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"Schwer ist es nicht, es ist nur viel Verkehr“ / Schicketanz, Juliane (Rights reserved)

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Keine Nutzungslizenz vergeben - es gilt das deutsche Urheberrecht: Mit dieser Kennzeichnung versehene Werke unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Sie dürfen diese nur mit ausdrücklicher und schriftlicher Genehmigung des Urhebers/Rechteinhabers bzw. der Urheberin/Rechteinhaberin weiterverwenden oder vervielfältigen. Sie sind für die Einhaltung der Rechtsvorschriften selbst verantwortlich und können bei Missbrauch haftbar gemacht werden. Diese Kennzeichnung wird vorsorglich auch bei Werken verwendet, bei denen die Gemeinfreiheit nicht zweifelsfrei festgestellt werden konnte. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

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Monografie

Verfasser:
Schicketanz, Juliane
Titel:
"Schwer ist es nicht, es ist nur viel Verkehr“ / Juliane Schicketanz ; Gutachter: Sigrun Kabisch, Dagmar Haase, Henning Nuissl
Weitere Beteiligte:
Kabisch, Sigrun
Haase, Dagmar
Nuissl, Henning
Erschienen:
Berlin: Humboldt-Universität zu Berlin, 2025
Sprache:
Deutsch
Fußnote:
Archivierung/Langzeitarchivierung gewährleistet
VÖBB-Katalog:
35443991
Schlagworte:
Kind ; Schulweg ; Aktive Mobilität ; elternunabhängige Mobilität ; Go-Along-Interviews ; Sense of Place ; Kindergeographien ; active mobility ; independent mobility ; go-along interview ; sense of place ; children’s geographies
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-110-18452/35201-0
Copyright:
Rechte vorbehalten
Zugriffsberechtigung:
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  • Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved)
  • Ausgabe 57.1940 (Rights reserved)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Ausgabe 1940,1 Heft 1
  • Ausgabe 1940,2 Heft 2
  • Berlin und die Brüder Grimm / Schoof, Wilhelm (Rights reserved)
  • Alexander Simon und Willibald Alexis / Fittbogen, Gottfried (Public Domain)
  • Die Herkunft des "Kalauers" / Moderhack, Richard (Rights reserved)
  • Kleine Mitteilungen (Rights reserved)
  • Vor hundert Jahren / Hasselberg, Felix (Public Domain)
  • Urteile über Berlin und die Berliner (Rights reserved)
  • Bücherschau (Rights reserved)
  • Mitteilungen des Vereinsvorsitzenden (Public Domain)
  • Veranstaltungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved)
  • Ausgabe 1940,3 Heft 3
  • Alt-Berliner Zettelkasten

