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Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau (Public Domain) Ausgabe 7.1922/1923 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau (Public Domain) Ausgabe 7.1922/1923 (Public Domain)

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Zeitschrift

Titel:
Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau
Weitere Titel:
Archiv für Geschichte und Aesthetik der Architektur
Ernst Wasmuths Monatshefte für Baukunst
Erschienen:
Berlin: [s.n.] 1931
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2006
Erscheinungsverlauf:
1.1914/15 - 15.1931; mehr nicht digital.
Fußnote:

4.1919/20 - 5.1920/21 mit Anh.: Archiv für Geschichte und Aesthetik der Architektur Beilage: „Städtebau“ Jahrgang 25.1930-26.1931: https://digital.zlb.de/viewer/metadata/16297425/1/
Beilage: „Die Baupolitik“ Jahrgang 3.1929: https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-1-14321039
Beilage: „Städtebau, Baupolitik“ Jahrgang 4.1930-5.1931: https://digital.zlb.de/viewer/metadata/16297402/1/LOG_0000/

ZDB-ID:
2378120-8 ZDB
Frühere Titel:
Berliner Architekturwelt
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
720 Architektur
Sammlung:
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1922/1923
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2006
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
720 Architektur
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen

Ausgabe

Titel:
H. 3/4

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  • Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau (Public Domain)
  • Ausgabe 7.1922/1923 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhalts-Verzeichnis
  • H. 2005/02/01
  • H. 1/2
  • H. 3/4
  • H. 5/6
  • H. 7/8
  • H. 9/10
  • H. 11/12

Volltext

W.M.B.VII3;* 
Architektur in Frankreich 
Le Csorbusier-Saugmer 
Von Paul VPesi^eim, 
D er allgemeine Eindruck von der Architektur in Frankreich, soweit nach einem Aufenthalt 
von wenigen Wochen sich ein Bild gewinnen läßt, ist noch immer der, dal? es Bestrebungen 
von der Art unserer sogenannten neudeutschen Architekturbewegung bis jetzt nicht gibt, wenn 
gelegentlich sich auch kleinere Gruppen organisieren, wie etwa die vor kurzem von Dervaux, Leon, 
Bayard und einigen anderen gebildete, die sich kurzweg »Quelques architectes* nennt. Das mag 
daher zu erklären sein, dal? alles Bauschaffen m Frankreich, auch in der schlimmsten Zeit: der 
zwischen 1870 und 1914, stark m der Tradition verwurzelt blieb. Es kam nicht zu der sensationellen 
Unrast, deren Produkt die ncudeutsche Bewegung schließlich auch war. Man hatte und behielt 
in Frankreich immer noch den Halt der Konvention. Er bewahrte vor manchem. Die Architektur 
konnte nicht so ganz einem Individualismus verfallen, der noch übersteigert wurde durch die 
Parvenugesinnung offizieller und nicht offizieller Bauherren. Dieser Individualismus vermochte 
sich in Frankreich niemals so ungehemmt auszuwirken. Vielleicht war man gleichgültiger im 
Architektonischen. Man fand nichts Unerträgliches dabei, sich ein Haus bauen zu lassen, wie 
es der Nachbar rechts und Enks hatte, so wie es vordem auch gebaut worden war. Möglich auch, 
daß Bauherr und Baumeister, von einer traditionellen Disziplin beherrscht blieben. Mit einem 
nie ganz verlorengegangenen Sinn für Takt und Anstand ordnete man sich in die Straßenzeüe 
ein. Die »einheitliche Blockfront“, die das Buch von Walter Curt Behrendt bei uns einmal als 
Reformnotwendigkeit predigte, war nicht nur Programm für das einzelne Schaustück der Rue 
Rivoli, latent schien sie das ganze Stadtbild von Paris zu bestimmen. Paris ist gerade hierin noch 
immer das großartigste Beispiel für den Halt, den ein schöpferisch konzipierter Städtebau zu bieten 
vermag. So kam es nicht zu unserer Verwirrung und Verwilderung, so versteht es sich auch, 
daß eine Gegenbewegung, deren Programm war, aus jener Verwilderung herauszuführen, nicht 
die Oppositionskraft haben konnte, die bei uns doch immerhin alle, die guten Willens waren, 
vereinte. Daß es in Frankreich, als die Bewegung der >art nouveau« einsetzte, auch eine Anzahl 
Architekten gab, die das, was man damals schon den »Geist der Glas- und Eisenzeit« nannte, 
m das Bauschaffen hineinzutragen bestrebt war, weiß man. Die Wavenhauaanlagen von Sedille 
und Binet sind die bekanntesten Beispiele hierfür. In dieser Art sind namentlich an den neueren 
Boulevards der Peripherie mancherlei Häuser und Inneneinrichtungen entstanden. Das alles, wir 
dürfen das getrost sagen, kam nicht über den «Jugendstil« hinaus. Auch als Bewegung nahm es 
großen Umfang nicht an; es verschwand und verschwindet noch immer hinter jener konventionellen 
Tradition. Allerdings scheint jetzt der Punkt erreicht zu sem, wo diese Konvention eben nur 
noch Konvention ist, wo ihr lebendige Kraft nicht mehr zuzuwachsen vermag und sie immer 
mehr in Widerspruch gerät mit den Bedürfnissen und Daseinsgrundlagen der Zeit. Damit scheint 
sie aus sich heraus Gegenkräfte zu entfesseln, als deren Repräsentant Le Corbusier-Saugnier 
zu nehmen ist. Man kann ihn nicht eigentlich bezeichnen als den Führer einer Bewegung; Le 
Corbusier-Saugnier hat in einem ganz besonderen Maße die Eigenschaften eines Führers, aber noch 
gibt es, in Frankreich wenigstens, nicht die Bewegung. 
Noch hat er auch nicht in größerem Maße Gelegenheit gefunden, seine Ideen praktisch zu 
verwirklichen. Das mag vielleicht auch damit Zusammenhängen, daß es für einen jungen Architekten 
in Frankreich jetzt noch weniger Gelegenheit zum Bauen gibt als bei uns. Die Geschäfte gehen 
schlecht, es besteht eine Wirtschaftskrise, die ständig zunimmt, die, nebenbei, wie die Versteigerungen 
der Sammlungen Uhde und Kahnweiler erneut bewiesen haben, auch die Bilderpreise katastrophal 
drückt. So ist es ganz erklärlich, daß für die wenigen Baumöglichkeiten, die sich ergeben, von 
den offiziellen ganz zu schweigen, zuletzt ein Architekt gesucht wird, der dem landläufigen Typus 
nicht entspricht und auch nicht gesonnen scheint, etwas von diesen Reformidecn preiszugeben, 
69 
in
	        

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