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Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1963, IV. Wahlperiode, Band I, 1.-23. Sitzung (Public Domain)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

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Full text: Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1963, IV. Wahlperiode, Band I, 1.-23. Sitzung (Public Domain)

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Audio

Author:
Tremayne, Peter
Title:
Sein Blut komme über euch - Historischer Kriminalroman - Schwester Fidelma ermittelt, Band 36 (Ungekürzt) / Peter Tremayne
Translator:
Wohl, Bela
Edition:
Ungekürzte Lesung, ungekürzte Ausgabe
Publication:
Berlin: Aufbau Verlage GmbH & Co. KG, 2025
Language:
German
Note:
Archivierung/Langzeitarchivierung gewährleistet
ISBN:
978-3-7570-1901-3
VÖBB-Katalog:
35447209
Series:
Schwester Fidelma ermittelt ; Band 36: Sein Blut komme über euch - Historischer Kriminalroman
Keywords:
Historische Kriminalromane
Classification:
Literatur
URN:
urn:nbn:de:101:1-2511051740282.322026307936
Collection:
Literatur
Copyright:
Rights reserved
Accessibility:
Eingeschränkter Zugang mit Nutzungsbeschränkungen

Contents

Table of contents

  • Stenographischer Bericht (Public Domain)
  • Ausgabe 1963, IV. Wahlperiode, Band I, 1.-23. Sitzung (Public Domain)
  • Title page
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 1 (1), 8. März 1963
  • Nr. 2 (2), 8. März 1963
  • Nr. 3 (3), 11. März 1963
  • Nr. 4 (4), 18. März 1963
  • Nr. 5 (5), 25. März 1963
  • Nr. 6 (6), 4. April 1963
  • Nr. 7 (7), 18. April 1963
  • Nr. 8 (8), 2. Mai 1963
  • Nr. 9 (9), 16. Mai 1963
  • Nr. 10 (10), 6. Juni 1963
  • Nr. 11 (11), 20. Juni 1963
  • Nr. 12 (12), 12. Juli 1963
  • Nr. 13 (13), 3. September 1963
  • Nr. 14 (14), 5. September 1963
  • Nr. 15 (15), 19. September 1963
  • Nr. 16 (16), 3. Oktober 1963
  • Nr. 17 (17), 17. Oktober 1963
  • Nr. 18 (18), 7. November 1963
  • Nr. 19 (19), 21. November 1963
  • Nr. 20 (20), 5. Dezember 1963
  • Nr. 21 (21), 18. Dezember 1963
  • Nr. 22 (22), 20. Dezember 1963
  • Nr. 23 (23), 20. Dezember 1963

