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Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1968, V. Wahlperiode, Band II,21.-43. Sitzung (Public Domain)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

Full text: Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1968, V. Wahlperiode, Band II,21.-43. Sitzung (Public Domain)

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Monograph

Author:
Delina, Ruth Esther G.
Title:
From rocks to wastes: Tracing the fate of chromium in mining-impacted lateritic environments / Ruth Esther Delina
Publication:
Berlin: Freie Universität Berlin, 2024
Language:
English
Note:
Archivierung/Langzeitarchivierung gewährleistet
VÖBB-Katalog:
35369260
Keywords:
chromium leaching ; iron oxyhydroxides ; sequential extraction ; nickel laterites ; mine tailings ; high pressure acid leaching
URN:
urn:nbn:de:kobv:188-refubium-45931-4
Copyright:
Rights reserved
Accessibility:
Free Access

Contents

Table of contents

  • Stenographischer Bericht (Public Domain)
  • Ausgabe 1968, V. Wahlperiode, Band II,21.-43. Sitzung (Public Domain)
  • Title page
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 21, 25. Januar 1968
  • Nr. 22, 8. Februar 1968
  • Nr. 23, 22. Februar 1968
  • Nr. 24, 14. März 1968
  • Nr. 25, 28. März 1968
  • Nr. 26, 11. April 1968
  • Nr. 27, 18. April 1968
  • Nr. 28, 25. April 1968
  • Nr. 29, 9. Mai 1968
  • Nr. 30, 30. Mai 1968
  • Nr. 31, 12. Juni 1968
  • Nr. 32, 27. Juni 1968
  • Nr. 33, 10. Juli 1968
  • Nr. 34, 11. Juli 1968
  • Nr. 35, 19. September 1968
  • Nr. 36, 26. September 1968
  • Nr. 37, 10. Oktober 1968
  • Nr. 38, 24. Oktober 1968
  • Nr. 39, 14. November 1968
  • Nr. 40, 28. November 1968
  • Nr. 41, 11. Dezember 1968
  • Nr. 42, 12. Dezember 1968
  • Nr. 43, 13. Dezember 1968

