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Erstes Kapitel. Wie die Villa von Röhrens auf Berndts überging

Full text : Die Neue Gesellschaft / Landsberger, Artur (Public Domain)

8*

„Deugierig bin ich!l Du nicht, CLeo? Ist sie
blond, dunkel?“
Der Diener trat ein und flüsterte Paul etwas zu.
„Jal ja!“ sagte der. „Sie sollen nur ungeniert
hereilnkommen!“
Franz und Emma Linke traten in den Salon,
sagten ‚guten Abend und blieben in der Tür stehen.
Cäcilie sah ihren Mann an und verzog den
Mund. Berndt schüttelte den Kopf.
„Das ist unser Hausmeisterpaar,“ sagte Käte.
Iexe Cinke hat außerdem den Weinkeller unter

„Kichtig! Weinkeller!“ rief Cäcilie. „Das
muß man ja auch haben.“
„Merk' dir's!“ sagte Berndt.
„Derstehen Sie 'was davon?“ fragte Cäcilie.
„Ich glaub' schon,“ erwiderte Linke und sah mit
sicherem und offenem Blick Paul und Käte an.
„Er kennt sich aus!“ bestätigte Paul. „Und ist
dabei umsichtig und gewissenhafte
„Der ist natürlich auch nicht übernommen,“
sagte Cäcilie vor⸗yoll. „Ist Ihr Mann auch
so'n Schlemihl?“ srugte sie Käte.
Die Köpfe des Ehepaares Cinke wandten sich
ett zu Käte. Die tat, als überhörte sie's und
agte:

„So viel ich weiß, haben Sie noch keinen neuen
Hosten, Cinke7“
Der war noch so verdutzt. daß er gar nicht hörte.
            
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