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Neues Berliner Koch-Buch (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Neues Berliner Koch-Buch (Public Domain)

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Monografie

Verfasser:
Landsberger, Artur
Titel:
Villa im Tiergarten / Artur Landsberger
Erschienen:
München: Georg Müller, 1924
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2022
Umfang:
396 Seiten
Berlin:
B 328 Literatur: Romane, Erzählungen über Berlin
Dewey-Dezimalklassifikation:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15461986
Sammlung:
Berliner Dialekt, Literatur, Literarisches Leben
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 328 Land 1 a
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Erster Teil

Kapitel

Titel:
Neuntes Kapitel

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Neues Berliner Koch-Buch (Public Domain)
  • Einband
  • Abbildung: Wenn's Kochen soll gelingen, hab Freude am Vollbringen!
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Einleitung
  • II. Die Vorrichtungen
  • III. Die Suppen
  • IV. Die Gemüse
  • V. Klöße, Klößchen, Speisen von Nudeln und Makaroni
  • VI. Fische und Schalthiere
  • VII. Beigüsse
  • VIII. Die Fleischspeisen
  • IX. Die Salate
  • X. Die Kompotts
  • XI. Milch-, Eier- un Pfannenspeisen
  • XII. Puddings, Aufläufe und andere süße Speisen
  • XIII. Kalte süße Speisen, Cremes und Gelees
  • XIV. Schmalzgebackenes, Torten, Kuchen, kleines Backwerk
  • XV. Eingemachte Früchte und Gemüse
  • Alphabetisches Register
  • Rückdeckel
  • Farbkarte

Volltext

—FJ 
14 
Die Fleischspeisen. 
7. Wilde Enten und Tauben. Wenn dieses Wildgeflügel 
jung ist, bratet man es wie das betreffende zahme Geflügel; ältere Stücke 
hingegen können nur durch längeres Dampfen mürbe gemacht werden. Das 
Alter“ einer Wildente ist sehr schwer zu erkennen; der Sicherheit halber 
empfiehlt es sich daher, ein Stück von einem Flügel herunterzuhauen 
und es probeweise zu dampfen oder zu kochen; wird es innerhalb 40 Minuten 
weich, so ist das Thier zum Braten noch tauglich, andernfalls wolle man 
es lieber dämpfen. Bekommt man solche ältere Stücke, so sollte man sie 
unter allen Ümständen während 325 Tagen in einer guten Essigbeize 
liegen lassen und täglich darin umwenden, sonst ist es sehr schwer, sie 
muͤrbe und saftig zu bekommen. 
l. Wildpret. 
1. Hirsche und Rehziemer zu braten. Der Rücken oder 
Ziemer wird rein abgehäutet und der Lunge nach in dichten Reihen mit 
mittelfeinen Speckfäden gespickt. Wenn die erste Doppelreihe beendet ist, 
süicht man in der Mitte zwischen den beiden Reihen hinein und zieht jen— 
seils der dritten heraus; dann sticht man zwischen der zweiten und dritten 
hinein u. s. f., bis der ganze Rücken gespickt ist. Man legt ihn darnach 
mit Zwiebeln und Wurzelscheiben, einigen Lorbeerblättchen, Zitronenschalen 
(und etlichen Wachholderbeeren) in die Pfanne, man giebt entweder noch 
Speckschniltchen dazu, oder man übergießt den Ziemer nun mit geschmolzener 
Butter; welches Verfahren man einschlagen will, häüngt vom Belieben ab. 
Man setzt die Pfanne nun in den Ofen und bratet, bis sich der Speck an 
ber Oberfeite gelblich zu förben beginnt; von da an muß nebst fleißigem 
Begießen mit“ dem eigenen Saft von Zeit zu Zeit etwas saure Sahne 
iber den Rücken gegeben werden, oder man belegt denselben an verschiedenen 
Stellen mit kleinen Stückchen Butter. Die Bratzeit beträgt für Hirsch— 
ziemer 11.—2 Stunden, für Rehziemer 84124 Stunde. Wird der Speck 
Iben zu braun, so lege man ein Papier über den Rücken. 
2. Ziemer von Wildkalb. Wie oben. 
z. Hirsch⸗ und Rehkeule. Man muß sie vor der Bereitung 
gehörig klopfen und dämpft erst, mit obengenannten Zuthaten und nicht 
zu vielem Wasser, ehe das Fett hinzukommt, sonst ganz so wie den Rücken. 
Will man die Keule nicht auf einmal braten, was bei mäßiger 
Personenzahl recht unzweckmäßig wäre, so schneide man zunächst die Fri— 
sandeaus de i. jenen Theil heraus, den man bei der Kalbskeule die „Nuß“ 
nennt, und die bei einer größeren Hirschkeule zu 2 Schüsseln für 6—8 
Personen reicht. Das übrige schöne, dicke Fleisch wird ebenfalls glatt vom 
HNnochen gelöst und entweder auf einmal gebraten oder nach Bedarf für 
3 Mahlzeiten eingetheilt. Die sehnigen, härteren Theile aber, die sich 
am uneren Ende der Keule befinden, werden zu Klops, Frikadellen und 
dergleichen benützt. 
Dasjenige Fleisch, welches man aufbewahren will, lege man in eine 
Essig⸗ oder Rothweinbeize, beschwere es mit einem Brettchen und Stein, 
ud“ wende es täglich um. Auf diese Weise wird es sehr mürbe, be⸗ 
donmt einen feinen Geschmack und kann ohne Nachtheil 10-214 Tage
	        

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