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Berliner Architekturwelt (Public Domain) Ausgabe 21.1919 (Public Domain)

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fullscreen: Berliner Architekturwelt (Public Domain) Ausgabe 21.1919 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Berliner Architekturwelt : Zeitschrift für Baukunst, Malerei, Plastik und Kunstgewerbe der Gegenwart
Publication:
Berlin 1919
Dates of Publication:
1.1899 - 21.1919
ZDB-ID:
2264139-7 ZDB
Succeeding Title:
Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
720 Architektur
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Berlin Newspapers and Journals
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1919
Language:
German
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
720 Architektur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-9232590
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Berlin Newspapers and Journals
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing

Issue

Title:
H. 7/8

Contents

Table of contents

  • Berliner Architekturwelt (Public Domain)
  • Ausgabe 21.1919 (Public Domain)
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichnis
  • H. 1/2
  • H. 3/4
  • H. 5/6
  • H. 7/8
  • H. 9/10
  • H. 11/12

Full text

181 
NEUER GEIST IM BAUWESEN. 
3. DIE NEUORIENTIERUNG DER ARCHITEKTENSCHAFT. 
VON MAX WAGENFÜHR. 
„Neuorientierung“ und „Umstellung“ sind 
Schlagworte des Krieges, abgegriffen wie 
alle Scheidemünze, aber deshalb doch nicht 
wertlos. Ob freiwillig oder gezwungen, wir 
mußten uns umstellen, erst für die Kriegs 
wirtschaft, dann für die Revolutions„wirt- 
schaft“ und schließlich auf den Geist der 
neuen Verfassung. Und dies letzte sollten wir 
alle ehrlich erfüllen; hier ist eine bestimmte 
Orientierungsrichtung; auf sie müssen wir uns 
einheitlich einstellen; Änderungs-, Besse 
rungsvorschläge können fernerhin in Ruhe 
debattiert werden und bleiben abhängig von 
der weiteren Entwicklung, Stellt sich jetzt 
das Volk geschlossen hinter seine Ver 
fassung, dann wird es auch die inneren 
Zwiespalte besiegen und der äußeren Schwie 
rigkeiten Herr werden können. Und ein 
zweites ist nötig: „Arbeiten und nicht ver 
zweifeln!“ Es sind die Starken, die sich 
heute regen. Die Jungen, die aus dem Felde 
kamen, wollen nicht verzweifeln. Sie wer 
den die Ordnung schaffen. 
Auch in der Architektenschaft regt sich 
ein frischer Zug. Fast zugleich im Osten, 
in Berlin, in Süddeutschland, überall wo 
die Baukünstler bereits in Gruppen arbei 
teten, trat der Wille auf, sich fest zu einem 
einheitlichen Verband zusammenzuschlte- 
ßen. Die deutsche Vereinsmeierei und Phi 
listerei mußte besiegt werden. Da waren 
alte angesehene Verbände, prominente Füh 
rer, Akademien und voreilige Geisterräte, — 
alles unter einen Hut zu bringen, schien 
eine Sisyphusarbeit. Und doch glückte es, 
zwar nicht im ersten Anlauf, aber beim 
zweiten und dritten Rammstoß. 
Der „Deutsche Architektentag“, in dem 
alles zusammengefaßt werden sollte, was 
mit der Architektur zu tun hat, blieb in der 
schönen Idee hängen. Vielleicht findet sich 
für ihn noch einmal ein fruchtbares Pro 
gramm, — vorderhand einigte sich die Mehr 
zahl der Baukünstler nach langen ernsten 
Disputen auf eine bessere Formel. 
Einen Teil des „Architektentages“, sein 
Rückgrat, bildete die D. A., die „Deutsche 
Architektenschaft“, der Bund freischaffen 
der Architekten, der nur zu dem Zwecke 
neu gebildet war, die Einheit der wirtschaft 
lich unabhängigen Baukünstler zu schaffen. 
Deshalb traten ihm bei seiner Bildung be 
reits viele Mitglieder der älteren Architekten 
vereinigungen, des „Bundes deutscher Archi 
tekten“ und der „Deutschen freien Archi 
tektenschaft“ bei. In Hildesheim kam es 
dann am 14. September d, J. zum Zusammen 
schluß dieser drei Verbände. Die D. A. und 
die D. F. A. verzichteten großzügig im In 
teresse des ältesten Bundes auf ihre Namen, 
und der B. D. A. wurde unter Aufstellung 
neuer Satzungen zum Träger des Ein 
heitsgedankens. Auch ein guter finanzieller 
Rückhalt wurde geschaffen. Dem B. D. A. 
trat eine selbständige gemeinnützige Aktien 
gesellschaft, die „Baugilde“, zur Seite, in 
der kollegialer Opfersinn einen schönen Be 
weis der Solidarität erbringt. Alle Über 
schüsse dieser Gilde dienen dem Wohl 
der gesamten Architektenschaft. Die eigent 
lichen Kosten der Organisation des B. D. A. 
werden natürlich durch die üblichen Mit- 
gliedsbeiträge gedeckt, die allerdings gegen 
früher, dem gesunkenen Geldwert und den 
neuen großen Aufgaben entsprechend, er 
höht sind. Es ist aber immer gut, wenn 
noch ein kapitalstarker Mäzen im Hinter 
gründe steht. Und dieser Mäzen ist kein 
Fremder, sondern eine Korporation von 
Fachkollegen. 
Der B, D. A. gliedert sich in Landesbezirke 
entsprechend der geschichtlichen und poli 
tischen Teilung des deutschen Landes. In 
Berlin hat der Landesbezirk Brandenburg 
seinen Sitz, er führt den Namen der „Ver 
einigung Berliner Architekten“ als Untertitel 
weiter, — auch ein Zeichen der pracht 
vollen Solidarität, die zu den besten Hoff 
nungen berechtigt. Die alte angesehene 
Vereinigung zögerte nicht, ihr Sonderinter 
esse dem großen Gedanken der Einheit 
nachzuordnen, und wir danken ihr für 
solche Gesinnung. 
Was ist nun erreicht? Zunächst nur eine 
Organisationsfonn, aber die Satzung gibt 
ihr bereits den Inhalt. 
Man kann den obersten Grundsatz des 
neuorientierten B. D. A., der sich ja nicht 
weit von den Grundsätzen des alten Bun 
des entfernt, etwa so ausdrücken: 
„Ziel des Bundes deutscher Architekten 
ist die Förderung der Baukunst durch die 
wirtschaftliche Förderung und Hebung des 
Standes der Baukünstler.“ 
Zur Motivierung dieses Leitgedankens muß 
man sich den geschichtlichen Werdegang 
vergegenwärtigen. Die Baukunst war ur 
sprünglich als Werkkunst ganz handwerk- 
B. A.W. XXI.7/8. 
2$
	        

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  • Waldsiedlung Spandau (Hakenfelde) zum Wikipedia-Artikel: https://de.wikipedia.org/wiki/Waldsiedlung_Hakenfelde
    17

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