Volltext

61 
der gute Ratschläge wegen der Festsezung des Gehaltes nach Berlin zu kommen, um an der Universität Vor- 
enthält und die Berufung endgültig bestätigt: „Lieber lesungen zu halten. Zwar war keine Professur für 
Jacob, wenn es wahr ist was der König gestern gesagt deutsche Sprache und Literatur frei, aber, da Jacob 
hat: Nun die Grimm sind ja jet berufen Mitglied der Akademie der Wissenschaften war, so stand 
so werden Sie Ihres Scisals Entscheidung shon jeht ihm auch das Ret zu, an der Universität Vorlesungen 
in Händen haben, verzeihen Sie mir daß ih Sie mahne zu halten. Für Wilhelm wurde dieselbe Möglichkeit 
vorsihtig damit umzugehen, und nicht allenfalls sih dur seine Ernennung zum Mitglied der Akademie ge- 
shon auf Unterhandlungen einzulassen schriftlih. =- IM schaffen. Das ursprünglich angeseßte Gehalt wurde nach 
bitte Sie herzlich folgen Sie meinem Rath und kommen einer Rüdsprache Jacobs mit Minister Eichhorn durch 
Sie augenblilich her, Meusebach soll sie herbergen, oder Cabinettsordre vom 11. Januar 1841 auf 3000 Taler 
ich, ih ziehe Meusebach vor weil ich nicht gern das An- für beide erhöht. Außerdem erhielten sie 500 Taler 
sehen haben möchte als ob ich ein Recht auf Sie habe. -- Umzugskosten. Auch hier hatte die unermüdlich wirkende 
Aber lieber Jacob, thuen Sie nichts in Ihrer Sache ehe Bettina wieder ihre Hände im Spiel gehabt. In dem 
Sie hier sind. I< weiß nemlih durch Humbold daß Screiben vom 9. November 1840, in welchem Jacob ihr 
der König will Ihr sollt Eure Bedingungen selbst die amtliche Berufung nach Berlin mitteilte, hatte er auch 
machen und daß Ihr in dieser Beziehung auf das deli- die Gehaltsfrage gestreift und geschrieben: „Nun wären 
fateste behandelt werden sollt, ih weiß auch daß so alle Schwierigkeiten beseitigt bis auf die Gehalts- 
etwas oft nicht respectirt wird und daß man auf regelung. 2000 Thlr. für Berlin sind freilich weniger 
Shleichwegen einen solhen Willen zu umgehen versteht; als ungefähr ebensoviel in Göttingen, wo ich allein etwa 
ich höre zugleich, daß man Euch den Vorschlag maßen 1200 Thlr. fix stand ohne Kollegieneinnahme. Allein 
wolle des Gehalts in Göttingen. Diese Absur- ich habe nie um Geld handeln mögen, und erwäge billig, 
dität kann nun natürlih nicht von Euch angenommen daß uns in Berlin kein Amt auferlegt ist, daß wir 
werden, und darüber brieflich zu verhandeln, ist niht sparsam haushalten und dur< das Wörterbuch dem- 
zuläßli<. Hier würdet Ihr damit auf keine Weise nächst noc< dazu verdienen können. Tadeln Sie also, 
ausfommen. Und hier sind mehr Leute die EuF Rath liebe Bettine, nicht zu heftig, daß wir keine höhere For- 
und Beistand gewähren als die bloß ministerielle Knau- derung stellten; es wäre uns unwürdig und undankbar 
serei und auch muß ich Euch bekennen, daß ich niht das vorgekommen.“ Wie aus einem neuerdings aufgefun- 
beste Zutrauen zu solhen habe die Eure Anstellung denen Briefentwurf Bettinas2*) vom November 1840 
shon vor der Huldigung in Königsberg bewirken an Alexander von Humboldt hervorgeht, trat sie ent- 
fonnten und erst jezt mit Rippenstößen von Humbold schlossen und nicht ohne Erfolg für eine würdige Ge- 
dazu gebracht worden sind. Kommen Sie her lieber haltsregelung der Brüder Grimm ein. Bettinas Brief- 
Jacob und bringen Ihre Antwort mündlich und vor entwurf, sehr geschit abgefaßt, lautet: 
allem zeigen Sie dem König daß Sie freudig nach „I< habe die Zuversicht, Herr von Humboldt, das 
Preußen kommen, Sie müssen durchaus persönlich gleih yas mir bei der Berufung der Grimm so wichtig zu er- 
mit dem König sprechen, es ist die einzige Art wie man 1 äg6n scheint, offen Ihnenmitzutheilen. Ich habe mir zwar 
alle in Respe>t halten kann. Meusebach ist der geeig<- 116 gestattet einen Einfluß in diese deutsche Angelegen- 
netste Sie zu logieren oder dann ich, und zu keinem pix haben zu wollen, nur als die Erbitterung gegen die 
Mer missen Sie nchen. das jind Siecmit Durchaus Handlungsweise dieser Männer in Verläumdungen sich 
schuldig. Und gehen Sie zu keinem Hanswursten oder Quft machte, wagte ich, dem Kronprinzen ihre Reinheit 
sonst hinfälligen Haasen oder Acselträger oder Leihen- und anspruchslose Gesinnung vorzustellen; er antwortete 
bitter oder löschpapiernen Kerl oder zu einer Heerings- ir schriftlich in Ausdrüden die die Zukunft der Grimm 
seele. Meusebach oder ich, es sei denn Savigny s<lüge ycrbürgten, denen ich aber hierüber nichts mittheilte 
Ihnen vor zu ihm zu kommen so wärs großmüthig und 196i1 ih wußte, daß sie alles was ihnen Freude und 
jhön wenn Sie es vorzugsweise von ihm annehmen Genugthuung gewähren sollte, allein der Gnade des 
Wollten. : Königs verdanken mußten. Ihnen Herr von Humboldt 
Nun bitte ih noh einmal: Habt Ihr den Ruf: ge= der immer eine großmüthige Gesinnung für die Grimm 
stiefelt und gesattelt, und hierher auf den Plaz. Meuse- hatte, hab ich Briefe mitgetheilt die über ihr feines 
bach wohnt Karlsstraße N 36 im Friedländer8haus. IG; Gofühl ihre wißenschaftliche Zwecke und ihre Lage Licht 
wohne unter den Linden No 21.“ geben. Auch heute erlaube ich mir einen Brief Ihnen 
Unmittelbar naß Empfang dieses Briefes antwortete vorzulegen den Jacob Grimm im Augenbli> seiner Be- 
Jacob am 16. November 1840 und fügte seinem Shrei- rufung mir schrieb, Sie ersehen daraus daß er sich un- 
ben die Abschrift der Antwort an Minister Eichhorn endlich beglückt fühlt dur< die Gnade des Königs, dem 
bei2?). Infolge einer Erkältung traf er erst am 8. De- der Dank dieser edlen und festen Herzen eine unver- 
zember in Berlin ein und wohnte bei Meusebah. Am siegbare Quelle der Treue sein wird, es mag nun aus- 
25. Dezember reiste er wieder ab und kam Ende des schlagen wie es wolle; denn daß die Grimm einem 
Monats stark erkältet in Kassel an. jMwein ERES MIT ER LIIIESZEÜNGEEORE Ga fven: 
Der König hatte den Brüdern Grimm angeboten, TO& dem Beat von <-7 IT- TE H17v00 
gegen ein ME von 2000 Talern für beide zusammen dem ausdrüdlichen Willen des Königs daß sie 
28) Urschrift im Arnimschen Familienarhiv. An Hum- 
27) Abgedruät bei Wendeler, a.a. O. S. 298ff. boldt, ohne Datum no< Unterschrift. Unvollendet. 3 Seiten.
	        

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