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Volume Nr. 9, 3. März 1918

Full text: Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1918, 27. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)

General Avaresecu, 
der neue rumänische Minister- 
präsident als Nachfolger von 
Brattanu 
8 
81 L 
Silben-Rätsel 
Aus den Silben ber — bers — 
chel — draht — e — e — e — ei 
— en — ew — kest — gi — gie — 
hard — her — 1 — in — land 
— lapp — li — nachts — rer — 
rer — ri — sar — sen — sse 
— sta — tęer — vi — vi — weih — 
zi sind 11 Wörter zu bilden, deren 
Anfangsbuchstaben von oben nach 
unten und Endbuchstaben von unten 
nach oben gelesen ein Sprichwort er 
geben 
Die Wörter bedeuten 1 Hohe 
Feiertage, 2. Aegyptologe, 3 Oper, 
4 Vorabend-Gottesdienst. 5. Fluß, 
6 männlichen Vornamen, 7 nörd—⸗ 
liches Land, 8 Vogel,9 Fabrilk 
10 Besuch zwecks Ausfraguncç 
11 wichtiges Kriegsmaterial 
Berliner Mustrirte Zeitung. 
Nr. 9 
— An ————— 4—— 
Senator Humbert, 
der oft genannte französische 
Politiker, der jetzt im Anschluß 
an den Bolo-Prozeß verhaftet 
worden ist 
Die geräuschvollste 
Naton 
Die Feinde schwätzen, toben, orohn 
Und schrein, daß alles kracht; 
Nun nenne mir mal die Nation 
Die stärksten Lärm wohl macrht 
tellungskriegs 
Vom Worte ist der Graben voll 
Der dieses selbe Wort sie soll 
Auflssungen der Rätsel 
a us Nrs 
Silben-Rätsel 
Siebenküs, Jean Paul 
1 Sessel, 2 Iglau, 3 Emma 
4 Bärlapp, 5 Eisen, 6 Nora 
7. Kreide, 8 Asti, d Empedokles. 
Ve r w andlung: Geduld, Geld 
Vöolltabentwrscht: R— Adler 
Mitalieder der ukrainischen Abordnung auf einem Spaziergang in Berlin 
in Begleitung eines deutschen Offtziers 
Phot Grohs 
* 
53 
xãiA.. 
— — — 
F —— 
2 * — 
— — 
— 8 
— — ExF. 
Feldwebel Schulz, auf Urlaub in Berlin, 
geht in ein Musikkaffee; an seinem Tisch sitzt 
eine junge Dame, mit der er gern ein Gespräch 
anknüpfen möchte, er weiß aber nicht wie Als 
der Kapellmeister ein Solo geigt, kommt ihm 
ein Gedanke Er wendet sich an seine Nachbaein 
und fragt. „Spielen Sie Geige, gnädiges Fräu— 
lein?“ — „Nein.“ antwortet die Dame, „ich 
nicht, das tut der Mann da auf dem Podium.“ 
Der Vorhangzieher Schulze ging eines Tages 
in das Sprechzimmer des Theaterdirektors und 
bat bescheiden um eine Erhöhung seines Lohnes 
„Was,“ schrie ihn der Direktor an, „mehr Geld 
wollen Sie haben? Was tun Sie denn eigent— 
lich? Ein pgar Handgriffe! Sonst stehen Sie 
Abend für Abend zwischen den Kulissen und 
sehen sich die Stücke an!“ — „Eben deshalb!“ 
sagte Schulze 
J⸗ 
— 
Ein Vater überrascht seinen Sohn, der auf 
einem anderen Jungen liegt und ihn festhält 
„Gustav, warum liegst Du auf dem Jungen?“ 
„Er hat mich ins Auge geschlagen.“ 
„So! Habe ich Dir nicht gesagt, man soll 
erst bis hundert zählen, ehe man sich von seinem 
Zorn hinreißen läßt?“ 
„Ja Vater Ich halte ihn auch bloß fest 
damit er nicht fortläuft, ehe ich mit Zählen 
fertig bin“ 
„Du Papa.“ sagte das kleine Hänschen be— 
trübt, „Mama ist auch zu ungerecht!“ — „Wieso 
denn?“ — „Ja, wenn ich mir nur einen Finger 
nagel abkaue, gleich kriege ich eine Backpfeife, 
aber wenn das kleine Elschen den ganzen Fuß 
in den Mund stockt. findet Mamg das entzückend“ 
* 
„Sagen Sie, Herr ODirektor,“ fragte eine neu— 
gierige Dame einen Zirkusdirektor, „Ihre ODres— 
surnummer ist großartig, wie haben Site das 
nur fertig gebracht, daß das Lamm mit dem 
Löwen zusammen auftritt?“ — „Dressur, Gnä— 
digste, nichts als Dressur!“ — „Und vertragen 
sich die beiden Tiere denn immer so gut mit— 
enander?“ — „Nein, das allerdings nicht“ — 
„Und was tun Sie dann?“ — „O, dann kause 
ich ein neues Lamm“ 
Bayrisches Feldrätsel. Echorsch, 
kannst Du mir sagen, was für a Unterschied is 
zwischen an Feldpostbriaf und an Sanitäts— 
hund?“ — „Na!“ — „Koaner A Feldpostbriaf, 
der is adressiert; und a Sanitätshund 243 is 
g dressiert!“ v 
Nach dem Urlaub. 
„Na, wie hast Du zu Hause geschlafen?“ 
„Schrecklich! Meine Frau ist doch bei der Unter— 
grundbahn, alle Augenblick hat sie mir im Schlaf in 
die Ohren geschrien „Fertig, abfahren“!“ 
ö— — —— — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — —— — — 
Bie „Perurner Zuustrirte Zeitung“ erscheint wöchentlich einmal. Zu beziehen durch jede Postanstalt, laui posizeitungsune; ferner durch jede Buchhandlung und durch jede Ullstein⸗Filiale 
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