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Experimentelle und klinische Untersuchungen über Veronal, Neuronal und Adalin / Engelhardt, Friedrich (Rights reserved)

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Monograph

Author:
Engelhardt, Friedrich
Title:
Experimentelle und klinische Untersuchungen über Veronal, Neuronal und Adalin / Friedrich Engelhardt
Publication:
Berlin: Freie Universität Berlin, 2025
Language:
German
Note:
In: Digitalisat der Ausgabe von 1913, erschienen 2025
Archivierung/Langzeitarchivierung gewährleistet
VÖBB-Katalog:
35416073
Keywords:
Neuronales Netz ; Barbital ; Laufbewegungen ; Muskelzittern ; Krampfanfälle ; Hunde ; Hochschulschrift
Classification:
Medizin
URN:
urn:nbn:de:kobv:188-refubium-48633-7
Collection:
Medizin
Copyright:
Rights reserved
Accessibility:
Free Access

Contents

Table of contents

  • Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 15.1888 (Public Domain)
  • Title page
  • Alphabetisches Inhalts-Verzeichniß
  • No. 1, 5. Januar 1888
  • No. 2, 12. Januar 1888
  • No. 3, 19. Januar 1888
  • No. 4, 26. Januar 1888
  • No. 5, 2. Februar 1888
  • No. 6, 9. Februar 1888
  • No. 7, 16. Februar 1888
  • No. 8, 23. Februar 1888
  • No. 9, 1. März 1888
  • No. 10, 8. März 1888
  • No. 11, 9. März 1888
  • No. 12, 20. März 1888
  • No. 13, 28. März 1888
  • No. 14, 5. April 1888
  • No. 15, 12. April 1888
  • No. 16, 19. April 1888
  • No. 17, 26. April 1888
  • No. 18, 3. Mai 1888
  • No. 19, 9. Mai 1888
  • No. 20, 24. Mai 1888
  • No. 21, 31. Mai 1888
  • No. 22, 7. Juni 1888
  • No. 23, 14. Juni 1888
  • No. 24, 15. Juni 1888
  • No. 25, 21. Juni 1888
  • No. 26, 28. Juni 1888
  • No. 27, 9. August 1888
  • No. 28, 14. August 1888
  • No. 29, 6. September 1888
  • No. 30, 20. September 1888
  • No. 31, 27. September 1888
  • No. 32, 4. Oktober 1888
  • No. 33, 11. Oktober 1888
  • No. 34, 17. Oktober 1888
  • No. 35, 1. November 1888
  • No. 36, 15. November 1888
  • No. 37, 22. November 1888
  • No. 38, 29. November 1888
  • No. 39, 6. Dezember 1888
  • No. 40, 13. Dezember 1888
  • No. 41, 20. Dezember 1888

