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Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1916, XXV. Jahrgang, Nr. 1-53 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1916, XXV. Jahrgang, Nr. 1-53 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Titel:
Berliner Architekturwelt : Zeitschrift für Baukunst, Malerei, Plastik und Kunstgewerbe der Gegenwart
Erschienen:
Berlin 1919
Erscheinungsverlauf:
1.1899 - 21.1919
ZDB-ID:
2264139-7 ZDB
Spätere Titel:
Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
720 Architektur
Sammlung:
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst
Berliner Zeitungen, Zeitschriften
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1902
Sprache:
Deutsch
Dewey-Dezimalklassifikation:
720 Architektur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-9148130
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Zeitungen, Zeitschriften
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen

Ausgabe

Titel:
H. 9

Schnellzugriff

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  • Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain)
  • Ausgabe 1916, XXV. Jahrgang, Nr. 1-53 (Public Domain)
  • Nr. 1, 2. Januar 1916
  • Nr. 2, 9. Januar 1916
  • Nr. 3, 16. Januar 1916
  • Nr. 4, 23. Januar 1916
  • Nr. 5, 30. Januar 1916
  • Nr. 6, 6. Februar 1916
  • Nr. 7, 13. Februar 1916
  • Nr. 8, 20. Februar 1916
  • Nr. 9, 27. Februar 1916
  • Nr. 10, 5. März 1916
  • Nr. 11, 12. März 1916
  • Nr. 12, 19. März 1916
  • Nr. 13, 26. März 1916
  • Nr. 14, 2. April 1916
  • Nr. 15, 9. April 1916
  • Nr. 16, 16. April 1916
  • Nr. 17, 23. April 1916
  • Nr. 18, 30. April 1916
  • Nr. 19, 7. Mai 1916
  • Nr. 20, 14. Mai 1916
  • Nr. 21, 21. Mai 1916
  • Nr. 22, 28. Mai 1916
  • Nr. 23, 4. Juni 1916
  • Nr. 24, 11. Juni 1916
  • Nr. 25, 18. Juni 1916
  • Nr. 26, 25. Juni 1916
  • Nr. 27, 2. Juli 1916
  • Nr. 28, 9. Juli 1916
  • Nr. 29, 16. Juli 1916
  • Nr. 30, 23. Juli 1916
  • Nr. 31, 30. Juli 1916
  • Nr. 32, 6. August 1916
  • Nr. 33, 13. August 1916
  • Nr. 34, 20. August 1916
  • Nr. 35, 27. August 1916
  • Nr. 36, 3. September 1916
  • Nr. 37, 10. September 1916
  • Nr. 38, 17. September 1916
  • Nr. 39, 24. September 1916
  • Nr. 40, 30. September 1916
  • Nr. 41, 8. Oktober 1916
  • Nr. 42, 15. Oktober 1916
  • Nr. 43, 22. Oktober 1916
  • Nr. 44, 29. Oktober 1916
  • Nr. 45, 5. November 1916
  • Nr. 46, 12. November 1916
  • Nr. 47, 19. November 1916
  • Nr. 48, 26. November 1916
  • Nr. 49, 3. Dezember 1916
  • Nr. 50, 10. Dezember 1916
  • Nr. 51, 17. Dezember 1916
  • Nr. 52, 24. Dezember 1916
  • Nr. 53, 31. Dezember 1916
  • Farbkarte

