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Geopolitik auf Rädern / Aydın, Yaşar (CC BY)

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CC BY: Namensnennung 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Monografie

Verfasser:
Aydın, Yaşar
Titel:
Geopolitik auf Rädern : die Neupositionierung der türkischen Automobilindustrie / Yaşar Aydın ; Stiftung Wissenschaft und Politik - Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit ; CATS - Centrum für angewandte Türkeistudien
Erschienen:
Berlin: SWP, [Oktober 2025]
Sprache:
Deutsch
Zusammenfassung:
Zusammenfassung: Die Türkei ist nicht nur ein wichtiger Absatzmarkt für deutsche Kraftfahrzeuge, sie exportiert zugleich in bedeutendem Umfang Automobile und diverse Komponenten nach Deutschland. Durch ihre Einbindung in die deutschen Lieferketten tragen türkische Zulieferer maßgeblich zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie bei. Allerdings sieht sich die türkische Autoindustrie mit komplexen wirtschaftlichen, technologischen und geopolitischen Herausforderungen konfrontiert: Handelshemmnisse, Verschärfung des internationalen Wettbewerbs, makro­ökonomische Ungleichgewichte. Diese Herausforderungen gewinnen nun auch für die deutsche Automobilwirtschaft und Sicherheitspolitik an Relevanz - bergen sie doch sicherheits- und geoökonomische Risiken und könnten die deutsch-türkische Verflechtung schwächen. Türkische Autohersteller und Regierungsvertreter reagieren auf die genannten Herausforderungen mit einer strategischen Neupositionierung hin zu Digitalisierung und Elektrifizierung. Daraus ergeben sich neue Kooperationschancen mit Deutschland
Fußnote:
Gesehen am 29.10.2025
Open Access
Namensnennung 4.0 International
Archivierung/Langzeitarchivierung gewährleistet
VÖBB-Katalog:
35455351
Schlagworte:
Türkei ; Deutschland ; China ; Europäische Union ; Kraftfahrzeugindustrie ; Geopolitik ; türkische Automobilindustrie ; deutsche Automobilindustrie ; Lieferketten ; Wettbewerbsfähigkeit ; Elektromobilität ; E-Mobilität ; Mobilitätswende ; Produktionsstandort Türkei ; türkische Autohersteller ; chinesische Autohersteller ; Togg ; BYD ; Tesla ; türkische Wirtschaft ; Technologie ; Geopolitik ; Sicherheitspolitik ; Neupositionierung türkische Automobilindustrie ; Türkei ; China ; Deutschland ; EU ; USA ; Nato ; Sicherheitsrisiken E-Autos
ZLB-Systematik:
Wirtschaft
URN:
urn:nbn:de:101:1-2511211923403.775724295431
Sammlung:
Wirtschaft
Copyright:
CC BY
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Verfasser:
Aydın, Yaşar
Titel:
Geopolitik auf Rädern : die Neupositionierung der türkischen Automobilindustrie / Yaşar Aydın ; Stiftung Wissenschaft und Politik - Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit ; CATS - Centrum für angewandte Türkeistudien
Erschienen:
Berlin: SWP, [Oktober 2025]
Sprache:
Deutsch
Zusammenfassung:
