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mit 762 Mitglieder. Das ist vom Herrn geschehen und ist ein
Wunder vor unseren Augen.
Selbst auf die Gefahr hin, etliche zu langweilen, dürfen wir
doch die Zahlen vom Jubiläumsjahr nicht unerwähnt lassen. Nicht
um Parade zu machen. Dafür wäre es doch zu wenig. Nein, wir
wollen Gott ehren und zu weiterer Tätigkeit ermuntern, denn das
Erreichte zeigt, daß treue hingebende Jugendmissionsarbeit auch in
Berlin, wo doch gewiß für die Jugend ein schlüpferiger Boden ist,
wo raffinierte Genüsse und eitle Jugendfreuden in überreichem Maße
dargeboten werden, nicht vergeblich ist.
Wir haben heute folgenden Stand in unseren Vereinen:
Berlin réhre Vereine und 124
Charlottenburg
Insgesamt: 16 Vereine und 770 Mitglieder.
Es ist wahrlich noch lange nicht alles erreicht, wenn wir junge
Leute unter den Einfluß unserer Vereine bringen; aber es ist ein
Band um manche geknüpft, ein Zaun um sie errichtet, daß sie nicht
so leichter Hand in die Welt hinaus, auf Wege des Fleisches und
Verderbens geraten. Die Aufgabe unserer Jugendvereine ist eine
doppelte. Sie sollen ein Licht der Welt sein. Gleichwie ein Leucht⸗
turm sein Licht über die brausende See zur Nachtzeit ausstrahlt,
den Schiffer vor den Gefahren der Küste warnt und ihn den rechten
Fahrweg finden läßt, so sollen auch unsere Jinglings- und Männer—
vereine und die Jungfrauenvereine ihr Licht leuchten lassen, damit
manche auf dem Meer des Lebens Gefährdete vor der Strandung
bewahrt bleiben. — Doch mit der Bestimmung: „Ihr seid das Licht
der Welt“ verknüpft der Herr Jesus auch zugleich die andere: „Ihr
seid das Salz der Erde!“ Diese bildliche Beschreibung des
Jüngerberufs weist auf ihre Aufgabe nach innen hin. Unsere Vereine
haben auch eine große Mission an sich selbst, an ihren eigenen Mit—
gliedern. Da bleibt noch viel zu tun übrig, nämlich: Vertiefung im
religiösen Erfahrungsleben, Abklärung, Ausbildung und Ausreife der