Full text

16. Sitzung vom 3. Oktober 1963 
375 
Lorenz (CDU): Herr Präsident! Meine Damen und 
Herren! Auch wir finden den Antrag interessant 
und wesentlich; er birgt eine Reihe von komplexen 
Fragen, über die wir im Ausschuß sprechen werden. Ich 
möchte die Debatte nicht unnötig verlängern, sondern 
nur noch hinzufügen, daß es wohl zweckmäßig er 
scheint, eine Stellungnahme der Kirchen einzuholen, weil 
ja die Kirchen sehr wesentlich an dieser Sache mit- 
wirken müssen. Ich glaube, daß es gut wäre, wenn man 
das im Ausschuß täte, und in diesem Sinne sind auch 
wir für die Ausschußüberweisung und sehen den Be 
ratungen mit Interesse entgegen. 
Präsident Bach: Weitere Wortmeldungen liegen nicht 
vor. Der Ältestenrat empfiehlt, den Antrag dem Aus 
schuß für Wissenschaft und Kunst und dem Ausschuß 
für Schulwesen, diesem federführend, zu überweisen. 
Wer der Überweisung an diese Ausschüsse zustimmen 
will, den bitte ich um das Handzeichen. - Ich bitte um 
die Gegenprobe. - Einstimmig so beschlossen. 
Lfd. Nr. 14, Drucksache 262: 
Antrag der Fraktion der CDU über Tarifsituation 
bei der BVG. 
Das Abgeordnetenhaus wolle beschließen: 
Der Senat wird beauftragt, fachgutachtliche 
Untersuchungen zur Situation der Berliner Ver 
kehrsbetriebe (BVG) unter Berücksichtigung der 
gesamten Berliner Verkehrsentwicklung einzu 
holen und diese dem Abgeordnetenhaus vorzu 
legen. 
Das Wort zur Begründung hat Herr Abgeordneter 
Giersch. 
Giersch (CDU): Herr Präsident! Meine Damen und 
Herren! Mit dem Antrag werden fachgutachtliche Un 
tersuchungen gefordert, die unseres Erachtens bisher 
in dieser Weise nie gefordert und auch nie erstellt 
worden sind. Wir wissen zwar, daß der Rechnungs 
hof und eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die BVG 
prüfen; aber was kann man schon mit einer Begründung 
anfangen, in der es ganz lapidar heißt - ich darf zitie 
ren 
Der hohe Jahresverlust geht darauf zurück, daß 
bei den gegebenen Verhältnissen den Aufwendungen 
keine entsprechenden Erträge gegenüberstehen. 
(Hört! Hört!) 
So ist es jedenfalls nachzulesen in dem Bestätigungs 
vermerk der prüfenden Gesellschaft 
(Zuruf von Frau Abg. Dr. Barowsky) 
per Jahresabschluß 1962. Es taucht dabei die Frage 
auf, ob eine solche Feststellung die einzige Erkenntnis 
ist, die eine solche Prüfungsgesellschaft gewonnen hat. 
Nun, die gegebenen Verhältnisse sind in starkem Maße 
in den politischen Gegebenheiten begründet. Aber sie, 
sind es nicht allein. Hier ist uns allen im parlamenta 
rischen Raum eine Aufgabe gestellt. Es ist daher meines 
Erachtens unrichtig, wenn in Zusammenhang mit der 
kürzlich vom Verwaltungsrat der BVG getroffenen Ent 
scheidung bezüglich der vom Senat einstimmig gefor 
derten Fahrpreiserhöhung die Meinung auftrat, der Ver 
waltungsrat drücke sich um eine Entscheidung und 
spiele sie dem Abgeordnetenhaus bzw. dem Bund und 
damit den Politikern zu. Wer sich so äußert, verkennt 
meines Erachtens, daß die drei im Verwaltungsrat ver 
tretenen Gruppen letzten Endes politische Menschen 
sind. Das gilt sowohl für die Vertreter des Abgeord 
netenhauses als auch des Senats wie aber auch für die 
Vertreter der Beschäftigten. Sie alle sind nicht nur 
nach dem Eigenbetriebsgesetz verpflichtet, für die Wirt 
schaftlichkeit dieses größten Berliner Eigenbetriebes 
einzutreten, sondern sie sind auch guten Willens dazu. 
Doch gibt es, wie wir alle wissen, Verhältnisse - und 
die muß man sehen -, die stärker sind als bester Wille. 
Schließlich muß auch gesagt werden, daß auch die 
Beschäftigten der BVG es viel lieber sehen würden, 
wenn sie von einem gesunden Unternehmen sprechen 
könnten. Mein Kollege Wolff hat am 6. September 1961 
- zu der Zeit war er Senator für Finanzen und stellver 