Zusammenfassung: Die Türkei ist nicht nur ein wichtiger Absatzmarkt für deutsche Kraftfahrzeuge, sie exportiert zugleich in bedeutendem Umfang Automobile und diverse Komponenten nach Deutschland. Durch ihre Einbindung in die deutschen Lieferketten tragen türkische Zulieferer maßgeblich zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie bei. Allerdings sieht sich die türkische Autoindustrie mit komplexen wirtschaftlichen, technologischen und geopolitischen Herausforderungen konfrontiert: Handelshemmnisse, Verschärfung des internationalen Wettbewerbs, makro­ökonomische Ungleichgewichte. Diese Herausforderungen gewinnen nun auch für die deutsche Automobilwirtschaft und Sicherheitspolitik an Relevanz - bergen sie doch sicherheits- und geoökonomische Risiken und könnten die deutsch-türkische Verflechtung schwächen. Türkische Autohersteller und Regierungsvertreter reagieren auf die genannten Herausforderungen mit einer strategischen Neupositionierung hin zu Digitalisierung und Elektrifizierung. Daraus ergeben sich neue Kooperationschancen mit Deutschland
Fußnote:
Gesehen am 29.10.2025
Open Access
Namensnennung 4.0 International
Archivierung/Langzeitarchivierung gewährleistet
VÖBB-Katalog:
35455351
Schlagworte:
Türkei ; Deutschland ; China ; Europäische Union ; Kraftfahrzeugindustrie ; Geopolitik ; türkische Automobilindustrie ; deutsche Automobilindustrie ; Lieferketten ; Wettbewerbsfähigkeit ; Elektromobilität ; E-Mobilität ; Mobilitätswende ; Produktionsstandort Türkei ; türkische Autohersteller ; chinesische Autohersteller ; Togg ; BYD ; Tesla ; türkische Wirtschaft ; Technologie ; Geopolitik ; Sicherheitspolitik ; Neupositionierung türkische Automobilindustrie ; Türkei ; China ; Deutschland ; EU ; USA ; Nato ; Sicherheitsrisiken E-Autos
ZLB-Systematik:
Wirtschaft
URN:
urn:nbn:de:101:1-2511211923403.775724295431
Sammlung:
Wirtschaft
Copyright:
CC BY
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

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  • Sitzungsberichte der Verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung (Public Domain)
  • Ausgabe 3.1919/21 36. bis 49. Sitzung (27. Juni bis 19. Juli 1919) (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • 36. Sitzung, Freitag den 27. Juni 1919
  • 37. Sitzung, Dienstag den 1. Juli 1919
  • 38. Sitzung, Mittwoch den 2. Juli 1919
  • 39. Sitzung, Donnerstag den 3. Juli 1919
  • 40. Sitzung, Freitag den 4. Juli 1919
  • 41. Sitzung, Dienstag den 8. Juli 1919
  • 42. Sitzung, Mittwoch den 9. Juli 1919
  • 43. Sitzung, Donnerstag den 10. Juli 1919
  • 44. Sitzung, Freitag den 11. Juli 1919
  • Nachtrag zum wörtlichen Bericht über die 44. Sitzung vom 11. Juli 1919
  • 45. Sitzung, Dienstag den 15. Juli 1919
  • 46. Sitzung, Mittwoch den 16. Juli 1919
  • 47. Sitzung, Donnerstag den 17. Juli 1919
  • 48. Sitzung, Freitag den 18. Juli 1919
  • Nachtrag zur 48. Sitzung vom 18. Juli 1919
  • 49. Sitzung, Sonnabend den 19. Juli 1919
  • Vorkommnisse nach der Sitzung der verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung am 19 Juli 1919
  • Farbkarte

Volltext

3197 BVerfassunggebende Preußische Landesversammlung 42. Sitzung am 9. Juli 1919 3198
[SausShalt der Sandels- und Gewerbever- sein wird, sich der Pflege des Genossenschaft3wesen3 zu
waltung] widmen.
