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Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1973, 6. Wahlperiode, Band III, 43.-65. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1973, 6. Wahlperiode, Band III, 43.-65. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Zeitschrift

Titel:
Hohenzollern-Jahrbuch : Forschungen und Abbildungen zur Geschichte der Hohenzollern in Brandenburg-Preußen / hrsg. von Paul Seidel
Beitragende:
Seidel, Paul
Erschienen:
Leipzig: Giesecke & Devrient 1916
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2006
Erscheinungsverlauf:
1.1897 - 20.1916
ZDB-ID:
2276358-2 ZDB
Schlagworte:
Hohenzollern, Familie ; Preußen ; Geschichte
Berlin:
B 88 Geschichte: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
943 Geschichte Deutschlands
Sammlung:
Geschichte, Kulturgeschichte
Copyright:
Rechte vorbehalten
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1904
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2006
Berlin:
B 88 Geschichte: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15420371
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Rechte vorbehalten
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Geschichte, Kulturgeschichte

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  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1973, 6. Wahlperiode, Band III, 43.-65. Sitzung (Public Domain)
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 43, 18.01.73
  • Nr. 44, 08.02.73
  • Nr. 45, 22.02.73
  • Nr. 46, 08.03.73
  • Nr. 47, 22.03.73
  • Nr. 48, 05.04.73
  • Nr. 49, 10.05.73
  • Nr. 50, 17.05.73
  • Nr. 51, 24.05.73
  • Nr. 52, 07.06.73
  • Nr. 53, 28.06.73
  • Nr. 54, 04.07.73
  • Nr. 55, 05.07.73
  • Nr. 56, 06.07.73
  • Nr. 57, 20.09.73
  • Nr. 58, 11.10.73
  • Nr. 59, 25.10.73
  • Nr. 60, 08.11.73
  • Nr. 61, 22.11.73
  • Nr. 62, 12.12.73
  • Nr. 63, 13.12.73
  • Nr. 64, 14.12.73

