Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1978/79, 7. Wahlperiode, Band IV/V, 75.-105. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1978/79, 7. Wahlperiode, Band IV/V, 75.-105. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Titel:
˜Dasœ historisch-politische Buch
Erschienen:
Berlin: Duncker & Humblot
Fußnote:
Gesehen am 12. Oktober 2022
Archivierung/Langzeitarchivierung gewährleistet
ISSN:
2567-3181
ZDB-ID:
2902934-X ZDB
Schlagworte:
Bibliografie ; Zeitschrift
ZLB-Systematik:
Politik
Sammlung:
Politik
Copyright:
Rechte vorbehalten
Zugriffsberechtigung:
Eingeschränkter Zugang mit Nutzungsbeschränkungen

Aufsatz

Verfasser:
Schellhorn, Michael
Titel:
Carl Freytag: Tilo von Wilmowsky (1878 – 1966). Leben und Werk. : Buchbesprechung Nr. 31
Erschienen:
Berlin: Duncker & Humblot, 2025
Sprache:
Deutsch
Umfang:
Online-Ressource
Fußnote:
Kein Open Access
Archivierung/Langzeitarchivierung gewährleistet
ZLB-Systematik:
Politik
Sonstiges
URN:
urn:nbn:de:101:1-2507311854138.846510283520
Sammlung:
Politik
Sonstiges
Copyright:
Rechte vorbehalten
Zugriffsberechtigung:
Eingeschränkter Zugang mit Nutzungsbeschränkungen

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1978/79, 7. Wahlperiode, Band IV/V, 75.-105. Sitzung (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 75, 19. Januar 1978
  • Nr. 76, 26. Januar 1978
  • Nr. 77, 9. Februar 1978
  • Nr. 78, 23. Februar 1978
  • Nr. 79, 2. März 1978
  • Nr. 80, 6. April 1978
  • Nr. 81, 27. April 1978
  • Nr. 82, 11. Mai 1978
  • Nr. 83, 18. Mai 1978
  • Nr. 84, 25. Mai 1978
  • Nr. 85, 1. Juni 1978
  • Nr. 86, 3. Juni 1978
  • Nr. 87, 8. Juni 1978
  • Nr. 88, 16. Juni 1978
  • Nr. 89, 22. Juni 1978
  • Nr. 90, 6. Juli 1978
  • Nr. 91, 13. Juli 1978
  • Nr. 92, 14. September 1978
  • Nr. 93, 28. September 1978
  • Nr. 94, 12. Oktober 1978
  • Nr. 95, 26. Oktober 1978
  • Nr. 96, 9. November 1978
  • Nr. 97, 16. November 1978
  • Nr. 98, 23. November 1978
  • Nr. 99, 7. Dezember 1978
  • Nr. 100, 13. Dezember 1978
  • Nr. 101, 14. Dezember 1978
  • Nr. 102, 22. Dezember 1978
  • Nr. 103, 18. Januar 1979
  • Nr. 104, 25. Januar 1979
  • Nr. 105, 15. März 1979

