tieferen seelischen Anregung durch eindrucksvolle bildliche
Darstellungen zum Bewußtsein zu bringen und so die Freude
an der Naturerkenntnis in die breitesten Schichten des Volkes
zu tragen,
Nachdem in diesem Sinne bereits im Laufe des Winters
von 1886 auf 1887 die Herren Foerster und Meyer bestimmte
Pläne für die Gestaltung des neuen Unternehmens ausgearbeitet
hatten, wurden bei der Königlichen Staatsregierung
einleitende Schritte zur kostenlosen Erlangung eines Baugrundes
für das Urania-Gebäude getan. Es war vornehmlich
dem Entgegenkommen und dem warmen Interesse des damaligen
Ministers der Unterrichts-Angelegenheiten, Exzellenz
Dr. von Goßler, zu danken, daß das Urania-Projekt sehr
bald feste Gestalt annehmen konnte, indem von seiten der
Regierung auf dem fiskalischen Grund und Boden des Ausstellungsparkes
in der Invalidenstraße ein Bauplatz für die
Sternwarte und das sich daran angliedernde Schaugebäude
zur Verfügung gestellt wurde.
Gleichzeitig mit dieser Unterstützung durch die königlichen
Behörden kam Hilfe aus einem Kreise wohlhabender
Männer Berlins, welche dem schönen Unternehmen die
nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung stellten. Einen
namhaften Gründungsbeitrag stiftete unter anderen Herr
Kommerzienrat Julius Heese.
Nachdem so die Hoffnung auf eine baldige Verwirklichung
des Planes wesentlich gesteigert worden war, konnten gegen
Ende Oktober 1887 die ersten Gönner zu einer gemeinsamen
Besprechung zusammengerufen werden, Das Resultat
dieser Beratung war die Bildung eines Komitees,
dem die weitere Ausgestaltung der finanziellen Grundlage
übertragen wurde. Das Komitee entschied sich dahin, die