Volltext

Abgeordnetenhaus von Berlin - 6. Wahlperiode 
52. Sitzung vom 7. Juni 1973 
sprechende Berichte sind dem Abgeordnetenhaus zugegan 
gen oder werden noch im Laufe dieser Legislaturperiode 
vorgelegt werden. 
Im vergangenen Jahr hat der Senat beschlossen, einen 
Bericht zur Stadtentwicklung vorzulegen. Darin werden die 
längerfristigen Ziele des Senats zusammenfassend darge- 
stellt und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. Und im Be 
reich der öffentlichen Finanzen wurden — wie angekündigt 
— zwei wichtige Entscheidungshilfen geschaffen: ein um 
fassender Bericht über die Finanzhilfe des Landes Berlin 
und als Ergänzung zur mittelfristigen Finanzplanung eine 
detaillierte Investitionsplanung. 
Schon zu Beginn dieser Legislaturperiode hat sich der 
Senat von Berlin zu einer vernünftigen und realistischen 
Finanzpolitik bekannt, denn alle noch so verheißungsvollen 
Reformen wären ohne sie auf Sand gebaut. Die Fortschrei 
bung der mittelfristigen Finanzplanung, zuletzt von 1972 
bis 1976, hat deutlich gemacht, daß die Verwirklichung 
unseres Regierungsprogramms auf einer soliden finanziellen 
Grundlage ruht. Dies war und ist nur möglich, weil sich 
der Senat auf klare Zusagen der Bundesregierung über ihre 
Bereitschaft stützen kann, unseren finanziellen Bedürf 
nissen auch ln Zukunft großzügig Rechnung zu tragen. 
Dies ist bedeutsam für die weitere Entwicklung unserer 
Stadt, und es setzt selbstverständlich auch voraus, daß wir 
— so notwendig — Verständnis und Einsicht zeigen für die 
Gesamtlage der öffentlichen Finanzen im Bund und daß wir 
mit der dadurch gebotenen Sparsamkeit unsere Aufgaben 
hier erfüllen. 
Wir wissen, daß ein so verantwortungsbewußtes Verhal 
ten zu Berlin unserer Bundesregierung — angesichts ihrer 
vielfältigen Verpflichtungen sonst — nicht immer leicht 
gemacht wird. Deshalb nutzen wir diese Gelegenheit beson 
ders gern, um zu sagen, wie befreiend es ist, daß die Zeiten 
endlich überwunden sind, in denen Berlin um seinen finan 
ziellen Zuschuß mühselig mit dem Bund feilschen und 
streiten mußte. 
(Zurufe von der CDU — Beifall bei der SPD) 
Und lassen Sie mich das zum Schluß mit aller Betonung 
sagen: Wir danken der sozial-liberalen Koalition in Bonn 
ausdrücklich für die umfassende Hilfe, die Berlin — auch 
finanziell — aus Bonn erhalten hat und die Berlin ohne 
jeden Zweifel auch in Zukunft erhalten wird. 
(anhaltender Beifall bei der SPD) 
Präsident Sickert: Meine Damen und Herren! Ich er 
öffne die Besprechung. Es ist beantragt worden, die Rede 
zeitbeschränkung aufzuheben. — Ich höre keinen Wider 
spruch. Es ist so beschlossen. — Das Wort hat der Abge 
ordnete Hoppe. 
Hoppe (F.D.P.); Herr Präsident! Meine Damen und Her 
ren! Es ist nur allzu verständlich, daß der Herr Regierende 
Bürgermeister das Berlin-Abkommen und die Zusatzver 
einbarungen zu einem zentralen Punkt seiner Ausführungen 
gemacht hat. Der Erfolg dieser Entspannungspolitik ist für 
diese Stadt und ihre Bewohner lebenswichtig; er entschei 
det letztlich über die Zukunft unseres Gemeinwesens. Dem 
Regierenden Bürgermeister Ist beizupflichten, wenn er in 
diesem Augenblick an die Verantwortlichen in der DDR 
appelliert, an der Mauer nicht mehr auf Menschen zu 
schießen. Wir haben den dringenden Wunsch, daß die 
Entspannungspolitik endlich auch zum Frieden an der 
Mauer in Berlin und an der Grenzlinie zwischen der Bundes 
republik und der DDR führt. 
(Beifall bei der P.D.P.) 
Es spricht für den Regierenden Bürgermeister, daß er die 
Darstellung dieser Politik auch dort nicht scheut, wo sich 
der Senat von Berlin mit seinem eigenen Beitrag nun 
gerade nicht mit Ruhm bekleckert hat. Die Auseinander 
setzung darüber soll nicht neu belebt werden. Aber was der 
Herr Regierende Bürgermeister zum Thema „Sofortbe 
suche“ heute wieder zum besten gegeben hat, wirkt jetzt 
nur noch komisch! Dem Regierenden Bürgermeister wäre 
mehr begriffliche Klarheit zu wünschen. Dies würde nicht 
nur seiner Politik, sondern letztlich den Bürgern dieser 
Stadt zugute kommen. 
Jene Forderung des Senats wird von uns voll unterstützt, 
die sich an die Sowjetunion, ihre Verbündeten und die DDR 
richtet und mit der verlangt wird, sich der Gemeinsamkeit 
von Bund und Berlin und dem Ausbau der Verbindungen 
auf der Grundlage des Viermächte-Abkommens nicht länger 
zu widersetzen. Wenn allerdings in der Erklärung formu 
liert wird, die Sowjetunion und ihre Verbündeten hielten 
sich gegenüber der Gemeinsamkeit von Bund und Berlin in 
verschiedenen Bereichen und Beziehungen sehr zurück, 
dann — so meinen wir — werden die tatsächlichen Vor 
gänge damit etwas zu vorsichtig und zu undeutlich um 
schrieben. 
Meine Damen und Herren! Mit dem Moskauer Vertrag 
und dem in unmittelbaren Zusammenhang damit stehenden 
Viermächte-Abkommen sollte doch nicht nur die Sicherung 
Berlins erreicht werden, sondern selbstverständlich sollte 
damit auch die internationale Repräsentation Berlins durch 
die Bundesregierung durchgesetzt werden. Leider ist die 
im Viermächte-Abkommen anerkannte Zuordnung Berlins 
zur Bundesrepublik in wirtschaftlichen, kulturellen und 
sportlichen Angelegenheiten in der Vergangenheit partiell 
immer wieder bestritten worden. Es bleibt zu hoffen, daß 
die politischen Gespräche, die die Bundesregierung mit dem 
Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Sowjet 
union geführt hat, ein Einlenken der Sowjetunion und der 
sowjetischen Regierung bewirken werden. Die Schlußerklä 
rung läßt dies jedenfalls erwarten. 
Auch die Begegnung der Fraktionsvorsitzenden des 
Bundestages von SPD und F.D.P. mit Herrn Honecker in 
Ostberlin kann vielleicht bewirken, daß die Regierung der 
DDR von ihrer starren Haltung abgeht. Schließlich war es 
das Ziel der Ostpolitik der Bundesregierung, die Diskrimi 
nierung Berlins in den internationalen Beziehungen mit dem 
Ostblock zu beseitigen. Die Vertragsparteien und die übri 
gen Beteiligten sollten ihr Verhalten nun endlich entspre 
chend diesen Vertragsabsichten einrichten. 
Der Senat von Berlin hat in dieser Frage in der Ver 
gangenheit leider die nötige Klarheit vermissen lassen. Es 
wäre besser gewesen, wenn jedem Versuch der sowjetischen 
Seite und der übrigen Staaten des Ostblocks frühzeitig mit 
Nachdruck entgegengetreten worden wäre. Hier sind Ver 
säumnisse des Senats zu beklagen. Eine Besinnung auf 
diese Vorgänge führt zu einer Reihe von Mißerfolgen, 
durch die die Politik dieses Senats in den vergangenen zwei 
Jahren gekennzeichnet war. Der vorgelegte Bericht über 
die Ergebnisse der Tätigkeit des Senats wäre deshalb 
treffender als „Bericht über seine Mißerfolge“ zu kenn 
zeichnen. 
Die zur Unzeit vom Regierenden Bürgermeister vom 
Zaun gebrochene Diskussion über das Stimmrecht der Ber 
liner Abgeordneten gab der sowjetischen Regierung die 
Handhabe, sich auf der Grundlage des Viermächte-Abkom 
mens voll in Szene zu setzen. Die damit verbundene poli 
tische Schlappe hätte sich der Senat ersparen können. Es 
mangelte offenbar an Diskretion und der Fähigkeit, die 
politische Lage und die Interessen der unmittelbar Betei 
ligten richtig einzuschätzen. Die Debatte über das inter 
nationale Luftkreuz Berlin begann mit einem Höhenflug des 
Senats und endete mit einer Notlandung. Auch in diesem 
Punkt wurde die Diskussion ohne Rücksicht darauf be 
gonnen, daß die auf den verschiedenen Ebenen zu führenden 
Gespräche noch nicht weit genug gediehen waren. 
Meine Damen und Herren! Auch eine richtige Politik 
gerät in das Zwielicht, wenn sie durch Frühzündung stän 
dig zur Erfolglosigkeit verurteilt scheint. 
Die Diskussion um die Erstattung der Einreisegebühren 
ln die DDR hat ebenfalls ein bezeichnendes Licht auf die 
Arbeit des Senats geworfen. Der Kontakt zur Bundesregie- 
1927
	        

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