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Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten der Stadt Charlottenburg (Public Domain) Ausgabe 1906 (Public Domain)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

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Full text: Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten der Stadt Charlottenburg (Public Domain) Ausgabe 1906 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Materials testing
Publication:
München: Hanser
Note:
Gesehen am 09.03.2022
Ersch. 9x jährl.
C!URL-Ä(04-01-21)
Scope:
Online-Ressource
ISSN:
2195-8572
ZDB-ID:
2637816-4 ZDB
VÖBB-Katalog:
35423546
Previous Title:
MP materials testing
Keywords:
Werkstoffkunde ; Werkstoffprüfung ; Zeitschrift ; Zeitschrift ; Zeitschrift
Classification:
Technik
Collection:
Technik
Copyright:
Rights reserved
Accessibility:
Eingeschränkter Zugang mit Nutzungsbeschränkungen

Article

Title:
Frontmatter
Publication:
Berlin: De Gruyter, 2025
Language:
English
Scope:
Online-Ressource
Note:
Open Access
Archivierung/Langzeitarchivierung gewährleistet
Classification:
Technik
Sonstiges
URN:
urn:nbn:de:101:1-2508270606510.839173934392
Collection:
Technik
Sonstiges
Copyright:
Rights reserved
Accessibility:
Free Access

Contents

Table of contents

  • Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten der Stadt Charlottenburg (Public Domain)
  • Ausgabe 1906 (Public Domain)
  • Title page
  • Preface
  • Contents
  • Text
  • Index

Full text

402 
Kindbettfieber kam unter den zur Entbindung in die Anstatt aufgenommenen 
Frauen nicht zur Beobachtung. In den angeführten Fällen handelte es sich stets um solche, 
welche außerhalb schon gekreißt, mehrfach untersucht oder operiert worden waren. 
Die Zahl der Todesfälle (14) auf die Gesamtzahl aller behandelten Frauen be 
rechnet, ergibt für die geburtshilfliche Abteilung eineMortalität von 2,1 % . Dieser Prozent 
satz gestaltet sich aber bei näherer Betrachtung der Art der Todesfälle wesentlich günstiger. 
Drei Frauen wurden moribund eingeliefert und verstarben kurz nachher. Sieben Frauen 
boten bei ihrer Aufnahme schon deutliche Zeichen septischer Infektion. In die Anstalts 
behandlung fallen demnach nur 4 Todesfälle = 0,6 %. Hierbei handelte es sich in 3 Fällen 
um Eklampsie — der Tod erfolgte an den Nachkrankheiten derselben — Urämie, Lun- 
genoedem, Lungenentzündung — in einem Falle um Verblutung aus einem spontan 
entstandenem Cervixriss, welche allen therapeutischen Maßnahmen trotzte. 
Besonderes Interesse bieten die Fälle von Eklampsie (Geburtskrämpfe). ?Jm 
ganzen wurden 8 Fälle aufgenommen. Zwei Frauen waren schon außerhalb entbunden, 
sie starben an Lungenentzündung. Ein Fall, moribund eingeliefert, starb kurz nachher 
unentbunden, während der Vorbereitung zur Operation. Von den übrigen in der Anstalt 
entbundenen 5 Frauen sind 4 als geheilt entlassen worden, während eine nach der Ent 
bindung an Lungenoedem verstarb. 
Der Grundsatz, daß jede Mutter ihr Kind selbst nähren soll, konnte soweit durch 
geführt werden, daß 96,4% der Mütter stillten. Bei der Restsumme gaben 2mal Eklampsie 
bzw. Nephritis, 2 mal Perityphlitis, 1 mal Pleuritis, 1 mal Pyelitis, 5 mal Mastitis und 
3 mal Hohlwarzen den Hinderungsgrund ab. 
Übersicht der ausgeführten Operationen. 
Krankheit 
sCT 
© 
vO 
© 
Richt geheilt 
SS 
iS 
o 
Ol 
© 
Bemerkungen 
Abortausräumung 
66 
— 
l 1 ) 
-’) Sin Pyämie — septisch 
eingeliefert. 
Ausschabung der Gebärmutter 
Manuelle Plazentarlösung 
26 
— 
— 
— 
l 
— 
— 
— 
Zangen-Extraktion 
20 
— 
— 
— 
Einfache Extraktion bei Beckenendlage. . . 
7 
— 
— 
Wendung und Extraktion 
2 
— 
I 1 ) 
2 ) Plac. praevia — spon 
taner Cervirriß. 
Perforation und Kranioklasie 
1 
— 
— 
— 
Embryotomie 
2 
— 
— 
— 
Vaginaler Kaiserschnitt 
3 
— 
— 
Pubiotomie 
2 
— 
— 
— 
Laparotomie 
2 
— 
— 
Dammnaht 
41 
— 
— 
Jncision bei Mastitis 
8 
Besonderes Interesse beanspruchen die Ausführungen des vaginalen Kaiserschnittes 
und der Pubiotomie. Erstere (Inoision der Gebärmutter von der Scheide aus und Ent 
bindung auf natürlichem Wege) wurde bei Frauen vorgenommen, welche an Eklampsie 
litten. Alle sind anstandslos genesen. Die Pubiotomie, die suheutaue Durchsägung des 
knöchernen Beckens bei Verengerung desselben, hat auch befriedigende Resultate geliefert. 
Alle Mütter sind geheilt entlassen. Bis auf eins wurden auch alle Kinder lebend geboren 
und verblieben am Leben, während dieses, trotzdem kurz vorher noch Herztöne gehört worden 
waren, tot zur Welt kam. 
b> Säuglinge. 
Am 1. April 1906 waren im Bestand 20 Kinder (11 K., 9 M.). 
Bis 31. März 1907 wurden: 
a) in der Anstalt geboren: 
normalreif lebend 330 Kinder <167 K., 163 M.) 
frühreif lebend 25 Kinder (14 K., 11 M.) 
b) außerhalb der Anstalt geboren, nachher aufgenommen: 
normalreif lebend 24 Kinder (10 K., 14 M.) 
frühreif lebend . 6 Kinder (3 K., 3 M.) 
Jnsges amt wurden behandelt 405 Kinder (205 K., 200 M.)
	        

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