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Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen (Public Domain) Ausgabe 1918 (Public Domain)

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fullscreen: Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen (Public Domain) Ausgabe 1918 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Berliner Architekturwelt : Zeitschrift für Baukunst, Malerei, Plastik und Kunstgewerbe der Gegenwart
Publication:
Berlin 1919
Dates of Publication:
1.1899 - 21.1919
ZDB-ID:
2264139-7 ZDB
Succeeding Title:
Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
720 Architektur
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Berlin Newspapers and Journals
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1915
Language:
German
DDC Group:
720 Architektur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-9147943
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Newspapers and Journals
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing

Issue

Title:
H. 6

Contents

Table of contents

  • Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen (Public Domain)
  • Ausgabe 1918 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • Rednerliste
  • Contents
  • 9. Januar 1918
  • 6. Februar 1918
  • 27. Februar 1918
  • 13. März 1918
  • 20. März 1918
  • 24. April 1918
  • 8. Mai 1918
  • 29. Mai 1918
  • 19. Juni 1918
  • 4. September 1918
  • 18. September 1918
  • 2. Oktober 1918
  • 9. Oktober 1918
  • 30. Oktober 1918
  • 13. November 1918
  • 4. Dezember 1918
  • 18. Dezember 1918

Full text

32 Sitzung am 2t . Februar 1018 Wissen Sie nicht, das weiß ich nicht, aber die Wahr­ Magistrat uns Auskunft darüber gibt, ivie weit die scheinlichkeit spricht dafür, daß, wenn die Krieger aus Beratungen mit Groß-Berlm gediehen sind und ob dem Felde zurückkehren, den Krankenkassen Ausgaben überhaupt ein Resultat abzusehen ist. Sollten die erwachsen, von deren Höhe w ir uns heute gar keine Verhandlungen mit Berlin resultatlos verlaufen, dann Borstellung machen können. Es handelt sich aber ist es unsere Wicht, selbst voranzugehen. auch gar nicht darum, ob die Krankenkassen auf Das gleiche gilt für das große Gebiet der A r­ irgendeiner Seite höhere Einnahmen haben, sondern beitslosenfürsorge. Soviel ich weiß, hat in den ich rede lediglich von der Belastung der .Kranken­ letzten Tagen eine Besprechung zwischen Vertretern kassen, und wenn Sie das nicht gelten lasten wollen, der verschiedenen Groß-Berliner Verwaltungen und meine Herren, dann sollten Sie doch bedenken, wen Vertretern gewerkschaftlicher Organisationen stattge­ venn, abgesehen von den Krankenkassen, die Erhöhung funden, die sich darüber einig waren, daß unbedingt- der Wegesätze trifft. Da ist in der Hauptsache der während der Übergangszeit eine Arbeitslosenunter­ Mittelstand, stützung eingeführt werden tmtß. Auch das erfordert große Ausgaben. Ich möchte nur bitten, daß Char (Sehr richtig!) lottenburg, wenn es dazu kommt, diese Gedanken in ose Tat umzusetzen, nicht an letzter Stelle marschiert, diejenigen Leute, die keiner Krankenkasse angehören. daß es vor allen Dingen bei der praktischen Aus­ Also gerade in bezug auf diejenigen, deren Interessen arbeitung dieses Planes dafür sorgt, daß die A r­ sonst angeblich hon Ihnen so warm vertreten werden, beitslosenunterstützung, die dann eingeführt wird, zeigen Sie Hier und zeigt der Magistrat, der uns vollkommen jedes armenpflegerischen Charakters ent­ -die Vorlage unterbreitet, daß er doch die Interessen kleidet wird. I n allen diesen Fragen ist ein Zu­ gerade dieser Schichten der Bevölkerung, die ja durch sammengehen mit Groß-Berlin notwendig. Diese den Krieg teilweise sehr in Mitleidenschaft gezogen Erwägung führt mich dazu, noch mit einigen Worten sind, nicht in genügendem Maße wahrt. W ir werden allgemeiner Natur auf die Verhältnisse in Groß- also im EtatSauSschuß auch hierüber erst noch ge­ Berlin einzugehen. nauere Auskunft erbitten. Aber ich glaub« schon Meiner Meinung nach ist es ein schwerer Feh­ jetzt sagen zu können, daß w ir aus grundsätzlichen ler. der sich einst -bitter rächen wird, wenn die Ver­ Erwägungen heraus der