Full text

1204 
40. Sitzung vom 28. November 1968 
Wohlrabe 
nicht genannt werden, wenn der Senat rechtzeitig und 
richtig gehandelt hätte. Es liegt nicht bei uns, sondern 
bei Ihnen. 
(Beifall bei der CDU.) 
Aber lassen Sie mich, meine Damen und Herren, ln 
aller Ruhe und Sachlichkeit ein paar Worte besonders 
zur finanziellen Seite sagen. Ich meine, daß, wenn man 
über Probleme der heutigen Großen Anfrage der CDU 
spricht, dann muß man sich darüber im klaren sein, 
wie die finanzielle Seite aussieht. Ich rufe Ihnen, meine 
Damen und Herren, ins Gedächtnis zurück, daß wir — 
die CDU-Fraktion — bereits aus Anlaß der letzten Haus 
haltsdebatte im Dezember vergangenen Jahres einen 
Antrag eingebracht hatten, der nicht — und ich sage das 
ganz bewußt — darauf hinzielte — um nicht mißver- 
stannden zu werden —, den Studenten irgendeinen ein 
zigen Pfennig zu streichen. Darum geht es auch heute 
nicht. Es geht einzig und allein darum, daß die Mittel, 
die die Studenten selbst aufbringen und die wir als 
Steuerzahler und als dieses Parlament der Universität 
und über die Universität als Zuschuß zum Studenten 
haushalt zur Verfügung stellen, sachgerecht für wirk 
liche, ehrliche studentische Anliegen verwandt werden 
— um nichts anderes geht es. 
(Beifall bei der CDU.) 
Ich sage das so deutlich deshalb vorweg, damit es nach 
her nicht wieder heißt: die CDU wolle den Studenten 
das Geld wegnehmen; das will sie genau nicht. Sie will, 
daß das Geld, das dankenswerter Weise durch das Auf 
kommen der Steuerzahler dieser Stadt und Deutsch 
lands überhaupt der Universität zur Verfügung gestellt 
werden kann, für sachgerechte Ausgaben im Interesse 
aller verwendet wissen. Leider haben SPD- und FDP- 
Fraktion in der letzten Haushaltsdebatte dieses Anlie 
gen nicht unterstützt. Ich muß zu dem Schluß kommen, 
nachdem wir in 14 Tagen wieder eine Haushaltsdebatte 
führen werden, daß sich das, was das finanzielle Ge- 
bahren angeht — man lese hierzu nur einmal den Rech 
nungsprüfungsbericht über die AStA- Finanzen von 1966 
und die dort gemachten Anmerkungen —, nicht geän 
dert hat. Das muß einfach einmal festgehalten werden: 
Es hat sich nichts geändert. Sie haben einen gutgemein 
ten Antrag niedergestimmt. Wir waren der Hoffnung, 
es würde besser werden; es ist nicht besser geworden. 
Ich will Ihnen sagen wieso, und ich will mich dabei be 
rufen auf das, was der Herr Senator schon selbst ange 
sprochen hat, nämlich die Rechtsaufsichtsbeschwerde 
des Studentenvertretes Jost von Trott an den Senator 
für Wissenschaft und Kunst. Diese erfolgte übrigens 
nicht neuerdings, sondern — ich habe sie hier — sie ist 
— glaube ich — vom Monat August. Sie ist also ganz 
schön alt, mit neuerdings würde ich sie auch nicht be 
zeichnen. Das machen Sie sich ein bißchen einfach, Herr 
Senator; es ist schon recht lange her. Dieser Student hat 
darum gebeten, daß der Senator für Wissenschaft und 
Kunst im Rahmen seiner Rechtsaufsicht prüft, ob eine 
sachfremde Verwendung von AStA-Mitteln stattgefun 
den hat. Es ist von Herrn Jost von Trott, der als Stu 
dentenvertreter guten Einblick in die Kasse der Studen 
tenvertretung hat, festgestellt worden, daß aus öffent 
lichen Haushaltsmitteln und nichtöffentlichen Haushalts 
mitteln sachfremde Ausgaben bestritten wurden. Sie, 
Herr Senator, versuchen sich im Punkt 4 Ihrer Erklä 
rung herauszureden mit öffentlichen Haushaltsmitteln 
und sagen: Das andere sind studentische Beiträge. Diese 
Differenzierung mache ich nicht mit, denn ich sage: Wir 
können hier nur von den Gesamtmitteln reden, obwohl 
nach dem neuesten Beschluß des Kuratoriums es mir 
eigentlich sehr leicht fällt, zu sagen: öffentliche Haus 
haltsmittel. Sie selbst haben ja durch Ihre Vorlage, und 
wir werden darauf noch zu sprechen kommen, mit dazu 
beigetragen, daß eben öffentliche Haushaltsmittel in er 
heblichem Maße der Studentenvertretung neuerdings 
zur Verfügung gestellt werden. Ich nenne zwei ganz kon 
krete Punkte für sachfremde Ausgaben; einmal wur 
den über 1000 DM ausgegeben für Plakate für den Viet 
nam-Kongreß. Ist das eine wirkliche studentische Ange 
legenheit, die getragen wird von den Studenten der 
Freien Universität oder der Technischen Universität? 