(Allseitiger Beifall)
[Fischbe>, Handels5minister] I< freue mich, daß die Gegensäße, die früher in bezug
. EEE | D ; auf alle diese Fragen des Mittelstandes aufeinanderdie
 dem Staat allein die Nachtwächteraufgabe zuschieben 1rallten, ausgeglichen sind gerade in der gemeinsc<aftlichen
wollte. Man hatte si in der Erkenntnis zujammen- beit auf dem Gebiete des Genossenschaft3wesens, und
gefunden, daß der Staat wohl die Funktion habe, daß man da erkannt hat, wie hier der Weg gewiesen ist,
hindernd im Wege stehendes wucherndes Gerank zu be- durch Selbsthilfe sich gegenseitig aufzurichten. Mit dem
jeitigen, gesunde Triebe zu shüßen, dem Kleingewerbe &Scrxn Abgeordneten E [| ex drü>e ich auch meine Freude
Luft. und Licht zuzuführen und ihm den Organisations- darüber aus, daß es gelungen ist, zwischen den großen
rahmen zu geben, innerhalb dessen er sich nun auf Grund genossenschaftlichen Verbänden, dem allgemeinen
eigener Kraft betätigen konnte. Wenn der Staat diese Vorbande und dem Hauptverbande der Hand-Verpflichtungen
 schon vor den Geschehnissen der leßten 1yerker-Genossenschaften jenen Beschluß herbeizuführen, der
Jahre erkannt hat, wird er sich heute noch viel mehr darauf hinausläuft, beide miteinander zu verschmelzen.
dieser Pflicht bewußt jein müssen, da der gegenwärtige I< hoffe, daß diesem Beschluß, der am Montag vom
Notstand dur< die kriegerischen Ereignisse, durc) den Sauptverbande gefaßt worden ist, recht bald weitere Folge
Zwang, den die Gemeinschaft auf die einzelne Persönlichkeit egeben wird, und daß dann viribus unitis beide Verbände
ausgeübt hat, eingetreten ist. Der preußische Staat ist 3usfammenarbeiten und eine Stüße bilden desjenigen,
aber auch bereits bemüht, nach Möglichkeit das zu leisten, jyas das Hauptbollwerk, die Hauptfestung in dem Kampfe
was er zur Wiederaufrichtung unseres Mittelstandes, des iür die Existenz unseres gewerblichen Mittelstandes in
Handwerts und fleingewerbeireibenden Kaufmannsstandes 56x nächsten Zeit sein wird: das Genossenschaft8wesen.
un kann.
0. . . . (Bravo!)
Sc<on mein Herr Amts8vorgänger hat auf diesem ; nN ,
Gebiete diejenigen Maßregeln in die Wege geleitet, die JI<h werde mich auc) bemühen, wie es shon zu
nach der Auffassung des Handelsressorts in seinen Auf- Anfang von mir in Aussicht gestellt war, für allgegabenkreis
 entfielen. Vor über Jahresfrist sind im Landes- meine Zwecke des Genossenschaftswesens Fonds zur Vergewerbeamt
 unter Zuziehung von Sachverständigen und fügung zu halten. Ob die Finanzlage des Staates
Vertretern des Gewerbes Beratungen gepflogen und eine zgestatiet, alle Wünsche auf diesem Gebiete zu erfüllen,
Reihe von einschlägigen Vorbereitungen getroffen. Nach- kann ich heute nicht jagen. Soweit es in meinen Kräften
dem dann der Waffenstillstand geschlossen war, haben wix liegt, werde iH danach streben, aus solchen allgemeinen
uns bemüht, diese Dinge in die Praxis zu überführen. Fonds für bestimmte Zwecke Beihilfen zu gewähren, und
. . , , 7 : 5 114 8
Diese nach verschiedenen. Richtungen hin getroffenen Vor- 3war unter jachverständiger Beteiligung des Handwerks,
bereitungen sind ja im Ausschuß eingehend erörtert und des Gewerbes selbst. I< habe mit dem Beginn dieses
von dem Herrn Berichterstatter vorgetragen worden. Jahres, gerade um eine solche enge Fühlungnahme mit
Zunächst haben wir uns bemüht, dem Handwerke dem Gewerbe selbst herbeizuführen, von ihm Befruchtung
R t . ; d 00. Anutcabe am für die Tätigkeit . meines Ministeriums zu erlangen, in
ohstoffe zuzuführen; und unjere Aufgäbe ging dem Lande8gewerbeamt eine Abteilung B organisiert,
namentlich dahin, für eine sja<hgemäße Organijation zur deren Aufgabe und Zwe> es ist, unter Heranziehung
Zuführung von Rohstoffen zu sorgen, damit nicht unter 70 bverständiger Mitglieder und Berater besondere Aufdem
 Einfluß der Großen der Kleingewerbetreibende leer 1m erffamkeit dem Handwerk, der Gewerbeförderung und
ausging. Wir sind auch bestrebt gewesen, was von ver- dem Genossenschaft8wesen zuzuwenden.