Erhöhung der Gebühren tretungen der Groß-Berliner Gemeinden die heu­ für die Verpflegung in den Krankenhäusern kaum tige Zersplitterung, die die Verwaltung erschweren unsere Zustimmung erteilen werben. und die Unkosten steigern, weiter ruhig mit an­ Meine Herren, das Schlimme bei unserer ganzen sehen. Im Gegenteil, sie haben die Pflicht, selbst Etatsberatung, nicht nur heute, sondern überhaupt Anregungen zu geben, um die Regierung auf den in den letzten Jahren, ist ja, daß die Zukunft so Weg einer zeitgemäßen Reform zu drangen. Dar­ ganz unsicher vor uns liegt. W ir wissen nicht, wann über sind w ir uns ja wohl alle einig, nicht nur in der Krieg beendet ist, w ir wissen nicht, welchen Aus­ diesem Saale, sondern weit darüber hinaus, ich gang er nimmt, und w ir wissen vor allem nicht, möchte sagen, in fast allen städtischen Körperschaften welche Aufgaben dann ihrer Lösung durch die Ge­ der Groß-Berliner Gemeinden, daß es so wie bis­ meinden harren. Aber wenn w ir mit einem bal­ her nicht weitergeht, daß der Versuch, den man mit digen Ende des Krieges rechnen — der Herr Vor­ dem Zweckverbandsgesetz gemacht hat, völlig versagt redner hat ja der Ansicht Ausdruck verliehen, daß: hat. S ta tt die Gegensätze auszugleichen, sind sie der Krieg noch in diesem Jahre zu Ende geht, und verschärft worden, und dieser Verschärfung leistet )vir wollen das alle hoffen — dann gilt es, schon meiner Meinung nach die neue Maßnahme, die heute jetzt die notwendigen Maßnahmen für die Ueber- im Provinziallandtag beschlossen ist, noch weiter qangszeit zu treffen. Da möchte ich auch bei Vorschub, ganz abgesehen davon, daß durch den von dieser Gelegenheit den Magistrat wieder daran er­ der Provinz beschlossenen Laftenausgleich Charlok- innern, wie unbedingt notwendig eS ist, vorbeugeikd tenbuvg finanziell in Mitleidenschaft gezogen wird a u f' dem Gebiete der Wohnungsfürsorge zu wirken. — w ir haben eben aus dem Munde des Herrn W ir haben uns über diese Frage schon zu wieder­ Kämmerers gehört, daß uns diese Maßnahmen jähr­ holten Malen sehr eingehend in der Stadtverord­ lich 600 000 a lt kostet — , ganz abgesehen davon nentenversammlung unterhalten, und dem Magistrat haben lv ir als Glied Groß-Berlins auch ein drin­ ist eindringlichst von allen Seiten zu Gemüte ge­ gendes Interesse daran, uns gegen eine solche Maß-^ führt worden, ivie groß >das Wohnungselend, die nähme zu erklären. Es ist ja zu spät, da die Ent­ Wohnungsnot gerade in Charlottenburg ist. M ir ist scheidung bereits gefallen ist. W ir haben aber ein inzwischen mitgeteilt worden, daß es in Charlotten­ Interesse daran, uns dagegen zu erklären: w ir soll­ burg bereits so weit gekommen ist, daß kinderreiche ten aus Evlvägungen allgemein-politischer A rt diesem Familien hier im Weichbilde der Stadt überhaupt Projekt widersprechen, weil die Interessengegen­ keine kleinere und preiswerte Wohnung mehr finden, sätze zwischen Berlin und! den Nachbargemeinden daß es schon Fälle gibt, in denen Einwohner ledig­ dadurch nur verschärft werden. Der Lastenausgleich lich deshalb, weil sie hier keine Wohnung fanden, ge­ an sich ist ein guter Gedanke, er ist auch kein neuer zwungen waren, in eine andere Gemeinde überzu­ Gedanke, Aber entweder sollte man den Lastenaus­ siedeln. Ich glaube, da dürfen w ir keine Zeit ver­ gleich über ganz Preußen einführen oder man sollte säumen. W ir sind das unserer Bevölkerung, wir ihn im Rahmen des Zweckverbandes " einführen. sind es vor allem der Gesundheit unserer Bevölkerung Allerdings wäre dann die Vorbedingung, daß der schuldig, daß w ir auf diesem Gebiete etwas schneller Zweckveiband eine ganz andere Organisation so­ arbeiten. Die Stadtverordnetenversammlung hat wohl in bezug auf die Abgrenzung als in b^zug einmütig ihrer Meinung dahin Ausdruck verliehen, auf die Zusammensetzung der Verbandsversämm daß in Gemeinschaft mit Groß-Berlin Maßnahmen lung und den Umfang des Aufgabenkreises erhielte. aus dem Gebiete des Wohnungswesens ergriffen Auf Einzelheiten des Etats möchte ich bei der werden sollen. Ich möchte dringend bitter^ daß der vorgerückten Stunde nicht weiter eingehen. Nur das

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