Berndt. — „Nan weiß dann doch wentgstens.
sein Gelde'mal bleibt.“
„So meinte ich es natürlich nicht. Ich dacht!
dabei lediglich an das Gefühl einer Mutter.“
Paul legte seinen Arm um Käte und sagte:
„Spar' dir die Müh', Kind!“ — und leise fügt
er hinzu: „freue dich, daß wir anders sind!“
Cäcilie überwand infolge dieses Zuredens ihr
falsche Scham, hob den Kopf wieder in die Höhe, z0
die Hände ein, gab den Leib frei und sagte breit
„Jal! Also ich bekomme ein Kind.“
„Darauf habe ich nur eine Antwort.“ erwidert!
Käte, „ich gratuliere!“
„Danke!“ sagte Cäcilie. Auch Berndt verbeugt!
sich, meinte aber:
„Ubrigens ist es noch nicht so weit.“
Und Cäcilie ergänzte:
„Erst in zwei Monaten. Wir nehmen natürlid
eine Amme. Das heißt: wenn wir eine prima be—
kommen. Wissen Sie keine?“
Käte, die so plötzlich Dertrauensperson ihr völlis
fremder Menschen wurde, konnte ein Lächeln nich
unterdrücken.
„Ich wüßte schon eine!“ sagte sie.
„Leol das wäre doch glänzend!“ rief Cäcilie.
„Du weißt ja noch gar nichts!“ gab Berndt z4
„Ich bitt' dich, die Amme von Röhrens! Was—
brauch' ich da weiter viel zu wissen?“
EAntwort.