Full text

dann könnten Sie beim besten Willen, Schulen und Krankenhäuser zu 
bauen, das nicht machen, weil Ihnen die Mittel dazu fehlen würden. 
Alles also was auf diesem Gebiete geschieht, ist nichts weiter als eine 
schwache Abschlagszahlung auf das von den Arbeitern Geleistete. Das, 
waS einzelne von unseren Herren Mitgliedern, ich meine auch Herrn 
Kollegen Meyer, mit viel zu großem Stolz hervorheben, als etwas, 
was die Stadt als Wohlthat der armen Bevölkerung leistet, das wird 
reichlich und mehr als reichlich von den Arbeitern erst geschaffen, und 
alle unsere Forderungen basiren auf der Erkenntniß, daß es sich nicht 
darum handelt, für die große Masse der Bevölkerung Wohlthaten 
zu verlangen, sondern, daß wir das als ein Recht proklamiren, 
gegründet auf der Arbeit, auf der Schaffung des Wohlstandes der 
Besitzenden. 
Diese wenigen prinzipiellen Ausführungen wollte ich machen, unt 
den allgemeinen Jubel über das, was unsere Stadt in den letzten 
Jahren auf diesem Gebiete gethan hat, auf das gebührende Maß 
zurückzuführen. 
Nun möchte ich aber doch mit einigen Worten auf die Mieths- 
stener zurückkommen, die hier wiederum Gegenstand der Berathung 
gewesen ist. Herr Kollege Meyer hat allerdings ganz richtig die Vor 
gänge der gemischten Deputation in Bezug auf die Miethssteuer ge 
schildert. Er hat auch ganz richtig darauf hingewiesen, daß die 
gemischte Deputation eben im Begriff gewesen ist, eine nach ihrer 
Auffassung bessere Form für die Miethssteuer vorzuschlagen, und um 
sich erst darüber zu vergewissern, ob die Regierungsbehörden zustimmen 
würden, hat man eine allgemeine Anfrage an den Oberpräsidenten 
gerichtet. Der Herr Kollege Meyer hat ferner richtig angeführt, daß 
seitens des Herrn Oberpräsidenten ein ablehnender Bescheid gekommen 
ist. Hier nun, nt. H, fängt die Differenz an, in der ich mich mit 
der Auffassung der damaligen gemischten Deputation und auch mit 
der Auffassung des Magistrats befinde. Man hätte sich sagen sollen, 
trotz der Erklärungen seitens der Aufsichtsbehörde, eine Reform nicht 
zuzulassen, bestände doch für die Stadt die Verpflichtung, zahlen 
mäßig den Beweis zu führen, daß diese Reform möglich ist 
ohne eine übergroße Belastung der besser situirten Klassen. Das 
ist nicht geschehen. Wir hätten aber die Arbeit ruhig beenden, hätten 
einen Plan machen sollen, und dann hätte man noch immer die 
definitive Abweisung des Reformprojektes abwarten können. 
Ich glaube auch, man hätte die Sache noch auf einem anderen 
Wege zur Ausführung bringen können, um eine den Aufsichtsbehörden 
genehmere Art der Miethssteuerreform herbeizuführen. Ich erinnere 
daran, daß bei dem Versuch der Miethssteuerreform in Breslau ein 
Ministerialreskript an den Oberbürgermeister von Breslau gerichtet 
wurde, worin der Standpunkt festgehalten war, daß man einen Weg 
finden müßte, auf dem man ohne Belastung der besser situirten Klassen 
eine Reform herbeiführen könnte. Der Minister hat damals in seinem 
Reskript auseinandergesetzt, daß eine Ermäßigung blos für die kleineren 
Miethen nicht zulässig sei, weil nach seiner Auffassung alle Diejenigen, 
die zur Miethssteuer beitragen, das gleiche Recht hätten. Er wollte 
also nicht einen Unterschied konstituiren zwischen den Miethen größerer 
und kleinerer Wohnungen. Wenn man sich die Sache auf dieser Basis 
überlegt, so kann man auch zu einem Reformvorschlag kommen, indem 
man einfach sagt: jedem einzelnen Miether wird ein Miethsbetrag von 
200 J{, steuerfrei gelassen. Dadurch entlasten wir einen größeren 
Theil der kleinen Miether, die nur soviel zahlen, und wir entlasten um 
ebensoviel Diejenigen, welche mehr zahlen. Wenn dann innerhalb der 
Steuern eine Progression eingeführt wird, so könnte man den Zweck 
vollkommen erreichen, indem man etwa kleinere Wohnungen billiger 
besteuert, die größeren progressiv höher, und doch nicht einseitig eine 
Ermäßigung eintreten läßt, sondern die Steuerbefreiung verallgemeinert. 
Ich meine nun, es wäre in der That wünschenswerth, wenn die Frage 
der Reform oder der Aufhebung der Miethssteuer nicht durch die Ab 
weisung des Oberbürgermeisters entschieden wäre; sondern ich glaube, 
wir haben allen Grund, diese Frage immer wieder in Berathung 
zu nehmen. 
Sodann hat Herr Kollege Meyer darauf hingewiesen, daß es ihm 
ungemein angenehm sei, daß die Einkommensteuer nicht über 100 pCt 
geht. Selbstverständlich wird sich in der Versammlung Niemand finden, 
der ohne jeden Grund für eine höhere Summe plaidirt. Aber ich muß 
sagen, die Auffassung, als ob das Wohl und Wehe der Stadt Berlin 
davon abhänge, daß niemals über diese 100 pCt. der Einkommensteuer 
hinausgegangen werde, habe ich gar nicht. Ich bin der Meinung, es 
kommt immer nur darauf an, was nothwendig ist. Das Nothwendige 
wird geschafft werden müssen ohne Rücksicht auf die Meinung der Ver 
sammlung, daßdie 100 pCt. einen nach oben hin unabänderlich feststehenden 
Satz bilden. Ich theile auch nicht die Meinung des Herrn Kämmerers, 
daß es nützlich ist, die Kanalisationsabgaben ans 1 pCt. zu belassen; 
