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Brünhilde: Weh, mein Teurer liegt hier im Tran!
(Zu den Gibichungen)
Haltet das Maul, meschuggne Mischpoche!
Gutrune: Hol' dich der Teufel, du Tippelschickse!
Hagen: Stille! Redet nicht Stuß, ihr Stänker!
Prunkende Götter gehen jetzt pleite.
Nun ist das strampelnde Stück zu Ende.
Vorsicht! Es fällt der eiserne Vorhang.
Die Dienstzeit.
„Der Soldat wird vom ersten Augen⸗
blick des Eintritts in die Kaserne sehr
liebevoll behandelt.“
Kriegsminister v. Heeringen im Reichstag.)
Mein Lebenslauf ist Lieb und Lust
Und lauter Becherklang.
Ein Freundschaftslied aus froher Brust
Grüßt meinen ersten Gang.
Tret' ich in die Kaserne ein
Zum allerersten Mal,
Kredenzt man mir den goldnen Wein
In silbernem Pokal.
Der Unteroffizier, er liebt
Mich heiß und minniglich,
Und wemn er einen Rat mir gibt,
So fleht er inniglich.
Die Zähre glänzt in seinem Blick,
Er sagt mit treuem Mut:
„Mein teurer Freund, mein ganzes Glück,
Nun sein Sie mal so gut.“