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Die Grandidiers / Rodenberg, Julius (Public Domain)

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fullscreen: Die Grandidiers / Rodenberg, Julius (Public Domain)

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Periodical

Other:
Berlin / Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft
Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg <Ludwigsfelde>
Berlin / Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Title:
Fachbrief Englisch / Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft ; LISUM Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg
Publication:
Berlin 2013
Dates of Publication:
Nr. 1.2004-27.2013
Scope:
Online-Ressource
ZDB-ID:
2764219-7 ZDB
Succeeding Title:
Fachbrief Moderne Fremdsprachen
Urban Studies:
Kws 575 Soziale Infrastruktur: Bildung
DDC Group:
370 Erziehung, Schul- und Bildungswesen
Collection:
Communal services,services for the public
Copyright:
Rights reserved
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
2005
Urban Studies:
Kws 575 Soziale Infrastruktur: Bildung
DDC Group:
370 Erziehung, Schul- und Bildungswesen
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-223612
Copyright:
Rights reserved
Accessibility:
Free Access
Collection:
Communal services,services for the public

Contents

Table of contents

  • Die Grandidiers / Rodenberg, Julius (Public Domain)
  • Cover
  • Title page
  • Contents
  • Preface
  • Erstes Buch
  • Herrn und Frau Grandidiers größter Kummer
  • Herr George Grandidier führt seinen Sohn auf den rechten Weg
  • Herr Professor Bestvater in seinen Werken
  • Der Oberst und seine Mannschaften treten an
  • Der Oberst und die Seinen genießen die Gastfreundschaft des Hauses
  • Man speist zu Nacht und Herr Grandidier erzählt eine Geschichte
  • Der Oberst in seiner Häuslichkeit
  • Der Oberst macht Visite bei Fräulein Huncks
  • Der verlorene Sohn
  • Zweites Buch
  • Die Fremden
  • Die neue Heimat
  • Freund und Feind
  • Was man in der Jugend wünscht
  • Herrn Grandidiers Villa
  • Kleiner Krieg, nebst der Beschreibung derjenigen, die ihn führten
  • Die Freundenbotschaft
  • Fête du Refuge
  • Drittes Buch
  • O Schwalben meines Heimatslandes!
  • Die Begegnung
  • Geständnis
  • Frühling in der Mark
  • Ein Sommertag
  • Das Gewitter steigt herauf
  • "Auferstehen soll aus unseren Gebeinen ein Rächer!"
  • Maintenons! (Alter Hugenottenruf)
  • Viertes Buch
  • Der alte Grandidier erwacht
  • Herr Grandidier versöhnt sich mit dem Oberst, und dieser dankt ab
  • Nachricht von Helene
  • Die Fahrt ins Elsaß
  • Die Nacht im Pfarrhause
  • Auf Straßburgs Trümmern
  • Für immer vereinigt
  • Advertising
  • Cover back
  • ColorChart

Full text

Man speist zu Nacht und Herr Grandidier er—⸗ 
zählt eine Geschichte 
Die Gäste des Herrn Grandidier hegten nach dieser Szene 
wischen Vater und Sohn nicht die besten Erwartungen in 
bezug auf die Freuden der Tafel, denen sie entgegengingen. 
Man hatie sich im Hause daran gewöhnt, das peinliche Ver— 
hältnis so hinzunehmen wie es war; man sagte sich, daß es 
in jeder Faͤmilie mehr oder weniger einen Punkt gebe, den 
man nicht berühren und von dem man nicht reden dürfe, 
dabei beruhigte man sich. Niemand fiel es ein, hier tätig 
einzugreifen; dem einen fehlte die Einsicht, dem anderen die 
Energie und allen zusamnien der Mut, Herrn Erandidier 
mit Ernst und Entschiedenheit zu widersprechen. Es war 
immer bei schwächlichen Versuchen geblieben, welche die 
Sache schlimmer gemächt anstätt besser, weil alle damit ge— 
endet hatten, Herrn Grandidier wenn nicht recht zu geben, 
so doch in der Reinung zu belassen, daß er Recht habe. So 
stand Eduard zuletzt ganz allein, ganz isoliert; eine Entfrem⸗ 
dung war eingetreten zwischen den Familiengliedern und 
ihm, mit Ausnahme der Mutter, welche das Verständnis des 
Herzens für den Sohn hatte, für seine Leiden und Kämpfe, 
wiewohl sie deren Grund nicht begriff. Sie wußte, daß ihr 
Sohn uͤnglücklich sei, und liebte ihn deswegen mit einer um 
so zärtlicheren Liebe; die übrigen gaben sich den Anschein, zu 
glauben, daß alles in Ordnung sei, was unker den Umständen 
jedenfalis das Bequemste war. 
„Allein ein Auftritt wie der geschilderte mußte diese ge⸗ 
fällige Täuschung zerstören und für den Augenblick allen Be— 
teiligten ein Gefühl von Unbehagen geben, welches, nament⸗ 
lich wenn man zu Tische gehen will, sich recht zur Unzeit ein— 
stellt. Aber die Türen zu dem Speifesaale standen weit offen, 
man sah den Schimmer von Silber, von Kristall, von Por⸗ 
zellan und weißem Linnen, die Gaskronen braunten, man 
mußte sich wohl oder übel entschließen, die Pflichten des 
Abends zů erfulen. Slumm und mit einem Ausdruck von 
Kondolenz, die dem traurigen Anlaß entsprach, gab der ganz 
in Schwarz gekleidete Diener des preußischen Staates seiner 
Schwiegerinn tier den Arm; Herr Süchier besann sich ver—⸗ 
geblich auf einen Einfall, welcher das plötzlich aufgestiegene 
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