ich bin der Meinung, daß die Kanalisationsabgabe, ohne die Haus 
eigenthümer erheblich zu belasten, ganz gut erhöht werden kann. 
DieseFrage wird ja seit Jahren diskutirt, und ich möchte be 
haupten, ohne Jemandem in der Versammlung zu nabe treten zu 
wollen, der leidige Umstand, daß die Hälfte dieser Versammlung aus 
Hauseigenthümern bestehen muß — der ist es, dem wir es zu 
verdanken haben, daß diese Frage so außerordentlich schwer zu ent 
scheiden ist. Was die sonstigen Bemerkungen der Herren Vorredner 
betrifft, so muß ich sagen, daß ich mir auch ohne Erhöhung der 
Einkommensteuer denken kann, daß für die dauernden und steigenden 
Mehrausgaben der Stadt Berlin Sorge getragen werden kann, wenn 
das Prinzip befolgt wird, welches wir von Anfang an vertreten haben: 
die industriellen und wirthschaftlichen Unternehmungen, deren Erträge 
der Stadt Berlin von Rechts wegen gehören, wirklich in städtischen 
Betrieb zu nehmen. Sie würde sich dadurch Einnahmequellen er 
schließen, die noch ganz andere sind, als die Erträge, um die es sich 
bet den industriellen Werken jetzt handelt. Die Pferdebahn, die 
Elektrizitätswerke, diese Unternehmungen gehören in städtische Regie, 
die Einnahmen aus diesen Werken gehören in den Stadtsäckel, nicht 
in den Geldbeutel einzelner Aktionäre, für die es zwar sehr angenehm 
ist, hohe Dividenden zu bekommen, für die zu sorgen aber die Stadt 
keine Veranlassung hat. 
Ich möchte sodann mit Rücksicht darauf, daß auch Herr Kollege 
Inner namentlich die sanitären Forderungen der Körperausbildung 
hervorgehoben hat, mein Bedauern darüber aussprechen, daß die Ver 
sammlung einen Versuch, der Seitens des Magistrats auf diefem Ge 
biete gemacht ist, abgelehnt hat. Ich hoffe, daß der Magistrat den 
Antrag wegen der Einrichtung von Schulbädern aufs Neue stellen 
wird. Ich bin überzeugt, daß Berlin dem Vorbilde anderer Städte 
in diesem Punkte recht gut folgen kann. 
M. H.! Ich begreife ganz gut, daß, wenn Jemand sich in der 
unangenehmen Lage befindet, in so später Stunde vor Ihnen sprechen 
zu müssen, er auf Ihre Aufmerksamkeit nicht in dem Maße rechnen 
darf, mit welcher Sie ihn sonst vielleicht erfreuen würden. Bei der 
Gepflogenheit aber, die sich in der Versammlung nun einmal seit 
Jahren geltend gemacht hat, uns, der Minorität, einen Platz 
im Etats-Ausschuß zu versagen, werden Sie es begreiflich finden, 
daß wir alles das, was wir nach der Richtung hin auf dem 
Herzen haben, Sie bitten müssen, in der Plenarberathung anzu 
hören. So sehr ich also auch verstehe, daß Ihnen das nicht an 
genehm ist, so fehr muß ich andererseits das Recht in Anspruch nehmen, 
die Auffasfungen, zu deren Vertretung ich mich hier in diesem Saale 
befinde, vor Ihnen auszusprechen, um so mehr, als wir in dem 
Wunsche alle einig sind, jeder nach seiner Auffassung und Ueberzeugung 
immer nur dasjenige auszusprechen, waS der Stadt zum Besten 
gereicht. 
Ich bin endlich nicht ganz der Auffassung des Herrn Kollegen 
Dr. Inner, der da meint, man solle die Ausdehnung des höheren 
Schulwesens jetzt als abgeschlossen betrachten. Ich weiß, daß der Bau, 
die Erhaltung und Pflege des höheren Schulwesens nach der Ver 
fassung dem Staate auferlegt ist; aber ich und meine Freunde gehen 
doch von dem Grundsätze aus, daß nach Möglichkeit dafür gesorgt 
werden muß, daß Jeder in die Lage gesetzt werde, möglichst viel zu 
lernen, einen möglichst umfassenden Unterricht zu bekommen, um da 
durch seinen Bildungsgang zum Besten der Gesammtheit nutzbar zu 
machen. Ich halte es für durchaus wünschenswerth, daß auch für die 
Kinder der ärmeren Bevölkerung der Bildungsgang auf den höheren 
Schulen erleichtert werde. Das könnte allerdings auch auf höheren 
Bürgerschulen eintreten. Ich meine, aus der Vernachlässigung des 
Staates braucht für uns noch nicht zu folgen, daß wir auf die Fort 
bildung der höheren Lehranstalten verzichten. 
Im Uebrigen habe ich für die gedeihliche Entwickelung unseres 
Etatswesens dieselben Wünsche, die der Herr Vorredner ausgesprochen 
hat. Ich wollte nur noch einmal konstatiren, daß alle die Schöpfungen, 
deren sich die Stadt Berlin mit einem gewissen Recht rühmt, 
doch nur möglich geworden sind durch den Fleiß und die 
Intelligenz unserer Arbeiter-Bevölkerung, welche der Schöpfer allen 
Wohlstandes ist. 
(Die Berathung wird geschlossen; zum Wort gemeldet waren 
noch die Stadtv. Dr. Schwalbe und Dr. Meyer II. — Der 
Antrag auf Ueberweisung des Etats an einen Ausschuß wird 
angenommen.) 
Vorsteher: Neunter Gegenstand der Tagesordnung: 
Normal-Besoldnngs-Etat pro 1. April 1888/91. — Vorl. 119. 
Ich beantrage die Ueberweisung an den Etatsausschuß. 
(Die Versammlung beschließt demgemäß.) 
Zehnter Gegenstand der Tagesordnung: 
Etat: 
a) für den Zentral-Viehmarkt, | 
ib) für den Zentral-Schlachthof, j pro 1. April 1888/89, 
c) für die Fleifchschan, 
— Vorl. 125. 
Ich beantrage die Ueberweisung an den Etatsausschuß. 
(Die Versammlung beschließt demgemäß.)
	        

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