ges Bestehen zurückblicken. Im September dieses Jahres
geht der 25, Jahrgang seiner Vollendung entgegen.
Anfänglich von Dr. M. Wilhelm Meyer, von 1896 an von
Professor Dr. P. Schwahn redigiert, macht die Zeitschrift
es sich zur Aufgabe, die Errungenschaften der Naturfor
schung, namentlich die Ergebnisse der Astronomie, Astrophysik,
Geophysik und Geologie, sodann aber auch biologische
Fragen, soweit sie ein allgemeines, zur Entwicklung
eines einheitlichen Weltbildes in Beziehung stehendes Interesse
bieten, in zusammenfassenden, allgemeinverständlichen
Abhandlungen zu verbreiten. In dieser Hinsicht bildet sie
also eine Ergänzung und Erweiterung des Programms der
Urania, indem sie nicht, wie das Institut selbst, auf eine
lokale Wirksamkeit beschränkt ist, sondern ihre Mitarbeiter
und ihren Leserkreis in der ganzen Kulturwelt sucht.
In gerechter Würdigung dieses Strebens haben die bedeutendsten
Männer der Wissenschalt, die hervorragendsten
Forscher, Denker und Gelehrten des In- und Auslandes die
Ergebnisse ihrer Arbeiten in „Himmel und Erde“ veröffentlicht.
Eine Zeit regen Schaffens für die Zeitschrift setzte
vornehmlich ein, als sie nach dem 20, Jahrgange aus dem
Verlag von H. Paetel in Berlin in den weltberühmten Verlag
von B. G. Teubner in Leipzig überging und gleichzeitig die
im „Wissenschaftlichen Verein‘ zu Berlin gehaltenen Vorträge
in ihr zum Abdruck gelangten. So erschienen in den letzten
Jahren von größeren Beiträgen: Lecher „Mechanische oder
glektrische Weltanschauung“, Metschnikoff „Die natürlichen
Heilkräfte des menschlichen Organismus gegen Infektionskrankheiten‘“,
Haberlands epochemachende Untersuchungen
über die „Sinnesorgane der Pflanzen”, Heim „Der Bau
der Schweizer Alpen“, Schwarzschild „Das System der Fix-