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Die Deutsche Auslandshochschule und das nationenwissenschaftliche Studium des Auslandes / Palme, Anton (Public Domain)

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Bibliographic data

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Periodical

Title:
Berliner Architekturwelt : Zeitschrift für Baukunst, Malerei, Plastik und Kunstgewerbe der Gegenwart
Publication:
Berlin 1919
Dates of Publication:
1.1899 - 21.1919
ZDB-ID:
2264139-7 ZDB
Succeeding Title:
Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
720 Architektur
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Berlin Newspapers and Journals
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1915
Language:
German
DDC Group:
720 Architektur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-9147943
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Newspapers and Journals
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing

Issue

Title:
H. 9

Illustration

Title:
Taf. [14]

Contents

Table of contents

  • Die Deutsche Auslandshochschule und das nationenwissenschaftliche Studium des Auslandes / Palme, Anton (Public Domain)
  • Cover
  • Bibliothek des Auswärtigen Amts
  • Title page
  • Bibliothek des Auswärtigen Amts
  • Contents
  • I. Die Vorbildung der Diplomaten und Konsuln und das Bedürfnis nach genauerer Kenntnis des Auslandes in anderen Kreisen
  • II. Das nationenwissenschaftliche Studium des Auslandes
  • III. Die Organisation des Auslandsstudiums
  • 1 Ausbau des Orientalischen Seminars zu einer Deutschen Auslandshochschule oder neue Lehrstühle an den Universitäten?
  • 2. Ausbau weltwirtschaftlicher Seminare zu Auslandshochschulen?
  • 3. Hamburg oder Berlin?
  • 4. Ausbau der Handelshochschulen oder die Deutsche Auslandshochschule?
  • Imprint
  • Cover back
  • ColorChart

Full text

sind, und eben ein solches Studium habe ich im Gegensatz zu dem traditio⸗ 
nellen philologischen als ein nationenwissenschaftliches bezeichnet. Ein 
solches Studium ist ebenso weit entfernt von rein, praktischem Sprachdrill (der 
„Kellnerkunst“), wie von dem einseitigen Formalismus und der Weltfremd⸗ 
heit des historisch-grammatischen Studiums. Es geht aus von der lebenden 
Sprache und erstrebt unter Benutzung der Resultate der Philologie, denen 
hier ein vorwiegend mnemotechnischer Wert zukommt, ihre gruͤndlichste 
praktische Beherrschung, es bleibt aber nicht hierbei stehen, sondern geht 
von dieser Grundlage aus auf die systematische Aneignung des Sprach⸗ 
inhaltes, auf das wirkliche Verstaͤndnis der Sprache durch die Kenntnis 
dessen, was sie an besonderer Wirklichkeit zum Ausdruck bringt. Nicht aber 
durch eine reisefuͤhrerartige, Landeskunde“ im uͤblichen Sinne, sondern durch 
das Erfassen der kausalen Zusammenhaͤnge in den staatlichen, wirtschaft⸗ 
lichen und kulturellen Verhaͤltnissen des fremden Volkes wird jenes Ein⸗ 
dringen in den Sprachinhalt erreicht, welches uns den Besten wie den Ge⸗ 
ringsten dieses Volkes verstehend gegenuͤberzutreten erlaubt. Niemand wird 
bestreiten, daß dieses nationenwissenschaftliche Sprachstudium, das bisher 
weder an den Universitaͤten noch sonst, mit Ausnahme des Orientalischen 
Seminars, wo sich seine Anfaͤnge entwickelt haben, eine Pflege gefunden 
hat, der allein fuͤr das in der Gegenwart so dringlich gewordene Auslands⸗ 
studium in Frage kommende Weg ist. 
Wie sehr aber auch die Sprache bei dem Studium eines fremden Landes 
die Eingangspforte und spaͤter den belebenden, die Grundlage fuͤr die 
Weiterarbeit gewaͤhrenden Kanal bildet, so waͤre es doch einseitig, die 
fremde Sprache selbst dann, wenn ihre Aneignung auf dem nationen⸗ 
wissenschaftlichen Wege erfolgt, als alleinigen Zielpunkt bei dem Studium 
eines fremden Landes aufzustellen. Das nationenwissenschaftliche Sprach⸗ 
studium vertieft das Sprachverstaͤndnis durch die Kenntnis des Sprach⸗ 
inhalts, es zeigt uns, wie der sprachliche Ausdruck sich den wirklichen Dingen, 
den staatlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Verhaͤltnissen des Volkes 
anpaßt. Diese Dinge tragen aber das Gesetz ihrer Entwickelung in sich selbst, 
es ist nicht aus der Sprache heraus zu ermitteln, sondern erfordert ein 
eigenes Studium. Wenn wir daher das Staats⸗- und Verwaltungsrecht, 
die Volkswirtschaft und Finanzen, das Buͤrgerliche und das Strafrecht, 
die Geographie und Geschichte, die soziale, literarische und kuͤnstlerische 
Entwickelung eines Volkes an der Hand der Quellen studieren, so wird ein 
solches Studium gewiß befruchtend auf das Sprachverstaͤndnis zuruͤck⸗ 
wirken, aber der Zielpunkt der Arbeit wird hier bereits nicht mehr das 
2 Palme. Auslandshochschule. 
17
	        

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