüglich der Aus 
wertung des Musterschutzes Zusammenhänge be 
stehen: Ist über die Finanzierungsfrage von Ihnen 
auch schon eine Besprechung mit der „Berek" ge 
pflogen worden? Haben Sie Vorschläge zu machen? 
Stadtv. Grevemeyer: Ich habe damals, als wir 
die Sache im Bauausschuß besprochen haben, angeregt,
	        

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