Herr Jost von Trott hat außerdem festgestellt, daß eine 
Rotaprint-Maschine für 6000 DM angeschafft worden 
ist. Dies geschah sicher nicht, um die geringeren inter 
nationalen und die geringeren sozialen Aktivitäten der 
Studentenvertretung zu publizieren, 
(Abg. Schmitz: Müssen ja Plakate drucken!) 
sondern um — Sie alle wissen es ja, ich brauche es 
Ihnen doch nicht zu sagen, ich habe es Ihnen auch 
schon oft hier gesagt — in Hülle und Fülle Propaganda- 
material weiterzuproduzieren. Das hat schon der Rech 
nungshof in seinem Bericht vom Jahr 1966, veröffent 
licht im Februar 1967, kritisiert. Es geht hier um den 
enormen Verbrauch von Büromaterial, insbesondere von 
Papier, was zweifellos in diesen Millionenauflagen nicht 
dafür dient, die hier von mir skizzierten Aufgaben der 
Studentenvertretung wirklich wahrzunehmen. Ich hätte 
mich nun gefreut, Herr Senator,wenn Sie diese Rechts 
aufsichtsbeschwerde wirklich zügig behandelt hätten, 
weil eben 4600 Studenten heute an der FU diesen Bei 
trag für studentische AStA-Mittel nicht mehr zahlen. Wir 
sind im Grundsatz dafür, daß das Prinzip der Freiwillig 
keit, wie es heute ist, erhalten bleiben soll. Leider ist 
aber festzustellen, daß Sie sich in einem sehr eigenarti 
gen Verfahren um diese Frage drücken. Einmal haben 
Sie nämlich diese Beschwerde dem Kuratorium weiter 
geleitet und gesagt, es möchte doch prüfen, ob hier eine 
eindeutige Pflichtverletzung vorliegt oder nicht. Hier 
hat der Kurator der Freien Universität nach meinen Er 
kenntnissen, mitgeteilt: Das ist gar nicht seine Aufgabe, 
denn er hat nicht zu prüfen, was Sie zu prüfen hätten 
als Rechtsaufsichtsführender. Jetzt rufen Sie den Lan 
desrechnungshof an und bitten dort um Prüfung. Die 
konkreten Angaben aber, die von einem sachkundigen 
Mitglied des Konvents gemacht worden sind, meine 
Damen und Herren, die hätte der Senator — wir haben 
neulich erst mehr Personal im Hauptausschuß bewilligt, 
damit er seinen Aufgaben besser nachkommen kann — 
wirklich selbst prüfen können. Dazu braucht er keinen 
Rechnungshof. Diese Rechtswidrigkeit der Mittelverwen 
dung ist so offensichtlich, daß dieses zweifellos im Rah 
men der nach meiner Auffassung zustehenden Rechts 
aufsichtsmöglichkeiten hätte geschehen können. Ich darf 
also noch einmal darauf hinweisen, daß ich hiermit kon 
krete Beispiele genannt habe, weil Sie danach fragten. 
Obwohl Sie es seit Anfang August dieses Jahres wissen, 
worum es geht, haben Sie es unterlassen, die Zweck 
entfremdung von Etatmitteln zu unterbinden. Ja, Sie 
haben auch nicht dazu beigetragen, Herr Senator, wie 
mittlerweile in der Soll/Ist-Rechnung der Studenten 
vertretung der FU — ich habe diese mir einmal mitge 
bracht — vom 30. September 1968 festgestellt worden 
ist, daß die Mittel sachgerecht verwandt werden, statt- 
dessen erfolgten erneut enorme Ausgaben für Büro- 
material, Portokosten, Unterhalt von Büromaschinen 
und „FU-Spiegel". Dieses Blatt haben wir schon manch 
mal hier herumgehen lassen. Es verunglimpft ja nicht 
nur meine Partei, sondern die Ihre ganz genauso. Die 
Mittel, die zur Verfügung stehen, müssen für echte 
Selbstverwaltungsaufgaben der Studenten verwandt 
werden. Ich meine damit kulturelle Veranstaltungen, 
soziale Anliegen, Arbeit im internationalen Bereich. Vor 
haben, die jedermann von uns für alle Studenten sehr 
gern unterstützt; aber genau da ist der Etat niedriger, 
da hat man die Mittel nicht ausgeschöpft, und man hat 
die anderen überzogen, nicht etwa um das zu fördern, 
sondern um Aktionen studentenfremder Art in dieser 
Stadt — schließlich sehen sich die beiden Studentenver 
tretungen von FU und TU als Angehörige der antide 
mokratischen Bewegung in dieser Stadt an — Hilfe an 
gedeihen zu lassen. Nun könnte man ja sagen: Nun gut, 
das Problem bedarf ja sowieso einer Regelung, denn 
einige Studenten, ich meine eine erhebliche Zahl von 
Studenten, zahlen ja nicht. Es sind an der FU immerhin 
4600 Studenten. Wenn Sie vorhin selbst gesagt haben, 
daß der SDS sich nun mit Asozialen einließe, muß ich 
also den Schluß ziehen, daß offensichtlich einiges nicht 
in Ordnung ist.
	        

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