Volltext

Abgeordnetenhaus von Berlin - 7. Wahlperiode 
79. Sitzung vom 3. März 1978 
Der Ältestenrat empfiehlt, die lfd. Nr. 6 der Tagesord 
nung vorzuziehen. Gibt es dagegen Widerspruch? — Das 
ist nicht der Pall. 
Dann rufe ich auf die 
lfd. Nr. 6, Drucksache 7/1163: 
Große Anfrage der Fraktion der CDU über Errich 
tung eines 100 000 m*-Leichtbenzintanks im Stadt 
gebiet — Gaswerk Mariendorl 
1. Wann hat die Gasag die Genehmigung zur Er 
richtung eines 100 000 ms-Leichtbenzintanks in 
Mariendorf beantragt ? 
2. Trifft es zu, daß die Genehmigungsbehörde fest 
gestellt hat, es komme bei der Genehmigungs 
fähigkeit dieses Vorhabens entscheidend auf die 
fachlichen Stellungnahmen der für den Brand- 
und Katastrophenschutz zuständigen Behörden 
an ? 
3. Trifft es zu, daß die Berliner Feuerwehr erklärt 
hat, mit dem Bau dieses Großtanks mitten im 
Stadtgebiet werde die Grundlage für eine Kata 
strophe geschaffen und daß ein Katastrophenfall 
von der Feuerwehr nicht beherrschbar wäre ? 
4. Trifft es zu, daß sich die Senatsverwaltung für 
Inneres den Bedenken der Feuerwehr voll ange 
schlossen hat ? 
5. Trifft es zu, daß die Senatsverwaltung für Bau- 
und Wohnungswesen erklärt hat, dem Bau die 
ses Großtanks an der vorgesehenen Stelle werde 
auch dann nicht zugestimmt werden können, 
wenn alle in der Brandschutzkommission erör 
terten Sicherheitsvorkehrungen getroffen wür 
den? 
6. Trifft es zu, daß die Senatsverwaltung für Bau- 
und Wohnungswesen angeregt hat, die Bauarbei 
ten einzustellen? 
7. Trifft es zu, daß die Genehmigungsbehörde fest 
gestellt hat, es bestehe kein Anlaß zu der An 
nahme, die Fachverwaltungen würden die von 
ihnen eingenommene ablehnende Haltung zu die 
sem Vorhaben ändern ? 
8. Trifft es zu, daß die Genehmigung zur Errich 
tung des Tanks bis heute nicht erteilt worden 
ist? 
9. Warum ist der Bau trotzdem durchgeführt wor 
den? 
10. Wie hoch waren die veranschlagten Baukosten, 
und wie hoch ist die inzwischen verbaute Summe ? 
11. Trifft es zu, daß inzwischen der Bundes- und der 
Landesrechnungshof in dieser Angelegenheit er 
mitteln ? 
12. Ist der geforderte Katastrophenschutz inzwi 
schen ausgearbeitet worden ? 
Wird das Wort zur Begründung gewünscht ? — Herr Abge 
ordneter Wischner, bitte schön, Sie haben das Wort. 
Wischner (CDU): Herr Präsident! Meine Damen und 
Herren! 
(Unruhe im Zuschauerraum) 
Stellv. Präsident Baetge: Herr Abgeordneter, einen Mo 
ment! — Ich bitte um etwas Ruhe im Zuschauerraum, da 
mit der Herr Abgeordnete Wischner sich verständlich ma 
chen kann. — Ich bedanke mich für die Rücksichtnahme! 
Wischner (CDU): Vielen Dank, Herr Präsident! 
In der Berliner Bevölkerung ist bekannt, daß dieser Senat 
in Planungsdingen Unfähigkeit an vielen Stellen beweist. 
Ein Skandal reiht sich an den nächsten, und heute geht es 
darum, einen neuen vorzuführen. Die Kontinuität des Ver 
sagens ist bei dem Stobbe-Senat deutlich. Er setzt die Kon 
tinuität der Pleiten fort, die unter Schütz begannen. 
(Unruhe bei der SPD) 
Heute wird nun eine neue Seite in diesem Pleiten-Buch auf 
geschlagen. 
(Zuruf des Abg. Hucklenbroich) 
— Das Buch der Pleiten ist schon so dick, daß die Berliner 
Bevölkerung es kaum noch ansehen kann, Herr Kollege 
Hucklenbroich! 
(Beifall bei der CDU) 
Um was geht es? — Dieser Senat hat gedankenlos 
den Auftrag erteilt, einen Tank zur Aufbewahrung von 
100 Millionen Litern Leichtbenzin in unmittelbarer Nähe 
eines Wohngebietes zu bauen. Daß eine Errichtungsgeneh 
migung nicht vorlag, focht den Senat in keiner Weise an. 
Auch warnende Stimmen vor dem Bau dieses Behälters lie 
ßen ihn unberührt. 
Man muß einmal auf die Geschichte dieses Skandals ein- 
gehen, um deutlich zu machen, in welcher Art und Weise 
der Senat mit Bestimmungen, mit Gesetzen umspringt. 
Jeder freie Unternehmer würde in gleicher Situation von 
den Ordnungsbehörden — mit Recht — zur Rechenschaft 
gezogen werden. 
Im Spätsommer 1973 erfuhr die Berliner Feuerwehr von 
der Planung dieses Riesenbehälters und meldete Bedenken 
in mündlicher Form an. Sie erklärte damals in aller Deut 
lichkeit: Wir können im Falle einer Katastrophe — wir, die 
Berliner Feuerwehr — einen Brand nicht beherrschen. Ich 
möchte keine Schwarzmalerei betreiben, 
(Zurufe von der SPD: Na, na, na!) 
um in irgendeiner Form die Bevölkerung zu beunruhigen, 
sondern nur in aller Deutlichkeit darauf hinweisen, was für 
verantwortungslose Männer ln diesem Senat sitzen. 
(Beifall bei der CDU) 
Wenn wir richtig unterrichtet sind, wurde Mitte Oktober, 
nachdem die Bedenken der Feuerwehr angemeldet waren, 
in Braunschweig der Tank bestellt. Daß die Genehmigung 
nicht vorhanden war, berichtete ich bereits, aber es war 
noch nicht einmal ein Antrag gestellt. Erst danach hat der 
Senator für Wirtschaft die Anträge gestellt. Und um dies 
zu präzisieren, fragen wir in unserer Frage 1: 
Wann hat die Gasag die Genehmigung zur Errichtung 
eines 100 000 m»-Leichtbenzintanks in Mariendorf be 
antragt ? 
Aber auch nach der Bestellung häufen sich die Bedenken, 
und die Genehmigungsbehörden bekommen kalte Füße. Der 
einer oder andere sagt, na, ob wir damit fertig werden, das 
ist doch wohl eine sehr schwierige Sache. Und da werden 
die Fragen im Zusammenhang mit dem Brand- und Kata 
strophenschutz von einigen Beamten ernst genommen, nur 
die politisch Verantwortlichen ziehen daraus keine Konse 
quenzen, aber das sind wir ja von diesem Senat hinreichend 
gewohnt. Wir fragen deshalb: 
Trifft es zu, daß die Genehmigungsbehörde festgestellt 
hat, es komme bei der Genehmigungsfähigkeit dieses 
Vorhabens entscheidend auf die fachlichen Stellung 
nahmen der für den Brand- und Katastrophenschutz 
zuständigen Behörden an ? 
Die Berliner Feuerwehr sagt klar: Im Katastrophenfall 
brennt dieser Behälter aus, wenn die stationäre Anlage 
einen Defekt hat. Denn sie müßte — so sagte die Berliner 
3440
	        

Downloads

Downloads

Der Text kann in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden.

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext
TOC

Diese Seite

ALTO TEI Volltext

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Suchtreffer

Suchtreffer

Anschauliche Tabellen von der gesamten Residenz- Stadt Berlin, worin alle Straßen, Gassen und Plätze in ihrer natürlichen Lage vorgestellt, und in denenselben alle Gebäude oder Häuser wie auch der Name und die Geschäfte eines jeden Eigenthümers aufgezeichnet stehen
1 / 20
Neue anschauliche Tabellen von der gesamten Residenz- Stadt Berlin, oder Nachweisung aller Eigenthümer
Zurück zur Trefferliste Zurück zur Trefferliste

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie viel Gramm hat ein Kilogramm?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.