—9
„Wollen Sie mich denn schon wieder weg·
— F—
Um Gottes willen, nein, aber ich denke an Ihre
Zukunft.“ 237
„Ich fürchte mich nicht. Mit solcher Leidenschaft
tann es nicht lange regnen ·· ——
Sie lachte. „Verzeihen Sie, daß ich fortwährend
iache, aber ich bin so vergnügt. Dank für den schönen
Abend, mein Herr.“ znn
zIch habe für diesen Abend zu danken, den ich
his zu meiner letzten Stunde nicht vergessen werde
yntschuldigen Sie, jetzt bin ich wieder lyrisch, aber
wenn man verliebt ift, kann man der Lyrik schwer
ausweichen.“ aei
Sie hatte sich ihm gegenüber gesetzt und blickte
ihn nachdenklich an. Wunderliche Befangenheit ent⸗
ftand piötzlich zwischen ihnen. Der Doktor schwieg
ind' überlegte, wie er seine Bewerbung einleiten
ollte. Es erschien ihm ganz aussichtslos, daß dieses
unge schöne Mädchenjemals einwilligen könnte,
eine Frau zu werden 2 J
u: „Was ist Ihnen denn?“ fragte Germaine be—⸗
hutsam. „Sie machen ja ein verzweifeltes Gesicht.“
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unstanat. Elbia, Dresden-Blasewitz 2.
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Markensammlung
und Kriegsmarken
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Zerliner IUustrirte Zeitung.
„Ich überlege eine Frage, die ich an Sie richten
nöchte, Fräulein Germaine.“
„Mein Gott, da müssen Sie erst lange über⸗
egen!“
„Die Sache ist nicht ganz einfach.“ Er rang in
ächerlicher Weise nach- Atem und legte seine Ziga—
ette weg. „Sie wissen, daß ich Sie liebe, Fräulein
Hermaine, obwohl Sie vorgestern ein anderes Wort
ür meine Liebe gefunden haben“ *
Sie machte eine Abwehrbewegung, 3 22
—zSie hatten vielleicht recht. Der Antrag, den
ich Ihnen zu stellen wagte, war jedenfalls taktlos und
»eleidigend. Ich bitte um Ihre Verzeihung.“
„Sie beschämen mich.“ 3 77 *
IIch möchte Ihnen heute einen ehrlicheren An—
rag machen. Wollen Sie meine Frau werden, Fräu—
ein Germaine?—“ 77
Site lehnte sich in ihrem Sessel zurück und starrte
den Doktor an. —
„Ich liebe Sie, wie ich noch niemals in meinem
2eben eine Frau geliebt habe, Fräulein Germaine.
jch würde alles tun, was in meinen Kräften steht,
im-Ihnen ein angenehmes und fröhliches Leben zu
* —9 — —
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machen ast. Wer außerlich jung blesben will. gebrauche
Nuamnceos
ne wasserhelle Flusslqkeit. die allmäahlich und un-
merklich fur die Umgéebungq dem fiæaet die fruühere
Vatursarbe ocht wiedergibt. Peels p. Marton M. 6.-
2zu haben In Proges- und harfümetiegescaãtten,.
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rnlander, Petersstr. 24, II. Oberseschos, Stand Nr. 434
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Art in bestor Beschaffenheit.
—7. Hæe imnm. —LL
LLX
Nr. 86
zereiten. Ich bin nicht mehr jung und kann nicht
zerlangen, daß Sie mich lieben, aber Sie würden
ich an mich gewöhnen, Fräulein Germaine. Ich bin
in anständiger Mensch und würde Ihnen, solange
ch atme, dankbar sein, wenn Sie meine Frau werden
wollten.“
Sie erhob sich und ging langsam zum Fenster.
die Stirn gegen die Scheibe gepreßt, blickte sie in
den Regen hinaus.
Der Doktor blieb regungslos beim Tisch sitzen. Es
schien ihm, als wäre er der verlassenste Mensch, der
auf der Welt lebte. Schmähliches Verbrechen war es,
venn ein alter Mann Jugend begehrte. Mit welchein
Recht durfte er Germaine an sich fesseln? Betrog er
ie nicht um Liebe? War sie nicht tausendmal besser
daran, wenn sie sich einem jungen Strolch in -die
Arme warf, den sie liebte?
Germaine kam vom Fenster zurück. „Ich müßte
Ihnen dankbar sein, mein Herr, für die große Ehre,
zie Sie mir erweisen. Verzeihen Sie, ich kann es
nicht.“ ——— 3
Fortsetzung folgt).
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GCISISEM æ
Meine Sube 0.90 M. grobe Gube I. 0 M.
7cberall zu haben.
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fir die musiscalischeæ Velti
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Die vereinfadlit
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Notensciirift 4
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aridert nichts am kuristgerectiten Notensatæ.
Die Namen der Noten, die Tonarten und die
ꝛeserse der fFfTFarmonie hleiben unangetastiet.
ęs qilt also kein Umlernen, nodi weniger ein
vichtverwenden erlanoter Fähiukeiten. Auch
schũler spielen obiqe Stelle in der neuen Schreib.
veise vom Blatt, da klares Notenhild ohne Vor-
eichen. Schwarze oder weißne Taste? Das sadi
der etste Blicx/
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Unser Preisausssschreiben
M. I000 Barpreise und vriele andere Preise
soll weite Sreise von dem hohen WVert der Er
Andunq ũberaæeugen. Die Bestimmungen des Aus
schreibens werden beim Bezuꝗq des Anleitungs
und Ubunoshestes, Vereinfadite Notensditist
mit Probestiicx, Preis M. I. 850, heiꝗefũgqt.
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67
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