Bemner Ilustrirte Zeĩtung.
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Bevorzugung. A.: „Konnen Sie mir
20 Mark leihen?“ — B.: Ich Jeihe grund⸗
ätzlich kein Geld mehr aus; ich woQß zu böse
Erfahrungen gemacht!“ — A—: „Dann lassen
Sie mich der Letzte sein, der etwas von Ihnen
bekommt.“ — Be: „Der Letzte, der etwas von
mir bekommt? Nein, dazu sind wir denn doch
zu lange befreundet — Sie sollen der Erste
sein, der nichts bekommt!“
Fieptalen Nachbarn. „FIrl. Schreier
ist nach Mailand gegangen, um ihre Stimme
ausbilden zu lassen.“ — „So weit! Ich wußte
gar nicht, daß die Schreier's so viel Geld
haben.“ — „Das haben sie auch nicht. Das
nötige Geld haben die Nachbarn zusammen⸗
geschossen!“
Kindermund. Die kleine Emmi: „Horo
nur, Mama, wie die Stare draußen omen
das Männchen ist gewiß gestern Abend dea
pät heimgekommen!“
Heilverfahren. „Was, Sie fa
Karoussel, Herr Wamperl?“ — „Ja, de y
hat mir Bewegung im Freien verordnetse
Scheinbarer Widerspruch. A.n „D
wohnst jetzt wohl sehr hochꝰ“ — B.: „Wieod
— A.: „‚Weil du so heruntergekommen aussiehsi.
Schone Aussicht, Prinzipal (zu seinem
Kommis): „Seien Sie fleißig, halten Sie sich
rav, wenn Sie so bleiben, können Sie he—
nir sterben!“
Gemütlich. Frau: „Ich hatte dir doch
aber das Geld mitgegeben, um die Rechnung
bei Müller zu bezahlen, hast's wohl wieder
vergessen?“ — Mann: „Nee, Schätzchen, aber
dertrunken!“
Beweis. „Jean, Sie haben meine Bein
leider diesen Morgen nicht gehörig gereinigt!
— „O, doch, Herr Baxon!“ — — F
nicht, ich hatte fünfzig Pfennig in der Tasch
und die stecken noch drin!“
Kindermund. Tante gꝛ der kleinen
Ella, die zum erstenmal im Konzert gewesen
ist)y: „Na, wie hat es dir denn gefallen?“ —
Ella: „Ach, da war 'ne Dame, die schrie, weil
sie ihre Aermel Hause vergessen hatte, und
dazu spielte ein Kellner Klavier.“
Gedankensplitter.
Man kennt oft Leute nicht, die man kenn
wveil man sie kennt.
Viele Menschen sind so spekulativ, daß s
elbst auf Luftschlösser Hypotheken suchen.
*
Verdauungsschwäche ist die Undankbarker
des Magens. d
Es giebt Leute, deren dummes Gesicht ihn
einzige Aufrichtigkeit ist.
*
Es giebt Menschen, die so delikat sind
daß sie ungenießbar werden.
*
Es ist leichter, einen guten Gedanken 3
haben, als ihn zu verschweigen.
*
Berechnende Frauen sind meistens un
erechenbar. —
Häufig ist Mut nur das Ende der Furcht
Im Fleischerladen. Knabe: „Ein
halbes Pfund Rindfleisch, aber recht zähes!“ —
Fleischer: „Fäh? Warum, mein Sohn?“ —
Knabe: „Ja, wenn es weich ist, dann ißt es
der Vater allein!“
Oumme Frage. Frage; Welcher Unter—
schied ist zwischen den „Linden“ in Berlin und
einem Gardeleutnant? — Antwort: Alles geht
über die „Linden“, aber nichts geht über einen
Gardeleuinant.“
Frage. Heiratsvermittler: „Ich kann
Ihnen eine brillante Partie vorschlagen: eine
Dame, die hunderttausend Mark und eine
tadellose Vergangenheit hat.“ — Herr: „Und
wie lang ist diese Vergangenheit?“
„J bitt', Herr von Lehmann, wann nöt i als Erzieher in Ihner
Haus paß, wer denn nacha? Fragen's bitt schön an Herrn von Huber,
ihab in die feinsten Weaner Famüllin vakehrt und niemals hab i
an Anstand g'habt!“
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Für die Redaktion verantwortlich: Hermann Dupont, Berlin. — Für die Inserate: Alfred Hubrich, Berlin —