Volltext

Berliner Illustrirte Zeitung. 
wo er Hoyer traf, der sich mit den Damen unterhielt. „Ich will auch mit,“ erklärte der Doktor sie sich entschuldigen, „aber wir Menschen bleiben 
Braf Hoyer trug die Uniform eines Hauptmanns und schüchtern. klein.“ 
war gekommen, um Abschied zu nehmen. „Bravo, Karlchen! Das läßt sich hören. Alle „Ich glaube es nicht, Fräulein Clara. Vielleicht 
„Guten Tag, Karlchen,“ rief er fröhlich. Mann an Bord.“ stimmt es für die Leute, die zu Haus sitzen. Wer 
Der Doktor betrachtete erstaunt die Uniform des „Er ist so kurzsichtig,“ meinte Elisabeth zögernd. draußen vor dem Feind steht, der ist mit seiner Zeit 
Freundes. „Donnerwetter, Du bist ja Häuptlingl“ Komm' mit mir, Karlchen,“ rief Hoyer fröh. gewachsen, der ist größer geworden als wir ahnen.“ 
„Kein Mensch hatte eine Ahnung,“ sagte Elisa- lich. „Ich drücke Dich schon durch. Sollst es gut Clara schüttelte traurig den Kopf. „Die Men— 
heth, „daß unser lieber Freund einen so hohen Rang haben bei mir.“ schen können sich nicht ändern, Graf Hoyer.“ 
hekleidet.“ „Du willst mich mitnehmen, Hoyer?“ fragte der „Sie dürfen das nicht sagen, Fräulein Clara.“ 
„Ich bin immer ein bescheidener Mitbürger ge- Doktor freudig. „Es ist meine Ueberzeugung. Wir können in 
wesen, Frau Spreckelmann,“ entgegnete Hoyer ver— „Natürlich, gern, aber Du mußt Dich in ein Augenblick der Not Helden sein, gewiß, aber nach 
gnügt. paar Stunden reisefertig machen. Ich fahre heut her, wenn der große Augenblick vorüber ist, sinker 
„Aber jetzt wird es Ernst,“ sagte Clara, , wenn abend los. Du brauchst ja nicht viel einzupacken. wir wieder zurück. Das ist menschlich, und wir 
sogar die Deutschen dänischer Nation ins Feld Eine Pappschachtel genügt.“ dürfen niemandem einen Vorwurf daraus machen 
ziehen.“ Der Doktor reichte ihm die Hand. „Ich danke denn es ist immer so gewesen. Was hat den Fran⸗ 
„Erstens muß ich, Fräulein Clara,“ erklärte Dir, Hoyer. Ich gehe einpacken.“ Er wendete sich zosen ihre große Revolution genützt? Freiheit 
Graf Hoyer, „zweitens will ich, weil ich mein schönes ilig zum Gehen. Elisabeth folgte ihm gesenkten Gleichheit, Brüderlichkeit. Wer lacht da nicht? Wie 
Gut Drielakermoor nicht gern in moskowitischer Ver- dauptes. die Schafe lassen sie sich von ein paar ehrgeizigen 
waltung sehen möchte, und drittens habe ich per— „Wir treffen uns um acht Uhr vor dem Bahn⸗ und eitlen Advokaten zur Schlachtbank führen.“ 
sönlich mit den lieben britischen Vettern einen alten hof,“ rief ihm Hoyer nach. „Sie haben nur scheinbar recht,“ antwortete 
Streit auszutragen.“ „Glauben Sie, daß man ihn trot seiner schlechten Hoyer nachdenklich. „Es kommt darauf an, ob wir 
„Sie überraschen mich, Graf Hoyer,“ meinte Augen nehmen wird?“ fragte Clara befangen. im entscheidenden Augenblick unseren Mann stellen. 
Clara lächelnd. „Ich hätte Ihnen niemals so viel „Ich hoffe es, oder wäre es Ihnen lieber, wenn und das tun wir Deutschen, weiß Gott. Mehr ver 
kriegerische Gesinnung zugetraut.“ man ihn wieder nach Haus schickte?“ langen und erwarten wir nicht von unseren Brü— 
„Sie haben vollkommen recht, Fräulein Clara. „Rein, gewiß nicht,“ wehrte sie hastig ab. „Er dern. Stellen Sie sich einmal, bitte, vor, daß auch 
Ich bin eigentlich gegen Krieg. Das heißt, mein wäre zu unglücklich, wenn er hier sitzen müßte. Ee im Frieden lauter Helden in unserer Heimat umher⸗ 
Verstand ist gegen den Krieg, weil er nur vorläufige geht mir nur um den Vater.“ liefen. Das wäre unerträglich.“ 
Entscheidungen bringt, wie die Juristen sagen, und „Ein jeder, der draußen steht, hat Vater und Clara lächelte. „Ich rede Unsinn, verzeihen Sie 
keine endgültige Löfung. Mein Herz freilich ist für Mutter, Fräulein Clara.“ Es ist wahrhaftig ein Glück, daß es so ist und nicht 
den Krieg. Ich will dabei sein, wenn die Engländer Clara gab keine Antwort und blickte zur Erde anders.“ 
eins über ihre freche Schnauze kriegen.“ „Sie dürfen den Kopf nicht sinken lassen,“ sagte Hoyer stand auf und sagte ein wenig unsicher 
„Was hast Du gegen die netten Engländer?“ er herzlich. „Eine jede Kugel trifft nicht. Es dauert „Jetzt muß ich aber gehen. Es wird Zßeit.“ 
fragte der Doktor lächelnd. auch eine ganze Weile, bis Karlchen ausgebildet wird „Was soll ich Ihnen zum Abschied wünschen?“ 
„Wir Dänen werden 1801 und 1807 niemals und ins Feld darf. Inzwischen ist der Krieg zu fragte sie bewegt. 
vergessen,“ antwortete Hoyer mit ernster Miene. Ende. Davon bin ich überzeugt.“ „Nichts, Fräulein Clara. Meine Wünsche sind 
„Ein Graf Hoyer war Offizier auf der „Prövesteenen“, „Ich bin nicht kleinmütig und verzagt, Graf begraben.“ 
die 1801 von den britischen Schurken in Brand ge- Hoyer, das dürfen Sie mir glauben. Ich weiß aber, „Sie sprechen wie ein alter Mann, Graf Hoyer.“ 
schossen wurde. Das Meer hat nicht Wasser genug, wie sehr mein Vater an seinem einzigen Sohn hängt. „Bin ich auch gewissermaßen.“ 
um die Schande dieses Ueberfalls reinzuwaschen.“ Er würde diesen Verlust nicht überleben.“ Er seufzte unwillkürlich. Dann riß er sich zu— 
Sie blickten gleichzeitig auf die See hinaus, nach „Wir kommen zurück,“ sagte Hoyer zuversichtlich. sammen und sagte spöttisch: „Sie sollten mir eigent- 
den fernen dänischen Inseln, die wie ein blasser Sie sah ihn dankbar an und versuchte zu lächeln. lich dankbar sein, Fräulein Clara.“ 
Strich am Horizont standen. Er saß schweigend neben ihr, im Frieden des „Warum, Graf Hoyer?“ 
„Darum gehe ich gern mit,“ sagte Hoyer nach sommerstillen Gartens, und fand keinen Abgang. „Weil ich Sie nicht um Ihre Hand gebeten 
einer Weile nachdenklich. „Es ist eine aroße Zeit,“ sagte Clara, als wollte habe.“ 
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