shiedenen Herren erörtert worden ist, dem Handwerk Weitere Bemühungen des Ministeriums gingen dahin
jeinen Anteil bei der Vergebung von Heeresgerät zuu nd hier in Verbindung mit anderen Ministerien,
kommen zu lassen. Die preußische Regierung verfügt ja inbesondere mit dem Ministerium der öffentlichen Araber
 diese Dinge nicht selbst; in dem von dem Hertin beiten =. dem Handwerk Arbeit und Aufträge zuzu-Vorredner
 erwähnten Erlaß vom 18. April konnte ih nur weisen, sowie eine Ordnung des Submission3wesens
organisatorische Anordnungen treffen. Im übrigen sind herbeizuführen, wie sie vom Handwerk seit langer Zeit
aber diese Gegenstände jelbst in der Verfügungsgewalt angestrebt wird, die es ihm ermögliht, auch an der
des Reiches, und wenn Klagen erhoben werden, daß das Vergebung öffentlicher Arbeiten in Konkurrenz mit dem
Heeresgerät und die Rohstoffe no< immer nicht in die Großgewerbe teilzunehmen. Wir können in dieser Be-Hände
 der Interessenten gekommen sind, so liegt die ziehung dem Herrn Minister der öffentlichen Arbeiten
Schuld nicht auf unserer Seite, sondern auf der Seite dankbar sein, daß er durc< Anordnungen, die im Laufe
derjenigen, die das Verfügungsre<ht darüber haben, und dr legten Monate ergangen sind, dem Wunsche des
die mit ihren Einrichtungen heute noch im Rücstande sind. des Gewerbes entgegengekommen ist
(Sehr wahr!) Für den Nachwuchs für das Handwerk und jeine
| N 7 EBENSEE ja<hgemäße Ausbildung wird soweit wie möglich Sorge
Wir haben uns weiter bemüht, für die Zuführung getragen. I< will mich bemühen, die zahreichen Wünsche,
von Kredit, der dem Handwerk durc) den Zusammen- die auf diesem Gebiete heute hervorgetreten find, soweit
bruch jeiner Existenzen vielfac<ß abhanden gekommen war, 68 angängig ist, zu prüfen und zu berücksichtigen. Der
Sorge zu tragen. Auch hier sind organisatorische Ein- besonderen Beschwerde, die der Herr Vorredner erwähnt
richtungen getroffen; wir “haben die zur Verfügung ge- hat, werde ich nachgehen.
stellten Fonds des Staates, der Provinzen für die Kriegs- Meine Damen und Herren, Teilnahme, Mityilfskassen
 zu diesem Zwe> herangezogen. Wir wollen wirkung, Mitbestimmung am eigenen Geschi>: das
die Genossenschaften damit unterstüßen, ihnen Kapital sind ja allgemeine Kennzeichen der Bestrebungen =- wie ich
zuführen und auch teilweise das Risiko abnehmen, wenn jagen möchte: der berechtigten Bestrebungen unserer
jie Kriegsteilnehmer, zum Teil auch Nichtkriegsteilnehmer Tage, nicht nur im gewerblichen Mittelstande, sondern
aus dem Kleingewerbestande mit Kredit versehen. überall, besonders auch im Arbeiterstande. Gewiß,
I< bin überhaupt dex Meinung, daß es in Zukunft wir haben diese Bestrebungen auc< vor dem Kriege
eine Hauptaufgabe des Handel8- und Gewerbeministeriums gehabt. Wir haben s<on früher mancherlei Organisationen
            

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