der \ erlängerungsstrecken der Nordsüdbahn nach Tempelhof,
Neukölln Hermannstrafie, Neukölln—Grenzallee.
Verlängerung der Stammbahn nach Pankow Vinetastraße,
Siadion—Ruh leben, der Dahlemev Schnellbahn vom Thielplatz
zur Krummen Lanke.
And zu einem Teil gegen Ende vorigen Jahres zum Abschluß
gekommen, zum anderen Teil ist ihre Beendigung teils im April,
teils im Juli dieses Jahres zu erwarten.
Der zur Fertigstellung dieser Bahnstrecken noch benötigte
Geldbedarf belief sich nach Aufstellung der Berliner Nordsüdbahn-Aktiengesellschaft
am 1. Januar 1950 auf rund 80 Millionen
Reichsmark. Dieser Betrag steht im Augenblick noch nicht zur
Verfügung, über die Beschaffung sind Verhandlungen mit einem
Konsortium unter Führung der Danatbank geführt worden.
Diese Verhandlungen haben dazu geführt, daß diese Gruppe sich
bereit erklärt hat, die Betrüge zur Verfügung zu stellen. An die
Zurverfügungstellung dieser Beträge hat das Bankenkonsortium
eine Reihe von Bedingungen geknüpft, die sich im wesentlichen
darauf beziehen, daß eine endgültige Klarstellung der finanziellen
Verhältnisse der Berliner Verkehrs-Aktiengesellschaft, sowie
ihrer Beziehung zur Stadt und eine Klarstellung der Bedingungen,
unter denen die vor der Vollendung stehenden Bahnstrecken
auf die Berliner Verkehrs-Aktiengesellschaft übergehen sollen,
erfolgen müsse.
Zur Klarlegung dieser Bedingungen ist es notwendig, auf die
Entwicklung zurückzukommen, unter denen vor Jahren die Beschlüsse
über diese Bahnbauten gefaßt worden sind.
Neben den Bahnen der jetzt liquidierten Gesellschaft für
Hoch- und Untergrundbahnen, deren Aktienmajorität die Stadt
Berlin auf Grund des bekannten Vertrages mit den Aktionären
dieser Gesellschaft im Sommer 1926 übernahm, hat die Stadt
Berlin seit Beendigung des Krieges sich selbst an dem Bau von
neuen Untergrundbahnstrecken Beteiligt.
Der erste dieser Art von der Stadt in Angriff genommene
Bahnbau war der Bau der Nordsüdbahn. Dieser Bau wurde
durch Stadtverordnetenbeschluß vom 23. März 1922 auf Grund
einer Magistratsvorlage, Drucks. 69 vom Jahre 1922, der neugegründeten
Berliner Nordsüdbahn-Aktiengesellschaft übertragen,
deren Hauptaktionär die Stadt war: zu einem kleinen
Bruchteil war an dieser Gesellschaft die Gemeinschaftsgruppe
Deutscher Hypothekenbanken, sowie der Staat Preußen und die
Hochbahngesellschaft beteiligt. Die Nordsüdbahn-A.-G. war
eine Besitzgesellschaft und erstellte ihre Anlagen in der Form,
daß die Stadt zu einem Teil auf dem Kreditwege die Mittel zur
Verfügung stellte, wofür die Stadt als Gegenwert Aktien dieses
Unternehmens erhielt.
Die bis zum Jahre 1926 fertiggestellten Teile dieses Bahnunternehmens,
dessen gesamtes Aktienkapital sich nach der Umstellung
auf 43 600 000 GMk. belief, nämlich die Strecken vom
Bahnhof Seestraße bis zum Bahnhof Bergstraße-Neukölln, bzw.
Bahnhof Kreuzberg, gingen bei Abschluß des oben erwähnten
Vertrages mit ihren Betriebsmitteln und der gesamten Bahneinheit
in den Besitz der Gesellschaft für elektrische Hoch- und
Untergrundbahnen in Berlin über. Außerdem brachte die Stadt
auch die Schöneberger Bahn ein. Die Hochbahngesellschaft
übernahm auch die für die Fertigstellung übernommenen Schulden,
die zum Teil aus der späteren Hochbahn-Amerika-Anleihe
von 1926 beglichen wurden. Durch die Einbringung dieser Bahneinheit
erreichte im wesentlichen die Stadt die Majorität des
Aktienkapitals der genannten Gesellschaft, deren Kapital bei
dieser Transaktion von 115 244 000 Mi auf 175 244 000 Mt erhöht
wurde.
Inzwischen hatte die Stadt Berlin auf Grund der Vorlage
Nr. 89 vom Jahre 1925 weiter beschlossen, die in der Vorkriegszeit
von der AEG begonnene Schnellbahn Gesundbrunnen—Neukölln,
die sogenannte AEG-Bahn, ebenfalls zu bauen. Für die
Durchführung dieses Bauvorhabens sind dann eine Reihe weiterer
Vorlagen in folgenden Jahren erfolgt, so
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