tretender Vorsitzender des Verwaltungsrates der BVG - 
erklärt - ich darf mit Genehmigung des Herrn Präsiden 
ten aus dieser Niederschrift zitieren -, es müsse für den 
zu ersetzenden S-Bahn-Verkehr eine finanzielle Stützung 
gegeben werden sowohl in verkehrlicher als auch in 
tariflicher Hinsicht. Diese von unserem damaligen Ver 
treter im Senat abgegebene Erklärung gilt heute für 
uns in vollem Umfange auch in der Rolle der Opposition. 
Der jetzige Senator für Finanzen, Herr Hoppe, hat in 
seiner Haushaltsrede vor diesem Hause am 19. Septem 
ber erklärt - ich darf wieder mit Zustimmung des Herrn 
Präsidenten verlesen -: 
Kann Berlin es sich noch leisten, die Fahrgelder auf 
den öffentlichen Verkehrsmitteln in immer stär 
kerem Umfang zu subventionieren? 
Es hätte angenommen werden können, daß der Herr 
Senator für Finanzen diese Dinge nicht nur fiskalisch 
betrachtet hätte, sondern auch mehr politisches Fin 
gerspitzengefühl gezeigt hätte. Denn hier ist nicht die 
Frage, ob es sich Berlin leisten kann, sondern hier 
ist vielmehr das, Politikum zu sehen, zu würdigen und 
gleichzeitig sind bei aller Würdigung des Politikums 
auch Wege aufzuzeichnen und Untersuchungen darüber 
anzustellen, was wir unabhängig von dem Politikum tun 
können, um die BVG wirtschaftlicher zu gestalten. 
Eines der vielen Dinge ist hier beispielsweise die Tat 
sache, die man in der rechten Weise würdigen muß, daß 
noch heute die S-Bahn seit 1945 einen unveränderten 
20-Pfennig-Tarif hat. Man wird bei einer solchen Be 
trachtung davon ausgehen müssen, daß ein Nahver 
kehrsunternehmen lohnintensiv ist, und hierüber gibt 
der Wirtschaftsplan der BVG für das kommende 
Jahr 1964 Auskunft. Ihm ist u. a. zu entnehmen, daß 
einem voraussichtlichen Umsatzerlös von rund 224 Mil 
lionen allein ein Aufwand von 144 Millionen für Löhne 
und Gehälter gegenübersteht; das sind rund 64 Prozent. 
Hinzu kommen Sozialabgaben und Aufwendungen, deren 
Berechtigung sicher von niemandem bezweifelt wird. 
Aber wir haben uns mit diesen Dingen ebenfalls zu be 
fassen. Vergleichen wir beispielsweise Umsatzerlös und 
Aufwand für Löhne und Gehälter zwischen der BVG 
und der Hamburger Hochbahn-AG, die genau wie die 
BVG Straßenbahnen, Omnibusse, U-Bahn und Hochbahn 
unterhält, so muß festgestellt werden, daß bei der letzt 
genannten Gesellschaft die Lohnkosten unter 50 v. H. 
liegen. Dabei darf die Bemerkung gemacht werden, daß 
der Ansatz von planmäßigen Angestellten bei der BVG, 
insbesondere in den höher dotierten Gruppen, Innerhalb 
des Wirtschaftsplans für 1964 uns nicht zu niedrig zu 
liegen scheint. Wir alle verkennen sicher nicht die 
Grenzen der Rationalisierung. Wir wissen auch, daß die 
Geschäftsführung der BVG bemüht ist zu rationali 
sieren. Wir glauben aber auch, daß sie bisher nicht alle 
Möglichkeiten genutzt hat. Allerdings - das muß zu 
gegeben werden - ist es schwer, allen Wünschen der 
Fahrgäste, der Verbände und - hier darf ich auch erwäh 
nen - der Bezirksverordnetenversammlungen gerecht zu 
werden. Es müßte daher auch von dieser Stelle und von 
diesen Stellen erwartet werden, daß dem Bestreben, 
den Parallelverkehr weitestgehend abzuschaffen, um 
auch dadurch Betriebs- und andere Kosten einzusparen, 
von allen Seiten mehr Verständnis entgegengebracht 
wird. Es kann beispielsweise als ermutigend bezeichnet 
werden, wenn festgestellt wird, daß die BVG von 1960 
bis 1963 ihren Personalbestand um rund tausend ver 
ringert hat, aber gleichzeitig die Verkehrsleistung fast 
um ein Fünftel gesteigert. 
Wir glauben, daß gutachtliche Untersuchungen Wege 
aufzeigen sollten, die zu einer Straffung der Linien im 
Straßen- und Busverkehr führen. Dabei empfiehlt es
	        

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